Aktuelle Gesamtübersicht !!! 16.06.2001 - 27.07.2001 !!!

19.06.2001 Dienstag WDR 21:00-21:45 Erstausstrahlung Quarks & Co - Chaos
   

Wenn etwas aus dem Ruder läuft und man die Übersicht verliert, dann spricht man vom "Chaos". Aus der Sicht der Wissenschaft ist "Chaos" aber etwas anderes. Denn es bedeutet nicht, dass man gar nichts weiß. So nutzen Wissenschaftler die Ergebnisse der Chaosforschung zum Beispiel, um in scheinbar völlig unregelmäßigen Mustern doch etwas Gesetzmäßiges zu entdecken - zum Beispiel beim Herzschlag. Die Chaosforschung liefert hier wertvolle Hinweise, wie sich Herzrhythmusstörungen früher erkennen lassen. 


Sie kann auch dazu beitragen, Staus zu verhindern oder Fußgängerströme besser zu lenken. "Quarks" machte den Test und hat in der Düsseldorfer Fußgängerzone den Passanten ganz genau auf die Füße geschaut.


Ranga Yogeshwar unterzieht die einst euphorisch gefeierte Chaosforschung aber auch einer kritischen Prüfung: Gibt es wirklich Chaos-Effekte, die genaue Wettervorhersagen unmöglich machen? Und gibt es tatsächlich Chaosforscher, die am Roulettetisch richtig reich geworden sind?

http://www.quarks.de/chaos/

Wiederholung am:

23.6. um 14:00 Uhr im WDR
und am 24.6. um 12:15 Uhr auf B1 

(Quelle G.O.Online & Quarks&Co)

21.06.2001 Donnerstag SWR 21:45-22:15 Erstausstrahlung Sonde: Tatort Gehirn - Dem Bewusstsein auf der Spur
   

Moderation: Dr. Franziska Rubin



Die Fähigkeit, die Umwelt bewusst wahrzunehmen und sich selbst zu erkennen, gehört zu den erstaunlichsten Fähigkeiten des menschlichen Gehirns. Doch in welchen Hirnarealen entsteht Bewusstsein? Wie und wo werden die vielfältigen Sinneseindrücke eines fremden Gesichts oder der eigenen Person zu einem Gesamtbild verknüpft? Seit Wissenschaftler dank moderner bildgebender Verfahren das Gehirn bei der Arbeit beobachten können, versuchen sie mit immer raffinierteren Versuchsanordnungen die Hirnareale ausfindig zu machen, die für das Bewusstsein verantwortlich sind. Wertvolle Erkenntnisse liefern Menschen mit Bewusstseinsstörungen.

 "Neglect"-Patienten nehmen beispielsweise Dinge in ihrem linken Gesichtsfeld nicht mehr bewusst wahr. Ihnen fehlt eine Hälfte. Bei "Synästhetikern" sind verschiedene Sinneskanäle auf erstaunliche Weise verknüpft. Sie sehen Klänge, hören Gerüche oder fühlen Farben. Manche Patienten leiden aufgrund eines Schlaganfalls an Agnosie. Sie erkennen sich selbst nicht im Spiegel, wissen nicht was sie sehen. Es ist ihnen nicht möglich, Bilder mit den entsprechenden Gedächtnisinhalten zu verbinden. Das SWR-Wissenschaftsmagazin "Sonde" hat führende Hirnforscher bei ihrer detektivischen Kleinarbeit beobachtet und präsentiert erste Ergebnisse.

 

(Quelle G.O.Online & SWR & SONDE)

24.06.2001 Sonntag BR 11:00-11:45 Erstausstrahlung Brunch
   

Perspektiven der Lebenswissenschaften im Dialog mit der Öffentlichkeit
Diskussionsrunde anlässlich der Münchner Wissenschaftstage vom 22. bis 26. Juni 2001
Moderation: Ulrike Leutheusser

(Quelle G.O.Online)

24.06.2001 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 Erstausstrahlung hitec: die Dokumentation - Zeitreisen 
   

Zeitreisen - ein Menschheitstraum
Film von Christoph Drösser und Thomas Greh


Die vierte Dimension 


Wir leben in einer mobilen Gesellschaft. So schnell wie möglich wollen wir uns von A nach B bewegen, durch alle drei Raumdimensionen: In die Länge, in die Breite, und manchmal auch in die Höhe. Oder mal eben durch die Zeit reisen - keine verpassten Termine mehr. Und wenn man letzte Woche was vergessen hast: kein Problem - zurück in die Vergangenheit und es schnell erledigen. Wäre doch klasse, wenn das hier so gehen würde wie im Science-Fiction-Film. 
Es gibt Physiker, die sich ernsthaft mit solchen Dingen beschäftigen wie Zeitreisen und Beamen - Teleportation nennt sich das.


Sind Zeitreisen möglich? 
Hier einige Aussagen von Physikern, die sich mit dem Thema Zeitreisen beschäftigen: 

MARKUS PÖSSEL
MPI FÜR GRAVITATIONSPHYSIK:
Wenn Sie die Physik heute fragen: Gibt es Zeitreisen, sind Zeitreisen möglich, ist die Antwort ein entschiedenes “Jein”. Einerseits gibt es erstmals die Möglichkeit, dass Sie sagen: Wir haben hier ein Szenario, da kommen Zeitreisekurven drin vor, und wir können bestimmte Sachen dazu berechnen, wir müssen nicht mehr nur ins Blaue spekulieren, andererseits, wenn Sie genauer hingucken, gibt es schon immer so Stellen, wo es so aussieht, dass die Natur uns doch wieder den einen oder anderen ganz trickreichen Stein in den Weg legt. 

BERNARD SCHUTZ, 
MPI FÜR GRAVITATIONSPHYSIK:
Man kann nicht sagen, dass es unmöglich ist, und Wissenschaftler forschen, um die Grenzen von diesen Möglichkeiten besser zu definieren.

GÜNTER NIMTZ,
UNVERSITÄT KÖLN:
Die derzeitigen Ergebnisse zeigen ausschließlich, dass wir etwas früher erkennen können, dass wir also ein wenig in die Vergangenheit zurück können. Aber es reicht nicht aus, um die Vergangenheit zu verändern.

ANTON ZEILINGER
UNIVERSITÄT WIEN:
Na, es gibt diese Spekulationen wo Leute über - man nennt dies Singularitäten im Gravitationsfeld, wie Wurmlöcher oder so etwas, in die Vergangenheit fahren könnten. Für mich bedeutet dies, dass solche Theorien nicht im Widerspruch zur Gravitationstheorie sind. 

Die Relativitätstheorien - Ein neues Weltbild entsteht 



In der Physik geriet vor 100 Jahren einiges in Bewegung, was die Vorstellung von der Zeit anging. Stichwort: Relativitätstheorie - die Zeit als die vierte Dimension. Den wichtigsten Namen kennt heute jedes Schulkind: Albert Einstein. 

Dass Zeit keine absolute Größe ist, zeigte Albert Einstein in seiner Speziellen Relativitätstheorie von 1905. Während einer Zugfahrt zwischen Ulm und Stuttgart wurde ihm klar, dass die Zeit in Systemen, die sich relativ zueinander bewegen, unterschiedlich verläuft. Sie dehnt sich, wenn man sich schnell fort bewegt. Bei dem Tempo, wie wir sie normalerweise erleben, bemerkt man das nicht. Aber bei hohen Geschwindigkeiten werden die relativistischen Effekte messbar.

Einstein ging aus von einem Kindheitstraum: Wie wäre es, auf einem Lichtstrahl zu reiten? Nach langen Überlegungen und Rechnungen führte diese kindliche Fantasie zu einem frappierenden Schluss: 
Je schneller wir uns bewegen, umso langsamer vergeht die Zeit. Für den Lichtstrahl steht sie sogar still. Das Licht altert nicht. 
Das alte Weltbild mit seiner absoluten, stetig dahinfließenden Zeit lag in Scherben.

Einsteins Theorie besagt: Wenn man einen von zwei Zwillingsbrüdern auf eine Reise ins Weltall schickt, dann vergeht an Bord die Zeit langsamer als auf der Erde. Bei den heutigen Raumschiffen merkt man die Differenz kaum. Aber nehmen wir einmal an, es gäbe eine Superrakete, die sich bis auf 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen ließe. Wenn der Zwilling mit einem solchen Raumschiff eine siebenjährige Reise unternimmt, dann kann er bei der Rückkehr sein blaues Wunder erleben.
Der Bruder ist dann nämlich um 35 Jahre gealtert. Eine echter Trip in die Zukunft. 

Schwarze Löcher 



Schwarze Löcher entstehen, wenn Sterne am Ende ihres Lebens in sich zusammenfallen.
Astronomen vermuten ein solches Gebilde zum Beispiel im Zentrum unserer Milchstraße. Wie ein Staubsauger zieht es Materie in sich hinein. Die riesige Masse krümmt den Raum so stark, dass nicht einmal Lichtstrahlen herauskönnen. Was den scharf abgegrenzten Horizont einmal passiert hat, ist für immer unseren Blicken entzogen.

Stephen Hawking, einer der bedeutendsten lebenden Physiker, hat sich viel mit Schwarzen Löchern beschäftigt. Und er war auch beunruhigt darüber, dass extreme Verzerrungen der Raumzeit Reisen in die Vergangenheit erlauben könnten. 
Hawking glaubt, dass es Mechanismen in der Natur gibt, die grundsätzlich die zeitliche Reihenfolge von Ereignissen aufrecht erhalten - auch unter den exotischsten kosmischen Bedingungen. 

Tunneln von Lichtteilchen



Durch diesen Spalt zwischen zwei Prismen will Günter Nimtz Information mit Überlichtgeschwindigkeit schicken. Er nutzt einen Effekt aus der Quantentheorie, das so genannte Tunneln. Dabei hüpfen die Lichtteilchen von einem Plexiglasblock zum anderen - und brauchen dazu überhaupt keine Zeit.

Die linke Schüssel sendet das Mikrowellensignal, die rechte fängt es auf. Ein Oszillograph misst die Zeit im Vergleich zum lichtschnellen Impuls. Und tatsächlich - die Kurve ist deutlich verschoben. 

Noch bezweifeln viele Kollegen die Interpretation von Nimtz. Wenn man wirklich Information schneller als das Licht übertragen könnte, dann wäre es prinzipiell möglich, Nachrichten in die Vergangenheit zu funken - die Lottozahlen zum Beispiel. Doch so einfach ist das ganze dann doch nicht... 

Teleportationen von Photonen



Mit diesem verwirrenden System von Lasern, Linsen und Spiegeln wird tatsächlich “teleportiert”. Keine großen Objekte, sondern einzelne Lichtteilchen, Photonen. 
Die Physiker um Anton Zeilinger in Wien nutzen dabei ein seltsames Resultat der Quantenphysik, die so genannten Verschränkung. "Da erzeugen wir in einer Quelle zwei Photonen, zwei Lichtteilchen, die sind verschränkt, das heißt, wenn wir eines messen, dann wird das andere genau gleich sein, ganz egal, wie weit es weg ist. Jedoch vor der Messung haben die keine Eigenschaften. Das heißt, die Messung schafft die Eigenschaften des einen und damit auch die des anderen. Und bei der Teleportation gehen wir einfach her, dass wir die Eigenschaften dieses Photons hier, das wir teleportieren wollen, auf das übertragen und damit auf das, das weit weg ist." 

Schon Einstein hatte Probleme, diese “geisterhafte Fernwirkung”, wie er es nannte, zu verstehen. Noch einmal: Jede Manipulation von Teilchen A wirkt direkt auf Teilchen B, unabhängig von der Entfernung. Die Wirkung ist schneller als das Licht. 

Wiederholung am:

Montag, 25.06.2001
09:45 Uhr - 10:15 Uhr - 3sat

(Quelle G.O.Online & HITEC)

26.06.2001 Dienstag MDR 13:30-14:00 Wiederholung MaxQ - Lust auf Wissen: Computer im Kragen - Bits und Bytes zum Anziehen
   

Moderation: Dr. Ulrich Walter

In unseren Büros und zu Hause gehören Computer längst zur Standardeinrichtung. Jetzt sollen die kleinen elektronischen Wunder auch in unserer Kleiderschränke. Die Jacke mit einer Extratasche fürs Handy ist nichts Besonderes, doch wenn im Kragen bereits die Freisprechanlage installiert ist und das T-Shirt die Herzfrequenz misst, übernimmt die Kleidung ganz neue Aufgaben. "MaxQ" zeigt, wie Textil- und Elektronikindustrie zusammen die neue Computerwelt gestalten. Wenn Cybernauten kommen, wird's futuristisch: Mit Datenbrille, Kamera am Helm und ständiger Internetverbindung scheinen sie aus einem Science-Fiction-Film zu kommen. "MaxQ" stellt Webreporter, Wartungsspezialisten und Computerfreaks vor, die schon heute mit dieser Technik arbeiten. 
Bei NATO und Bundeswehr wird über die intelligente Uniform nachgedacht. Damit könnte das weit entfernte Hauptquartier nicht nur jeden einzelnen Soldaten fernsteuern, sondern z.B. auch seine körperliche Verfassung genau überwachen. Außerdem in "MaxQ": Wie funktioniert das alles? Welche Gefahren birgt die elektronische Kleidung, welchen Nutzen kann sie uns im Alltag bringen? 

(Quelle G.O.Online)

26.06.2001 Dienstag BR 19:30-20:15 Erstausstrahlung Stationen - Alles ist möglich - Deutschland in der biopolitischen Wende
   

Dokumentation von Silvia Matthies



In Deutschland kündigt sich eine grundlegende Wende in der Biopolitik an. Wichtige bioethische Beratungsgremien stehen vor der Auflösung; ein neuer nationaler Ethikrat wird vom Bundeskanzler direkt berufen. Die wichtigsten der gegenwärtig diskutierten bioethischen Themen stehen neu zur Disposition: das therapeutische Klonen, die Präimplantationsdiagnostik und die Manipulation von Keimzellen. Immer ist dabei die Menschenwürde des Embryos und sein im Grundgesetz festgelegter Schutz betroffen. Allerdings hat der neue Kultur-Staatsminister Julian Nida-Rümelin den Embryonen die Menschenwürde abgesprochen, weil sie noch keine Selbstachtung besäßen. Und Bundeskanzler Gerhard Schröder hat bei einer Rede in der Evangelischen Akademie Tutzing eine bioethische Diskussion "ohne ideologische Scheuklappen" gefordert. Ist nun alles möglich? Die Kirchen, die Manipulationen und Instrumentalisierungen des Embryos prinzipiell ablehnen, sehen ihre unverrückbaren Positionen in Gefahr. Die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken haben in ausführlichen Erklärungen ihre ethischen Standpunkte bekräftigt und kritische Einwände gegen den sich zeigenden Trend erhoben. Aber nicht nur aus der Sicht von Ethikern, sondern auch aus der von vielen Medizinern und Genforschern gelten therapeutisches Klonen und Keimbahntherapie als Heilsversprechen, das keine solide Grundlage hat. Selbst viele Forscher zweifeln daran, ob das therapeutische Klonen wirklich noch vom reproduktiven Klonen zu unterscheiden ist. Außerdem befürchten sie, dass es auch bei der Erforschung der Keimbahntherapie in einer jahrelangen Versuchsphase zu einem immensen Verbrauch an Embryonen kommen wird. Politiker aus allen Parteien und die Behindertenverbände haben inzwischen vor einer Kehrtwende in der Bioethik gewarnt. Silvia Matthies zeigt in ihrer Dokumentation die gegenwärtige Situation an einer Reihe von konkreten Beispielen und erforscht in Gesprächen mit Naturwissenschaftlern, Ethikern, Politikern, Theologen und Vertretern der Kirchen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben können, wenn alles möglich ist. 

(Quelle G.O.Online)

26.06.2001 Dienstag N3 22:15-23:00 Erstausstrahlung Prisma-Magazin - Forschung und Technik
   

Moderation: Wolfgang Buck


u.a.:
Nanomedizin - Medikamente im Kleinstformat
Bericht von Tilmann Hassenstein
Ärzte und Pharmakologen sind begeistert: Wirkstoffe können im Körper genau an den Ort gebracht werden, an dem sie benötigt werden. Möglich wird das durch Nanopartikel, Millionstel Millimeter kleine Teilchen, die als Transporteure der Wirkstoffe dienen. Mit speziellen Wegweisern ausgestattet machen sich diese kleinen Hightech-Vehikel im Blut oder im Gewebe auf den Weg, durchdringen ohne Probleme Zellwände und laden ihre Fracht nur in den Krankheitsherden ab. Das heißt für die Zukunft: zielgenaue Therapien statt medikamentöser Gießkanne.
Eine andere faszinierende Möglichkeit: physikalisch aktive Nanoteilchen aus magnetisierbarem Material. Sie können zum Beispiel in Tumorzellen gelenkt werden. Erhitzt man dieses Gewebe und damit die Partikel anschließend mit Magnetfeldern, "schmilzt" der Tumor, aber das umgebende Gewebe bleibt verschont.
Ende dieses Jahres sollen an der Charité in Berlin die ersten Patienten mit solchen Miniteilchen behandelt werden. 

(Quelle G.O.Online)

27.06.2001 Mittwoch ARD 23:30-00:15 Erstausstrahlung Prothesen für's Gehirn - Wie Mikrochips Menschen heilen
   

Von Tilman Achtnich

Professor Warwick kennt keine Grenzen: "Ich mache mehr aus unseren ärmlichen fünf Sinnen." Dazu will sich der Engländer einen Chip ins Nervensystem implantieren lassen, der Ultraschallsignale empfangen kann, der Gefühle wie Ärger und Lust speichert.


Provozierend hemmungslos spielt Warwick mit dem Allerheiligsten des Menschen, seinem Hirn. Das ist eine allgemeine Entwicklung: Die Kluft zwischen Gehirn und Elektronik schließt sich. Chips schalten und walten inzwischen mit, überbrücken z.B. Defekte im Nervensystem von Patienten. Wie bei dem querschnittgelähmten Franzosen Marc Merger: Er steht von seinem Rollstuhl auf und geht ein paar Schritte, sobald sein Implantat ihn steuert. Merger stakst noch wie ein Roboter, aber es ist ein Anfang. "Ich bin ein Prototyp, ein Experiment".


Irgendwann, so eine optimistische Prognose, werden Querschnittgelähmte Bewegungen denken. Hirnprothesen nehmen die Signale auf und übertragen sie an Arme und Beine. So wie Minikameras Bilder auf einen Netzhautchip senden, der Blinde wieder sehen lässt. Die Sehprothese, ein Traum für Millionen Menschen? Die neueren Forschungen werfen aber auch Fragen auf: Was ist überhaupt ethisch vertretbar? Dabei steht eines fest: Die medizinische Technik dringt ins Hirn vor. Das Wohl des Patienten erlaubt längst auch, in die Tabuzone "Hirn mit Prothesen" vorzudringen. 

(Quelle G.O.Online)

30.06.2001 Samstag 3Sat 19:20-20:00 Erstausstrahlung Das Bewusstsein
Das Geheimnis des Bewusstseins
Ist der freie Wille nur eine Illusion?
   

Film von Falk Wienecke
(aus der Reihe "Zeit-TV")

Das Bewusstsein ist ein Mysterium, das jeder kennt: das Gefühl, "da" zu sein, in der Welt zu sein, an einem bestimmten Ort und in genau diesem Augenblick. Für die Forschung war dieses geheimnisvolle Gefühl lange Zeit ein Rätsel. Denn das Bewusstsein ist kein Ding, das man irgendwo im Gehirn lokalisieren könnte. Doch in den letzten Jahren wurden die für das Denken zuständigen Hirnzentren und Nervenbahnen immer genauer entziffert. Dabei machten die Forscher eine irritierende Entdeckung: Wenn wir das Gefühl haben, gerade eine freie Entscheidung zu treffen, dann hat das Gehirn - fast eine Sekunde vorher - alles schon längst entschieden. Offenbar steuert nicht der Mensch das Gehirn, sondern das Gehirn den Menschen. Der freie Wille - nur eine Illusion? Der Film berichtet aus der modernen Hirnforschung, über die Versuche, das Rätsel "Bewusstsein" zu lösen, und über die Aussichten, die Idee des freien Willens doch noch zu retten. 

Wiederholung:
Montag, 02.07.2001
09:05 Uhr - 09:40 Uhr - 3sat

(Quelle G.O.Online)

01.07.2001 Sonntag 3Sat 22:45-23:45   Die Lichtseite des Bewusstseins
   

Dokumentarfilm, Deutschland 1999
Regie: Marina Kern

Was ist das "Ich"? Was ist ein Gedanke? Haben Schlafende ein Bewusstsein? In ihrem ungewöhnlichen und kunstvollen Dokumentarfilm sucht die Filmemacherin Marina Kern nach Antworten auf diese und andere Fragen rund um den menschlichen Geist. *** Das menschliche Gehirn gehört zu den wunderbarsten Entwicklungen der Natur. Trotz moderner Untersuchungsmethoden und rasanter Fortschritte in der Erforschung seiner Funktionsweise sind bis heute viele Fragen offen geblieben. Wenn es um Begriffe wie "Geist", "Bewusstsein" oder gar "Seele" geht, nähert sich die Wissenschaft schnell dem Bereich, in dem einerseits vage Spekulation, andererseits seriöse Philosophie beginnen. Wie funktioniert das Gedächtnis? Was ist ein Gedanke? Haben Schlafende ein Bewusstsein? Was ist das "Ich"? Gibt es eine vom Körper unabhängige Seele? Solchen und ähnlichen Fragen geht der Film in mehreren Kapiteln und am Beispiel ganz konkreter Situationen nach. Naturwissenschaftler, Philosophen sowie Betroffene berichten ausführlich von ihren Erfahrungen in Forschung und Alltag und konfrontieren den Zuschauer mit äußerst spannenden Beobachtungen und Gedanken, die jeden Menschen und seine Wahrnehmung der Welt betreffen. Die Filmemacherin Marina Kern, Studentin an der Filmakademie Baden-Württemberg, hat sich in "Die Lichtseite des Bewusstseins" erfolgreich von den Mustern streng wissenschaftlicher Dokumentationen gelöst. Das Erstaunliche an ihrem Film ist, dass er ohne Computeranimationen und abstrakte graphische Veranschaulichungen in der sinnlichen Beobachtung von Natur und Menschen auskommt. Er findet mit filmischen Mitteln Entsprechungen für die komplexen, schwer vorstellbaren Vorgänge im Gehirn. Dadurch entstand ein eigenwilliger, intelligenter Dokumentarfilm, der den Zuschauer zu einer spannenden Reise in die Welt des menschlichen Geistes einlädt. 

(Quelle G.O.Online)

02.07.2001 Montag MDR 22:10-22:55 Wiederholung Alzheimer - Spurensuche im Niemandsland
   

Ein Film von Claudia Bissinger und Michael Jürgs

Weltweit schätzt man die Zahl der Alzheimer-Kranken derzeit auf fünfzehn Millionen Menschen, allein in den USA sind es 8 Millionen, in Deutschland 1,2 Millionen. Und man rechnet damit, dass sich diese Zahl bis zum Jahre 2040 in den hoch entwickelten Ländern um fünfzig Prozent erhöht - denn die Lebenserwartung steigt, die Bevölkerung wird immer älter - und kränker. Immer noch gibt es keine Heilmittel, nur Versuche, das Leiden erträglicher zu machen. Heute weiß man über die Ursachen von Alzheimer nicht sehr viel mehr als der Neurologe Alois Alzheimer Anfang letzten Jahrhunderts über die Krankheit herausfand, die heute seinen Namen trägt. Theorien für die Ursachen der Krankheit dagegen gibt es viele: Stoffwechselstörungen, genetische Mutationen, Vererbung, chronische Vergiftungen etc. In den Labors der Pharma-Riesen wird fieberhaft nach Mitteln gegen das Vergessen geforscht. Wer das Mittel findet, dem winken Milliardengewinne. Einige entscheidende Schritte haben die Ursachenforschung in den letzten Jahren weit voran gebracht, doch wann es reale Aussichten auf Heilung geben wird, können auch die Wissenschaftler nicht genau sagen. Der Film macht sich auf die Suche nach den Menschen, denen ihr "Ich" täglich ein bisschen mehr geraubt wird. Fälle von berühmten Alzheimer-Kranken wie Herbert Wehner oder Rita Hayworth werden rekonstruiert und international anerkannte Wissenschaftler befragt. 

(Quelle G.O.Online)

06.07.2001 Freitag 3Sat 20:15-21:00 Wiederholung Das Tier Mensch -1- Die Sprache des Körpers
   

Film von Desmond Morris
Der englische Verhaltensforscher und Zoologe Desmond Morris legt in der Reihe "Das Tier Mensch" seine Sicht der menschlichen Entwicklungsgeschichte dar: Seiner Meinung nach übersieht man in einer immer komplexer werdenden Welt leicht, dass der Mensch nur eine weitere Affenart ist, die zu beinahe 100 Prozent die gleichen Gene wie ein Schimpanse hat. Diese These belegt er in teilweise provokanten, aber auch amüsanten, jedoch immer nachdenklich stimmenden Vergleichen tierischen und menschlichen Verhaltens. In der ersten Folge, "Die Sprache des Körpers", untersucht Morris, wie der Mensch mit seiner Umgebung kommuniziert und sie damit beeinflusst. Neben seiner Sprache, mit der er sich wesentlich von der Tierwelt unterscheidet, nutzt er auch Gesten und verschiedene Gesichtsaudrucksformen. Diese Fähigkeit teilt er mit vielen anderen Menschenaffen. Durch sie verrät er seinen Mitmenschen oftmals unbewusst seine ureigensten Gedanken. Die weiteren Folgen der sechsteiligen Reihe zeigt 3sat an den kommenden Freitagen jeweils ab 20.15 Uhr. 

(Quelle G.O.Online)

06.07.2001 Freitag B-Alpha 22:00-22:45   Das Ohr oder der Mensch
   

Die Diskussion um das "Cochlear-Implantat" (Doku / 2001)
Wiederholung:

Montag, 08.07.2001
16:00 Uhr - 16:45 Uhr - B-alpha

(Quelle G.O.Online)

08.07.2001 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 Erstausstrahlung hitec: die Dokumentation - Überleben mit Krebs - Neue Strategien im Kampf
   

Film von Annette Wolf-Mayer


Inoperabel, therapieresistent oder austherapiert: Für über die Hälfte der Tumorpatienten geht der Kampf gegen Krebs zu schnell verloren. Allein in Deutschland erliegen jährlich über 210.000 Tumorpatienten ihrem Leiden. Diese Zahlen werden sich vermutlich bald ändern. Neue Behandlungsstrategien und Forschungsprojekte geben Anlass zur Hoffnung - ganz gleich, ob es sich dabei um die Behandlung von Brustkrebs, die Bestrahlung von tiefliegenden und inoperablen Hirntumoren oder um die Tumorimpfung beim schwarzen Hautkrebs oder Nierenkrebs handelt. Doch ist man dem Ziel, den Krebs endgültig zu besiegen, tatsächlich einen Schritt näher gekommen? Die Dokumentation stellt Tumorpatienten vor, die in diesem Jahr mit neuen Methoden erfolgreich behandelt worden sind, und gibt einen Einblick in neueste Forschungsarbeiten. 

Wiederholung:

Montag, 09.07.2001
09:45 Uhr - 10:15 Uhr - 3sat

(Quelle G.O.Online)

08.07.2001 Sonntag ZDF 18:15-19:00 Erstausstrahlung Wunderbare Welt - Triumph des Lebens: Sieg der Denkmaschinen
   

Das Informationszeitalter ist lange nicht so neu wie uns ambitionierte Wissenschaftler glauben machen wollen. Seit Milliarden von Jahren werden Informationen gesendet, empfangen, gespeichert und verarbeitet. Die Datenautobahnen der Evolution bestehen jedoch nicht aus Kupfer- oder Glasfasern, sondern aus Nervenzellen. Diese geheimnisvollen Übermittler der unterschiedlichsten Reize sind zudem die Grundbausteine der leistungsfähigsten Denkmaschine aller Zeiten, des menschlichen Gehirns. Intelligenz kann im Überlebenskampf die entscheidende Trumpfkarte sein, aber ein leistungsfähiges Gehirn ist eine energieverschlingende Investition. Nicht immer rentiert sich eine "Supercomputer", wenn die Anforderungen des Alltags leicht mit einer "Sparversion" bewältigt werden können. Steve Gooder spürt in seiner Dokumentation die ungewöhnlichsten und skurrilsten "Denkmaschinen" im Tierreich auf und zeigt Situationen, in denen sogar "Superhirne" versagen. Im australischen Outback fand der Autor beispielsweise eine Grabwespe, die ihre Bruthöhle durch einen gestielten, glockenförmigen Eingangstunnel vor dem Überfall der Kuckuckswespe schützt. So ausgeklügelt und präzise das Verhalten der Grabwespe auch erscheint, ändern sich die äußeren Bedingungen, kann sie keinen Alternativplan ersinnen. Ihre Nachkommen sind der 
Kuckuckswespe hilflos ausgeliefert. Ein Elefant merkt sich mit seinem gewaltigen "Denkapparat" unzählige geografische Daten. Findet er an einem Wasserloch kein Wasser mehr oder ist eine Futterstelle zerstört, kann er ohne Verzögerung zur nächstgelegenen Tränke wechseln oder auf eine Ersatznahrungsquelle ausweichen. Bienen kartografieren mit ihrem kleinen "Hirn" gar den gesamten Himmel. Erstaunlicherweise geht es bei den bedeutensten Leistungen der biologischen "Denkmaschinen" jedoch nicht um Navigation oder praktische Problemlösung, sondern um Kommunikation. Vampire, die ihre Blutbeute mit Schlafgenossen teilen, Vogeldamen, die ihre Männer betrügen und Schimpansen die sich mit Geschenken die Freundschaft der anderen erhalten, leisten erstaunliche "Denkarbeit". Die ungewöhnlichste Erkenntnis aber ist vielleicht, dass der brillianteste biologische Computer, das menschliche Gehirn, vor allem für eines eingesetzt wird: zur Erzeugung von "small talk". 

(Quelle G.O.Online)

09.07.2001 Montag N3 00:00-01:00 Erstausstrahlung Dornröschen - Zwei Kinder erwachen aus dem Koma
   

Film von Wolfram Seeger

Schätzungsweise 50.000 Menschen fallen in Deutschland jährlich in einen komatösen Zustand. Dabei handelt es sich in erster Linie um Unfallopfer, die dank der modernen Notfallmedizin dem Tod entrissen werden. Aber auch Blutungen oder Sauerstoffmangel im Gehirn können dazu führen, dass ein Mensch in tiefe Bewusstlosigkeit fällt. Den meisten dieser Patienten gelingt nach einem kurzen Koma die Rückkehr in ein gesundes Leben. Doch 3.000 von ihnen fallen in das so genannte Wachkoma - wochenlang, monatelang oder für immer. Je früher in diesen Fällen therapeutische Maßnahmen einsetzen, desto besser sind die Chancen des Patienten. Im Mittelpunkt des Films stehen zwei Kinder: David und Katharina. Im Mai 1995, fast am selben Tag, doch unabhängig voneinander, haben sie einen Unfall, werden von einem Auto angefahren. Zwei Wochen liegen sie auf der Intensivstation im tiefen Koma. Als ihr Zustand sich bessert, werden sie in die Klinik für Neurochirurgische Rehabilitation in Hattingen-Holthausen verlegt. An diesem Tag begannen die Dreharbeiten. Sie endeten kurz vor Weihnachten, als David nach Hause entlassen wurde. Sieben Monate lang beobachtete die Kamera die Bemühungen des Pflegepersonals und der Therapeuten, Kontakt zu David und Katharina herzustellen, ihre verkrampften Muskeln zu lockern, verschüttete Erinnerungen wachzurufen, den beiden Sprechen und Laufen beizubringen und ihnen dabei zu helfen, ihre Umwelt neu zu erfahren. 

(Quelle G.O.Online)

10.07.2001 Dienstag Arte 22:10-23:20 Erstausstrahlung 1+1 - Neues Leben entsteht
   

Dokumentation von Pierre Morize, Frankreich 2001

Trotz ihrer Allwissenheit und Allmacht hat die moderne Biologie bislang eine Frage nicht beantwortet: Wozu gibt es Geschlechtlichkeit? Warum vermehren sich die meisten lebenden Arten durch Paarung und nicht ungeschlechtlich - durch Klonen? Jeder möchte Nachkommen haben. Doch paradoxerweise führt geschlechtliche Fortpflanzung nicht zur Reproduktion des Erzeugermodells. In jeder Generation wird das von der vorhergehenden Generation Erworbene wieder in Frage gestellt, obwohl diese Generation durch ihr Fortpflanzungsvermögen den Beweis ihrer Anpassung und somit ihrer Lebensfähigkeit erbrachte. Und trotzdem entstehen jedes Mal unterschiedliche und einzigartige Nachkommen. Gene wollen sich nicht reproduzieren, können es aber. In der Naturgeschichte überlebten schließlich jene, die sich am besten fortpflanzten. Warum also haben die meisten das für sie ungünstigste Reproduktionsverfahren gewählt? Diese Frage ist der Ausgangspunkt einer philosophischen Reise auf den Pfaden der Wissenschaft vom Leben. Drei Biologen (John Maynard Smith, Rick Michod und Pierre-Henri Gouyon) äußern sich über den Ursprung der Geschlechter und deren Entwicklung bis zur Herausbildung von männlichen und weiblichen Lebewesen. Hinter der historisch-wissenschaftlichen Debatte steht eine philosophische: die Auseinandersetzung zwischen der Zeugung von Leben und der - nicht unbedingt Leben zeugenden - Sexualität. Über die wissenschaftlichen Erkenntnisse herrscht zwischen den Forschern Einigkeit - nicht aber über deren Interpretation. Die Genforschung hat unsere Gewissheiten erschüttert. Vorher hatte jedoch die Biologie mit ihren neuen Ideen über die Natur und unseren Platz in dieser bereits unser Weltbild ins Wanken gebracht. Die Vorstellung von einer harmonischen Natur und dem Schöpfer des menschlichen Wesens wurde durch die Erkenntnis abgelöst, dass der Mensch lediglich ein winziger Bestandteil der Natur ist, deren gewaltige Kräfte er nicht beherrscht. Zwar versucht er, die Natur durch Landwirtschaft und Technik zu bezwingen, befindet sich aber selbst mitten im Interessenkonflikt zwischen seinen eigenen Genen und denen seiner Gattung. Die Menschen sterben, doch das Leben ist offenbar unsterblich. Seit vier Milliarden Jahren tanzen die Gene den Reigen von Sexualität und Tod. Damit findet die Biologie, so unglaublich es klingen mag, eine überzeugende Antwort auf die ewige Grundsatzfrage: Warum lebt man? Warum stirbt man? In dieser Geschichte der Sexualität werden Fragen gestellt, die Vorurteile zerstören. Jedem Einzelnen wird seine eigene Verantwortung in Sachen Fortpflanzung zu Bewusstsein gebracht. 

(Quelle G.O.Online)

11.07.2001 Mittwoch MDR 11:00-11:45 Erstausstrahlung Das Vampir-Projekt - Erforschung der genetischen Vielfalt der Menschheit
   

Ein Film von Felix Heidinger

Mit Hilfe des "Human Genome Diversity Project" wollen Wissenschaftler Antworten auf die uralten Fragen "Was ist der Mensch?" und "Woher kommt der Mensch?" finden. Dieses Projekt dient der Erforschung der genetischen Unterschiede zwischen Menschen, Rassen und Völkern. Durch zunehmende Mobilität und weltweite Wanderbewegungen drohen jedoch die Spuren in die Vergangenheit zu verwischen. Die Forscher konzentrieren sich deshalb vorrangig auf Volksgruppen, die noch weitgehend unvermischt leben. Doch dieses Vorgehen ist nicht unumstritten. 

(Quelle G.O.Online)

13.07.2001 Freitag 3Sat 20:15-21:00 Wiederholung Das Tier Mensch -2- Der Affe als Jäger
   

Film von Desmond Morris

Vor ungefähr sechs Millionen Jahren gaben einige Affenarten das für sie bislang typische Leben auf. Durch veränderte Bedingungen verloren sie allmählich ihre Behaarung, wechselten zum aufrechten Gang über und wurden zu kollektiven Jägern. Aus ihrem neuen Lebensstil ergaben sich neue Anforderungen: Sie mussten sich untereinander verständigen, der Gebrauch von Waffen und Werkzeugen wurde unerlässlich. Außerdem war es von großem Vorteil, sich schnell fortbewegen zu können. Im Leben des modernen Menschen finden sich noch viele dieser frühen Verhaltensweisen, zum Beispiel die Art und Weise, in der er Ersatz-Jagdformen wie Sport, Krieg und Geschäftsleben nachgeht. Desmond Morris untersucht das Verhalten des Menschen vor dem Hintergrund seines früheren Jägerdaseins. 

(Quelle G.O.Online)

14.07.2001 Samstag B-Alpha 22:30-23:45 Erstausstrahlung Denkzeit - Genomforschung - wohin ?
   

 

(Quelle G.O.Online)

15.07.2001 Sonntag MDR 08:00-08:30 Erstausstrahlung Gedanken wie Schmetterlinge
Leben mit einer unheilbaren Krankheit
   

Ein Film von Steffi Tollkühn und Norbert Hackel

Ihr Körper gehorcht ihr nicht mehr. Früher war sie begeisterte Turniertänzerin, heute kann sie kaum noch ohne Hilfe im Rollstuhl sitzen. Innerhalb von drei Jahren wurde aus der 36-jährigen Anke Kempf ein schwerer Pflegefall. Die unheilbare Muskelschwunderkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) hat in ihrem Leben alles zerstört, was sonst so selbstverständlich erscheint: Völlig bewegungsunfähig, ist Anke Kempf aller Kontrolle über ihren Körper beraubt - und das bei vollem Bewusstsein. Seit einem Jahr lebt sie in einem Pflegeheim in Leipzig, ihren Beruf und ihr normales Leben musste sie aufgeben. Besonders schwer fiel ihr die Trennung von Janine, ihrer zwölfjährigen Tochter. Und dennoch hat sie ihren Lebensmut nicht verloren. Anke Kempf kann kaum noch sprechen und nicht mehr schreiben, ein spezieller Sprachcomputer ermöglicht ihr, sich mitzuteilen. Mit ihrem Blick formuliert sie Buchstabe für Buchstabe, was sie bewegt: "Stolz bin ich über diese innere Ruhe und Zufriedenheit. Ich habe nach dem Sinn meiner Erkrankung gesucht und denke, ihn gefunden zu haben."
Der Film von Steffi Tollkühn und Norbert Hackel zeigt nicht nur die bedrückenden Seiten eines Lebens mit ALS - Anke Kempfs Lebensmut und ihre Kraft sind bewundernswert und ansteckend zugleich. 


(Quelle G.O.Online)

17.07.2001 Dienstag WDR 21:00-21:45 Erstausstrahlung Quarks & Co - Die Welt der Träume
   

mit Ranga Yogeshwar



"Acetylcholin" heißt der Stoff, aus dem die Träume sind. Winzige Mengen dieser gehirneigenen Substanz reichen, um die Welt auch im Schlaf weiter zu bewegen. Im Traum fühlen wir uns besonders wohl, im Traum haben wir merkwürdige Begegnungen und im Traum werden wir regelmäßig schockiert - warum das alles?
"Quarks & Co" macht diesmal eine Expedition ins Land der Träume. Träumen Mann und Frau verschieden? Stimmt es, dass Kinder viel mehr träumen als Erwachsene? Sind Träume wichtig fürs "richtige" Leben? Bei Schlaf- und Traumforschern hat das "Quarks-Team" Antworten auf diese Fragen gesucht und gelernt, was im Schlaf mit uns geschieht. Warum träumen wir überhaupt und was bedeuten unsere Träume? Diese Fragen sind bis heute ungeklärt. Hundert Jahre nach Siegmund Freuds Buch über die Traumdeutung versucht "Quarks", eine Antwort aus naturwissenschaftlicher Sicht zu geben.
Ranga Yogeshwar hat für die Sendung sogar einen Selbstversuch unternommen: Einen Schlüsseltraum aus seiner Kindheit hat er verschiedenen "Traumdeutern" vorgelegt und sie lasen darin erstaunliche Dinge. 

Wiederholung:

Samstag, 21.07.2001
14:00 Uhr - 14:45 Uhr - WDR

Sonntag, 22.07.2001
01:00 Uhr - 01:45 Uhr - WDR


(Quelle G.O.Online)

18.07.2001 Mittwoch Arte 19:00-19:45 Wiederholung VIDEO    GO Warum musste Jesse sterben ?
   

Chronik eines tödlichen Experiments

Ein Film von Thomas Weidenbach und Volker Stollorz



Er hat erst kurz zuvor seinen achtzehnten Geburtstag gefeiert, als er an einem angeblich harmlosen Experiment teilnimmt. Am 13. September 1999 werden dem Amerikaner Jesse Gelsinger 30 Milliliter gentechnisch veränderter Viren injiziert. 

Die Wissenschaftler an der renommierten Universität von Philadelphia wollen mit dem Versuch eine neuartige Gentherapie gegen eine erbliche Stoffwechselerkrankung entwickeln. Obwohl Jesse aufgrund von Medikamenten beschwerdefrei lebt, begeistert auch ihn die Idee, in Zukunft andere Schwerkranke mit Genen zu heilen. Vier Tage später ist er tot. Jesse gilt als das erste Opfer einer Gentherapie. Die verantwortlichen Ärzte sprechen von einem tragischen Unfall, den niemand vorhersehen konnte. Doch die bis heute laufenden Recherchen der amerikanischen Aufsichtsbehörde und die Gerichtsklage des Vaters bringen nach und nach die unbequeme Wahrheit ans Licht: verschwiegene Tierversuche, verheimlichte Nebenwirkungen, nicht beachtete Auflagen. Mehr noch: die beteiligten Genforscher haben offenbar den eigenen Forscherehrgeiz und wirtschaftliche Interessen an der Vermarktung ihrer Gentherapie über die Sicherheit der Patienten gestellt.
Die Autoren Volker Stollorz und Thomas Weidenbach sind mehrere Monate lang dem Fall Gelsinger nachgegangen, haben unzählige Dossiers gesichtet und mit vielen Beteiligten gesprochen. Mit einer Ausnahme: die verantwortlichen Genforscher und die Universität von Philadelphia verweigern jedes Interview. Mit gutem Grund, denn die eindringliche Chronik der Ereignisse legt nahe, dass Jesses Tod ebenso vorhersehbar wie vermeidbar gewesen wäre. Den Autoren gelingt mit ihrem Film ein beklemmender Einblick hinter die Kulissen der Gentherapieforschung, die die Medizin revolutionieren will. Darüber hinaus zeichnet der Film das eindringliche Portrait eines Vaters, der sich nach dem Tod seines Sohnes vom vertrauensseligen Vater zum Streiter für mehr Patientenrechte wandelte. 

http://www.wdr.de/tv/diestory/archiv/2001/05/28.html

(Quelle: G.O.Online & WDR)

20.07.2001 Freitag 3Sat 17:00-17:45 Erstausstrahlung quivive - Medizin aus Berlin 
Im Blickpunkt: Suizidprophylaxe - sensibel für Zeichen der Verzweiflung
   

Moderation: Eckart Schibber

Alle 45 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. 1999 waren es 11.200, die keinen anderen Ausweg sahen. Bevor Verzweifelte in den Freitod gehen, signalisieren sie meistens mehr oder weniger deutlich ihre Notlage. Rund 70 Prozent reden davon, dass sie "Schluss machen" möchten - Signale, die von der Umgebung häufig ebenso 
übersehen werden wie andere Zeichen der Verzweiflung, zu denen das Verschenken von Habseligkeiten gehören kann. Ärzte schenken Depressionen, einer der wichtigsten Ursachen von Suiziden, nicht selten nur ungenügend Beachtung.
"quivive" versucht, den Blick für Warnsignale zu schärfen, damit eine rechtzeitige Behandlung das Schlimmste verhindern kann. 


(Quelle: G.O.Online)

20.07.2001 Freitag 3Sat 20:15-21:00 Wiederholung Das Tier Mensch -3- Menschenzoo
   

Sechsteilige Reihe
3. Menschenzoo
Film von Desmond Morris

Die vor Menschen nur so wimmelnden, hochtechnisierten Städte der Moderne scheinen von den primitiven Hütten erster sesshaft gewordener Sammler Lichtjahre entfernt zu sein. Aber auch hier sind die Instinkte des Menschen, wie das Besetzen und Verteidigen von Territorien und die Bildung sozialer Hierarchien, sehr aufschlussreich und legen die Wurzeln der Verstädterung frei. In dieser Folge behandelt Desmond Morris das Leben des Menschen in der Stadt und zeigt die vielfältigen Strategien auf, die der Mensch im Laufe der Zeit entwickelt hat, um mit dem enormen Stress, den die Überbevölkerung mit sich bringt, leben zu können.


(Quelle: G.O.Online)

22.07.2001 Sonntag VOX 09:20-10:15 Wiederholung BBC Exclusiv: Das Wunderwerk Mensch -4- Das Superhirn
   

(Brain Power)
Sechsteilige Dokumentationsreihe, Großbritannien 1998
Regie: Andrew Thompson

Das komplizierteste Organ, das die Natur hervorgebracht hat: Wie funktioniert das Gehirn, dieses unglaubliche Gebilde, das den Menschen so einmalig macht? Der Film veranschaulicht, wie das Gehirn das Zusammenspiel all unserer Sinne regelt, die Funktionen unseres Körpers steuert und damit zum Zentrum unserer Existenz wird.
Ein Fünftel aller Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, benötigt das Gehirn, um ganze Arbeit leisten zu können. Wenn wir z. B. Musik hören, werden mehrere verschiedene Teile des Gehirns aktiviert, differenziert nach Melodie, Rhythmus und Tonhöhe.
Zum ersten Mal ist - in 10.000facher Vergrößerung - im Fernsehen zu sehen, wie ein Gedanke entsteht: Eine einzelne Hirnzelle, ein Neuron, feuert mit 400 Stundenkilometern einen elektrischen Impuls ab. Die einhundert Billionen Neuronen, aus denen das Gehirn besteht, erzeugen gemeinsam so viel Elektrizität, dass sie eine Glühbirne zum Leuchten bringen könnten. Sie sind auch verantwortlich für die empfindliche chemische Balance im Gehirn, die beispielsweise durch Alkohol gestört werden kann. 
Bei einer NASA-Astronautin, einem australischen Park-Ranger und dem Sieger eines Gedächtniswettbewerbs werden die verschiedenen Funktionen des Gehirns beleuchtet sowie seine Evolution, seine unglaublichen Leistungen und seine letzten Geheimnisse betrachtet. Warum können wir uns bewegen, ohne darüber nachzudenken? Was ist Bewusstsein? Warum spielt das Sehen im menschlichen Gehirn eine so große Rolle? 

(Quelle: G.O.Online)

22.07.2001 Sonntag B-Alpha 14:40-15:50   Denkzeit: Mikro - Nano - Bio
   


(Quelle: G.O.Online)

22.07.2001 Sonntag 3-Sat 19:10-20:00 Erstausstrahlung talk²: der entschlüsselte Mensch
Diskussion zum Thema: "Der Gen-Dschungel"
   

Mit dem Philosophen Peter Sloterdijk, der Nobelpreisträgerin
Christiane Nüsslein-Volhard, dem Molekularbiologen Jens Reich,
der Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn u.a.
Moderation: Ranga Yogeshwar


Die Sequenzierung des menschlichen Genoms wirft neue Fragen nach der Zukunft des Menschen auf: Wird es den wissenschaftlich planbaren Menschen geben? In welchem Maß kann Gentechnik Krankheiten besiegen? Wo sind die Grenzen der Forschung? Auf die Forschungsansätze und Zukunftsvisionen der Gentechnik reagiert die Gesellschaft mit Ängsten und Hoffnungen.


Moderator Ranga Yogeshwar diskutiert mit
Peter Sloterdijk, Christiane Nüsslein-Volhard, Jens Reich, Edelgard Bulmahn und anderen über den "entschlüsselten Menschen". 
(Quelle: G.O.Online)

24.07.2001 Dienstag MDR 13:30-14:00 Wiederholung MaxQ - Lust auf Wissen: Zeit - ein Phänomen voller Rätsel
   

- Biologische Zeiten: Wissenschaftler entschlüsseln das Geheimnis des Alterns. Werden wir bald die ewige Jugend finden?
- Astronomische Zeiten: Leben und Tod auch im Universum. Wann stirbt unsere Sonne und mit ihr die Erde?
- Verrückte Zeiten: Wird es eines Tages Zeitreisen geben? - Reisen in die Zukunft, in die Vergangenheit oder gar in andere Welten? 

(Quelle: G.O.Online)

24.07.2001 Dienstag MDR 21:30-21:45   Hierzulande - Ganz normal und anders - Leben mit fremdem Herzen
   

Ein Film von Rita Hatzius und Christel Sperlich

Lautes Herzklopfen bei Aufregung, Freude oder Angst, das kennt wohl jeder. Zum Glück bekommen die Mitmenschen davon nicht viel mit. Anders bei Dieter Poleske. Sein Herz klopfte permanent laut und für jeden vernehmbar. Es wurde durch eine Maschine in Gang gesetzt. Dietrich Poleske hatte ein Kunstherz in der Brust. An einem Gürtel, den der 65-jährige Tag und Nacht tragen musste, waren Akkus befestigt, die das Herz mit Energie versorgten. Der Rentner erlitt im vorigen Jahr seinen dritten Herzinfarkt. Für ihn, der selbst Arzt ist, war klar, das Einsetzen eines Kunstherzen ist die einzige Chance, am Leben zu bleiben.
Er versuchte seinen Alltag so normal wie möglich zu gestalten und doch war vieles anders. Inzwischen wurde ein Spenderorgan für ihn gefunden. Nach erfolgreicher Transplantation im Herzzentrum Jena hofft er, dass mehr Normalität in seinen Alltag einzieht, der gleichzeitig aber auch immer anders bleiben wird. Denn immerhin ist es ein fremdes Herz, das jetzt in seiner Brust schlägt. 

(Quelle: G.O.Online)

25.07.2001 Dienstag Arte 19:00-19:45 Erstausstrahlung Ab wann ist der Mensch ein Mensch?
Ersatzteillager Embryo
   

Dokumentation von Beatrice Sonhüter, BR, Deutschland 2001

Der Mensch wird Herr über das Leben: er gestattet oder selektiert Leben. Im Labor gezeugte Embryonen erhalten Lebensrecht oder aber ihnen wird das Lebensrecht aberkannt - bei Gendefekten beispielsweise. In Großbritannien ist das bereits seit Jahren an der Tagesordnung. Und im Vereinigten Königreich hat man nun entschieden, dass Embryonen - unter strengen Auflagen - für die Forschung und für zukünftige Therapiezwecke verbraucht werden dürfen. Die Begehrlichkeiten von Wissenschaftlern mit dem frühen Embryo zu forschen, ihn als menschliches Ersatzteillager der Zukunft ausschlachten zu dürfen, sind auch in Deutschland geweckt. Die zentrale Frage lautet daher: Ab wann ist ein Mensch ein Mensch? Ist es der Zeitpunkt der Verschmelzung zwischen Ei- und Samenzelle, wie noch in Deutschland definiert, oder erhält der Embryo erst Lebensrecht ab dem 14. Tag, wie in Großbritannien und anderen europäischen Staaten? Ab wann also gebührt dem Embryo Menschenwürde? Der "Zellhaufen" am Lebensbeginn ist zur verhandelbaren Masse geworden, ist weltweit zum Spielball von Interpretationen geworden. Forschung mit embryonalen Stammzellen, therapeutisches Klonen, also die Herstellung eines menschlichen Duplikats für Therapiezwecke, und Keimbahntherapie, irreversible Eingriffe ins menschliche Erbgut, erfordern neue Definitionen des Embryos, um das machen zu können, was man machen will. 

(Quelle: G.O.Online)

26.07.2001 Donnerstag MDR 21:00-21:45   Hauptsache Gesund - Chancen für ein langes Leben
   

Die Deutschen werden immer älter. Noch vor gut 100 Jahren lag die durch-schnittliche Lebenserwartung bei Mitte 30 - heute ist sie mehr als doppelt so hoch: 78 Jahre. Doch die Wissenschaftler gehen noch weiter. Ein Alter von 115 Jahren sei bald kein Traum mehr. Die Ursachen für die Verlängerung des Lebens sind längst bekannt. In aller erster Linie erhöht die geringe Säuglingssterblichkeit das Durchschnittsalter in den Industrienationen. Hinzu kommen die Erfolge der medizinischen Forschung - hochwirksame Medikamente, schonende Operations-methoden und die Ausrottung verheerender Seuchen. Mit der sogenannten "Anti-Aging-Medizin" hat sich eine Fachrichtung etabliert, die Geheimnissen des Alterns auf die Spur kommen und Mittel und Methoden entwickeln will, das Leben zu verlängern. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. So ist es heute mit einer Reihe von Test möglich, festzustellen, wie das tatsächliche biologische Alter eines Menschen im Vergleich zu seinem Lebensalter ist. Dadurch können einmal Veranlagungen, die das Leben verkürzen können, wirkungsvoll behandelt werden. HAUPTSACHE GESUND berichtet über diese Tests und beschreibt die möglichen Wirkungen.
Andere neue Ansätze zur Lebensverlängerung kommen aus den USA, werden aber in Europa noch skeptisch beobachtet. Dort versucht man den im Alter entstehenden Mangel an verschiedenen Hormonen durch starke Hormongaben von außen wettzumachen. Selbst Wachstumshormone kommen dabei zum Einsatz. Noch ist ein Erfolg beim Menschen nicht nachgewiesen - lediglich in Tierversuchen hat sich eine lebensverlängernde Wirkung gezeigt.
Altersmediziner machen auch auf die Gefahren der Lebensverlängerung aufmerksam. Immer mehr Menschen, so argumentieren sie, sterben nicht an einem hohen Alter, sondern an schweren Krankheiten. Und tatsächlich ist längst nachgewiesen, dass lebensbedrohliche Krankheiten, insbesondere verschiedene Krebserkrankungen, im Alter rapide zunehmen und schwieriger zu heilen sind. Das MDR-Gesundheitsmagazin gibt Tipps und Hinweise, wie man gesund alt werden kann. Wie immer hat sich die Moderatorin Dr. Franziska Rubin einen Experten eingeladen, der kompetent alle Fragen zu diesem Thema beantworten wird. Die Zuschauer haben wieder die Gelegenheit, sich während der Sendung und eine Stunde danach telefonisch an den Experten zu wenden. 

(Quelle: G.O.Online)

 

Wer gerne wissen möchte, welche Sendungen er alle verpasst hat, sollte einen Blick in das TV-Archiv werfen. Mit ein wenig Glück wurde die verpasste Sendung in der Video-Edition aufgenommen.

1. Archiv vom 10.06.1999 bis 30.08.2000

[TV-Archiv-1] (HTML=386kb)

2. Archiv vom 01.09.2000 bis 20.04.2001

[TV-Archiv-2] (HTML=407kb)

3. Archiv vom 21.04.2001 bis 15.06.2001

  LINK (HTML=125kb)

Eine Link-Sammlung zu den bekannten Wissenschaft-, Technik- und Doku-Serien findet man hier

TV-Sendungen-Links   

Ó Sven Haferkamp 16.06.2001  webmaster@extropie.de       [Home]