Archiv von Forum ID 2256
vom 18.08.1999, 14:22 Uhr
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Beitrag Nr. 93
Betreff: Was ist ein Mensch?
Datum: 17.08.1999 19:14 Wolfgang
Hallo Sven, gen und könnten ausgwechselt werden. Der eigentliche Knackpunkt bleibt wohl noch das Gehirn. Aber gerade hier wird ja auch z.B. im Bereich der künstlichen Intelligenz intensiv geforscht. Auch von der Idee Seele oder Bewußtsein auf einem Speicherchip zu speichern habe ich gelesen. Vielleicht wird es also auch irgendwann möglich sein das Gehirn durch einen leistungsfähigeren Computer zu ersetzen. Das hätte dann natürlich den gewaltigen Vorteil, dass man sich den ganzen Ärger mit der SauerstoffvMeine Frage ist nun einfach: Würden Transhumanisten dieses Ding, das jetzt keinerlei materielle Überreste eines biologischen Menschen mehr hat, noch als Menschen bezeichnen, oder gibt es auch für Transhumanisten irgendwo eine Grenze ab der das "Menschsein" endet? Bzw. was ist die transhumanistische Definition für einen Menschen? Wolfgang

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Beitrag Nr. 108, Antwort auf Nr. 93
Betreff: Re: Was ist ein Mensch?
Datum: 18.08.1999 08:54 Sven Haferkamp
Hallo Wolfgang Freut mich, das Du mal wieder vorbei schaust. Nun zu Deiner Frage: > ....Meine Frage ist nun einfach: Würden Transhumanisten dieses > Ding, das jetzt keinerlei materielle Überreste eines > biologischen Menschen mehr hat, noch als Menschen > bezeichnen, oder gibt es auch für Transhumanisten irgendwo > eine Grenze ab der das "Menschsein" endet? Bzw. was ist > die transhumanistische Definition für einen Menschen? > > Wolfgang Eine schwierige Frage, die sich nicht so einfach beantworten läßt. Eine transhumanistische Definition kann ich derzeit nicht zitieren. Vielleicht gibt es die ja, aber mir ist bisher keine bekannt. Bis zum Gehirn kann man derzeit theoretisch alles austauschen, wobei ich glaube das der Mensch schon seinen Körper behalten wird....aber dieses "Schönheitsideal" kann in 200 Jahren überholt sein. Aber was ist mit dem Gehirn. Ich gehe davon aus, das Gehirn wird auch ausgetauscht oder erweitert/verändert werden. Was auch sehr sinnvoll ist. Ich habe da schon im BDW-Forum länger drüber geschrieben....das Szenario ist nämlich tatsächlich durchführbar ,- sobald die Technik dazu da ist. Das kann ich auf wunsch nochmal hier veröffentlichen/zusammenfassen. Solange das individuelle Bewusstsein erhalten bleibt, wird der Transhumanist die Technik einsetzen um seinen Körper zu verbessern. Auch das Gehirn. Aber nur solange sein Bewußtsein nicht dabei verloren geht....! Bezeichnungen gibt es für solche "Menschen" schon länger. Nietzsche's Übermensch, Supermensch, Super Homo Sapiens.. Es gibt noch mehr...suche Dir einen aus..... .....aber ist das wichtig ? Ich find "Mensch" schon noch OK. Ich finde es wichtig das der Mensch sein Bewußtsein und sein Empfinden (wenn auch verändert) erhält. Zu spekulieren, ob der Mensch noch "menschlich" sein wird...ist unsinnig. Er entwickelt sich eben weiter....er wird andere "Hobbys" haben als unsere Zeitgenossen.....! Ich habe mich schon häufig mit "Philosophen" darüber gestritten. Denn die legten grundsätzlich die heutigen Definitionen und Maßstäbe an. Man kann die zukünftigen Menschen (auch wenn Sie keine 99%ige Cyborgs sind) nicht so bewerten und heutige Wertvorstellungen auf sie projizieren. Meist beindrucken diese Philos dann mit Zitaten großer vergangener Philosophen oder Beispielen aus der Geschichte der Menschheit...wo er einen großen historischen Fehler begangen hat....und sagen dann "Siehste. Schau her....". Das ist alles nicht relevant. Der Typus Mensch wird ein anderer sein die Evolution wird wieder einmal zuschlagen. Auch ohne den Transhumanismus und die Unsterblichkeit. Sven

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Beitrag Nr. 95, Antwort auf Nr. 93
Betreff: Re: Was ist ein Mensch?
Datum: 18.08.1999 00:55 Norbert Nickles
Hallo Wolfgang, ich hatte schon Angst daß ich Dich vielleicht vertrieben hätte mit meinen Äußerungen. Ich bin zwar kein Transhumanist und ob die Transhumanisten eine Defition haben, was ein Mensch ist, weiß ich nicht. Für mich ist das, was uns ausmacht, unser Bewustsein, unser geist, unsere Identität und das Erkennen unseres eigenen Ichs. Es ist dabei egal, in welche Form unser Geist/Bewußtsein dabei "gepackt" ist. Unstrittig ist doch, daß unser Körper alles andere als perfekt, eher sogar sehr fehlerhaft konstruiert ist. Unsere genetische Disposition zum Ende des 20ten Jahrhunderts ist längst überholt. Beispielsweise ist unser Körper auf Hungerzeiten eingestellt. Die Folge unserer Überflußgesellschaft sind immer mehr Stoffwechselkrankheiten und übergewicht. Auch der Adrenanlinausstoß in Stresssituationen und ein Bewegungsreflex (der unterdrückt werden muß in solchen Sitiationen) ist genetisch überholt und führt zu Herzinfarkten. Wenn wir eine Gänsehaut bekommen, ves richtig ist, aber ich habe mehrfach gelesen, daß unser gehirn 800 Jahre alt werden könnte, wenn die übrige Peripherie des Körpers (Arterienverkalkung etc) nicht zusammenbrechen würde. DAnn wäre es am einfachsten einen Roboterkörper zu haben, bei dem nur noch das Gehirn biologisch ist (das gehirn muß lediglich mit sauerstoffreichem Blut durchströmt zu werden, was technisch sicherlich kein Hexenwerk ist). Wer Probleme damit hat, kann ja ein menschliches Aussehen wählen. Andere leute wollen vielelicht lieber einen Delphinkörper, um durch die weltmeere zu huschen oder Körper wie Vögel, um durch die Lüfte zu segeln. Man braucht auch nicht immer im selben Körper zu verbringen und kann auf diese weise vielfältige Erfahrungen sammeln. Im Hinduismus gibt es ja diese Seelenwanderung des geistes und vielen menschen ist diese art der religion und Vorstellung sehr angenehm. Vielleicht schafft es der Transhumanismus uns in der Zukunft ein solches leben real zu ermöglichen.

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 91
Betreff: Deine Seite....Norbert
Datum: 17.08.1999 14:23 Sven Haferkamp
Hallo Norbert Kurzinfo... ich habe Deine Seite in meiner Linkliste (Online-Artikel..Transhuman/Extropie) aufgenommen.... P.S. Hätteste eine eMail-Adresse hätte ich diese Nachricht nicht im Forum plazieren müssen... :-|, ;-) , /-), :)

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Beitrag Nr. 94, Antwort auf Nr. 91
Betreff: Re: Deine Seite....Norbert
Datum: 18.08.1999 00:27 Norbert Nickles
Hallo Sven, vielen DANk, das wäre doch nicht nötig gewesen. Deine Web-seiten haben ja wirklich alle Informationen, die ein Interessierter braucht. Ich habe auch aus dem Grund keine E-Mail, weil ich niemand kenne der mir E-Mails schreibt. Übrigens kritzele ich eigentlich wirklich keine Foren oder Chats voll, aber von deinen Web_seiten bin ich halt begeistert.

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 110, Antwort auf Nr. 94
Betreff: Re: eMail
Datum: 18.08.1999 13:32 Sven Haferkamp
Hallo Norbert aufschwatzen, aber vielleicht ist es doch für Dich lohnenswert, sich in die "Materie" eMail einzu"arbeiten": Es gibt nämlich so etwas das nennt sich Mailinglisten Dort schreibt man sich per eMail ein, und man erhält fortan sämtliche eMails der Listen- Teilnehmer zugeschickt. Das ist bei Diskussionen z.B. ungemein nützlich. Hat im Prinzip Ähnlichkeit mit dem Diskussionsforum. Ist nur eine beliebtere Methode für Sparfüchse und alte Online-Hasen, man kann die eMails Offline schreiben und Online versenden/abholen. Solche Foren wie meins hier, sind bei Profis weniger beliebt, aber für die sind meine Seiten wohl eh zu primitiv. Dafür ist das Diskussionsforum für Anfänger einfach zu bedienen und für jeden zugänglich und erlaubt so einen schnellen unverbindlichen Einstieg. Aber wenn man mit meheren gleichgesinnten Menschen kommunizieren möchte, sind Mailinglisten besser,...z.B. wenn Du Dich mal mit Leuten von De:Trans unterhalten möchtest.... oder auch andere z.B. zum Thema Astronomie oder so... Ein weiterer Punkt der für eine eMail-Adresse spricht,- auch wenn man keine direkten Freunde und Bekannten hat die einem eMails schicken, sind die News-Ticker. Ähnlich einer Mailingliste, nur kann man da nicht aktiv dran teilnehmen. Man bekommt nur eMails, kann aber keine verschicken. Die Ticker bekommt man in der Regel täglich. Man kann sich vorher meist genau aussuchen welche Nachrichten darin enthalten sein sollen. Also z.B. ganz speziell: "Kernphysik" oder auch allgemein "Naturwissenschaften" je nachdem welchen Filter du dir zusammenstellst erhälst du täglich die aktuellen Nachrichten auf diesem Gebiet. Superschnell....! Interessante Sache. So das war der letzte Aufruf meinerseits. Wenn ich was dringendes per eMail bei Dir loswerden will, kann ich sicherlich nochmal die Adresse Deines Freundes verwenden....hat ja schon mal gut geklappt. cu Sven

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Beitrag Nr. 49
Betreff: De:Trans ist nun Online
Datum: 13.08.1999 15:43 Sven Haferkamp
Hallo ! Endlich ist De:Trans - Deutsche Gesellschaft für Transhumanismus e.V. Online: http://www.transhumanismus.de Surft mal vorbei.... :-) Gruß Sven Haferkamp

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Beitrag Nr. 37
Betreff: Ewiges Leben
Datum: 13.08.1999 05:30 Norbert Nickles
Hallo, das Programm ist wirklich ganz ausgezeichnet. Ich habe mich schon gefragt, ob es in ganz Deutschland keine Leute gibt, die dem Tod von der Schippe springen wollen. Es gibt überhaupt keine biologischen, physikalischen oder chemischen Gesetze, die ein ewiges Leben ausschließen würden. Von daher finde ich es sehr tragisch, daß auf dem Gebiet des ewigen Lebens kaum geforscht wird und daß wir deswegen alle die Leidtragenden sein werden die wir das Pech hatten, ein paar Jahrhunderte zu früh geboren worden zu sein, ehe das ewige Leben zur Realität geworden sein wird. Nobbi

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 42, Antwort auf Nr. 37
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 13.08.1999 08:33 Sven Haferkamp
Hallo Nobbi Danke für die Blumen... :-) > Es gibt überhaupt keine biologischen, physikalischen oder > chemischen Gesetze, die ein ewiges Leben ausschließen > würden. Von daher finde ich es sehr tragisch, daß auf dem > Gebiet des ewigen Lebens kaum geforscht wird und daß wir > deswegen alle die Leidtragenden sein werden die wir das > Pech hatten, ein paar Jahrhunderte zu früh geboren worden > zu sein, ehe das ewige Leben zur Realität geworden sein > wird. Das ist GENAU der Punkt. Das wäre wirklich sehr tragisch. Und das dachten sich schon viele Leute,- und überlegten was man dagegen tun kann...? Man muß hier wirklich in der Vergangenheit reden, denn es hat sich schon einiges getan. (Wie man anhand der Artikel/Links dieser Seiten sehen kann) Der Großteil der Menschen bekommt den rasanten Fortschritt in der Medizin/Gentechnik gar nicht mit, bzw. erkennt gar nicht das daraus resultierende Potential. (siehe hierzu auch meinen Artikel "Transhumanismus - Logischer Schritt In Die Zukunft", der in Kürze hier oder bei de:trans erscheinen wird.) Verschiedene transhumanistische Organisationen betreiben hier Aufklärung und machen die Möglichkeiten der Zukunft deutlich. (De:Trans ist der deutschsprachige Kontaktpunkt..) Also Nobbi, nicht aufgeben. Vielleicht klappt es ja auch für Dich noch mit der Unsterblichkeit...! Ich sehe Du bist Frühaufsteher ? Wie alt bist Du ? (Vielleicht kommt Einfrieren als Übergangslösung in Frage ;-) .. :) ) Gruß Sven

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Beitrag Nr. 51, Antwort auf Nr. 42
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 14.08.1999 05:08 Norbert Nickles
Hallo Sven, ich bin leider schon 36 Jahre alt uns sehe eher schwarz daß ich die schöne Zukunft, in der uns ein längeres Leben beschieden sein wird, noch erleben werde. An das Einfrieren habe ich auch schon gedacht. IN deinem Programm habe ich auch erstmalig einen Link zur Firma alcor entdeckt, die ich vorher vergeblich im Internet gesucht hatte. Da ich verheiratet bin und zwei Kinder habe, müßte ich dann allerdings wohl auch meine Frau und meine Kinder einfrieren lassen und bei 50.000 $ pro Kopf stellt sich die Frage der Finanzierbarkeit. Also bis jetzt konnte ich noch nicht feststellen, daß sic auf dem Gebiet der Lebensverlängerung viel getan hätte und auch das öffentliche Interesse an diesem Thema ist wohl eher gering. Vor einem Jahr schrieb ich mal alle Fernsehsender an, ob sie nicht mal eine Sendung zu dem Thema machen wollten, das stieß aber nur auf Desinteresse. Man müßte halt mal wirklich einflußreiche und reiche leute (wie zb Bill Gates) davon überzeugen, daß sie mit ihre

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Beitrag Nr. 55, Antwort auf Nr. 51
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 14.08.1999 13:14 Sven Haferkamp
Hallo Norbert...nun da bist Du in der gleichen 35 Jahre verheiratet ein Kind.... Ich gahe davon aus, daß auch Du die Möglichkeit hast die Unsterblichkeit zu erreichen....bedenkt man den ersten Schritt: Die Lebensverlängerung.... Also wenn Du 120 Jahre alt bist (und noch wie 50 aussiehst) und dann erst die Möglichkeit bestehen sollte die Unsterblichkeit zu erreichen, dann ist doch auch noch OK !? Wenn Du Dich für ein Einfrieren im Fall der Fälle entscheiden solltest, kümmer Dich am besten jetzt schon darum. Es ist ein langer Weg bis die Formalitäten erledigt sind.... ich kann Dir da mit Adressen weiterhelfen, bei De:Trans sind einige Leute die da Erfahrung haben. Zur Finanzierung....sicherlich ist das teuer, sollte aber durch eine vernünftige Auswahl an Lebensversicherungen zu finanzieren sein. Grundkapital ist aber nötig das stimmt. Lass Dich da am besten bei De:Trans beraten. Möchte denn Deine Frau und Deine Kinder auch eingefroren werden ? Dann würde das natürlich echt teuer werden. Ich weiß nicht ob die einen "Familientarif" haben... ??!! Das die Medien da totales Desinteresse zeigen stimmt aber nicht....wenn Du einmal unter Termine nachschaust, wirst Du sehen das vor kurzem Pro7 in Galileo einen Beitrag über Alcor gebracht hat. Bei Pro7 Future Fantastic vor längerer Zeit auch ! (...siehe Online-Artikel-Transhuman)..und diese Liste erhebt sicherlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn ich bin nicht allwissend...ich kann nur das auf meinen Seiten aufnehmen, von dem ich auch Kenntniss habe. Aber sicherlich sollten solche Beiträge mehr werden.... Das stellt sicherlich auch eines unserer zukünftigen Ziele dar........aber eins nach dem anderen.... :-) Bill Gates wäre sicherlich ein interessanter Kontakt. Um 5:00 Uhr morgens bist Du noch wach ? Puh dann würde ich mir auch Gedanken um die Gesundheit machen..... MfG Sven

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Beitrag Nr. 64, Antwort auf Nr. 55
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 15.08.1999 01:47 Norbert Nickles
hallo Sven, wieso meinst du daß wir beide und dein bruder stefan es noch erleben werden daß unser Leben auf 120 Jahre verlängert werden kann? Wie soll das vonstatten gehen? Ist dein Bruder denn auf der gleichen Wellenlänge wie Du, weil du ihm auf deiner Homepageseite dafür dankst, daß er dich auf den Transhumanismus aufmerksam gemacht hat? land nicht gerade zu geben, wenn man sich die Links auf die Homepages bei www.transhumanismus.de ansieht. jeder Meerschweinchenzüchterverein hat, traurigerweise, mehr Mitglieder. Wieso gibt es keine transhumanistische Partei in Deutschland die man wählen kann? Das wäre doch mal eine Aufgabe für dich Mitglieder für eine Partei zu suchen und eine partei zu gründen, dann könnten wir vor Wahlen kostenlos überall auf allen Fernsehsendern Werbung machen für unsere Ziele. Jedes aufsehen und öffe

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Beitrag Nr. 67, Antwort auf Nr. 64
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 01:21 Sven Haferkamp
An Norbert: ... > hallo Sven, wieso meinst du daß wir beide und dein bruder > stefan es noch erleben werden daß unser Leben auf 120 > Jahre verlängert werden kann? Wie soll das vonstatten > gehen? Beobachtet man im Moment den Stand der Forschung - siehe Online-Artikel, Termine und Bücher über Gerontologie und Moderne Medizin - kommt man schnell zu dem Schluß das für uns begründete Hoffnung besteht ein Alter jenseits von 120 Jahren oder mehr zu erreichen. (Unfälle, etc. ausgeschlossen....versteht sich !!) Wobei unsere Vitalität in diesem Alter nicht zu vergleichen sein wird mit dem greisen dasein von heutigen Menschen die über 100 Jahre alt sind. > Ist dein Bruder denn auf der gleichen Wellenlänge > wie Du, weil du ihm auf deiner Homepageseite dafür dankst, > daß er dich auf den Transhumanismus aufmerksam gemacht > hat? Das stimmt, ich muß ihm danken....er hat mich mit der Thematik zusammengebracht. Wie schon so oft von Transhumanisten beschrieben: "Ich war eigentlich schon immer Transhumanist, nur kannte ich dafür noch keine Bezeichnung." Wie das alles genau ablief, gehört nicht in dieses Forum und würde auch den Rahmen sprengen... > Worauf begründest du denn deinen Optimusmus? Ich betrachte die aktuellen Fakten und ziehe daraus Schlüsse. Verkürzt und einfach ausgesprochen... ;-) > wieviele > Mitglieder hat denn der verein der Transhumanisten? sehr > viele Transhumanisten scheint es in deutschland nicht > gerade zu geben, wenn man sich die Links auf die Homepages > bei www.transhumanismus.de ansieht. jeder > Meerschweinchenzüchterverein hat, traurigerweise, mehr > Mitglieder. Erschreckend,- nicht war ? Einfacher Grund....es ist einfach zu neu. Der Gedanke des Transhumanismus und auch der Verein ! Ich weiß im Moment nicht die genauen Mitgliederzahlen aber über zwanzig aktive Mitglieder zählt der Verein schon. Wobei es mehr Transhumanisten in Deutschland gibt.... > Wieso gibt es keine transhumanistische Partei > in Deutschland die man wählen kann? Das wäre doch mal eine > Aufgabe für dich Mitglieder für eine Partei zu suchen und > eine partei zu gründen, dann könnten wir vor Wahlen > kostenlos überall auf allen Fernsehsendern Werbung machen > für unsere Ziele. Jedes aufsehen und öffentliche > Diskussion könnte jedenfalls nur nützlich sein. Zumindest > könnte man alle prominenten und reichen leute mal > persönlich anschreiben um ihnen die Wichtigkeit unseres > anliegens im eigensten Interesse darzulegen. Wieso wird > das alles nicht gemacht von dem Verein der > Transhumanisten? Vielleicht gibt es auch zeitungen und > Fernsehsender die kostenlos Werbung veröffentlichen würden > wenn man sich darum kümmern würde. Auch wenn ich mich wiederhole....De:Trans existiert als eingetragener Verein erst seit Juni.... Wir brauchen schon noch mehr Zeit und Mitglieder um Deine Vorschläge auch nur in Erwägung zu ziehen. Die Gedanken sind uns allerdings nicht neu.... ! Gruß Sven

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Beitrag Nr. 73, Antwort auf Nr. 67
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 04:31 Norbert Nickles
Hi Sven, was genau für Pflichten zu leisten und Beiträge zu zahlen hat denn ein Mitglied des transhumanistischen vereins? es stimmt wohl, daß die Bewegung zunächst noch wachsen muß um Gehör in der Öffentlichkeit zu finden und um ernst genommen zu werden. Es gibt auch sicherlich einige Millionen leute in deutschland die ein ewiges Leben annehmen würden wenn es wissenschaftlich zu erreichen wäre. Von daher denke ich auch, daß eure Bewegung bestimmt wachsen wird und in einigen Jahren hat dein Programm vielleicht zehntausende von abrufen und du wirst dich an die anfangszeit erinnern wo du über jeden teilnehmer in deinem Programm froh warst.

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Beitrag Nr. 75, Antwort auf Nr. 73
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 08:57 Sven Haferkamp
Hallo Norbert... > Hi Sven, was genau für Pflichten zu leisten und Beiträge > zu zahlen hat denn ein Mitglied des transhumanistischen > vereins? Hier verweise ich auf die Seiten von de:trans. Vereinssatzungen sind dort publiziert. Antragsformulare sind als PDF und HTML verfügbar.......beinhalten auch alle nötigen Informationen...! > es stimmt wohl, daß die Bewegung zunächst noch > wachsen muß um Gehör in der Öffentlichkeit zu finden und > um ernst genommen zu werden. Es gibt auch sicherlich > einige Millionen leute in deutschland die ein ewiges Leben > annehmen würden wenn es wissenschaftlich zu erreichen > wäre. Von daher denke ich auch, daß eure Bewegung bestimmt > wachsen wird und in einigen Jahren hat dein Programm > vielleicht zehntausende von abrufen und du wirst dich an > die anfangszeit erinnern wo du über jeden teilnehmer in > deinem Programm froh warst. Ich hoffe ich muß dann die Zehntausende nicht alleine bewältigen..... ;-) Sven P.S. Trag Dich bei de:trans doch auf der Mailingliste ein, die ist derzeit noch öffentlich. Dort tummeln sich alles Mitglieder und Gäste rum....da kannst Du Dir ein Bild vom Verein machen....wenn Du "lesekräftig" bist.. lade dir auch die Archive der vergangenen Monate (ab Januar) runter.....! Ansonsten empfehle ich (gute Englischkentnisse vorausgesetzt.) die internationalen Mailinglisten vom WTA oder Extropy-Institut.

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Beitrag Nr. 80, Antwort auf Nr. 75
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 17.08.1999 00:14 Norbert Nickles
Hallo Sven, n ist mir zu schwierig und zu anstrengend.

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 86, Antwort auf Nr. 80
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 17.08.1999 08:20 Sven Haferkamp
Hallo Norbert Das "klingt" nicht gut. Du hast aber einen eigenen Internet-Zugang ? Bei welchem Provider wenn ich fragen darf... da müßtest Du aber auch eine eigene eMail-Adresse haben. Mit eMail's müßte man aber umgehen können... zu kompliziert ist das sicherlich nicht. Wenn doch...dann lass Dir das mal von Deinem Freund zeigen,- wofür sind Freunde da ;-) Also zu schwierig und zu anstrengend...DARF es nicht sein. Für jeden Wissensgrad und Alter gibt es Schritt für Schritt Bücher die in das Internet (auch eMail) einführen. Man muß nur wollen.... Tss..... Sven

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Beitrag Nr. 96, Antwort auf Nr. 86
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 18.08.1999 01:07 Norbert Nickles
Hallo Sven, was die E-Mail anbelangt würde ich es notfalls schon hinbekommen. Meine Frau hatte mit ihrer Freundin sogar mal einige E-Mails gewechselt. Wir haben auch mehrere Anschlüße, auf denen dann mehrere leute rumpfuscheln (meine Frau, mein Freund..) und das ist dann irgendwie zu chaotisch. Ich weiß nicht mal mit welchem anschluß ich gerade online bin und bis jetzt gab es auch noch nicht die Notwendigkeit für mich mir eine E-Mail einzurichten und mich intellektuell damit auseinander zu setzen, weil ich keine E-Mail-Freunde habe. Außerdem reicht es mir schon wieder mit den Computern. Nachdem ich für mein Kind ein Computerspiel installiert hatte, ging mein Scanner plötzlich nicht mehr. Es kam die meldung: kathastrophaler schwerer Windowsfehler oder sowas in der Art. Es ging erst wieder als ich bei Windows in der Config.sys-Datei das Wort "rem" entfernt hatte. Oder gestern musste ich aus dem Internet raus, weil die Maus sich nicht mehr bewegte. Von daher mache ich so wenig wie möglich a

Länger Leben
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Beitrag Nr. 60, Antwort auf Nr. 55
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 14.08.1999 19:49 Norbert Nickles
Hallo Sven, danke für den ausführlichen Brief. Ich kann jetztt leider nur kurz am PC sitzen, weil mein 3jähriger Sohn was am Computer spielen will. Da ich weiß wie du aussiehst hab ich jetzt auch schnell mal ein Bild von mir unter www.kuschelmaus.de/nn.htm eingegeben. Ciao Nobbi Übrigens wäre es mir natürlich wirklich viel lieber wenn ich ohne die Zwischenstufe des eingefroren werden zu müssen weiterleben könnte. Wer weiß ob das mit dem auftauen dann auch einfach so wieder klappen würde oder? Bis jetzt hast du ja auch noch keinen termin bei Alcor, im TV hieß es, daß bis jetzt nur eine Person in Deutschland einen vertrag mit Alcor hat und das warst nicht Du ;-)

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 66, Antwort auf Nr. 60
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 15.08.1999 14:49 Sven Haferkamp
.... > auftauen dann auch einfach so wieder klappen würde oder? > Bis jetzt hast du ja auch noch keinen termin bei Alcor, im > TV hieß es, daß bis jetzt nur eine Person in Deutschland > einen vertrag mit Alcor hat und das warst nicht Du ;-) Also in erster Linie wärst Du definitiv Tod. Die Kryonik ist eine reale Chance wieder zum Leben erweckt zu werden. Im Moment ist dies zwar spekulativ aber auf Grund der Forschung sehr wahrscheinlich. Nicht ohne Grund sind die Kunden meist Menschen die in Ihrem Leben Wissenschaftler waren. Sie wissen was derzeit möglich ist und was in Zukunft sein kann. Wie die Wiederbelebung vermutlich ablaufen wird, kannst Du im Buch von Klaus Reinhard (siehe Kryonik-Literatur) nachlesen (ist komplett Online verfügbar). "Was Wissenschaftler über kryonische Suspendierung sagen" kannst Du unter Kryonik-Online-Artikel nachlesen. Klaus Reinhard stellte diese Texte zusammen,- und er war übrigens der erste Mensch in Deutschland der eine Vertrag bei Alcor hatte (auch nachzulesen in Gundolf S. Freyermuth "Cyberland"...siehe Literaturliste Extropie), er ist im übrigen auch Mitglied bei De:Trans. Allerdings ist er nicht der einzige in Deutschland geblieben. Außer Klaus gibt es noch andere, die jetzt einen Vertrag mit Alcor oder eines der anderen Kryonik-Instituten haben, oder gerade dabei sind den Vertrag unter "Dach und Fach" zu bringen. Ich möchte aber noch einmal klarstellen das Transhumanisten daran interessiert sind, daß sie die Kryonik nicht brauchen. Also eigentlich hat Kryonik nix mit Transhumanisten zu tun. Es ist lediglich ein Rettungsboot, falls es mit dem langen/unendlichen Leben nicht klappt.... Um auf Deine Frage bzw. Einwand zurückzukommen. Was hast Du zu verlieren, wenn Du Tod bist ? Beantworte Dir die Frage selbst. Sollte sie "Nichts" sein, kannst Du dich auch einfrieren lassen, soweit das Geld dazu da ist ! Sven

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Beitrag Nr. 72, Antwort auf Nr. 66
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 04:19 Norbert Nickles
Hallo Sven bist du jetzt auch noch so spät auf den beinen (1 uhr noch was?). Also ich bin ganz Deiner Meinung was die Kryonik anbelangt und mich brauchst du bestimmt nicht davon zu überzeugen vom einfrieren. Aber stell Dir mal vor ich gehe zu meiner Frau und sage ihr daß ich 50.000 $ brauche um meinen Kopf einfrieren zu lassen? Außerdem ist es ja durchaus möglich, daß die Preise fürs Einfrieren in den nächsten Jahrzehnten runtergehen oder daß andere interessante entwicklungen eintreten (zb das bewußtsein auf Speicherchips zu transferieren oder ähnliches) und ich hoffe einfach, noch einige Jahrzehnte zu leben (durch gesunde Lebensweise und Fitness). Von daher ist es vielleicht auch nicht unbedingt so schlau sich frühzeitig zu binden. Das Buch von Klaus reinhard habe ich dank deiner Links bereits gestern oberflächlich durchgeblättert. Es ist wirklich sehr interessant. Ich habe so ziemlich alle Links abgeklappert und ich muß sagen, daß mir dein Programm von allen Programmen am bes

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 74, Antwort auf Nr. 72
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 08:46 Sven Haferkamp
> Hallo Sven bist du jetzt auch noch so spät auf den beinen Japp....kommt vor. > Also ich bin ganz Deiner Meinung was > die Kryonik anbelangt und mich brauchst du bestimmt nicht > davon zu überzeugen vom einfrieren. Aber stell Dir mal vor > ich gehe zu meiner Frau und sage ihr daß ich 50.000 $ > brauche um meinen Kopf einfrieren zu lassen? Außerdem ist > es ja durchaus möglich, daß die Preise fürs Einfrieren in > den nächsten Jahrzehnten runtergehen oder daß andere > interessante entwicklungen eintreten (zb das bewußtsein > auf Speicherchips zu transferieren oder ähnliches) und ich > hoffe einfach, noch einige Jahrzehnte zu leben (durch > gesunde Lebensweise und Fitness). Von daher ist es > vielleicht auch nicht unbedingt so schlau sich frühzeitig > zu binden. :-) Heiratsmäßig oder Alcor-Vertragsmäßig ? ;-) > Das Buch von Klaus reinhard habe ich dank > deiner Links bereits gestern oberflächlich > durchgeblättert. Es ist wirklich sehr interessant. Ich > habe so ziemlich alle Links abgeklappert und ich muß > sagen, daß mir dein Programm von allen Programmen am > besten gefällt. An den Begriff "Programm" muß ich mich erst gewöhnen. Ich denke da immer an einen Fernsehbeitrag. Freut mich auf jeden Fall das Dir meine Homepage gefällt. > Du bist ein Pionier des Transhumanismus > und ich könnte mir vorstellen, daß in einigen > jahrhunderten dein engagement sogar in Lehrbüchern (wenn > die bedeutung des Transhumanismus erkannt ist) > niedergeschrieben ist. Nana. Nu ist gut. Ich möchte darauf aufmersam machen, daß weltweit hunderte transhumane Seiten existieren,- und das schon bevor ich damit auch nur angefangen hatte. Ich habe nix gegen Lob, aber er muß auch gerechtfertigt sein. Und da gehört der Lob und Dank eher anderen Leuten... In Deutschland war ich auch nicht der erste Transhumanist. Die erste transhumanistische Seite war meines wissens die des Schülers Lars Hoeppners (Verdop). (Seine Seiten sind allerdings nun Offline....seine neue Seiten sind im Aufbau und beinhalten den Transhumanismus nur noch am Rande...es gab auch andere Homepages, die allerdings nur unter "Hobby:", "Transhumanismus" stehen hatten oder max. eine Seite dem Thema gewidmet hatten...) Ich bin vielleicht der erste in Deutschland der eine etwas größere Homepage im Netz hatte....aber was heißt das schon. Michael Cieslik baut derzeit an seinem Deutschen Magazin für Extropie rum....Steve&Yorks Transhumanistische Seiten.. Peter Möllers philosophische Seiten zum Transhumanismus... und nicht zu vergessen De:Trans-Seiten..... Die Domain extropy.de ist schon verkauft, eine Homepage soll hier wohl irgendwann mal entstehen.... > ich muß auch sagen daß mir dein > Programm Mut macht und Hoffnung gibt, weil ich bis jetzt > immer den eindruck hatte, als wäre ich der einzige mensch > in deutschland der so denkt wie Du. Das Lob steck' ich gerne ein. :) Somit haben sich meine Mühen schon gelohnt......! cu Sven

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Beitrag Nr. 76, Antwort auf Nr. 74
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 15:12 Norbert Nickles
Hi Sven, heute morgen bin ich auf einmal nicht mehr ins Internet reingekommen und zuvor war ich zwei mal rausgeschmissen worden als ich gerade mittendrin war einen beitrag zu schreiben. Die Technik ist ja noch nicht mal so weit eine einfache Telefonverbindung kontinuierlich aufrecht zu erhalten und da soll uns die Technik soweit bringen unsterblich zu werden? Da muß sie aber wirklich noch wesentlich besser werden. Leider muß ich jetzt auch schon wieder raus, ich wollte nur mal sehen ob der verbindungsaufbau jetzt klappt, ich schreib dann heute nacht, falls nicht wieder irgendwelche schwierigkeiten auftreten und mich die technik aussperrt. Bis nachher

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Beitrag Nr. 77, Antwort auf Nr. 76
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 16.08.1999 15:49 Sven Haferkamp
> Die Technik ist ja noch nicht mal so > aufrecht zu erhalten und da soll uns die Technik soweit > bringen unsterblich zu werden? Da muß sie aber wirklich > noch wesentlich besser werden Schon mal krank gewesen ? Ja ? Siehste. Und Du lebst noch.... Lass die Technik auch mal ein wenig "menschlich" sein.. ;-) Sven P.S. Keine Hektik. Lass Dir Zeit. Ich habe auch ein volles Tagesprogramm....ich muß nicht unbedingt täglich 6 Antworten haben....wegen mir mußt Du auf jeden Fall nicht bis 5:00 aufbleiben.... !!!

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Beitrag Nr. 79, Antwort auf Nr. 77
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 17.08.1999 00:07 Norbert Nickles
Hi Sven, wenn ich die anderen Teilnehmer deines Forums nicht alle vertrieben hätte, dann hättest du sowieso keine Chance mehr allen Diskussionsteilnehmern noch so ausführlich zu antworten. Ich erwarte doch gar nicht daß du auf jeden meiner Beiträge schreibst. Auf diese weise wird das Forum ja auch immer größer und irgendwann musst dudie Beiträge sowieso mal löschen oder? Bei einer Krankheit werde ich im Regelfall ja wieder gesund, während ich bei "meiner" Technik hier nicht so sicher bin. Es war einfach nur Glück daß es heute wieder geht.

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Beitrag Nr. 87, Antwort auf Nr. 79
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 17.08.1999 08:31 Sven Haferkamp
Also das man von einem Provider mal leider normal....solange dies höchstens einmal im Monat vorkommt, ist es aber OK. Da ich mir solche Fälle und auch die wo der Provider überlastet (also zu langsam oder besetzt) ist, nicht leisten kann, habe ich mehere Provider wo ich mich einwählen kann. Aber das brauchst Du sicherlich nicht. Sollte das Forum zu groß (lange Ladezeiten) werden, habe ich die Möglichkeit ein Archiv zu erstellen. Gelöscht werden hier nur Beiträge die groben Schwachsinn darstellen. Wen hast Du im übrigen vertrieben ? ;-) Sven

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Beitrag Nr. 97, Antwort auf Nr. 87
Betreff: Re: Ewiges Leben
Datum: 18.08.1999 01:15 Norbert Nickles
Ich dachte daß ich den Wolfgang vertrieben habe weil er sich nicht mehr meldete. Mein Provider ist die gute alte Telekom. Oder ist Netscape der provider? hm In den letzten tagen bin ich schon mehrfach rausgeschmissen worden, nicht nur ein mal im Monat. hast du mein Foto bei www.kuschelmaus.de/nn.htm angesehen? ich lösche es nämlich dann wieder. Es wäre doch praktisch, wenn man sich einfach eine Diskette ins gehirn schieben könnte, wo alles Wissen runtergeladen wird. im Vergleich zum Menschen "lernen" PCs wirklich ausgesprochen schnell (Vokabular wofür ein mensch Jahre braucht speichern PCs in wenigen Sekunden).

ewiges Leben
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Beitrag Nr. 31
Betreff: extropie
Datum: 09.08.1999 23:33 roland
extropie hört sich immer interessant an mir gefällt auch ganz gut: weltverdampfung bis denn roland


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Beitrag Nr. 32, Antwort auf Nr. 31
Betreff: Re: extropie
Datum: 10.08.1999 09:51 Sven Haferkamp
> extropie hört sich immer interessant an > mir gefällt auch ganz gut: weltverdampfung Solarstromzellen unter die Haut eingepflanzt...mmmh...wäre doch eine interessante Möglichkeit. Damit lassen sich sicherlich die meisten elektronischen Implantate mit genügend Energie versorgen. Weltverdampfung gefällt mir weniger. Klingt so unmöglich. > bis denn > roland ;-) Bis denn Sven

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Beitrag Nr. 54, Antwort auf Nr. 32
Betreff: Re: extropie
Datum: 14.08.1999 05:43 Norbert Nickles
Mit einigen kleine genmanipulationen lassen sich für die menschheit riesige, neue lebensbereiche erschliessen. Mit Kiemen können wir beispielsweise die Meere bewohnen. Sogar auf anderen Planeten könnten wir leben. Organe, die dem oxidierten Marsgestein den Sauerstoff entziehen und Photosynthesegene (Alternativ zu implantierten Solarzellen) könnten uns ein Leben auf dem Mars ermöglichen (der in Zukunft nach Nasaplänen sowieso terra-formed werden soll). Auch unser nachbarplanet Venus, der genauso groß wie die erde ist und die Sonne nur unwesentlich näher als die Erde umkreist, wird sicherlich in einigen tausend oder zehntausend Jahren eine zweite Erde sein können.

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Beitrag Nr. 56, Antwort auf Nr. 54
Betreff: Re: extropie
Datum: 14.08.1999 13:14 Sven Haferkamp
Ich Grüß Dich,--Norbert > Mit einigen kleine genmanipulationen lassen sich für die > menschheit riesige, neue lebensbereiche erschliessen. Mit > Kiemen können wir beispielsweise die Meere bewohnen. Sogar > auf anderen Planeten könnten wir leben. Organe, die dem > oxidierten Marsgestein den Sauerstoff entziehen und > Photosynthesegene (Alternativ zu implantierten > Solarzellen) könnten uns ein Leben auf dem Mars > ermöglichen (der in Zukunft nach Nasaplänen sowieso > terra-formed werden soll). Denkbar..wird auch irgenwann relisisert .....dauert aber doch noch...... > Auch unser nachbarplanet Venus, > der genauso groß wie die erde ist und die Sonne nur > unwesentlich näher als die Erde umkreist, wird sicherlich > in einigen tausend oder zehntausend Jahren eine zweite > Erde sein können. Stell ich mir bei den Druckverhältnissen schwierig vor, die Atmosphäre wird man vermutlich auch ncht in den Griff bekommen....die Sonnenintensität ist dort zu hoch Meere würden verdampfen, eine höhere Atmosphäre ist wegen des dort stärkeren "Sonnendrucks" auch nicht möglich. Da bieten sich vielleicht andere Planeten oder deren Monde besser an...... Sven

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Beitrag Nr. 61, Antwort auf Nr. 56
Betreff: Re: extropie
Datum: 15.08.1999 01:07 Norbert Nickles
Hay Sven, ohne CO2 in der erdathmosphäre wäre es auf der Erde ca 50 Grad kühler (das CO2 der venus könnte leicht durch irgendwelche mechanismen, die auf natürlichem Wege auch auf der erde vorliegen, gänzlich entfernt werden). Bei einer durchgehenden aus H20-Eiskristallen bestehenden Wolkendecke würde zudem so viel sonnenlicht reflekiert, daß man aus der venus einen Eisschrank machen könnte. Carl sagan hat ja einige Modelle entwickelt, wie er sich die herstellung einers erdähnlichen Klimas auf der venus vorstellen könnte. Aber am Wichtigsten ist ja einfach mal die feststellung, daß wir menschen genug Platz im Weltraum haben und daß es mit etwas Fantasie möglich ist, sich quasi unbeschränkt zu vermehren. Somit gibt es auch keinen Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach UNsterblichkeit und dem Wunsch Kinder zu bekommen.

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Beitrag Nr. 68, Antwort auf Nr. 61
Betreff: Re: extropie
Datum: 16.08.1999 01:23 Sven Haferkamp
Hi Norbert. > Hay Sven, ohne CO2 in der erdathmosphäre wäre es auf der > Erde ca 50 Grad kühler (das CO2 der venus könnte leicht > durch irgendwelche mechanismen, die auf natürlichem Wege > auch auf der erde vorliegen, gänzlich entfernt werden). Leicht ist wohl übertrieben. Bedenke das die Venusatmosphäre rund 90mal massereicher ist als die der Erde .wobei zwar CO2 der Löwenanteil der Atmosphärenzusammensetzung darstellt aber am Treibhauseffekt nicht alleine verantwortlich ist. > Bei einer durchgehenden aus H20-Eiskristallen bestehenden > Wolkendecke würde zudem so viel sonnenlicht reflekiert, > daß man aus der venus einen Eisschrank machen könnte. Ich bin das kein Experte aber das klingt unlogisch. Im Moment erreicht von der Sonnenstrahlung nur 2% die Oberfläche. Fast 80 % der Sonnenstrahlung wird jetzt schon von der Wolkendecke reflektiert. (Höchste Albedo im Sonnensystem). Das schützt die Oberfläche nicht vor Temperaturen in der Gegend von 700K.... ! > Carl Sagan > hat ja einige Modelle entwickelt, wie er sich die > herstellung einers erdähnlichen Klimas auf der venus > vorstellen könnte. Ich hab leider nicht sehr viel von Carl Sagan gelesen. Mich würde aber seine Idee interessieren. Ich weiß ja nicht wann er das geschrieben hat (Carl Sagan starb ja leider 1996). Wie löst er denn das folgende Problem: Die Venus hat ja aufgrund der geringen Rotationsgeschwindigkeit nahezu kein eigenes inneres Magnetfeld. Die Venus ist viel näher an der Sonne als die Erde und einem viel stärkeren Sonnenwind/druck ausgesetzt. Normalerweise würde die Atmosphäre auf Dauer "weggeblasen"...jedoch ist aufgrund der sehr massereichen und voluminösen Atmosphäre genügend Material in der Ionosphäre, wo der hohe Ionisationsgrad die Venus vor dem Sonnendruck schützt....(Bug/Stoßwelle-Prinzip). Eine erdähnlichere Atmosphäre, wie sie ja vor vielen Milliarden Jahren existiert haben soll, führte die Venus ja vermutlich zu dem Zustand wie er uns heute offenbart. Es soll ja große Meere gegeben haben, die schlichtweg komplett verdampft sind..und nun immer noch Teil der Atmosphäre sind. Und welche Materialien will er bei dem Bau der Terraforming-Maschinen verwenden, die bei langer Betriebsdauer den 90fachen Erd-Atmosphärendruck bei über 700K aushalten müssen ? > Aber am Wichtigsten ist ja einfach mal > die feststellung, daß wir menschen genug Platz im Weltraum > haben und daß es mit etwas Fantasie möglich ist, sich > quasi unbeschränkt zu vermehren. Somit gibt es auch keinen > Zwiespalt zwischen dem Wunsch nach UNsterblichkeit und dem > Wunsch Kinder zu bekommen. Dem stimme ich zu. Es gibt genug Platz und bessere Plätze zur Besiedelung als die Venus.....! Wir werden wohl klein anfangen und mit der Erdumlaufbahn, dem Mond und dem Mars beginnen....damit sind wir schon mal eine ganze Weile beschäftigt. CU Sven

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Beitrag Nr. 82, Antwort auf Nr. 68
Betreff: Re: extropie
Datum: 17.08.1999 00:54 Norbert Nickles
Also auf der Venus ist es wirklich nur so heiß wegen der athomsphäre und nicht (nur) wegen der Nähe zur sonne. Sogar auf dem der Sonne viel näheren merkur ist es vergleichsweise kühl. Kein Wissenschaftler hätte vor 50 Jahren aufgrund der sonnennähe und dem hohen albedo ein Szenario erwartet wie wir es auf der venus vorfinden. Von der Oberfläche der Venus sind alle Infrarot-Fenster (CO2, Schwefel, etwas Wasserdampf) einfach dicht. Sagan wollte Mikroorganismen in die obere wolkenschicht einbringen, die aus dem Co2, Stickstoff und H20 organische Moleküle entstehen liessn. Diese wiederrum würden auf den Boden sinken, dort verdampfen, das H2o wird frei, der Kohlenstoff würde durch die hohen Temperaturen in Graphit umgewandelt. Er schreibt, daß ohne C02 Wasser auf der venus existieren würde. Grundsätzlich kann man doch mit sich selbst vervielfältigenden Roboter jede nur erdenkliche athmosphäre kreieren. Den Sauerstoff, der über 1 Bar hinausgeht, könnte man lagern und bei Bedarf d

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Beitrag Nr. 78, Antwort auf Nr. 68
Betreff: Re: extropie
Datum: 17.08.1999 00:00 Norbert Nickles
Hallo Sven, deine Probleme (Material in der Inosphäre) löse ich ganz einfach. Sicherlich ist dir der begriff des nuklearen Winters bekannt. Wir veranstalten auf der venus etwas vergleichbares durch Kernexplosionen oder durch das Zerstäuben eines asteroiden in der Umlaufbahn der Venus. Dadurch wird die sonnenstrahlung abgeschirmt, die Temperatur auf der Venus fällt, gleichzeitig schützt dieser staubmantel die Venusathmosphäre von dem davongeblasen werden. Laut Sagan regnet das CO2 dann ab, es entsteht ein CO2 Ozean den man mit einem wasserozean abdecken würde (der aus einem geschmolzenen Eismond des äußeren Sonnensystems oder ähnlichem entstehen könnte). Irgendwann ist der Staubmantel mal verschwunden. Bekanntermassen dreht sich die Venus extrem langsam. Dadurch würde auf der sonnenzugewandten Seite, die stärker als die abgewandte seite erwärmt wird, ine planetare Konvektionsströmung entstehen, die diese Hemisphäre mit Wolken einhüllt, die das Sonnenlicht reflektiert. Auf der

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Beitrag Nr. 85, Antwort auf Nr. 78
Betreff: Re: extropie
Datum: 17.08.1999 08:01 Sven Haferkamp
Ups... na bei diesem Szenario erübrigt sich die Frage, wie man die bestehende Atmosphäre/Wolkendecke entfernt, damit der Staubmantel wirksam werden kann. Ich frag auch gar nicht erst wie der Eismond zur Venus kommen soll. Ohne zu kollidieren...nur schmelzen...soll er und sozusagen über der Venus abregnen.... OK , befassen wir uns in 10.000 Jahren damit.... Sven

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Beitrag Nr. 98, Antwort auf Nr. 85
Betreff: Re: extropie
Datum: 18.08.1999 01:20 Norbert Nickles
Genau, befassen wir uns in 10.000 Jahren damit, falls wir dann, hoffentlich, noch leben. Kennst du die Planetary Society? http://planetary.org Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt die besiedlung des weltalls durch den menschen voranzubringen. Carl Sagan hat diese bewegung gegründet und inzwischen gibt es über 100.000 Mitglieder weltweit (z.B. Steven spielberg ist Mitglied).

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Beitrag Nr. 30
Betreff: Neue URL...
Datum: 06.08.1999 08:06 Sven Haferkamp
Sorry Leute ! Deswegen war für ein paar Tage dieses Forum nicht Online. Cu Sven

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Beitrag Nr. 25
Betreff: Willkommen 2 !
Datum: 16.07.1999 10:45 Sven Haferkamp
Hallo an alle Transhumanisten und Interessierten. Und neu: Texte die auf gespaltene Persönlichkeiten oder ähnlichem hinweisen werden ohne Warnung sofort gelöscht. Viel Spaß Sven

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Beitrag Nr. 23
Betreff: Dank an Kerstin
Datum: 15.07.1999 20:04 Wolfgang
Hallo Sven es nicht auch reizvoll fände nicht sterben zu müssen; ich finde die Entwicklung auf unserem Planeten ja auch spannend und würde sie gerne ewig verfolgen. Aber würde nicht gerade durch die Unsterblichkeit jegliche Entwicklung (zumindest die der Menschen) abgebrochen? Bzw. die Menschen würden sich nur noch künstlich weiterentwickeln, auf eine Weise wie es einem mehr oder weniger verrückten Wissenschaftler gerade in den Kram passt. Bei dem Gedanken wie eine zukünftige Gesellschaft mit unsterblichen Menschen aussehen könnte packt mich das kalte Grausen. Ganz abgesehen davon, dass ich bei manchen Menschen (z.B. einigen Politikern) ganz froh bin wenn sie aus Altersgründer von der Bildfläche verschwinden (anders wird man mache Leute ja nicht los) und junge Leute neuen Schwung in den Laden bringen, wüßte ich gerne wie Ihr z.B. das Problem der Überbevölkerung lösen wollt. Ist die Unsterblichkeit nur für eine kleine finanzkräftige Elite, die zahlenmäßig nicht ins Gewicht fällt gedacht? Daraus würde sich doch wohl zwangsläufig eine ziemlich perverse Zwei-Klassen-Gesellschaft mit unsterblichen Übermenschen und sterblichen Untermenschen entwickeln. Wäre die Unsterblichkeit für jedermann (-frau) erschwinglich müsste man das Kinderkriegen verbieten. Natürlich könnte man jedem die Entscheidung freistellen: Ewiges Leben oder Kinderkriegen und dann Platz machen. Anders formuliert heißt das aber: Das KinderFür mich klingt das alles nach einem guten Stoff für einen Horror Science Fiction aber nicht nach einer erstrebenswerten Welt. Da sind mir dann doch die Ziele von PPL und Konsorten wesentlich sympathischer (leider wohl kaum realistischer). Falls ich hier ein zu negatives Bild vom Transhumansimus gewonnen habe kläre mich bitte auf. Gruß Wolfgang

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Beitrag Nr. 33, Antwort auf Nr. 23
Betreff: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 12.08.1999 16:35 Manfred Hirschkorn
Hallo Sven, iten, die er genießen könnte etc. Aber das interessiert Wolfgang wahrscheinlich nur am Rande: > Wäre die > Unsterblichkeit für jedermann (-frau) erschwinglich müsste > man das Kinderkriegen verbieten. Ja, dies wäre wohl unser Verderben. Verzeih diesen Sarkasmus, aber wiegen diese 18 oder 22 Jahre Kindererziehung, diese 18 oder 22 Jahre Geschrei, Nörgelei und Streit denn diese oben geschilderte Vielfältigkeit auf? Oder andersherum ausgedrückt: Rechtfertigen sie Krankheit und Tod? Ich muß diese Frage mit einem klaren Nein beantworten! Den biologischen Trieb nach Nachkommen versagen sich angesichts einer im obigen Sinne immer reicher werdenden Welt auch heute schon viele Menschen. Die Fortpflanzung kann auch nicht Hauptzweck eines geistig bewußten Lebens sein, welches obendrein von den üblichen körperlichen und materiellen Kümmernissen befreit ist. Das mein Denken hier richtig ist, weisen auch die bundesdeutschen Populationszahlen auf. In der Wohlstandsgesellschaft, in der die Alten- und Krankenpflege sozialisiert ist, verspüren immer weniger Menschen und wenn, dann nur einmal, Lust auf das ach so hehre Gut der Nachkommenschaft. Insofern könnte sich die Problematik der Fortpflanzung bei Ich hoffe, daß ich Dich mit meinen für manchen sicherlich radikalen Gedanken zu diesem Thema nicht zu sehr erschreckt habe. Ich bin übrigens Soziologe (45 Jahre) verheiratet und - na klar - ohne Kinder. Die oben angegeben Mail-Adresse ist meine private (abends/Wochenende), die Absender-Adresse gilt für die üblichen Bürozeiten (die private kann ich auch während der Dienstzeit abrufen, die dienstliche nur während der Bürozeit). Gruß Manfred

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Beitrag Nr. 39, Antwort auf Nr. 33
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 13.08.1999 05:44 Norbert Nickles
Abgesehen davon, daß ich dafür unsterblich zu sein, gerne auf Kinder verzichten würde, gibt es im Weltall Abermilliarden Billionen Himmelskörper, die von Menschen besiedelt werden könnten. Roboter, die sich selbst vervielfältigen, könnten aus dem Gestein von Merkur, Venus, Mars, usw Billiarden riesiger Raumstaionen bauen, die Platz für ganze Völker haben, die langsam von Sonnensystem zu Sonnensystem treiben. Wir Menschen waren doch seit Uhrzeiten Forscher und Entdecker und ich frage mich was spannender ist: Das ganze Leben auf einem kleinen Planeten zu verbringen der um die Sonne kreist, oder neue Welten zu entdecken und zu besiedeln. Arbeiten um seinen Lebensunterhalt zu verdienen ist jedenfalls sinnloser, als sein Lebensziel darin zu sehen, neue Lebensräume für den menschen im Weltraum zu entdecken und zu erschließen. Gerade wird die internationale Raumstation Alpha zusammen gebaut, über Weltraumhotels und Basen auf Mond und Mars wird nachgedacht. Die ersten Schritten sind also ge

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Beitrag Nr. 43, Antwort auf Nr. 39
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 13.08.1999 08:51 Sven Haferkamp
Absolut meine Meinung. Das Problem ist nur, die Vision in ein reales Projekt zu verwandeln....und dabei nicht die Probleme vergessen, die wir noch auf der Erde haben..! Ich glaube aber, das wir(die Menschen) das verwirklichen können. Ich für meinen Teil werde das so gut ich kann unterstützen. Gruß Sven

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Beitrag Nr. 50, Antwort auf Nr. 43
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 14.08.1999 04:55 Norbert Nickles
Hallo Sven, also das hauptproblem das jeder Mensch dieser Erde hat ist, daß man sterben muß. Das vorrangige Ziel sollte daher sein mit allen Mittel zu erforschen, wie wir unsere natürliche Lebensspanne verlängern können, denn wenn wir erst mal tot sind dann ist sowieso alles aus. Das Problem, wohin mit den Menschen wenn wir erst mal unsterblich geworden sind, stellt sich momentan sowieso noch nicht und wahrscheinlich werden wir vorher den Weltraum besiedelt haben ehe wir unsterblich geworden sind. Das ist doch kein Argument, daß man sterben soll nur um anderen Menschen auf der Erde Platz zu machen? Jeder von uns könnte bestimmt hunderte von Menschen in den Enwicklungsländern das Leben retten, wenn wir unseren ganzen Besitz und Geld hergeben würden für diese Menschen. Aber wenn jemand unsterblich sein will heißt es gleich, daß man anderen menschen damit schaden zufügen würde (zb durch Überbevölkerung). Es ist doch wohl ethisch wesentlich eher vertretbar weiterleben zu wollen, a

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Beitrag Nr. 57, Antwort auf Nr. 50
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 14.08.1999 13:14 Sven Haferkamp
Hallo Norbert.... "Du rennst bei mir offene Türen ein"..... Die Transhumanisten die diesen Wunsch ausleben wollen, haben jetzt die Aufgabe, daß sich dieses Ziel realisieren läßt. Und zwar so, wie Du schon beschrieben hast, ohne den "anderen" Menschen zu schaden. Wenn wir die Unsterblichkeit wollen....kein Problem.....aber bitte löst dann auch die Probleme die daraus resultieren. Das finde ich nur fair. Sven

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Beitrag Nr. 62, Antwort auf Nr. 57
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 15.08.1999 01:16 Norbert Nickles
Hallo Sven, was bleibt uns auch anderes übrig als die Probleme zu lösen die mit dem Erreichen der Unsterblichkeit auftreten. Ich hab keine Probleme damit mich mit ein paar Millionen Unsterblichen auf einem großen Asteroiden niederzulassen um für jahrmillionen durchs Weltall zu schweben, von Sonnensystem zu sonnensystem und unser Universum zu erforschen. Jeder hat dann vielleicht ein eigenes raumschiff, mit dem man Spritztouren zu anderen Himmelskörpern und anderen menschlichen Kolonien machen kann. Langweilig oder einsam wird es sicher nicht werden, da alle Kolonien untereinander durch Fernsehsender in Kontakt stehen können. Wir werden unsere Körper im Laufe der Zeit immer mehr perfektionieren. Zb könnte man sich Computerchips im Körper vorstellen, die alle erinnerungen die wir im Laufe unseres Lebens sammeln wie eine art Video speichern könnten und die wir dann bei Bedarf immer wieder abrufen könnten. ch

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Beitrag Nr. 69, Antwort auf Nr. 62
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 16.08.1999 01:26 Sven Haferkamp
Hi Norbert. > Hallo Sven, was bleibt uns auch anderes übrig als die > Probleme zu lösen die mit dem Erreichen der > Unsterblichkeit auftreten. Ich hab keine Probleme damit > mich mit ein paar Millionen Unsterblichen auf einem großen > Asteroiden niederzulassen um für jahrmillionen durchs > Weltall zu schweben, von Sonnensystem zu sonnensystem und > unser Universum zu erforschen. Jeder hat dann vielleicht > ein eigenes raumschiff, mit dem man Spritztouren zu > anderen Himmelskörpern und anderen menschlichen Kolonien > machen kann. Langweilig oder einsam wird es sicher nicht > werden, da alle Kolonien untereinander durch Fernsehsender > in Kontakt stehen können. Wir werden unsere Körper im > Laufe der Zeit immer mehr perfektionieren. Zb könnte man > sich Computerchips im Körper vorstellen, die alle > erinnerungen die wir im Laufe unseres Lebens sammeln wie > eine art Video speichern könnten und die wir dann bei > Bedarf immer wieder abrufen könnten. Toll das werde ich in meinen Träumen heute Nacht einbauen... :) > Die Probleme weil wir alle altern müssen finde ich viel > gravierender. Wer will sich denn schon wirklich um alte > senile menschen im Altenheim kümmern? Was sagen wir > unseren Kindern wenn sie uns mal fragen ob sie sterben > müssen oder ob ihre Eltern für immer bei ihnen sein > werden? Also im Moment mache ich mir um die Unsterblichkeit mehr sorgen als darum warum wir altern müssen. Das Altern wird wohl am schnellsten abgeschafft werden....! Siehe....Telomer-Forschung.....! > Ich finde auch nicht daß ich irgendwelchen Leuten, > die mir das recht auf Unsterblichkeit verbieten wollen, > Lösungsmöglichkeiten anbieten muß, weil ich es als ein > grundrecht ansehe daß ich am Leben bleiben will. Richtig..Aber es gibt nun einmal solche Leute/Institutionen... mit denen man sich halt herumplagen muß... Sven.

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Beitrag Nr. 81, Antwort auf Nr. 69
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 17.08.1999 00:24 Norbert Nickles
Hi Sven, wenn wir nicht altern müssten dann müssten wir ja auch nicht sterben, also machen wir uns wohl um die gleichen Dinge Kopfzerbrechen. Du hast recht, daß es zuerst schon ausreichen würde, wenn wir unser Leben zunächst auf 120-150 Jahre verlängern könnten. Das wird dann auch nicht gleich als Spinnerei abgetan, wie wenn man gleich die Unsterblichkeit propagiert. Das altern ist eben ein sehr sehr umfangreicher und komplexer Prozeß und ein einzelnes wundermittel wird so schnell wohl nicht aufzutreiben sein. Und so lange wir nicht mal in der Lage sind einfache Krankheiten, wie zb einen Schnupfen oder ähnliches zu behandeln, sehe ich halt nicht so optimistisch wie Du in unsere nahe Zukunft.

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Beitrag Nr. 88, Antwort auf Nr. 81
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 17.08.1999 09:11 Sven Haferkamp
Hallo Norbert > Hi Sven, wenn wir nicht altern müssten dann müssten wir ja > auch nicht sterben, also machen wir uns wohl um die > gleichen Dinge Kopfzerbrechen. Du hast recht, daß es > zuerst schon ausreichen würde, wenn wir unser Leben > zunächst auf 120-150 Jahre verlängern könnten. Das wird > dann auch nicht gleich als Spinnerei abgetan, wie wenn man > gleich die Unsterblichkeit propagiert. Das altern ist eben > ein sehr sehr umfangreicher und komplexer Prozeß und ein > einzelnes wundermittel wird so schnell wohl nicht > aufzutreiben sein. Das sehe ich optimistischer....und so sehr als Spinnerei wird das auch nicht mehr abgetan....zumindest im Fernsehen wird die Idee nicht mehr als Spinnerei abgetan. Das ist wohl das wichtigste, beziehen die Menschen fast jegliche Informationen und Weltbilder aus dem Fernsehen. Die steigende Zahl der entsprechenden Bücher und deren Verkaufszahlen zeigen ja das es viele Leute gibt die sich dafür interessieren. Sollte sich die These der Telomere als richtig erweisen, (alleiniger Grund für das Altern) so könnte relativ schnell ein Mittel gegen das Altern entwickelt werden. Bleiben noch die schweren altersunabhängigen Krankheiten. > Und so lange wir nicht mal in der Lage > sind einfache Krankheiten, wie zb einen Schnupfen oder > ähnliches zu behandeln, sehe ich halt nicht so > optimistisch wie Du in unsere nahe Zukunft. Du meinst wie bei Star Trek, wo es kein Schupfen mehr gibt? Tja Beverly Crusher hat es mit Ihrem Hypo-Spray schon einfach. Aber Schnupfen ist wohl zu trivial, es gibt schon viele Mittel die den Schnupfen lindern. Viele Schnupfen werden heute immer noch selbst behandelt, durch Hausmittelchen etc. die Leute gehen dafür meist nicht zum Arzt. Sie kaufen vielleicht das "altbewährte" Medikament was vor 10 Jahren schon "geholfen" hat. Ein guter Arzt kann aber erkennen warum Du Schnupfen hast und ein neueres vielleicht wirksameres Medikament verschreiben. Manchmal ist es aber auch besser den Schupfen von alleine abklingen zu lassen. Also ich habe bisher noch jeden Schupfen unter Kontrolle bekommen. Und ich habe sogar zusätzlich sehr starken Heuschnupfen.....und siehe da ein neues (1 Jahr altes) Medikament hat mich fast davon "geheilt"(regelmäßige Einnahme vorausgesetzt). Ohne Nebenwirkungen. Was will man mehr..... Andere Krankheiten, lebensbedrohlichere, sind hier viel wichtiger. Und es ist viel besser geworden...es wurde viel geschafft. Auch wenn es individuell manchmal nicht den Eindruck macht und neue Probleme entstanden sind, wie z.B. die Resistenz gegen Antibiotika. Leider ist sowas nur in Statistiken korrekt zu erfassen. Zahlen und nüchterne Diagramme lassen Experten jubeln, Patienten und Fernsehzuschauer, die mal wieder ein schreckliches Einzelschicksal in einer dramatischen Reportage sehen, haben da ein anderes Bild. Ich frage mich was machen in Zukunft die Menschen die Krankheiten zu ihrem Hobby gemacht haben. Die Menschen den es Freude bereitet den ganzen Tag über ihre Krankheiten zu reden (schwallen). Schönes Beispiel ist bei uns die Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab einem bestimmten Alter sagt man anscheinend erst "Hallo" zueinander nachdem geklärt worden ist, wer denn nu kranker ist..... Ich sehe schon die Cyber-Selbsthilfegruppen im Internet4 wo man sich vorstellt: "Hallo erstmal, ich bin die Vera .. und ich war mal Alt und Krank"....."HALLO VERA" ... Sven

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Beitrag Nr. 100, Antwort auf Nr. 88
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 18.08.1999 01:43 Norbert Nickles
Hi Sven, der schnupfen sollte auch nur ein Beispiel sein. Ich habe auch schon gelesen, daß es einfacher sein soll, eines tages ein Allheilmittel gegen den krebs zu haben als gegen den Schnupfen. Wenn wir das Altern besiegen könnten, wäre auch ein großer Schritt beim Besiegen der wirklich großen Krankheiten getan. Krebs und Herzkreislauferkrankungen behelligen nur in den seltensten Fällen junge Menschen. Mit dem Alter potenziert sich mit jedem jahr das Risiko zu erkranken. Herzliches Beileid übrigens wegen deinem heuschnupfen. Star Treck ist zwar meine Lieblingsserie, mangels alternativen, aber großteils ist Star Treck wirklich abwegig, unrealistisch und gibt ein Bild von der Zukunft wieder, wie es wahrscheinlich in keiner einzigen Hinsicht eintreten wird. Es werden auch keine wirklichen Visionen geliefert (außer daß der mensch das Weltall besiedelt hat oder Commander Data, der immer noch so lernt wie ein Mensch statt wie ein fortschrittlicher PC seine Programme einfach zu laden). Manche

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Beitrag Nr. 99, Antwort auf Nr. 88
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 18.08.1999 01:29 Norbert Nickles
Hallo Sven, dank meines sohnes und meiner Faulheit (meine Räumlichkeiten sehen aus wie nach dem Einschlag eines Photonentorpedos) finde ich meinen zeitungsartikel über die Telomere nicht mehr. Ging es dabei darum, daß sich die DNS-Stränge bei jeder zellteilung verkürzen oder ging es um ein Enzym, das für die Unsterblichkeit der krebszellen verantwortlich ist? Also das Alter ist wohl mit absoluter Sicherheit in den Genen unserer zellen festgelegt und um das altern aufzuhalten, muß man wohl die Erbinformation jeder zelle verändern. Um die Erbinformationen in allen Zellen zu verändern muß man sich wohl eines Transportmittels (zB Viren) bedienen. Naja, auf jeden Fall wird dasalles sehr schwierig. Ic habe auch schon gehört, die freien Radikale wären die alleine Ursache des Alterns, daher mag ich an eine alleinige ursache (zB Telomere) nicht so recht glauben).

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Beitrag Nr. 107, Antwort auf Nr. 99
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 18.08.1999 07:53 Sven Haferkamp
Siehe: http://www.extropie.de/kryothem01.htm Oder auch die weiteren Online-Artikel im Bereich Altern/Gerontologie/Lebensverlängerung Sven

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Beitrag Nr. 92, Antwort auf Nr. 88
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 17.08.1999 19:08 Wolfgang
Hallo ihr Transhumanisten, Manfred schreibt... > ... aber wiegen diese 18 oder 22 Jahre Kindererziehung, > diese 18 oder 22 Jahre Geschrei, > Nörgelei und Streit denn diese oben geschilderte > Vielfältigkeit auf? Oder andersherum > ausgedrückt: Rechtfertigen sie Krankheit und Tod? Ich muß > diese Frage mit einem klaren > Nein beantworten! Nun, dieser Einstellung zu Kindern muss man sich ja wohl nicht unbedingt anschließen. Ich beantworte die Frage mit einem klarem JA. So perfekt wie in diesem Fall funktioniert die Evolution wohl selten, Leute mit dieser Einstellung werden sich nicht sehr stark vermehren. Wenn man also den vollkommenen Verzicht auf Nachwuchs nicht hinnehmen will bleibt noch die Ausweitung des Lebensraumes. Hier schreibt Norbert: > Abgesehen davon, daß ich dafür unsterblich zu sein, gerne > auf Kinder verzichten würde, (hast Du das Deinen Kindern auch schon mal gesagt?) > gibt es im Weltall Abermilliarden Billionen Himmelskörper, > die von Menschen besiedelt werden könnten. > ... Über die Dimensionen und den Platz, der im Weltraum > für den menschen vorhanden ist, > scheinen die meisten menschen im Unklaren zu sein wenn sie > sich gedanken darüber machen, > ob wir keine Kinder mehr zeugen sollten wenn wir > unsterblich geworden sind. Wer sich hier über die Dimensionen des Weltalls im Unklaren ist ist doch noch sehr die Frage. Gerade die unermessliche Weite des Weltalls lässt mir dieses Vorhaben doch als sehr utopisch erscheinen. Bisher hat noch kein Mensch seinen Fuß auf den Mars - unseren unmittelbaren Nachbarplaneten - gesetzt. Ich habe zwar keine Zweifel, dass wir das (auch ohne lebensverlängernde Methoden) noch erleben werden, aber den Mars oder gar die Venus in eine für irdisches Leben verträgliche Umwelt zu verwandeln wird uns wohl so schnell kaum gelingen. Hier auf der Erde breiten sich die Wüstengebiete immer weiter aus, und wir sind nicht in der Lage dem Einhalt zu gebieten oder gar die Wüsten in größeren Bereichen fruchtbar zu machen; wie wollt ihr das dann auf dem Mars hinkriegen. Für Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gibt es seit kurzem erst überhaupt erste Anzeichen dafür, dass sie überhaupt existieren, und da denkt ihr schon an eine Besiedelung. Ich fürchte hier unterschätzen einige LAuch genügt es natürlich gar nicht einen Lebensraum im Weltall nur zu finden. Was hilft es gegen die Überbevölkerung auf der Erde, wenn ein Raumschiff mit einigen Wissenschaftlern, Forschern und anderen Pionieren einen fernen Planeten erreicht, und die sich dort niederlassen und eine Kolonie gründen. Um die Überbevölkerung wirksam zu bekämpfen muss man den Menschen auf der Erde dann auch die notwendigen Transportmittel zur Verfügung stellen um diesen Planeten zu erreichen. Und hier geht es nicht um ein paar Hundert, Tausend oder Millionen Menschen (die würden wir hier noch leicht verkraften) sondern um einige Milliarden Menschen die in regelmäßigen Abständen die Erde verlassen müßten. Ich weiß nicht ob ihr euch vorstellen könnt wie groß ein Raumschiff, das eine Milliarde Menschen beherbergen kann, sein müsste; das sprengt momentan sogar noch die Phantasie der besten Hollywood Regisseure (oder habe ich da einen Film verpasst?). Vieles von diesen Weltraumabenteuern ist schl Wenn der Transhumanismus eine Lebensphilosophie sein will, muss er auch Antworten auf die ethischen und moralischen Fragen die sich z.B. bei einer Besiedlung des Weltalls stellen, geben. Es muß also erlaubt sein die Frage zu stellen ob wir überhaupt das Recht haben fremde Planeten zu besiedeln. Hier auf der Erde ging die Besiedelung "neuer" Lebensräume meist mit der Unterdrückung oder Ausrottung anderer Völker einher, die dummerweise schon vorher da waren. Wozu der letzte Versuch "Lebensraum für das deutsche Volk" zu schaffen geführt hat dürfte auch allgemein bekannt sein. Es dürfte wohl recht unwahrscheinlich sein irgendwo im Weltall einen Planeten mit lebensfreundlicher Umgebung zu finden, auf dem sich nicht auch schon irgendeine Form von Leben entwickelt hat. Soll auch hier immer noch das natürliche Recht des Stärkeren gelten? Ist hier dann doch wieder die natürliche Auslese und Evolution, von der ihr euch gerade erst so stolz durch Überwindung von Krankheiten und Tod, verabschieWas meint ihr dazu? Wolfgang

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Beitrag Nr. 109, Antwort auf Nr. 92
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 18.08.1999 10:42 Sven Haferkamp
Hallo Wolfgang > Hallo ihr Transhumanisten, > ich kann's mir jetzt doch nicht verkneifen noch mal ein > paar kritische Bemerkungen und Fragen loszuwerden. Nur zu..... :-) > Das > Problem der Überbevölkerung lässt mir noch immer keine > Ruhe. > Manfred schreibt... > > ... aber wiegen diese 18 oder 22 Jahre Kindererziehung, > > diese 18 oder 22 Jahre Geschrei, > > Nörgelei und Streit denn diese oben geschilderte > > Vielfältigkeit auf? Oder andersherum > > ausgedrückt: Rechtfertigen sie Krankheit und Tod? Ich > muß > diese Frage mit einem klaren > > Nein beantworten! > > Nun, dieser Einstellung zu Kindern muss man sich ja wohl > nicht unbedingt anschließen. Ich beantworte die Frage mit > einem klarem JA. So perfekt wie in diesem Fall > funktioniert die Evolution wohl selten, Leute mit dieser > Einstellung werden sich nicht sehr stark vermehren. Das ist eben eine persönliche Einstellung und spiegelt nicht die Meinung aller Transhumanisten wieder. Interessant ist hier, das Du keine aber Norbert zwei Kinder hat! (Glaub ich ?) :) > Wenn man also den vollkommenen Verzicht auf Nachwuchs > nicht hinnehmen will bleibt noch die Ausweitung des Lebensraumes. > Hier schreibt Norbert: > > Abgesehen davon, daß ich dafür unsterblich zu sein, > gerne > auf Kinder verzichten würde, > > (hast Du das Deinen Kindern auch schon mal gesagt?) Ich glaube(hoffe) er meinte damit, das er sich da auf den Zeitraum vor der Geburt bezieht. > > gibt es im Weltall Abermilliarden Billionen > Himmelskörper, > die von Menschen besiedelt werden könnten. > > ... Über die Dimensionen und den Platz, der im Weltraum > > für den menschen vorhanden ist, > > scheinen die meisten menschen im Unklaren zu sein wenn > sie > sich gedanken darüber machen, > > ob wir keine Kinder mehr zeugen sollten wenn wir > > unsterblich geworden sind. > > Wer sich hier über die Dimensionen des Weltalls im > Unklaren ist ist doch noch sehr die Frage. Gerade die > unermessliche Weite des Weltalls lässt mir dieses Vorhaben > doch als sehr utopisch erscheinen. Bisher hat noch kein > Mensch seinen Fuß auf den Mars - unseren unmittelbaren > Nachbarplaneten - gesetzt. Ich habe zwar keine Zweifel, > dass wir das (auch ohne lebensverlängernde Methoden) noch > erleben werden, aber den Mars oder gar die Venus in eine > für irdisches Leben verträgliche Umwelt zu verwandeln wird > uns wohl so schnell kaum gelingen. Hier auf der Erde > breiten sich die Wüstengebiete immer weiter aus, und wir > sind nicht in der Lage dem Einhalt zu gebieten oder gar > die Wüsten in größeren Bereichen fruchtbar zu machen; wie > wollt ihr das dann auf dem Mars hinkriegen. Für Planeten > außerhalb unseres Sonnensystems gibt es seit kurzem erst > überhaupt erste Anzeichen dafür, dass sie überhaupt > existieren, und da denkt ihr schon an eine Besiedelung. Was beweist, wie schnell sich der Entdecker/Forscherdrang des Menschen durchsetzten kann. NASA-Pläne gibt es schon. Generations-Raumschiffe. Science-fiction. Sicherlich. Aber wie lange noch. Bist Du sicher, daß wir das heute abschätzen können...? Irgendwann werden die Pläne ausgekramt und die Ingenieuere machen sich an die Arbeit..... > Ich fürchte hier unterschätzen einige Leute die > Entfernungen doch ganz gewaltig. Mit "Spritztouren" zu > anderen menschlichen Kolonien, gewissermaßen zum Brötchen > holen am Sonntag Morgen wird das auch in fernster Zukunft > nichts werden. > Auch genügt es natürlich gar nicht einen Lebensraum im > Weltall nur zu finden. Was hilft es gegen die > Überbevölkerung auf der Erde, wenn ein Raumschiff mit > einigen Wissenschaftlern, Forschern und anderen Pionieren > einen fernen Planeten erreicht, und die sich dort > niederlassen und eine Kolonie gründen. Um die > Überbevölkerung wirksam zu bekämpfen muss man den Menschen > auf der Erde dann auch die notwendigen Transportmittel zur > Verfügung stellen um diesen Planeten zu erreichen. Und > hier geht es nicht um ein paar Hundert, Tausend oder > Millionen Menschen (die würden wir hier noch leicht > verkraften) sondern um einige Milliarden Menschen die in > regelmäßigen Abständen die Erde verlassen müßten. Ich weiß > nicht ob ihr euch vorstellen könnt wie groß ein > Raumschiff, das eine Milliarde Menschen beherbergen kann, > sein müsste; das sprengt momentan sogar noch die Phantasie > der besten Hollywood Regisseure (oder habe ich da einen > Film verpasst?). Vieles von diesen Weltraumabenteuern ist > schlicht unrealistisch und wird sich NIE verwirklichen > lassen, aber selbst ihr sprecht hier häufig von > Jahrtausenden zur Realisierung. Bei der Realisierung der > Unsterblichkeit äußert ihr hingegen gelegentlich die > Hoffnung es selbst noch zu erleben. Diese Zeitspanne > zwischen Erschaffung und Lösung der Probleme muß sich noch > etwas verringern bevor ihr mich überzeugen könnt. Zunächst zum Punkt Übervölkerung. Um 1950 gab es ca. 2,5 Milliarden Menschen auf der Erde, 1987 waren es über 5 Milliarden Menschen. Bis zum Jahr 2025 rechnet die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen mit einem Anstieg auf knapp 9 Milliarden. Wobei nur ca. 5% auf die industrialisierten Länder entfallen und die restlichen 95% auf die Entwicklungsländer. Liest man sich z.B. den Artikel von Prof. Nathan Keyfitz (emer. / Leiter des Bevölkerungsprogramm des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse in Laxenburg und Berater der indonesischen Regierung) "Probleme des Bevölkerungswachstums" erschienen 1990, Spektrum der Wissenschaft - Menschheit und Erde, wird man sich über das wirkliche Problem der "Übervölkerung" wieder einmal mehr bewußt. Der Wachstum der Zahlen in den Entwicklungsländern wird stark zurückgehen, sobald die Industrialisierung und Wirtschaft dort verstärkt einsetzt. (Die seit vielen Jahren eingeführten Programme der Familienplanung tragen auch dazu bei.)Das Problem ist nur wie sehr dort der Lebensraum darunter leiden wird. Was 1990 von Prof. Keyfitz noch nicht genügend schwer berücksichtigt werden konnte, ist die Gentechnik. Wie die Gentechnik in den Entwicklungsländern helfen kann ist sehr schön innerhalb der Reihe "Landwirtschaft heute - Die grüne Gentechnik" herausgegeben im Mai 1998 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, nachzulesen. Es wird in nächster Zeit möglich sein, auf bisher unfruchtbarem Boden Erträge zu erzielen, dabei wird von bekannten Pflanzen die Dürreperioden überstehen, die dafür verantwortlichen Gene auf die Nutzpflanzen übertragen. Ebenso gibt es Pflanzen die auf salzhaltigen Boden wachsen....hier hilft ebenso die Gentechnik bei der Übertragung dieser Fähigkeit auf die Nutzpflanzen.....usw....usw.... Also die Ernährung und die Übervölkerung bekommen wir ohne die Unsterblichkeit vermutlich in den Griff. (Auch den damit verbundenen wachsenden Energieverbrauch und Klimaschutz). Was ist zu erwarten wenn ein TEIL der Industrienationen, die Möglichkeit entwickelt das Leben zu verlängern....was ja schon seit Jahren passiert. Wir werden immer älter. Genau! Nicht viel bis fast gar nichts. Auch wenn wir dank der modernen Medizin nicht mehr die typischen Alterserscheinungen aufweisen und relativ "jung" und aktiv bleiben. Erst wenn sich die Sache bis zur Unsterblichkeit ausweitet, wird ein genauerer Blick auf die Bevölkerungszahlen wichtig. Jedoch wird bis dahin der Lebensraum auf der Erde sinnvoller genutzt werden bei geringerer ökologischer Belastung. Spekulativ ? Mag sein. Das ist aber auch der Gedanke der Unsterblichkeit, wegen der diese ganze Diskussion ja überhaupt geführt wird. Also bis hier braucht noch kein Mensch die Erde verlassen. Aber angenommen wir schreiben dann das Jahr 2100. Müllbeseitigung ? Kein Thema...Nanoroboter erledigen die Recycling-Aufgabe.....in der Umlaufbahn, auf dem Mond und dem Mars sind erste Kollonien vorstellbar....vielleicht nur mit 10.000 Menschen...aber ab diesem Zeitpunkt wächst die Zahl garantiert stetig an. Das Meer könnte als Lebensraum erschlossen werden...(ohne Kiemen)....in Unterwasserstädten oder auf dem Meer als riesige Plattformen.....und das ist 2100 alles gar nicht so utopisch wie es jetzt klingen mag. Ich vertrau da ganz den "verückten" Japanern......und anderen. Die von Norbert angeführten Beispiele sind auch möglich aber erst tausende Jahre später....und noch spekulativer....aber durchaus interessant. > Wenn der Transhumanismus eine Lebensphilosophie sein > will, muss er auch Antworten auf die ethischen und > moralischen Fragen die sich z.B. bei einer Besiedlung des > Weltalls stellen, geben. Es muß also erlaubt sein die > Frage zu stellen ob wir überhaupt das Recht haben fremde > Planeten zu besiedeln. Hier auf der Erde ging die > Besiedelung "neuer" Lebensräume meist mit der > Unterdrückung oder Ausrottung anderer Völker einher, die > dummerweise schon vorher da waren. Wozu der letzte Versuch > "Lebensraum für das deutsche Volk" zu schaffen geführt hat > dürfte auch allgemein bekannt sein. Es dürfte wohl recht > unwahrscheinlich sein irgendwo im Weltall einen Planeten > mit lebensfreundlicher Umgebung zu finden, auf dem sich > nicht auch schon irgendeine Form von Leben entwickelt hat. > Soll auch hier immer noch das natürliche Recht des > Stärkeren gelten? Ist hier dann doch wieder die natürliche > Auslese und Evolution, von der ihr euch gerade erst so > stolz durch Überwindung von Krankheiten und Tod, > verabschiedet habt, gefragt? Selbst wenn es sich in > unseren Augen um nicht intelligentes Leben handelt, das > bei einer Angleichung eines Planeten an irdische > Verhältnisse zerstört würde, müssen wir uns hier die Frage > nach der moralischen Rechtfertigung stellen. > Was meint ihr dazu? > > Wolfgang Die oberste Direktive läßt wohl grüßen. :-) Ich könnte jetzt eine ausführliche Antwort geben. Mit Pro und Contra...und schließlich meine persönliche zusammenfassende Meinung als Fazit setzten. Nein. Jetzt verkennst Du aber die Weiten des Alls. Es ist uninteressant. Punkt. Generations-Raumschiffe benötigen tausende Jahre (nötige Geschwindigkeit vorausgesetzt) bis sie einen Planeten erreichen der Leben beherbergen KÖNNTE. Gut angenommen es klappt. Während des Fluges hat die reisende Menschheit vielleicht ein ganz anderes Wertesystem. Also sich da weitere Gedanken zu machen halte ich für Zeitveschwendung. Gruß Sven

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Beitrag Nr. 101, Antwort auf Nr. 92
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 18.08.1999 02:24 Norbert Nickles
Hallo Wolfgang, ich halte es, im gegensatz zu Sven, für schwieriger unsere natürliche Lebensspanne kurzfristig wesentlich zu verlängern, wenn nicht ein unglaubliches Interesse in der gesellschaft einsetzt, dieses Ziel zu erreichen. Leider sind es immer wieder die von Dir vorgetragenen Argumente, die die menschheit zaudern lassen, Wissenschaft und Forschung auf diesem gebiet zu intensivieren. Soll die menschheit deiner meinung nach untergehen, weil auf anderen, eventuell belebten Planeten bereits Lebensformen existieren? Untergehen wird die menschheit nämlich mit absoluter Sicherheit, wenn wir nicht den nächsten evolutionären Schritt wagen, und das Weltall kolonisieren. Ansonsten geht es uns wie den Dinosauriern, und der nächste Kometeneinschlag, der im Laufe einiger jahrmillionen immer wieder eintritt, wird uns aus der geschichte des Universums ausradieren. Wir haben es uns bestimmt nicht ausgesucht, daß das Recht des Stärkeren ein naturgesetz ist. Du mußt ja auch Tiere oder Pflanzen töt Schöpfung eine Chance auf Ethik und Moral hat! Wo bleibt die Moral in der Natur, wenn ein friedlicher Schmetterling in ein spinnennetz gerät und grausam bei lebendigem leib eingesponnen und verspeist wird? Wir menschen warten doch immer auf Gott, wir sehnen uns nach einem Wesen das uns beisteht und hilft. Vielleicht sind wir für andere welten dieser "Gott". Wir können anderem Leben im Universum helfen, ihre Krankheiten heilen und naturkathastrophen abwenden. Sogar auf der erde sehnen sich viele menschen nach Außerirdischen, die uns aus der Misere helfen. Wieso muß die Anwesenheit des menschen im Weltall gleich immer so negativ bewertet werden, nur weil es zugegebenermassen dunkle seiten in unserer vergangenheit gab? Du bist doch das beste beispiel Wolfgang, daß Du anderes Leben auf anderen welten respektieren würdest. Im ZUge der Entwicklungen zu Unsterblichkeit und Besiedlung des weltalls muß es parallel eine Enwicklung zu einer ethisch/moralischen Sichtweise geben, wie Du sie hast. Ich enn die Kinder nie geboren worden wären, dann würde ich sie ja auch nicht vermissen. Wenn man unsterblich ist, kann man auch einige Jahrmillionen lang aufs Kinderkriegen verzichten und wenn die probleme um den verfügbaren Lebensraum gelöst sind, immer noch Kinder zeugen. Das Wichtgste ist doch wirklich, daß wir erst mal das Altern bekämpfen damit wir am Leben bleiben können! Ich verstehe nicht Wolfgang, wie Du Schritt für Schritt Deinem Ende entgegen gehst und das einfach so kampflos akzeptieren willst. Wieso jammern denn Alle wenn jemand stirbt (Ignatz Bubis) und auf der anderen seite wird auch gejammert wenn man etwas gegen das Sterben tun will. Deiner meinung nach muß man sich ja über jeden Todesfall freuen, da dann Platz für andere menschen und Kinder ist oder?

Ewiges Leben
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Beitrag Nr. 35, Antwort auf Nr. 33
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 12.08.1999 18:21 Sven Haferkamp
Hallo Manfred... .. > bin auf Dich und Deine Seite über die "Spacelovers" > gestoßen. Die hier propagierten Ideen gefallen mir > eigentlich sehr gut. Ich gestehe,- das freut mich ! > Ich habe mir Deine Diskussion mit > Wolfgang durchgelesen und obwohl mir dieses Denken (von > Wolfgang)bekannt ist, dennoch überrascht. Man stelle sich > doch nur die Möglichkeiten eines sehr alt werdenden oder > gar unsterblichen Menschen vor: Die vielen Wissenschaften, > die er betreiben könnte, die vielen Künste, die er > ausprobieren könnte, die vielen Naturschönheiten, die er > genießen könnte etc. Aber das interessiert Wolfgang > wahrscheinlich nur am Rande: > > Wäre die > > Unsterblichkeit für jedermann (-frau) erschwinglich müsste > > man das Kinderkriegen verbieten. > Ja, dies wäre wohl unser Verderben. Verzeih diesen > Sarkasmus, aber wiegen diese 18 oder 22 Jahre > Kindererziehung, diese 18 oder 22 Jahre Geschrei, Nörgelei > und Streit denn diese oben geschilderte Vielfältigkeit > auf? Oder andersherum ausgedrückt: Rechtfertigen sie > Krankheit und Tod? Ich muß diese Frage mit einem klaren > Nein beantworten! Den biologischen Trieb nach Nachkommen > versagen sich angesichts einer im obigen Sinne immer > reicher werdenden Welt auch heute schon viele Menschen. > Die Fortpflanzung kann auch nicht Hauptzweck eines geistig > bewußten Lebens sein, welches obendrein von den üblichen > körperlichen und materiellen Kümmernissen befreit ist. Das > mein Denken hier richtig ist, weisen auch die > bundesdeutschen Populationszahlen auf. In der > Wohlstandsgesellschaft, in der die Alten- und > Krankenpflege sozialisiert ist, verspüren immer weniger > Menschen und wenn, dann nur einmal, Lust auf das ach so > hehre Gut der Nachkommenschaft. Insofern könnte sich die > Problematik der Fortpflanzung bei einer Verwirklichung > Eurer Ziele von selbst erledigen. Ich nehme an, das "Problem" wird dadurch nur gemindert und nicht beseitigt. Auf der Erde wird es auf jeden Fall eng. Und ich mache mir um die Fortpflanzungsfreude in Deutschland tatsächlich keine großen Sorgen, dafür sind die Länder in der dritten Welt eher ein Problem. Solange die Anzahl der eigenen Nachkommen (möglichst viel) mit der Sicherheit einer Altersversorgung gleichgesetzt wird, ist die Wachstumsrate d. Weltbevölkerung kaum zu reduzieren. Ich bin mir nicht sicher wie man diesem Problem am besten begegnen kann, man sollte zur Sicherheit damit rechnen, daß die Erde in Zukunft 10 Milliarden Menschen und mehr beherbergen muß. Gewiß keine leichte Aufgabe. > Ich hoffe, daß ich Dich mit meinen für manchen sicherlich > radikalen Gedanken zu diesem Thema nicht zu sehr > erschreckt habe. Ich bin übrigens Soziologe (45 Jahre) > verheiratet und - na klar - ohne Kinder. Oh nein,- da hat es schon viel radikalere Meinungen gegeben. Kinderlos ? Tatsächlich aus Überzeugung (womöglich die von Dir oben aufgeführten) ? Ich bin (als Ergänzung) ebenfalls verheiratet und kinderlos. Jedoch ist Nachwuchs langfristig bei uns eingeplant. :) > Die oben angegeben Mail-Adresse ist meine private > (abends/Wochenende), die Absender-Adresse gilt für die > üblichen Bürozeiten (die private kann ich auch während der > Dienstzeit abrufen, die dienstliche nur während der Bürozeit). > > Gruß Manfred MfG Sven

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Beitrag Nr. 46, Antwort auf Nr. 35
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 13.08.1999 12:35 Manfred Hirschkorn
> > von Dir oben aufgeführten) ? > Hallo Sven, tatsächlich aus Überzeugung - der dort aufgeführten Überzeugung. Wenn der Mensch sich auf den Weg macht - oder sich sogar jetzt schon dafür hält - mehr als nur Biologie zu sein, dann sollte er auch auf einige biologische Mechanismen verzichten können; nämlich auf die, die ihm auf Dauer und ehrlich betrachtet, mehr Verdruß als Freude einbringen. Bei Vielen Menschen geschieht die Nachwuchsproduktion doch nur um einen gewissen "Kick" (ich meine nicht den Sex)zu erleben: wir beide haben..., das ist unser..., in ihm (dem Kind) sind wir vereint... usw. Nach den ersten paar Monaten Rausch erfolgt dann oft die Ernüchterung, daß die nächsten 20 Jahre verplant sind und das Leben zieht sich dann in der üblichen "kleindenkerischen" Austauschbarkeit dahin: Man hat ja Verpflichtungen! Gruß Manfred

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Beitrag Nr. 48, Antwort auf Nr. 46
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 13.08.1999 15:28 Sven Haferkamp
Hallo Manfred Deine Sichtweise kann ich durchaus verstehen. Ich werde es allerding auf einen Versuch ankommen lassen....(unabhängig davon das meine Frau "natürlich" Kinder haben möchte...) mal sehen....das hat nämlich noch ein-zwei Jahre Zeit. Servus Sven

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Beitrag Nr. 38, Antwort auf Nr. 35
Betreff: Re: Fortpflanzung bei Unsterblichkeit
Datum: 13.08.1999 05:33 Norbert Nickles
> Hallo Manfred... > ... > > bin auf Dich und Deine Seite über die "Spacelovers" > > gestoßen. Die hier propagierten Ideen gefallen mir > > eigentlich sehr gut. > > Ich gestehe,- das freut mich ! > > > Ich habe mir Deine Diskussion mit > > Wolfgang durchgelesen und obwohl mir dieses Denken (von > > Wolfgang)bekannt ist, dennoch überrascht. Man stelle sich > > doch nur die Möglichkeiten eines sehr alt werdenden oder > > gar unsterblichen Menschen vor: Die vielen Wissenschaften, > > die er betreiben könnte, die vielen Künste, die er > > ausprobieren könnte, die vielen Naturschönheiten, die er > > genießen könnte etc. Aber das interessiert Wolfgang > > wahrscheinlich nur am Rande: > > > Wäre die > > > Unsterblichkeit für jedermann (-frau) erschwinglich müsste > > > man das Kinderkriegen verbieten. > > Ja, dies wäre wohl unser Verderben. Verzeih diesen > > Sarkasmus, aber wiegen diese 18 oder 22 Jahre > > Kindererziehung, diese 18 oder 22 Jahre Geschrei, Nörgelei > > und Streit denn diese oben geschilderte Vielfältigkeit > > auf? Oder andersherum ausgedrückt: Rechtfertigen sie > > Krankheit und Tod? Ich muß diese Frage mit einem klaren > > Nein beantworten! Den biologischen Trieb nach Nachkommen > > versagen sich angesichts einer im obigen Sinne immer > > reicher werdenden Welt auch heute schon viele Menschen. > > Die Fortpflanzung kann auch nicht Hauptzweck eines geistig > > bewußten Lebens sein, welches obendrein von den üblichen > > körperlichen und materiellen Kümmernissen befreit ist. Das > > mein Denken hier richtig ist, weisen auch die > > bundesdeutschen Populationszahlen auf. In der > > Wohlstandsgesellschaft, in der die Alten- und > > Krankenpflege sozialisiert ist, verspüren immer weniger > > Menschen und wenn, dann nur einmal, Lust auf das ach so > > hehre Gut der Nachkommenschaft. Insofern könnte sich die > > Problematik der Fortpflanzung bei einer Verwirklichung > > Eurer Ziele von selbst erledigen. > > Ich nehme an, das "Problem" wird dadurch nur gemindert und > nicht beseitigt. Auf der Erde wird es auf jeden Fall eng. > Und ich mache mir um die Fortpflanzungsfreude in > Deutschland tatsächlich keine großen Sorgen, dafür sind die > Länder in der dritten Welt eher ein Problem. Solange die > Anzahl der eigenen Nachkommen (möglichst viel) > mit der Sicherheit einer Altersversorgung > gleichgesetzt wird, ist die Wachstumsrate d. Weltbevölkerung > kaum zu reduzieren. Ich bin mir nicht sicher wie > man diesem Problem am besten begegnen kann, man sollte > zur Sicherheit damit rechnen, daß die Erde in Zukunft > 10 Milliarden Menschen und mehr beherbergen muß. > Gewiß keine leichte Aufgabe. > > > Ich hoffe, daß ich Dich mit meinen für manchen sicherlich > > radikalen Gedanken zu diesem Thema nicht zu sehr > > erschreckt habe. Ich bin übrigens Soziologe (45 Jahre) > > verheiratet und - na klar - ohne Kinder. > > Oh nein,- da hat es schon viel radikalere Meinungen > gegeben. > > Kinderlos ? Tatsächlich aus Überzeugung (womöglich die > von Dir oben aufgeführten) ? > > Ich bin (als Ergänzung) ebenfalls verheiratet und > kinderlos. Jedoch ist Nachwuchs langfristig bei uns > eingeplant. :) > > > Die oben angegeben Mail-Adresse ist meine private > > (abends/Wochenende), die Absender-Adresse gilt für die > > üblichen Bürozeiten (die private kann ich auch während der > > Dienstzeit abrufen, die dienstliche nur während der Bürozeit). > > > > Gruß Manfred > > MfG > Sven

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Beitrag Nr. 34, Antwort auf Nr. 33
Betreff: E-Mail
Datum: 12.08.1999 16:45 Manfred Hirschkorn
> Die oben angegeben Mail-Adresse ist meine private > üblichen Bürozeiten (die private kann ich auch während der > Dienstzeit abrufen, die dienstliche nur während der Bürozeit). > > Gruß Manfred Entschuldigung, die absendende Adresse wird ja bei dieser Technik gar nicht aufgeführt. Gruß Manfred

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Beitrag Nr. 36, Antwort auf Nr. 34
Betreff: Re: E-Mail
Datum: 12.08.1999 18:22 Sven Haferkamp
> > Die oben angegeben Mail-Adresse ist meine private > > üblichen Bürozeiten (die private kann ich auch während der > > Dienstzeit abrufen, die dienstliche nur während der Bürozeit). > > > > Gruß Manfred > > Entschuldigung, die absendende Adresse wird ja bei dieser > Technik gar nicht aufgeführt. > Gruß Manfred ??? Mir ist aus dem ersten Beitrag folgende bekannt: hirschkorn@landkreis-konstanz.de ..aus dem zweiten Beitrag diese: mumhiko@t-online.de daraus schließe ich das T-Online Privat ist und die Adresse vom Landkreis Konstanz scheint mir hier die berufliche Variante zu sein ! Müßte doch richtig sein...?

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Beitrag Nr. 47, Antwort auf Nr. 36
Betreff: Re: E-Mail
Datum: 13.08.1999 12:44 Manfred Hirschkorn
> > > hirschkorn@landkreis-konstanz.de > > ...aus dem zweiten Beitrag diese: > > mumhiko@t-online.de > > daraus schließe ich das T-Online > Privat ist und die Adresse vom > Landkreis Konstanz scheint mir hier > die berufliche Variante zu sein ! > > Müßte doch richtig sein...? Ja, genauso ist es!!

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Beitrag Nr. 24, Antwort auf Nr. 23
Betreff: Philosophie ohne Grauen
Datum: 16.07.1999 10:39 Sven Haferkamp
Hallo Wolfgang > Hallo Sven > Dank "Kerstin" und Deinem Besuch bei PPL wurde ich auf > Deine Homepage aufmerksam. Ich fands richtig toll, dass > bei dieser pseudo wischiwaschi Philosophie (Religion?) mal > ein paar sachliche Kritikpunkte genannt wurden. Wischiwaschiphilosophie ? Was machst Du dann bei PPL ? > Voll > Erwartung sehe ich mir also Deine Homepage an und bin > ehrlich gesagt von eurer "Philosophie" entsetzt. Von > Transhumanismus oder Extropie habe ich bisher noch nie > etwas gehört aber das Ziel der Unsterblichkeit finde ich > doch einen schrecklichen Gedanken. Kann ich mir vorstellen, denn mit Entsetzen reagieren viele auf den Transhumanismus. Das hängt meist mit der Lebenseinstellung, Unwissenheit und Religiösität zusammen. > Nein, nicht dass ich es > nicht auch reizvoll fände nicht sterben zu müssen; ich > finde die Entwicklung auf unserem Planeten ja auch > spannend und würde sie gerne ewig verfolgen. Aber würde > nicht gerade durch die Unsterblichkeit jegliche > Entwicklung (zumindest die der Menschen) abgebrochen? Nein. Der Mensch wird sich selbst weiterentwickeln und verbessern. > Bzw. > die Menschen würden sich nur noch künstlich > weiterentwickeln, auf eine Weise wie es einem mehr oder > weniger verrückten Wissenschaftler gerade in den Kram > passt. Das oft genannte Szenario vom verrückten Wissenschaftler...ist wie immer richtig und falsch. Was ist an dem Gedanke eigentlich so "unnatürlich", das der Mensch seine Evolution nun in seine eigene Hände nimmt ? Die Natur ist trotz ihrer ganzen augenscheinlichen Schönheit im Bezug auf die Evolution "ihrer" Geschöpfe grausamer als jeder verrückte Wissenschaftler. Die Natur experimentiert und manipuliert durch Mutationen und ! Gen"technik" ! bis eine einigermaßen überlebensfähige Spezies dabei herauskommt. Wenn man sich ein wenig mit Molekularbiologie, Biochemie und Biologie auskennt wird einem bewußt, daß der methodische Unterschied zwischen dem Wissenschaftler im Labor und der "Natur" im Prinzip nicht sehr groß ist. Wie schon oft beschrieben, kann man auch den Menschen als Teil der Natur in dem Maße sehen, daß sein tun automatisch natürlich ist. Das heißt ein Auto ist ein natürliches Produkt....wer will dem im Prinzip vernünftig wiedersprechen ? Alles eine Frage der Sprache und Auslegung. Im Prinzip kann man es aber so sehen. Dann möchte ich klarstellen, daß der Transhumansimus nicht einzig und allein für die Idee der Unsterblichkeit verantwortlich ist. Wie man auf dieser Homepage, in den Medien etc. sehen kann, WIRD der Mensch auch ohne den Transhumansimus mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sein Leben verlängern und vielleicht sogar den Tod besiegen. Ob mit oder ohne den Transhumanismus. Es liegt einfach in der Natur des Menschen...sich weiter zu entwickeln. Die Transhumanisten finden diesen Gedanken eben sehr reizvoll und engagieren sich um eine schnellere Umsetzung und machen sich Gedanken welche Auswirkung dies haben könnte und wie man dem begegnen kann. Durch die rasante Entwicklung in der modernen Wissenschaft bedarf es einer Philosophie die dem Fortschritt beiseite steht. Aus diesem Grund sind 90% aller Transhumanisten&Extropianer Wissenschaftler und Techniker. Sie haben den nötigen (auch fachlichen) Weitblick und die mögliche Entwicklung des Menschen erkannt. > Bei dem Gedanken wie eine zukünftige Gesellschaft mit > unsterblichen Menschen aussehen könnte packt mich das > kalte Grausen. Ich kann mir das im Moment auch nicht vorstellen....wenn ab sofort kein Mensch mehr sterben würde, wäre das Chaos vorprogrammiert. Aber so darf man nicht denken. Dafür ist der Transhumanismus u.a. da....sich um eine Umsetzung zu kümmern. Aber es gibt noch mehr Menschen ohne einer transhumanen Gruppe anzugehören die sich dafür einsetzen. > Ganz abgesehen davon, dass ich bei manchen > Menschen (z.B. einigen Politikern) ganz froh bin wenn sie > aus Altersgründer von der Bildfläche verschwinden (anders > wird man mache Leute ja nicht los) :) Eine vorgeschriebene nicht verlängbare Amtsperiode würde ohne große Mühen Abhilde schaffen. Diktatoren wird der Lebensverlängernde Prozeß prinzipiell verwährt... ;-) > und junge Leute neuen > Schwung in den Laden bringen, wüßte ich gerne wie Ihr z.B. > das Problem der Überbevölkerung lösen wollt. Fernseher einschalten ! Im Überfluß zeigen die Medien die Zukunft der Menschheit in toll animierten Dokus. Die Kollonisierung unseres Sonnensystems ist auf lange Sicht vorprogrammiert (so lange kein Krieg oder Katastrophe den Menschen an seiner Entwicklung hindert) ! Einige Planeten und Monde bieten sich hier an. Das ist kein Science-fiction mehr. In 1000 Jahren, vielleicht auch früher könnte ich mir vorstellen (und viele andere auch NASA etc.) das Sonnensystem zu verlassen. Entweder mit Generationsschiffen, Tiefgeforen oder eben mit potentieller Unsterblichkeit ausgestattet.....! > Ist die > Unsterblichkeit nur für eine kleine finanzkräftige Elite, > die zahlenmäßig nicht ins Gewicht fällt gedacht? Daraus > würde sich doch wohl zwangsläufig eine ziemlich perverse > Zwei-Klassen-Gesellschaft mit unsterblichen Übermenschen > und sterblichen Untermenschen entwickeln. Viel schlimmer als jetzt wäre es auch nicht. Die vierte/dritte Welt mit den ganzen Seuchen, Hungersnot und Unterentwicklung stehen doch auch heute schon in keinem Verhältnis mit High-Tech Ländern ! Aber vielleicht kann man dieses Problem auch lösen. > Wäre die > Unsterblichkeit für jedermann (-frau) erschwinglich müsste > man das Kinderkriegen verbieten. Natürlich könnte man > jedem die Entscheidung freistellen: Ewiges Leben oder > Kinderkriegen und dann Platz machen. Anders formuliert > heißt das aber: Das Kinderkriegen wird mit der > Todesstrafe bestraft. So schwarz sehe ich das nicht. Schaut man sich die Verteilung der Populationswachstumsraten an, erkennt man den großen Anteil der Armen Länder. Wenn man dort das Kinderkriegen als Altersversorgung abschaffen könnte, sind die Großfamilien nicht mehr nötig. Die Weltbevölkerung würde nicht mehr so stark anwachsen. In Industrieländern liegt der Kinderdurchschnitt pro Familie bei ca. 1,3. Das müßte zu verkraften sein. > Für mich klingt das alles nach einem guten Stoff für einen > Horror Science Fiction aber nicht nach einer > erstrebenswerten Welt. Weil der Gedanke neu ist. Nicht jeder Mensch hat derzeit den nötigen Überblick um dieses Szenario auch nur in Erwägung zu ziehen. Um das ein wenig zu verbessern gibt es jetzt diese und andere Homepages. Die vielen neuen wissenschaftlichen Fernsehsendungen helfen trotz häufig vorkommender schlechter Recherche, Übertreibungen und Oberflächlichkeit (z.B.Welt der Wunder) ebenfalls dazu bei. Ich will keinen zum Transhumanismus überreden. Wem jedoch die Ideen Gefallen kann sich mit Gleichgesinnten auf einer der Mailinglisten unterhalten....usw. > Da sind mir dann doch die Ziele von > PPL und Konsorten wesentlich sympathischer (leider wohl > kaum realistischer). Warum auch nicht. Das bleibt jedem selbst überlassen. Auch wenn PPL tatsächlich teilweise weniger realistisch ist als der Transhumanismus. > Falls ich hier ein zu negatives Bild vom Transhumansimus > gewonnen habe kläre mich bitte auf. > > Gruß Wolfgang Ich hoffe ich habe den negativen Eindruck gelindert. Sven

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Beitrag Nr. 41, Antwort auf Nr. 24
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 13.08.1999 06:41 Norbert Nickles
Also wenn es eine Philosophie des Grauens gibt, dann hat Gott mit seiner Schöpfung das fertig gebracht. Die Gesetze der Schöpfung sind 1: daß der Stärkere überlebt, schwächere Individuen müssen sterben. 2: Jedes Lebewesen muß Krankheiten erdulden, leiden und schließlich sterben. Von aher kann ich an keinen Gott glauben und wer weiß, was uns nach unserem Tod erwarten würde wenn es einen Gott gäbe, bei solchen Naturgesetzen. Beim Menschen gibt es doch schon längst keine natürliche Evolution mehr oder kann mir jemand ein beispiel nennen, wo es beim Menschen eine natürliche Auslese gibt? Wer die natürliche Evolution propagiert, der dürfte beispielsweise kurz- und weitsichtigen Menschen keine Brillen geben, damit sie von Autos überfahren werden ehe sie sich fortpflanzen können, ansonsten werden sich genetisch bedingte Sehdefekte stetig kumulieren. Da daß natürlich Schwachsinn ist, Menschen keine Brillen zu geben damit sie von Autos überfahren werden, müssen wir anstell

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Beitrag Nr. 44, Antwort auf Nr. 41
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 13.08.1999 09:14 Sven Haferkamp
Hallo Norbert > Also wenn es eine Philosophie des Grauens gibt, dann hat > Gott mit seiner Schöpfung das fertig gebracht. Die Gesetze > der Schöpfung sind 1: daß der Stärkere überlebt, > schwächere Individuen müssen sterben. 2: Jedes Lebewesen > muß Krankheiten erdulden, leiden und schließlich sterben. > Von daher kann ich an keinen Gott glauben und wer weiß, was > uns nach unserem Tod erwarten würde wenn es einen Gott > gäbe, bei solchen Naturgesetzen. Nunja. Ich glaube das etwas was man vielleicht als Gott bezeichnen könnte das Universum zum Zeitpunkt 0 erschaffen hat. Einfach nur, weil ich mir den Zustand 0 und das "davor" nicht vorstellen kann. Dann hat sie/er sich abgewandt. Ab da gab es keinen Spielraum, kein Eingreifen mehr.... für einen Gott. Die Naturgesetze übernahmen die Regie... > Beim Menschen gibt es > doch schon längst keine natürliche Evolution mehr oder > kann mir jemand ein beispiel nennen, wo es beim Menschen > eine natürliche Auslese gibt? Wer die natürliche Evolution > propagiert, der dürfte beispielsweise kurz- und > weitsichtigen Menschen keine Brillen geben, damit sie von > Autos überfahren werden ehe sie sich fortpflanzen können, > ansonsten werden sich genetisch bedingte Sehdefekte stetig > kumulieren. Da daß natürlich Schwachsinn ist, Menschen > keine Brillen zu geben damit sie von Autos überfahren > werden, müssen wir anstelle der natürlichen Evolution eine > künstliche Evolution stellen (künstlich ist sie eigentlich > nur da sie gesteuert ist während die natürliche Evolution > zufällig ist und daher teilweise zu grausamen Ergebnissen > führen kann). Ich weiß auch nicht wieso die Menschen immer so ein strenges Maß anlegen wenn es um künstlich und natürlich geht. Das ist wohl noch "altes" denken....das wird sich wohl in den nächsten 50 Jahren von alleine Regeln. Der Mensch und seine Produkte sind für mich genauso "natürlich" wie eine Sonnenblume. Wenn wir "Materie" benutzen, welches wir außerhalb unseres Universums "abgebaut" haben, würde ich sagen das ist außernatürlich. Aber selbst das ist bedeutungslos. Die Frage ob es dem Menschen/Umwelt nützt oder schadet ist da viel wichtiger. Alles andere ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Philosophen ;-) und Theologen. Gruß Sven

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Beitrag Nr. 52, Antwort auf Nr. 44
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 14.08.1999 05:18 Norbert Nickles
Hi Sven, ich glaube auch daß sich die Ansichten über Gentechnologie, Transhumanismus usw in den nächsten 50 Jahren ändern werden, genauso wie andere Irrtümer der Weltgeschichte, über die wir heutzutage nur noch lachen können (Hexenverbrennungen, die Erde ist eine Scheibe usw). Aber was nutzt es uns wenn die Menschen in ein paar hundert Jahren unsterblich sind? Darum sollte man wirklich alles daran setzen die Forschung zu beschleunigen, immerhin gehts um nicht weniger als ob wir leben oder sterben müssen. Übrigens hat sich die Kirche, die sich auf Gott beruft, noch wirklich auf jedem gebiet und in jeder Hinsicht geirrt und wieso sollte die Kirche dann ausgerechnet hinsichtlich des Versprechens auf ewiges Leben recht haben.

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Beitrag Nr. 58, Antwort auf Nr. 52
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 14.08.1999 13:14 Sven Haferkamp
Hallo Norbert... Soweit ich die Entwicklung beschleunigen kann, werde ich es tun :). Was "tust" Du ? Das die Kirche mit der Behauptung vom ewigen Leben, nach dem Tod falsch liegt, steht für mich außer Frage. Die Argumente & Fakten stehen auf "meiner" Seite.....! CU Sven

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Beitrag Nr. 63, Antwort auf Nr. 58
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 15.08.1999 01:33 Norbert Nickles
Hallo Sven, auf wissenschaftlicher seite habe ich im Gegensatz zu Dir (Physik, Chemie) wohl nur wenig beizutragen (ich bin nur Ex-BWLstudent, zudem mit Studienabbruch). Also was ich dazu beitragen will ist erstmal, daß ich versuchen werde dein Internetprogramm bekannter zu machen. Was ich bisher getan habe ist wie gesagt, daß ich einmal alle fernsehanstalten angeschrieben hatte wegen diese Thema. Zweitens hatte ich eine Flugblattaktion durchgeführt (einige hundert Flugblätter nachts in irgendwelche beliebigen Briefkästen eingeschmissen (jeder sollte 10 Kopien dieses Flugblattes anfertigen und weiter verteilen). Ich hatte auch mal die Vorstellung gehabt, wenn ich mein Geld sehr oft an der Börse verdoppeln würde (mit Optionen, Termingeschäften usw), daß ich dann theoretisch zu einigen Milliarden DM hätte kommen können, die ich der wissenschaft der Lebensverlängerung zur Verfügung gestellt hätte. Ich habe diesen Plan zwar noch nicht ganz aufgegeben, aber realistisch ist es eben doch

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Beitrag Nr. 70, Antwort auf Nr. 63
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 16.08.1999 01:41 Sven Haferkamp
Hi Norbert. > Hallo Sven, auf wissenschaftlicher seite habe ich im > Gegensatz zu Dir (Physik, Chemie) wohl nur wenig > beizutragen (ich bin nur Ex-BWLstudent, zudem mit > Studienabbruch). Das ist doch wurscht. > Also was ich dazu beitragen will ist > erstmal, daß ich versuchen werde dein Internetprogramm > bekannter zu machen. Das ist sehr nett. Ich würde die Seiten von De:Trans aber vorziehen.....De:Trans soll in Zukunft DER Ansprechpartner für die Öffentlichkeit sein. Dort kümmert sich ein Team/Verein um ein Thema....auf meiner Seite bin ich ein Einzelkämpfer. > Was ich bisher getan habe ist wie > gesagt, daß ich einmal alle fernsehanstalten angeschrieben > hatte wegen diese Thema. Zweitens hatte ich eine > Flugblattaktion durchgeführt (einige hundert Flugblätter > nachts in irgendwelche beliebigen Briefkästen > eingeschmissen (jeder sollte 10 Kopien dieses Flugblattes > anfertigen und weiter verteilen). Schade das Dein Engagement keinen großen Erfolg hatte... > Ich hatte auch mal die > Vorstellung gehabt, wenn ich mein Geld sehr oft an der > Börse verdoppeln würde (mit Optionen, Termingeschäften > usw), daß ich dann theoretisch zu einigen Milliarden DM > hätte kommen können, die ich der wissenschaft der > Lebensverlängerung zur Verfügung gestellt hätte. Ich habe > diesen Plan zwar noch nicht ganz aufgegeben, aber > realistisch ist es eben doch nicht. OHJE. Klingt nicht vernünftig, Milliarden im Börsengeschäft anzustreben......das weiß sogar ich, und ich habe kein BWL studiert....! Die Risiken sind viel zu groß..... > Ich denke daß ich wohl > auch dem Verein der Transhumanisten (den Begriff habe ich > durch dich das erste Mal gehört) siehste...! (siehe eines der Quer-Statements) > über kurz oder lang > beitreten werde. Wir können aktive Mitglieder gut gebrauchen > Meine Internetseite hast du ja auch > gesehen, ein verzweifelter Versuch die Öffentlichkeit > wachzurütteln (wie bist du überhaupt auf diese seite > gestoßen?). Suchmaschine > Aber letztlich ist jedwedes Engagement auf > diesem gebiet auch belastend, weil man immer an die > vergänglichkeit des eigenen lebens erinnert wird. Ich habe > auch kaum Hoffnung, daß die menschheit es zu meinen > Lebzeiten schaffen wird das leben beträchtlich zu > verlängern. bereits in einem 1975 veröffentlichten Buch > von Johannes von Buttlar (econ-Verlag, ISBN 3-612-26222-x, > Neuauflage 1996), der Menschheitstraum vom ewigen leben, > werden sehr optimistische Prognosen und Ansätze für ein > unsterbliches Leben gegeben, aber bis zum heutigen tage > hat sich anscheinend nicht viel geändert. Ich halte nicht viel von Buttlar....aber ich habe dieses Buch auch nicht gelesen.....ich habe aber ein gutes Gefühl das es mit dem Menschheitstraum klappt. Auch wenn es nur in kleinen Schritten verwirklicht wird. Aber trübe Momente hat jeder.....doch spätestens wenn ich morgens meine Newsticker lese, bekomme ich wieder Hoffnung....erstaunlich was weltweit jeden Tag publiziert wird.... so gute Nacht Sven

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Beitrag Nr. 102, Antwort auf Nr. 70
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 18.08.1999 02:40 Norbert Nickles
Hi Sven, wenn Du Deinen Newsticker liest wirst du optimistisch? Naja schreiben kann man viel, ich kann ja sogar die venus zu einer zweiten Erde machen :-) Wenn die Leute auf dein Programm stoßen, dann sind sie ja auch schnell bei DeTrans. so unrealistisch wäre das mit der Börse auch nicht gewesen. Ich denke, daß ich vor allem pech gehabt habe. Aber wahrscheinlich ist es einfacher Bill Gates zu überzeugen sein Geld herzugeben (damit er überlebt), als wenn ich versuche mit Aktien Milliardär zu werden :-)

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Beitrag Nr. 40, Antwort auf Nr. 24
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 13.08.1999 06:27 Norbert Nickles
Wolfgang ist ein typischer Vertreter wieso die Menschheit noch nicht weiter ist. Die Philosophie des Grauens ist es doch eher, wenn man den körperlichen Verfall jeden Tag miterleben muß um schliesslich als schmerzgeplagter, leidender, seniler Pflegefall zu enden, ehe man unter die Erde kommt. Es ist grausam mit ansehen zu müssen, wie Eltern, Freunde, Bekannte und Kinder leiden und sterben müssen.

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Beitrag Nr. 45, Antwort auf Nr. 40
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 13.08.1999 09:20 Sven Haferkamp
Jeder der das so sieht wie Du, sollte sich dafür Jeder der so denkt wie Wolfgang läßt es eben sein. Gruß Sven

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Beitrag Nr. 53, Antwort auf Nr. 45
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 14.08.1999 05:30 Norbert Nickles
Hallo Sven..jeder der es so wie Wolfgang sieht soll es bleiben lassen? Das sehe ich aber nicht so, weil die meinung von Wolfgang falsch ist und nur weil er irgendwelche Vorurteile hat und sich von der allgemeinen gesellschaftsmeinung beeinflussen läßt, hat er seine meinung. Von der Kirche wird er angeschwindelt daß er nach dem Tod ewig leben wird und in der Gesellschaft werden transhumane Ideen als Horror, Frankenstein, Unnatürlich usw verteufelt. Es ist doch logisch, daß das einfache Gemüt, dem auch einfach nur Informationen fehlen, Angst bekommt und solche Ideen ablehnt. Wir brauchen doch wirklich möglichst viele leute, die ein ewiges Leben nicht abschreckt, die transhumane Projekte unterstützen. Statt der Kirchensteuer könnte man beispielsweise auch eine Steuer für transhumane Projekte einführen. Wenn sich nur die Befürworter des ewigen lebens hin und her schreiben nutzt das ja wenig, dieses gedankengut muß sich einfach ausbreiten. Wir haben die wahl, ob einige Wissenschaftler Jah

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Beitrag Nr. 59, Antwort auf Nr. 53
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 14.08.1999 13:16 Sven Haferkamp
Hallo Norbert > ..jeder der es so wie Wolfgang sieht soll es > bleiben lassen? Das sehe ich aber nicht so, weil die > meinung von Wolfgang falsch ist und nur weil er > irgendwelche Vorurteile hat und sich von der allgemeinen > gesellschaftsmeinung beeinflussen läßt, hat er seine > meinung. Jein. Wir können aber auch nur verbal überzeugen. Es hat noch keiner die Unsterblichkeit erreicht. Der Transhumanismus ist eine Lebensphilosophie und wir zwingen niemanden dazu diese zu akzeptieren. Also wenn jemand z.B. diese Seiten wirklich durchforstet hat und jede Ader in ihm sich immer noch bei dem Gedanken der Lebensverlängerung oder sogar Unsterblichkeit zusammenzieht, welche Überzeugungsstrategie bleibt dann noch ? Wir können nur an unseren Argumenten arbeiten, diese verbessern und immer wieder penibel mit wissenschaftlichen Daten belegen. Durch Aufklärung die Angst und Vorurteile abbauen....das ist aber ein langer Prozeß,- und wir haben wirklich erst gerade damit angefangen.... > Von der Kirche wird er angeschwindelt daß er nach > dem Tod ewig leben wird und in der Gesellschaft werden > transhumane Ideen als Horror, Frankenstein, Unnatürlich > usw verteufelt. Es ist doch logisch, daß das einfache > Gemüt, dem auch einfach nur Informationen fehlen, Angst > bekommt und solche Ideen ablehnt. Das ist eines meiner Lieblingsthemen. Ich sehe das nämlich genauso. Aber es ist unglaublich schwer die religiöse "Erziehung/Glaube" in Frage zu stellen, in der Regel blocken diese Menschen ab, sie wollen es gar nicht hören. Argumente bringen hier wenig...aber die Summe macht's ! Auf Dauer werden es die Religionen schwer haben...das steht fest. Ich finde die Religionen/Sekten definitiv falsch. Aber das muß eben nicht die Meinung aller sein. Es gibt auch viele Transhumanisten, die durchaus religiös sind.....! > Wir brauchen doch > wirklich möglichst viele leute, die ein ewiges Leben nicht > abschreckt, die transhumane Projekte unterstützen. Statt > der Kirchensteuer könnte man beispielsweise auch eine > Steuer für transhumane Projekte einführen. Großartig. Das werde ich mal bei uns (De:Trans) in die Runde werfen.... :) Ernsthaft....solche Aufgaben werden auf uns zukommen... > Wenn sich nur > die Befürworter des ewigen lebens hin und her schreiben > nutzt das ja wenig, dieses gedankengut muß sich einfach > ausbreiten. Wir haben die wahl, ob einige Wissenschaftler > Jahrtausende forschen müssen bis die Unsterblichkeit > erreicht ist, oder ob Millionen von Wissenschaftlern > einige Jahre forschen. im zweiten Fall könnten wir alle > vielleicht noch die Unsterblichkeit erlangen. Das zweite Möglichkeit wird wohl eher eintreten, wobei Millionen zu viel sind....aber auch aus kapitalistischen Interesse werden die Pharmakonzerne daran interessiert sein, das Leben zu verlängern....siehe Hoechst (Transuman-Online-Artikel) Und Aufklärung bei der Bevölkerung ist natürlich sehr wichtig. Das muß gut überlegt und geplant werden. De:Trans wird sich z.B. dieser Aufgabe annehmen....einen ersten Vortrag gab es schon weitere sollen folgen, erstmal an den Hochschulen... Aber wie gesagt, die Aktivitäten beginnen gerade erst. Ideen und Anregungen sind immer willkommen..... Sven

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Beitrag Nr. 65, Antwort auf Nr. 59
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 15.08.1999 02:33 Norbert Nickles
Hallo sven, ehnt wird. Erst jetzt wächst ja so langsam die este generation heran, die nicht mehr von ihren eltern so fest in Kirche und Glaube verwurzelt sind daß sie schwierigkeiten mit dem Transhumanismus haben. auch ich wurde noch so erzogen, jeden sonntag in die Kirche gehen zu müssen und jeden abend ein abendgebet zu halten. Übrigens habe ich noch keinen menschen erlebt dessen gebete erhört worden wären. Statt immer nur materielle segnungen zu versprechen könnte man beispielsweise auch mal eine aktien

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Beitrag Nr. 71, Antwort auf Nr. 65
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 16.08.1999 01:47 Sven Haferkamp
Hy Norbert > Hallo sven, > es ist wohl tatsächlich ein Hauptpoblem, daß die meisten > menschen aus religiöser Überzeugung an ein Leben nach dem > Tod glauben und daher kein Interesse daran haben ihr > irdisches Leben zu verlängern (obwohl ich im Angesicht des > Todes noch niemand habe gern sterben sehen, dann kämpft > jeder um sein Leben). Ich verstehe auch nicht wieso dann > einerseits Krankheiten bekämpft werden und andererseits > eine Lebensverlängerung über die biologisch gesetzte > grenze hinaus kathegorisch abgelehnt wird. Erst jetzt > wächst ja so langsam die este generation heran, die nicht > mehr von ihren eltern so fest in Kirche und Glaube > verwurzelt sind daß sie schwierigkeiten mit dem > Transhumanismus haben. auch ich wurde noch so erzogen, > jeden sonntag in die Kirche gehen zu müssen und jeden > abend ein abendgebet zu halten. Das sehe ich ähnlich....die aktuelle Generation ist viel lockerer in dieser Hinsicht geworden....aber auch verrückter... wenn man die ganzen Sekten betrachtet. > Übrigens habe ich noch > keinen menschen erlebt dessen gebete erhört worden wären. Ich auch nicht....und wenn doch, kann man getrost von Zufall sprechen. Ein Wunder hab ich nich nie gesehen..... > Statt immer nur materielle segnungen zu versprechen könnte > man beispielsweise auch mal eine aktiengesellschaft > gründen, deren anteilseigner statt Geld die aussicht auf > eine verlängerung ihres Lebens erhalten. (sorry muss > leider schluß machen, Baby heult) kein Problem...mein Bett ruft mich auch gerade.... Tschau Sven

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Beitrag Nr. 83, Antwort auf Nr. 71
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 17.08.1999 02:07 Norbert Nickles
Am Transhumanismus finde ich so gut, daß er die Fragen darauf beantwortet, was die wünsche in meinem Leben sind: Ich will nicht altern, ich will möglichst ewig leben und ich will meinen schwächlichen, verletzbaren Körper verändern. Kein Mensch hätte die Welt jemals so grausam erschaffen wie der "liebe" Gott. Er ist pervers, daß Lebewesen andere lebewesen töten und essen müssen, nur um überleben zu können. Wer sich das ausgedacht hat zu dem kann ich auch kein vertrauen in anderer Hinsicht haben.

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Beitrag Nr. 89, Antwort auf Nr. 83
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 17.08.1999 09:21 Sven Haferkamp
> Am Transhumanismus finde ich so gut, daß er die Fragen > Ich will nicht altern, ich will möglichst ewig leben und > ich will meinen schwächlichen, verletzbaren Körper > verändern. Genau das ist der Tenor alles Transhumanisten. > Kein Mensch hätte die Welt jemals so grausam > erschaffen wie der "liebe" Gott. Er ist pervers, daß > Lebewesen andere lebewesen töten und essen müssen, nur um > überleben zu können. Wer sich das ausgedacht hat zu dem > kann ich auch kein vertrauen in anderer Hinsicht haben. Das war die Evolution, Gott ist surfen gegangen nachdem er es hat "knallen" lassen ... !!! Die Evolution hat es bisher ganz prima gemacht. Der Tod war bisher nötig. Ohne den Tod wäre der Mensch wohl nie entstanden....die Erde wäre wohl übersät mit schleimigen kanibalischen Wesen....die sich gegeneinander verzehren.. Der Mensch/Die Evolution ist jetzt an dem Punkt angekommen, wo er den bisher notwendigen Tod abschaffen kann und MUSS. Meiner Meinung nach verlangt dies die Evolution. Wir haben jetzt den Job der Evolution übernommen. Das ist "natürlich" und "gut so". In einigen Jahren/Jahrzehnten wird dieser Gedanke "normal" sein.....nur im Moment sind wir im Umbruch. Wie damals als sich die Menschen daran "gewöhnen" mußten das die Erde eine Kugel und nicht eine Scheibe ist.... Sven

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Beitrag Nr. 103, Antwort auf Nr. 89
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 18.08.1999 02:53 Norbert Nickles
Hi sven, das hast du sehr gut ausgedrückt und es bringt es wirklich auf den Punkt. es ist eigentlich erstaunlich wie schwer es eine so klare und einleuchte Philosophie hat um sich durchzusetzen. Wir befinden uns in einer sehr wichtigen Umbruchphase. Darum habe ich dich ja auch als Pionier bezeichnet und ich halte es wirklich für möglich, daß du in einigen jahrhunderten in den geschichtsbüchern stehen wirst, so wie Galileo, Kepler, Newton und andere, die zu den damaligen zeiten dem Großteil der Öffentlichkeit unbekannt waren, genauso wie deren Thesen unbekannt waren. Es wird dann vielleicht drin stehen: 1999 kamen in Deutschland erstmals im Internet Webseiten zum Vorschein, die in den folgenden jahren zu einem Umdenken in großen Bevölkerungsschichten führten und denen wir es zu verdanken haben, daß wir heute unsterblich geworden sind. Sven Haferkamp ist es zu verdanken, daß einflussreiche Männer der Wirtschaft ihr vermögen der Forschung zur verfügung stellten. dadurch konnte die

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Beitrag Nr. 106, Antwort auf Nr. 103
Betreff: Re: Philosophie ohne Grauen
Datum: 18.08.1999 07:32 Sven Haferkamp
Aaaahhhh. sonst glauben die Leute noch ich hätte Dich dafür bezahlt. Auch wenn ich mich wiederhole... schau mal richtig im WEB nach.... ich bin eher ein kleines Licht am leuchtenden transhumanen Sternenhimmel. WIRKLICH. Bei mir findest Du fast nur Links. Ich habe bisher kaum eigene Texte zum Transhumanismus veröffentlicht. Schau Dir mal die Seiten von Nick Bostrom oder Max More etc. an. (Gut...man muß Englisch können...aber wie Du schon gesagt hast, der überwiegende Teil im Internet kann dies..) Es hat viel mehr Leute gegeben die mehr geleistet haben, als ich mit meinen bunte Seiten. Oder schau Dir an, wer alles die Online-Artikel geschrieben hat....ist da einer von mir dabei...nö. Ich freu mich wenn Dir mein Projekt gefällt. Aber ich bitte Dich wirklich, von diesem übermäßigen Lobes-Ritt runterzukommen. DANKE.

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Beitrag Nr. 26, Antwort auf Nr. 24
Betreff: Re: Philosophie mit Grauen
Datum: 16.07.1999 18:00 Wolfgang
Hallo Sven, > Wischiwaschiphilosophie ? Was machst Du dann bei PPL ? Ich bin auf der Suche, wie auch hier. > Kann ich mir vorstellen, denn mit Entsetzen reagieren > viele auf den Transhumanismus. Das hängt meist mit der > Lebenseinstellung, Unwissenheit und Religiösität zusammen. Womit auch sonst? Auf entsetzliches reagiert man nun eben mal mit Entsetzen. Aber religiös bin ich nicht, gegen meine Unwissenheit versuche ich gerade etwas zu unternehmen (vielleicht hilft's ja) und meine Lebenseinstellung (und vermutlich auch die all derjenigen die mit Entsetzen reagieren) finde ich eigentlich ganz gesund. > Nein. Der Mensch wird sich selbst weiterentwickeln und verbessern. Nicht alles was der Mensch entwickelt und "verbessert" stellt sich im nachhinein als wirkliche Verbesserung heraus. Irren ist nun mal menschlich (zumindest heute noch). Die Vorstellung, dass meine Entwicklung nur noch davon abhängt was sich Menschen ausgedacht haben finde ich beunruhigend. Geht der unsterbliche Mensch dann regelmäßig in die Werkstatt um sich ein Update (hoffentlich keine Beta-Testversion) seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten einpflanzen zu lassen um sich so weiterzuentwickeln. Sicherlich nicht unbedingt schlecht: eine dritte Hand z.B. hätte ich auch schon öfters mal brauchen können. > Das oft genannte Szenario vom verrückten > Wissenschaftler...ist wie immer richtig und falsch. ..und damit zu riskant! > Was > ist an dem Gedanke eigentlich so "unnatürlich", das der > Mensch seine Evolution nun in seine eigene Hände nimmt ? > Die Natur ist trotz ihrer ganzen augenscheinlichen > Schönheit im Bezug auf die Evolution "ihrer" Geschöpfe > grausamer als jeder verrückte Wissenschaftler. Die Natur > experimentiert und manipuliert durch Mutationen und ! > Gen"technik" ! bis eine einigermaßen überlebensfähige > Spezies dabei herauskommt. > Wenn man sich ein wenig mit Molekularbiologie, Biochemie > und Biologie auskennt wird einem bewußt, daß der > methodische Unterschied zwischen dem Wissenschaftler im > Labor und der "Natur" im Prinzip nicht sehr groß ist. > Wie schon oft beschrieben, kann man auch den Menschen als > Teil der Natur in dem Maße sehen, daß sein tun automatisch > natürlich ist. Das heißt ein Auto ist ein natürliches > Produkt....wer will dem im Prinzip vernünftig > wiedersprechen ? Alles eine Frage der Sprache und > Auslegung. Im Prinzip kann man es aber so sehen. Dem kann man natürlich kaum widersprechen. Ich bezeichne einfach alles vom Menschen geschaffene als künstlich, sehe es als Teilmenge des natürlichen an und verbinde damit keinerlei Wertung. Alles nur eine Frage der Sprache. Auch der verrückte Wissenschaftler ist ein Stück Natur, damit aber noch lange nichts akzeptables. Meine Skepsis am Transhumanismus ist genau so natürlich wie eure Befürwortung. Der Mensch akzeptiert die natürlichen Grausamkeiten, wie z.B. Seuchen, Hungersnot und Unterentwicklung ( ist z.T. wohl auch künstlich) nicht einfach sondern versucht sie zu bekämpfen. Warum sollte man dann künstliche, technische Irrwege, mit dem Hinweis sie seien doch auch ganz natürlich, hinnehmen. > Es liegt einfach in der > Natur des Menschen...sich weiter zu entwickeln. Es lag schon in der Natur sehr vieler Lebewesen sich so zu entwickeln, dass sie ausgestorben sind. Hoffentlich liegt dies nicht in der Natur des Menschen. > Die Transhumanisten [...] > machen sich Gedanken welche Auswirkung dies haben > könnte und wie man dem begegnen kann. Sehr gut, da habt ihr meine volle Unterstützung. > Durch die rasante > Entwicklung in der modernen Wissenschaft bedarf es einer > Philosophie die dem Fortschritt beiseite steht. Wenn ich ergänzen darf "kritisch beiseite steht", kann ich auch dieses nur unterstützen. > Aus diesem Grund sind 90% aller > Transhumanisten&Extropianer Wissenschaftler und Techniker. > Sie haben den nötigen (auch fachlichen) Weitblick und die > mögliche Entwicklung des Menschen erkannt. Schlechtes Argument! Wieviel % aller Wissenschaftler und Techniker mit dem nötigen (auch fachlichen) Weitblick sind nicht Transhumanisten&Extropianer? > :) Eine vorgeschriebene nicht verlängbare Amtsperiode > würde ohne große Mühen Abhilde schaffen. Diktatoren wird > der Lebensverlängernde Prozeß prinzipiell verwährt... ;-) Ich fürchte eher, dass Diktatoren ihren Gegnern den lebensverlängernden Prozeß prinzipiell verwehren. Schließlich sind ja sie und nicht ihre Kritiker an der Macht. ;-( > Die > Kollonisierung unseres Sonnensystems ist auf lange Sicht > vorprogrammiert (so lange kein Krieg oder Katastrophe den > Menschen an seiner Entwicklung hindert) ! Einige Planeten > und Monde bieten sich hier an. Das ist kein > Science-fiction mehr. In 1000 Jahren, vielleicht auch > früher könnte ich mir vorstellen (und viele andere auch > NASA etc.) das Sonnensystem zu verlassen. Entweder mit > Generationsschiffen, Tiefgeforen oder eben mit > potentieller Unsterblichkeit ausgestattet.....! Bei einer Zukunftsprognose von 1000 Jahren kann man wohl getrost noch von Science-fiction sprechen. > Viel schlimmer als jetzt wäre es auch nicht. Die > vierte/dritte Welt mit den ganzen Seuchen, Hungersnot und > Unterentwicklung stehen doch auch heute schon in keinem > Verhältnis mit High-Tech Ländern ! Aber vielleicht kann > man dieses Problem auch lösen. Finde ich nett, dass du zugibst, dass es schlimmer (wenn auch nicht viel) als jetzt wäre. Ich bin aber auf der Suche nach einer Vision die besser (meinetwegen sogar viel besser) als jetzt wäre. > In Industrieländern > liegt der Kinderdurchschnitt pro Familie bei ca. 1,3. > Das müßte zu verkraften sein. Es ist natürlich schwierig ein Bevölkerungswachstumsmodell für eine Gesellschaft aus Unsterblichen aufzustellen. Hat eine Familie nur einmal im Leben das Verlangen Nachkommen in die Welt zu setzen, oder erwacht dieses Verlangen womöglich nach 50 oder 100 Jahren ewiger Jugend aufs neue (das lässt sich aber sicherlich gentechnisch in den Griff bekommen). Aber bei einer Geburtenrate von 1,3 und einer Sterberate von 0.0 hätten wir in etwa das gleiche Bevölkerungswachstum wie heute weltweit. All zu lange dürfte das wohl nicht mehr zu verkraften sein. Da hilft es dann auch nicht wenn man ab und zu ein paar 1000 Menschen auf Eis legt und auf den Mond oder sonstwohin schießt. Wolfgang

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Beitrag Nr. 27, Antwort auf Nr. 26
Betreff: Re: Philosophie mit Grauen
Datum: 17.07.1999 14:46 Sven Haferkamp
Hallo Wolfgang ... > Aber religiös bin ich nicht, gegen meine Unwissenheit > versuche ich gerade etwas zu unternehmen (vielleicht > hilft's ja) und meine Lebenseinstellung (und vermutlich > auch die all derjenigen die mit Entsetzen reagieren) finde > ich eigentlich ganz gesund. Nicht alles was gesund ist, ist auch notwendig.... :) > Nicht alles was der Mensch entwickelt und "verbessert" > stellt sich im nachhinein als wirkliche Verbesserung > heraus. Irren ist nun mal menschlich (zumindest heute > noch). Der Mensch hat noch keine seherischen Fähigkeiten entwickelt... deshalb kann der Mensch nicht die Folgen seines tuns genau vorhersagen. Er kann nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Natürlich ist nicht immer eine wirkliche Verbesserung aufgetreten...es darf aber nicht übersehen werden das der Mensch aus seinen (meisten) Fehlern gelernt hat und durch neue Überlegungen und Strategien die Fehler behoben hat oder dies noch tun wird. > Die Vorstellung, dass meine Entwicklung nur noch > davon abhängt was sich Menschen ausgedacht haben finde ich > beunruhigend. Ich auch...auch wenn ich den Gedanken für sehr reizvoll und erstrebenswert halte. Aber so wird es in Zukunft sein. Deshalb versuche ich mich und andere frühzeitig zu informieren und werde mein bestes tun damit die Zukunft lebenswert bleibt/wird :) > Geht der unsterbliche Mensch dann regelmäßig > in die Werkstatt um sich ein Update (hoffentlich keine > Beta-Testversion) seiner körperlichen und geistigen > Fähigkeiten einpflanzen zu lassen um sich so > weiterzuentwickeln. Sicherlich nicht unbedingt schlecht: > eine dritte Hand z.B. hätte ich auch schon öfters mal > brauchen können. Sehr wahrscheinlich. Es ist durchaus denkbar das der zukünftige Mensch sich "updates" einpflanzen läßt oder eben eine etwas andere Art von "Schönheitchirurgie" über sich ergehen lassen wird..... > > > Das oft genannte Szenario vom verrückten > > Wissenschaftler...ist wie immer richtig und falsch. > > ...und damit zu riskant! Finde ich nicht. s.o. > Meine Skepsis am > Transhumanismus ist genau so natürlich wie eure > Befürwortung. Ohne eine kritische Betrachtung kann sich der Transhumanismus (i.f. >H abgekürzt) auch nicht entwickeln. Wenn die Ideen des >H sich nicht bewähren dann taugt die Philosophie nichts. "Entweder verfeinert man das Modell oder wendet sich wenn nötig davon ab, um ein besseres zu suchen"...diese einfache Formulierung trifft auf die Wissenschaft ebenso zu wie auf den >H. Auch wenn die Anwendung schwer fällt....! Derzeit ist für mich (und andere) der >H die beste phil. Lösung für die bevorstehende Zukunft. > Der Mensch akzeptiert die natürlichen > Grausamkeiten, wie z.B. Seuchen, Hungersnot und > Unterentwicklung ( ist z.T. wohl auch künstlich) nicht > einfach sondern versucht sie zu bekämpfen. Warum sollte > man dann künstliche, technische Irrwege, mit dem Hinweis > sie seien doch auch ganz natürlich, hinnehmen. s.o. ... ebenso wie natürliche werden künstliche Irrwege nach dem Erkennen bekämpft. Deshalb gibt es trotzdem keinen zwingenden Grund "natürlich" und "künstlich" als prinzipiell verschieden anzusehen. Ebenso ist es völlig ungerechtfertigt alles natürliche hochzuloben und alles künstliche zu verteufeln. Egal ob dafür und dagegen Einzelbeispiele angeführt werden können oder nicht. Berücksichtigt man eine große Anzahl der positiven und negativen Einflüße schneiden BEIDE ungefähr gleich ab ! Unabhängig von der Diskussion... Werbung/Entspannungstip: Eine auflockernde/entspannende Möglichkeit sich über viele irrige Annahmen und Weißheiten zu informieren ist die Seite der Zeitschrift Zeit, "Stimmt's ?" von Christoph Drösser: http://www4.bdaserver.de/bda/int/zeit/tag/stimmts/19970620.stimmts.html > > Es liegt einfach in der > > Natur des Menschen...sich weiter zu entwickeln. > > Es lag schon in der Natur sehr vieler Lebewesen sich so zu > entwickeln, dass sie ausgestorben sind. Hoffentlich liegt > dies nicht in der Natur des Menschen. Das hoffe ich auch. > > Die Transhumanisten [...] > > machen sich Gedanken welche Auswirkung dies haben > > könnte und wie man dem begegnen kann. > > Sehr gut, da habt ihr meine volle Unterstützung. Danke die können wir auch brauchen... > > Durch die rasante > > Entwicklung in der modernen Wissenschaft bedarf es einer > > Philosophie die dem Fortschritt beiseite steht. > > Wenn ich ergänzen darf "kritisch beiseite steht", kann ich > auch dieses nur unterstützen. Danke die können wir auch brauchen...(Nr. 2) "Kritisch" darfst Du Dir zum Ursprungstext dazudenken...:) > > Aus diesem Grund sind 90% aller > > Transhumanisten&Extropianer Wissenschaftler und Techniker. > > Sie haben den nötigen (auch fachlichen) Weitblick und die > > mögliche Entwicklung des Menschen erkannt. > > Schlechtes Argument! Wieviel % aller Wissenschaftler und > Techniker mit dem nötigen (auch fachlichen) Weitblick sind > nicht Transhumanisten&Extropianer? Akzeptiert. Das war "so" wirklich nicht ein besonders überzeugendes Argument. Es gibt viele Ideen und Philosophien und viele Religionen. Ich schätze das der größte Teil der Wissenschaftler religiös ist. Die Religionen hindern je nach Grad der Religiösität den Wissenschaftler transhuman zu denken. Viele der in der Öffentlichkeit auftretenden Wissenschaftler sind meist älteren Baujahrs und ich unterstelle hier einfach mal, daß Ihre Ansichten doch eher altbacken und konservativ sind. Für mich ist dies durchaus plausibel und erklärt für mich, warum nicht noch viel mehr Wissenschaftler transhumanistischen Interessengruppen angehören wie es derzeit der Fall ist. Gleichzeitig verliert die Aussage das ca. 90% aller Transhumanisten aus der wissenschaftlichen "Ecke" kommen nicht minder an Bedeutung. Ich bin mir sicher, daß in Zukunft die Zahlen wachsen werden.... Wobei mir persönlich die Zahlen wurscht sind, solange positive humane & transhumane Ergebnisse verzeichnet werden. ... > Ich fürchte eher, dass Diktatoren ihren Gegnern den > lebensverlängernden Prozeß prinzipiell verwehren. > Schließlich sind ja sie und nicht ihre Kritiker an der > Macht. ;-( Das Problem sehe ich in den "westlichen" Ländern nicht. In einigen anderen Ländern ist das aber sicherlich ein echtes Problem. Hier kann ich auch keine Lösung vorschlagen. Ich habe da keine Idee. Aber es gibt ja auch noch andere die sich darüber Gedanken machen und in dieser Hinsicht eher geeigneter/kompetenter sind als ich...! Aber auch ohne den >H bilden Diktatoren ein Problem, gegen die es im Moment kein greifendes Mittel gibt....! ... > Finde ich nett, dass du zugibst, dass es schlimmer (wenn > auch nicht viel) als jetzt wäre. Nett ? So habe ich das noch nicht gesehen. ..Danke ! > Ich bin aber auf der > Suche nach einer Vision die besser (meinetwegen sogar viel > besser) als jetzt wäre. Mich würde interessieren ob Du eine fertige Vision bevorzugst oder eine wo Du noch mitwirken kannst.....? Ich kann nur den bescheidenen Rat geben, nicht nach der perfekten Philosophie zu suchen....die gibt es nicht (vermutlich). ... > Es ist natürlich schwierig ein Bevölkerungswachstumsmodell > für eine Gesellschaft aus Unsterblichen aufzustellen. Hat > eine Familie nur einmal im Leben das Verlangen Nachkommen > in die Welt zu setzen, oder erwacht dieses Verlangen > womöglich nach 50 oder 100 Jahren ewiger Jugend aufs neue > (das lässt sich aber sicherlich gentechnisch in den Griff > bekommen). Aber bei einer Geburtenrate von 1,3 und einer > Sterberate von 0.0 hätten wir in etwa das gleiche > Bevölkerungswachstum wie heute weltweit. All zu lange > dürfte das wohl nicht mehr zu verkraften sein. Da hilft es > dann auch nicht wenn man ab und zu ein paar 1000 Menschen > auf Eis legt und auf den Mond oder sonstwohin schießt. > > Wolfgang Die Erde verkraftet noch ein paar Milliarden Menschen, wenn wir unsere Technik einsetzen dies zu ermöglichen. Und zwar so, das die Natur und der Mensch nicht zu großen Schaden nimmt. Danach muß der Mensch sich in den Weltraum ausbreiten... Innerhalb dieses Sonnensystems ist ein einfrieren nicht nötig. 1000 Menschen werden vermutlich vor 2099 im Weltraum "leben". Bis zum Ende des nächsten Jahrtausends sind Milliarden denkbar. Auch ohne Technik, Wissenschaft und >H werden Menschen der "schönsten Nebensache der Welt" nachgehen und Kinder bekommen. Man muß dies nur unter Kontrolle bringen....! Außerdem bezweifel ich das in diesem Zeitraum eine totale Unsterblichkeit funktionieren wird....eine Lebensverlängerung ist da schon realistischer....und wird auch nicht für alle Menschen in Frage kommen. Also die derzeitige und zukünftige Überbevölkerung direkt dem >H zuzuschreiben ist nicht nötig. Abschließend fällt mir da ein Zitat von Antoine de Saint Exupéry ein: Die Zukunft stellt uns nicht die Aufgabe, sie vorherzusehen, sondern sie zu ermöglichen Sven Haferkamp

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Beitrag Nr. 28, Antwort auf Nr. 27
Betreff: Re: Philosophie mit Grauen
Datum: 19.07.1999 19:23 Wolfgang
Hallo Sven, ja die perfekte Philosophie gibt es wohl wirklich nicht. Ich werde mich also wieder auf die Suche begeben und mir meine eigene Philosopie aus den Bruchstücken anderer zusammen basteln. Vieleicht bleibt ja auch ein kleines Stück vom Transhumanismus drin hängen. in diesem Sinne leb wohl, meinetwegen gerne auch lange nur bitte nicht ewig. Wolfgang

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Beitrag Nr. 29, Antwort auf Nr. 28
Betreff: Re: Philosophie mit Grauen
Datum: 19.07.1999 20:04 Sven Haferkamp
> Hallo Sven, > ja die perfekte Philosophie gibt es wohl wirklich nicht. > Ich werde mich also wieder auf die Suche begeben und mir > meine eigene Philosopie aus den Bruchstücken anderer > zusammen basteln. Vieleicht bleibt ja auch ein kleines > Stück vom Transhumanismus drin hängen. Viel Glück. Schau mal wieder "rein"... > in diesem Sinne > leb wohl, meinetwegen gerne auch lange nur bitte nicht > ewig. :) > Wolfgang Sven

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Beitrag Nr. 104, Antwort auf Nr. 29
Betreff: Re: Philosophie mit Grauen
Datum: 18.08.1999 03:00 Norbert Nickles
Hallo Wolfgang, wenn du eh in einigen jahrzehnten sterben willst, wozu bemühst du dich noch so großartig um Dir eine eigene Philosophie zusammenzubasteln? Du verschwindest halt von der Erdoberfläche, wirst von Maden und Würmern, die sich über das gute Mahl freuen, aufgefressen und in ein paar Jahrhunderten wird sich niemand mehr an Dich erinnern. Es ist übrigens auch nicht etwa edel, daß Du unbedingt sterben willst, sondern einfach nur dumm.

ewig Leben
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Beitrag Nr. 111, Antwort auf Nr. 104
Betreff: Re: Philosophie mit Grauen
Datum: 18.08.1999 13:51 Wolfgang
Hallo Norbert, > Hallo Wolfgang, wenn du eh in einigen jahrzehnten sterben > willst, wozu bemühst du dich noch so großartig um Dir eine > eigene Philosophie zusammenzubasteln? Ich muß (zu meiner Schande?) eingestehen, dass ich mich gar nicht großartig bemühe, ich bin hier eigentlich rein zufällig reingerutscht. Aber mit einer Philosophie von der man überzeugt ist lebt es sich, auch bei einer Lebenserwartung von nur 80 Jahren, eben besser. Vermutlich fällt sogar das Sterben leichter, und ich fürchte auch ihr werdet da noch nicht drumm herum kommen. > Du verschwindest > halt von der Erdoberfläche, wirst von Maden und Würmern, > die sich über das gute Mahl freuen, aufgefressen und in > ein paar Jahrhunderten wird sich niemand mehr an Dich > erinnern. Nun, wenn ich mir doch mehr Mühe mit der Philosophie machen würde, würde man sich vieleicht auch in ein paar Jahrhunderten noch an mich erinnern. Einige große Philosophen sind auf diese Weise "unsterblich" geworden. Ich habe allerdings gar kein Interesse daran. > Es ist übrigens auch nicht etwa edel, daß Du > unbedingt sterben willst, sondern einfach nur dumm. komisch, ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern wann ich geäuset haben sollte, dass ich unbedingt sterben will. Ich hatte doch sogar gesagt, dass ich es reizvoll fände NICHT sterben zu müssen. Aber ich sehe eben auch einige Problem die damit zusammenhängen würden, und mach mir dann eben so meine Gedanken. Wolfgang

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Beitrag Nr. 20
Betreff: Besuch mich mal!!
Datum: 07.07.1999 21:21 Kerstin Wendtland
Hallooo Sven, du hast dir ja eine tolle Homepage gezaubert, Kompliment ;-))) Besuch mich doch mal auf meiner Seite! Nenne im Forum den Namen WENDTLAND, und der Webmaster weiß dann Bescheid, ich freue mich auf dich! http://www.ppleben.de (PPleben = Praktisches Philosophisches Leben) Kerstin

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Beitrag Nr. 21, Antwort auf Nr. 20
Betreff: Re: Besuch mich mal!!
Datum: 08.07.1999 08:33 Sven Haferkamp
Ich find Natasha ebenfalls bemerkenswert, jedoch möchte ich nicht so sein wie sie :),- wo wir gerade bei den weiblichen Extropianer/Transhumanisten sind....sehr bemerkenswert ist Sarah Kathryn Marr .....und nicht zu vergessen Romana Machado. Obwohl ich Sarah und Ihre Website am besten finde ! Nur der Inhalt der Page ist absolut nicht mein Fall....aber das kannst Du ja dort im Forum nachlesen. Mich würde interessieren, ob Du die Extropie mit "Euren" Ansichten in Verbindung bringen kannst. Ich unterstelle einfach mal, daß Du Dich nicht nur seit drei Jahren mit Extropie beschäftigst sondern mit dieser Philosophie auch sympathisierst.....oder nicht ? Meiner Meinung nach sind die beiden Philosophien grundsätzlich verschieden. Grüße aus Essen Sven

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Beitrag Nr. 18
Betreff: Deine Homepage
Datum: 20.06.1999 20:38 Peter Möller
Hallo Sven! Beim Surfen im Internet habe ich heute festgestellt, daß Deine WEB-Seiten gegenüber meinem letzten Besuch beträchtliche Fortschritte gemacht haben. Das freut mich für Dich und den Transhumanismus. Schön fand ich es auch, daß Du einen Link zu meiner Homepage gesetzt hast. Herzlichen Dank dafür. Schöne Grüße aus Berlin Peter Möller

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Beitrag Nr. 19, Antwort auf Nr. 18
Betreff: Re: Deine Homepage
Datum: 21.06.1999 08:53 Sven Haferkamp
Danke Peter.... und viel mehr hoffe ich, daß Du auch ein paar neue Informationen auf den Seiten finden konntest....... Der Link auf Deine Seiten war doch selbstverständlich.... Sven

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Beitrag Nr. 17
Betreff: ONLINE
Datum: 14.06.1999 20:21 Sven Haferkamp
Puhhh....es hat ja lange gedauert. Die Homepage steht nun komplett im Netz. Sollten Fehler auftauchen schickt mir ein eMail. Danke für Eure Geduld. Sven

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Beitrag Nr. 16
Betreff: Einsatz über Extropia
Datum: 10.06.1999 21:56 Zeitfaktor Unendlich Groß
"Wir aktivierten die Neurotransmitter." "Das Dunkel, das über Extropia lag, war undurchdringlich - -aber nicht für uns! Wir peilten die Zeitlinie ALPHA PLUS mit einer Exaktheit ein, die ans Wunderbare grenzte..." Er schneuzte sich. "Aber trotzdem ging die Homepage dann doch nicht los", warf Snotler ein. Der Alte ging sofort hoch wie eine Rakete: "WER sagt das..??? Ja, am 04.06. noch nicht, aber sie GING los, und WIE!!! Ihr jungen Schnösel habt SVEN nie kennengelernt. DAS war noch ein Webmaster, solche gibt's nicht mehr..." Aber DAS ist eine andere Geschichte. Ende des Zeitfaktors.

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Beitrag Nr. 15
Betreff: Geht immer noch nicht...
Datum: 05.06.1999 17:27 Doc Wurlitzer
Hallo, Sven! Du siehst, du wurdest nicht vergessen. Aber irgendwas stimmt mit deiner Homepage nicht, oder mit dem Server, oder mit meinem Browser. Jedenfalls lese ich bei allen deinen Seiten: FILE NOT FOUND Der Doc

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Beitrag Nr. 22, Antwort auf Nr. 15
Betreff: Re: Geht immer noch nicht...
Datum: 09.07.1999 11:30 Sven Haferkamp
Nunja...es ist nun mehr als einen doch nicht mehr zum Besuch vorbei. Hoffentlich geht es Ihm gut. Besorgt Sven

www.extropie.de & www.transhuman.de

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Beitrag Nr. 14
Betreff: Bin wieder zurück....!!!!
Datum: 21.05.1999 18:09 Sven Haferkamp
An alle: Bin wieder von ! Lanzarote ! zurück. und geht wie geplant am 4.6. online. Also bis spätestens zum 4.Juni Sven Haferkamp

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Beitrag Nr. 13
Betreff: BEST DO IT SO, ausser Landes
Datum: 03.05.1999 16:31 Doc Wurlitzer
..ich hoffe, Sven, du bist wenigstens in USA und bringst ein Interview mit MaxMore oder RU Sirius mit :-)) Doc Wurlitzer

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Beitrag Nr. 12
Betreff: Ausser Landes
Datum: 03.05.1999 16:30 Doc Wurlitzer
..ich hoffe, Sven, du bist wenigstens in USA und bringst ein Interview mit MaxMore oder RU Sirius mit :-)) Doc Wurlitzer

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Beitrag Nr. 11
Betreff: Ausser Landes......
Datum: 02.05.1999 19:33 Sven Haferkamp
Sorry...Leute ich nicht mehr in Deutschland...und somit...leider...Offline !!! Wir sehen uns spätestens zum Online-Start dieser Sites am 4.6.99.....also bis dann cu Sven (Extropie.de & Transhuman.de) P.S. Wer an de:trans interessiert ist kann sich bei Frank Prengel: Frank.Prengel@munich.netsurf.de oder Gernot Faulseit spooky@snafu.de melden.......

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Beitrag Nr. 7
Betreff: Entropie-Antwort
Datum: 29.04.1999 23:08 Doc Wurlitzer
Hallo ! Aber was deine Selbstdefinition betrifft: ich dachte, Transhumanist zu sein, wäre eines der Ziele der Extropianer ? (= erster Schritt auf dem Weg zum Übermenschen) Doc Wurlitzer

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Beitrag Nr. 8, Antwort auf Nr. 7
Betreff: Re: Entropie-Antwort
Datum: 29.04.1999 23:56 Sven Haferkamp
Nochmal Hallo.... Extropianer ist die Bezeichnung für die Mitglieder des Extropy-Instituts....ich bin aber kein eingetragenes Mitglied dieses Vereins. Deshalb fand ich den Ausdruck Transhumanist passender.... Vielleicht könnte ich mich als de:transianer bezeichnen...muß ich mal zur Sprache bringen :-) Und ich werde mich wirklich bemühen diesmal zum angegebenen Termin die Seite zu starten....versprochen. Sven !! P.S. Wie bist Du auf diese Seite gekommen...ich habe sie extra noch nicht in Suchmaschinen erfassen lassen ....!?

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Beitrag Nr. 9, Antwort auf Nr. 8
Betreff: Re: Entropie-Antwort
Datum: 30.04.1999 08:57 Doc Wurlitzer
Hallo, Sven! >P.S. Wie bist Du auf diese Seite gekommen...ich habe sie > extra noch nicht in Suchmaschinen erfassen lassen ....!? REIN ZUFÄLLIG! Ich habe mir auch gerade ein Forum auf meiner Homepage eingerichtet, und zum Spaß habe ich statt meiner Endnummer in der URL wahllos andere eingegeben. Die meisten Foren waren nichts für mich, aber bei deinem bin ich hängengeblieben, weil mich das Thema EXTROPIANISMUS auch interessiert. Ich habe auch Links zu den US-Sites (Max More, Eric Drexler) eingerichtet. Allerdings finde ich die übertriebene Euphorie der Amis manchmal etwas störend. Ich denke: selbst wenn alle utopischen Vorstellungen verwirklicht werden könnten, würde das Wesen des Menschen an sich gleich bleiben. Mit anderen Worten: auch die Unsterblichen würden sich noch verlieben, sich streiten, mit dem Nachbarn oder Kollegen im Clinch liegen oder blöde Fernsehsendungen konsumieren. Als Inspiration finde ich die Extropianer aber sehr interessant! Doc Wurlitzer Wenn du willst, kannst du ja mal auf meiner Homepage vorbeischauen. Leider mußte ich sie KÜRZEN, da mein neuer Provider nur 2 MB hergibt. Die eigentlich utopischen Texte werden zur Zeit von mir überarbeitet, aber du kannst ja einfach so mal reinklicken. Meine Forum-Nummer ist: 2572 Doc Wurlitzer aka Ben Wrigley (u.v.a.)

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Beitrag Nr. 10, Antwort auf Nr. 9
Betreff: Re: Entropie-Antwort
Datum: 30.04.1999 09:39 Sven Haferkamp
Ja Guten Morgen auch.... Ich würde sagen...wir "sehen" uns spätestens am 4.6.99 auf meiner Site wieder .....:-) Sven

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Beitrag Nr. 6
Betreff: Neuer Termin
Datum: 29.04.1999 22:59 Sven Haferkamp
Hallo Zusammen.....leider hat sich der Start Neuer und hoffentlich letzter Starttermin ist nun der 4.6.99 ....wer will kann hier seine eMail-Adresse hinterlassen, dann erhält er eine Benachrichtigung sobald sich etwas ändert. >Bitte schreibt Eure eMail-Adresse zusätzlich in das Beitragsfeld< Danke! Sven sven@extropie.de

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Beitrag Nr. 4
Betreff: Entropie-Alarm!
Datum: 29.04.1999 22:21 Doc Wurlitzer
Hallo, Extropianer! WÄRE vielleicht eine gute Seite, WENN die Meldung "File Not Found" nicht jedesmal erscheinen würde, sobald man etwas anzuklicken versucht! Ich sage: Entropie-Alarm!!! Bitte tu etwas dagegen. Doc Wurlitzer, MfA

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Beitrag Nr. 5, Antwort auf Nr. 4
Betreff: Re: Entropie-Alarm!
Datum: 29.04.1999 22:48 Sven Haferkamp
Ich werde etwas dagegen tun....!!! Im Moment befindet sich die Seite noch in einer Art Beta-Phase...der Start der Seite (und somit funktionstüchtige Button) wird noch ein wenig auf sich warten lassen... Leider ! Aber vielleicht wird das Ergebnis die lange Wartezeit vergessen lassen. Sven (Transhumanist....kein Extropianer)

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Beitrag Nr. 3
Betreff: Endlich !!!
Datum: 27.04.1999 09:18 Peter Roesner
Endlich....es wird auch Zeit das etwas im Net zu sehen ist. Ich bin gespannt

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Beitrag Nr. 2
Betreff: BEST DO IT SO :)
Datum: 26.04.1999 20:32 Frank Prengel
Endlich schwappt die Extropie-Welle über den großen Teich und weckt die Alte Welt aus ihrer Rückständigkeit. Wir brauchen mehr Seiten wie diese hier. Onward!

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Beitrag Nr. 84, Antwort auf Nr. 2
Betreff: Re: BEST DO IT SO :)
Datum: 17.08.1999 02:16 Norbert Nickles
Hallo Frank, ich kann Dir nur recht geben. Hoffentlich findet das Programm möglichst viele Leser. Jeder der die Möglichkeit hat, sollte einen Link auf www.transhuman.de einrichten, damit die Forschung auf diesem Gebiet schneller voran getrieben wird, was im Interesse jedes einzelnen Menschen liegen sollte. (Sven Haferkamp darf nicht antworten auf diese Nachricht :-))

ewiges leben
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Beitrag Nr. 90, Antwort auf Nr. 84
Betreff: Re: BEST DO IT SO :)
Datum: 17.08.1999 09:31 Sven Haferkamp
Räusper... aber da Du hast ja keine eMail-Adresse Frank ist Dr. Frank Prengel Vorsitzender von De:Trans - Deutsche Gesellschaft für Transhumanismus e.V. Webmaster von www.transhumanismus.de und der Link zu www.transhuman.de ist schon vorhanden Sven P.S. Sorry Frank falls ich da vorgegriffen habe... Aber das konnte ich mir nicht verkneifen... :))

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Beitrag Nr. 105, Antwort auf Nr. 90
Betreff: Re: BEST DO IT SO :)
Datum: 18.08.1999 03:12 Norbert Nickles
Der name kam mir doch gleich so bekannt vor. leider ist Dr. Frank Prengels Homepage in englisch gehalten. ich weiß, daß heutzutage zwar jeder englisch fliessend spricht, aber ich für meinen teil hatte leider latein als erste Fremdsprache. Ich bin übrigens nicht der meinung daß es mehr solcher Programme wie www.transhumanismus.de, transhuman.de und d.trans braucht, weil diese Programme (ja ja ich weiß Programme ist der falsche ausdruck für web-seiten) sehr gut gemacht sind und alle Informationen beinhalten. jetzt gehts eher darum diese Progamme einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Außerdem kennt den Begriff Transhumanismus doch kein mensch. Ehe mich sven auf dieses Program hier aufmerksam machte, surfte ich vergeblich im Internet rum auf der suche nach so einem programm.

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Beitrag Nr. 1
Betreff: Willkommen !
Datum: 23.04.1999 09:02 Sven Haferkamp
Hallo an alle Transhumanisten und Interessierten. für alle Interessierten kein Problem darstellen. Schreibt Eure Beiträge, stellt Fragen oder sagt einfach nur mal Hallo. Ich möchte Euch nur bitten im Rahmen der angegebenen Themen zu bleiben......völlig deplazierte Themen werden gelöscht. Viel Spaß Sven

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