TV-ARCHIV Nr. 1 (10.06.1999 bis 30.08.2000) (abgeschlossen)

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TV-Archiv Nr.3 (21.04.2001 bis 15.06.2001) finden Sie hier: LINK

Wissenschaft und Technik 

Die Sendungen die mit "Video" gekennzeichnet sind, können bestellt werden ! Wiederholungen werden oft nicht erwähnt !

29.08.2000 Dienstag Arte 23:15-00:00 VIDEO    GO Die Entschlüsselung der Gefühle
   

Eine Exkursion in die Natur des Unbewussten
Dokumentation von Klaus Simmering
Auch wenn sie uns oft genug verwirren - Gefühle sind die Fäden, die unsere Gedanken zusammenhalten. Und wenn es um die Erklärung der Gefühle geht, ist Sigmund Freuds Psychoanalyse auch nach 100 Jahren noch heiß diskutiert. Was lässt einen Menschen zittern beim Anblick einer geschlossenen Tür? Warum rennt ein Bär von einem Mann vor einer kleinen Spinne davon? Warum können schlimme Kindheitserlebnisse einen Menschen jahrzehntelang in Depressionen versinken lassen? Freud hat den Weg zu Antworten auf diese Fragen gewiesen: Sie liegen tief im Keller unserer Seele, im Unbewussten. Der Film geht diesen Fällen nach und macht dabei eine Exkursion ins Unbewusste. Er öffnet verschiedene Türen, die in dieses dunkle Reich führen, so z. B. unsere Träume. Haben sie wirklich die Bedeutung, die Freud ihnen zuschrieb? Oder haben jene Neurowissenschaftler recht, die Träume als bloße elektro-chemische Müllentsorgung des Gehirns ansehen? Freudianer und Hirnforscher haben sich jahrzehntelang wie Feuer und Wasser bekämpft. Plötzlich nähern sie sich einander an. Heißt das, dass frühkindliche Erfahrungen nun festverdrahtet in den Windungen des Gehirns geortet werden? Kommen hochempfindliche physikalische Verfahren nun den Freudschen Komplexen auf die Spur? Was ist passiert? 

 

(Quelle G.O.Online)

23.08.2000 Mittwoch VOX 23:05-00:05 Erstausstrahlung BBC Exclusiv: Medizin ohne Grenzen -3- Die Gesichter-Macher - Chirurgen geben Kindern ein neues Gesicht
   

Schönheitschirurgen haben nicht unbedingt den besten Ruf. Ihre Arbeit wird meist nur mit Silikonbusen und Face-Lifting in Verbindung gebracht. Die Ärzte selbst gelten als geschäftstüchtige Nobel-Chirurgen. Doch einmal pro Jahr gilt das Interesse der Plastischen Chirurgen nicht den Reichen und Schönen, sondern den Ärmsten der Armen: Sie operieren entstellte Kinder in der Dritten Welt und geben ihnen ihr Gesicht zurück. Die Dokumentation DIE GESICHTER-MACHER, die BBC Exklusiv am 23. August um 23.00 Uhr im Rahmen der dreiteiligen Reihe MEDIZIN OHNE GRENZEN bei VOX ausstrahlt, zeigt das Schicksal von drei Kindern und die Operation, die ihr Leben verändert ... Hasenscharten, Gaumenspalten und Gesichtstumore: In Europa werden solche Missbildungen standardmäßig kurz nach der Geburt operiert - deshalb bekommt man sie kaum mehr zu sehen. In der dritten Welt hingegen kommt jedes fünfte Kind mit einem deformierten Gesicht zur Welt. Vor allem auf den Phillipinnen tritt dieses Phänomen doppelt so häufig wie im Westen. Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass es mit den Lebensbedingungen und auch mit der Ernährung in armen Ländern zusammenhängt. "Operation Smile" will den entstellten Kindern ihr Gesicht zurückgeben. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein internationales Team von Plastischen Chirurgen, die einmal pro Jahr zum "Woodstock der medizinischen Welt" aufbrechen. In nur neun Wochen bereisen sie 17 Länder und geben über 5.000 Kindern durch eine Gesichts-Operation eine Chance für ein normales Leben. Die Mission der Schönheitschirurgen ist dabei alles andere als einfach: Sie müssen oft unter einfachsten Bedingungen schwierigste Eingriffe durchführen. Ihr OP ist oft nur ein Zelt, operiert wird solange es hell genug ist. Bis zu 40 Kinder kommen pro Tag unters Messer. DIE GESICHTER-MACHER ist eine schockierende Dokumentation. Die Gesichter der entstellten Kinder sind ein ungewohnter und auch erschreckender Anblick. Die Fälle und die notwendigen chirurgischen Eingriffe werden in der zum Verständnis notwendigen Deutlichkeit gezeigt - ebenso wie die erstaunlichen Resultate nach den Operationen. Deshalb macht diese Dokumentation aus der BBC-Reihe "Living Proof" auch Hoffnung: Sie begleitet drei Kinder von den Phillipinnen, deren Eltern bereits die Hoffnung aufgegeben hatten, dass ihre Kinder einmal ein normales Leben führen können. Erst "Operation Smile" gibt ihnen zum ersten Mal in ihrem jungen Leben einen Grund zu Lächeln ... 

 

(Quelle G.O.Online)

22.08.2000 Dienstag N3 22:15-23:00 VIDEO    GO Die Macht der Grauen Zellen (2) Wie das Gehirn manipuliert wird
   

Duftstoffe animieren zum Kaufen, Musik kann die Lustregionen aktivieren, und mit pharmakologischen Wirkstoffen soll das Gedächtnis von Suchtkranken umprogrammiert werden. Praktische Beispiele dafür, wie das Gehirn manipuliert wird.
Die bahnbrechenden Erkenntnisse der modernen Hirnforschung stellen unser traditionelles Menschenbild völlig auf den Kopf. Alles Denken, Fühlen und Handeln, sozusagen das Wesentliche unserer Persönlichkeit, entsteht nämlich im Gehirn. Das faszinierendste Organ unseres Körpers handelt jedoch nicht autonom, sondern auf Grundlage aller biografischen Erfahrungen, die in den Verknüpfungen der Nervenzellen lebenslange Spuren hinterlassen.
Hirnforscher versuchen deshalb, diese Spuren, die sich in elektrischen und biochemischen Impulsen niederschlagen und so die "Persönlichkeit" ausmachen, zu entschlüsseln. Ihre Entdeckungen sind der erste Schritt, um mit "sanften" Mitteln in das Innerste des Menschen einzugreifen.
Die Dokumentation berichtet von Neuro-Wissenschaftlern, die in Deutschland, USA und Kanada die Sprache des Gehirns erforschen, und zeigt, was der "sanfte Eingriff" ins Gehirn schon heute bewirken kann. Von der Pille zum Stillen ungezügelter Fresslust bis hin zu "Neurobics", einem Training, das die grauen Zellen vor Verschleiß schützen soll, reichen die Möglichkeiten, mit denen die die grauen Zellen manipulierbar werden. 
 

(Quelle G.O.Online)

19.08.2000 Samstag VOX 22:10-23:55 Wiederholung VIDEO    GO BBC Exklusiv: Das Wunderwerk Mensch
   

4. Das Superhirn / 5. Für immer jung
Sechsteilige Dokumentations-Reihe, Großbritannien 1998


4. Das Superhirn Das komplizierteste Organ, das die Natur hervorgebracht hat: Wie funktioniert das Gehirn, dieses unglaubliche Gebilde, das den Menschen so einmalig macht? Der Film veranschaulicht, wie das Gehirn das Zusammenspiel all unserer Sinne regelt, die Funktionen unseres Körpers steuert und damit zum Zentrum unserer Existenz wird. Ein Fünftel aller Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, benötigt das Gehirn, um ganze Arbeit leisten zu können. Wenn wir z. B. Musik hören, werden mehrere verschiedene Teile des Gehirns aktiviert, differenziert nach Melodie, Rhythmus und Tonhöhe. Zum ersten Mal ist - in 10.000facher Vergrößerung - im Fernsehen zu sehen, wie ein Gedanke entsteht: Eine einzelne Hirnzelle, ein Neuron, feuert mit 400 Stundenkilometern einen elektrischen Impuls ab. Die einhundert Billionen Neuronen, aus denen das Gehirn besteht, erzeugen gemeinsam so viel Elektrizität, dass sie eine Glühbirne zum Leuchten bringen könnten. Sie sind auch verantwortlich für die empfindliche chemische Balance im Gehirn, die beispielsweise durch Alkohol gestört werden kann. Im Vergleich zu Schimpansen und Termiten werden am Beispiel einer NASA-Astronautin, eines australischen Park-Rangers und des Siegers eines Gedächtniswettbewerbs die verschiedenen Funktionen des Gehirns beleuchtet sowie seine Evolution, seine unglaublichen Leistungen und seine letzten Geheimnisse betrachtet. Warum können wir uns bewegen, ohne darüber nachzudenken? Was ist Bewusstsein? Warum spielt das Sehen im menschlichen Gehirn eine so große Rolle? 5. Für immer jung Mit dem Älterwerden verbinden wir Falten, körperliche Beschwerden und graue Haare - ein Thema, dem wir gerne ausweichen. Wir tun viel, um den Alterungsprozess hinauszuzögern. Doch er ist unaufhaltsam, denn die Regenerationsfähigkeit des Körpers lässt nach. Wie und warum geschieht dies alles? Die Mathers sind auf einer Farm in Kansas gemeinsam alt geworden. Cowboy Bud sitzt mit 78 immer noch täglich im Sattel, Viola ist 64. In Kürze feiern die beiden ihren 45. Hochzeitstag mit einem großen Familientreffen und einer Reise nach Alaska und New York. Bud hat nur noch wenige graue Haare auf dem Kopf, während sie an den Augenbrauen und in den Ohren stärker wachsen als früher. Bei Viola hat die Sehkraft stark nachgelassen. Eine Fahrt in das menschliche Auge macht deutlich, warum dies so ist. Während die Linse bei einem Kind fast vollkommen klar ist, ist sie im Alter von zwanzig Jahren schon leicht getrübt. Ein Prozess, der sich fortsetzt und schlimmstenfalls im Alter zum "grauen Star" führt. Auch die Farbwahrnehmung ändert sich. An den Gemälden von Claude Monet kann man das deutlich sehen: Die Bilder, die er in seinem Garten in Giverny gemalt hat, wurden mit der Zeit immer rötlicher, nach seiner Augenoperation wieder bläulicher. Auch die Hörfähigkeit lässt im Alter nach. Um die reduzierten Informationen zu verarbeiten, muss das Gehirn härter arbeiten, ein Grund, warum alte Menschen manchmal einen verwirrten Eindruck machen. Die Haut ist dünner geworden und weniger elastisch, und im Alter von 70 Jahren hat der Mensch dreißig Prozent seiner Muskelkraft verloren. Aufgrund der unterschiedlichen Fettverwertung tendieren Männer leichter zu Herzkrankheiten. Viola ist mit 58 Jahren an Meningitis erkrankt. Erst ein Trick ihrer Kinder holte sie aus dem Koma zurück: Sie erzählten ihr, Bud sei mit einer anderen Frau nach Mississippi gefahren... Viele Facetten des Alterungsprozesses sind den Wissenschaftlern immer noch ein Rätsel, und eigentlich ist er ein Paradoxon. Wenn unser Körper sich ständig erneuert, warum sehen wir dann nicht immer jung aus? Weil Erneuern Kopieren bedeutet und die Qualität - wie bei einer Videokassette - von Kopie zu Kopie schlechter wird? Warum leben wir dann so lang? 

(Quelle: G.O.Online)

16.08.2000 Mittwoch VOX 23:10-00:10 Erstausstrahlung BBC Exclusiv: Medizin ohne Grenzen -2- Die Eizellen Börse - Das Geschäft mit ungeborenem Leben
   

VOX zeigt die dreiteilige, spektakuläre BBC Exklusiv-Reihe an drei aufeinanderfolgenden Terminen zum Thema: Medizin ohne Grenzen. Täglich gelingen den Forschern neue Wunder. Täglich machen Begriffe wie künstliche Befruchtung, Gene oder Unsterblichkeit Schlagzeilen. Jetzt ist den Medizinern die Gen-Revolution gelungen - die Entschlüsselung der menschlichen DNA. BBC Exklusiv hinterfragt am Beispiel dreier verschiedener Themen die Grenzen der Medizin. Susan wirkt so wie man sich eine erfolgreiche Geschäftsfrau vorstellt: Nach einer Karriere als Schauspielerin und Model in Los Angeles entdeckte sie eine Marktlücke und erfand gleich eine Mission dazu. Sie wurde Händlerin des wahrscheinlich wertvollsten Gutes, dass eine Frau geben kann: Leben. Die Dokumentation DIE EIZELLEN BÖRSE, die VOX im Rahmen der DCTP Mittwochreportage ausstrahlt, befasst sich mit einer bedenklichen Form des Geschäfts mit ungeborenem Leben. Susan handelt mit Eizellen von Frauen, und sie sieht keinerlei Problem darin. Unfruchtbarkeit ist für sie kein Schicksal, sondern eine Krankheit. Frauen die darunter leiden, tragen keinerlei Schuld. Deshalb muss man den Kranken ebenso helfen, wie jemandem, der einen Herzfehler hat. Deshalb macht Susan den Handel mit der wertvollen Ware möglich und beschreibt ihren Service wie eine Boutique, in der sich die Leute kaufen können, was sie gerne haben wollen. "Ich bin seit 10 Jahren im Geschäft, und seither hat sich eine Menge geändert. Die Leute wollen heute mehr über die Spenderin wissen. Sie möchten genetisch perfekte Kinder bekommen, und je größer die Möglichkeiten werden, umso mehr wollen sie haben." Robert und Nancy sind so ein Paar. Beide gehen auf die 50 zu und haben einen zwei Jahre alten Sohn. Seine Geburt wurde erst durch Lauren möglich, eine Eizellen-Spenderin aus Susans Kartei. Alles verlief so erfolgreich, so dass nun ein zweites Kind auf die selbe Weise möglich gemacht werden soll. Lauren hat Universitäts-Abschluss und ist körperlich fit. Sie spendet ihre Eizellen, weil sie glaubt, dass es richtig sei und der Gesellschaft diene. Die Entnahme der Eizellen beschreibt sie als schmerzhaften Prozess "irgendwo zwischen Blutabnahme und Knochenmarks-Spende". Das Paar und die Spenderin haben eine offene Beziehung zueinander, in der Vertrauen das wichtigste sei. Somit gehört das Kind in gewisser Weise allen dreien; trotzdem leben Robert und Nancy mit der Angst, dass Lauren das Kind eines Tages als ihren Sohn betrachten könne. Damit dies möglichst nicht passiert, zahlen unfruchtbare Paare in den USA bis zu 100.000 Mark für das perfekte Ei. Die Spender sind oft Studentinnen mit einem hohen Intelligenzquotienten. In England kann man den kommerziell geprägten amerikanischen Markt nicht imitieren. Hier vertraut man auf ein Modell des Eizellen-Sharings: Manche Frauen können Eier produzieren, brauchen aber eine künstliche Befruchtung. Sie können Eier spenden und werden im Gegenzug sofort behandelt - und nicht, wie sonst üblich, erst nach einer Wartezeit von zwei Jahren. Die Spenderin erfährt allerdings nicht, was mit ihren Eizellen passiert und ob daraus Kinder geboren wurden ... DIE EIZELLEN BÖRSE ist eine Dokumentation über ein äußerst sensibles Thema. BBC Exklusiv betrachtet das Problem deshalb aus verschiedenen Perspektiven: Aus der Sicht des Paares, das in einem Dilemma steckt und der Spenderinnen sowie der Händler, die die Paare mit den Spenderinnen zusammenbringen. Der Preis ist für alle Beteiligten im wahrsten Sinne des Wortes hoch - und vielleicht müssen diesen Preis später die Kinder dreier Eltern bezahlen ... 

(Quelle: G.O.Online)

15.08.2000 Dienstag N3 22:15-23:00 VIDEO    GO Die Macht der Grauen Zellen (1) Wie das Gehirn uns steuert
   

Wie kann man einem lebenden Gehirn beim Denken zusehen? Was geschieht in unserem Kopf, wenn wir sprechen, lesen oder Musik hören? Wieviel von dem, was unser Gehirn täglich leistet, nehmen wir bewusst wahr? Ist etwas dran an der Vermutung, wir seien Sklaven unseres Gehirns? Aufregende Fragen, denen Forscher rund um den Globus auf der Spur sind. Gehirnforschung, so scheint es, ist neben Gentechnologie und Weltraumfahrt eines der letzten großen Abenteuer der Wissenschaft. Dass die Hirnforschung mittlerweile so an Bedeutung gewonnen hat, ist nicht ohne Grund so: Die Entwicklung der Mikroelektronik hat den Gehirnforschern in den letzten 20 Jahren völlig neue Instrumente in die Hand gegeben, die den "Blick" ins lebende Gehirn möglich machen. Mithilfe hochpräziser Scanner und ausgefeilter Computerprogramme können Wissenschaftler neuerdings den Stoffwechsel aktiver Nervenzellen dokumentieren und daraus Rückschlüsse auf Mechanismen und Strukturen des denkenden Gehirn ziehen. Und nicht nur das. Ebenso lassen sich auch Vorgänge im Gehirn, die wir mit Gefühlsempfindungen oder visuellen Vorstellungen verbinden, im Neuronengeflecht unter unserer Schädeldecke sichtbar machen. Was Forscher mit Hife solcher Verfahren über uns und unser Bewusstsein herausgefunden haben, wirft letztlich auch manche ungewohnten Fragen über uns und unserSelbstverständnis als Mensch auf. Eine weitere Folge, "Wie das Gehirn manipuliert wird", am Dienstag, 22. August, 22.15 Uhr. 

(Quelle G.O.Online)

13.08.2000 Sonntag HR 21:00-21:45 ! VERSCHOBEN ! Abenteuer Erde extra: Unsterblichkeit
  

Abenteuer Erde extra : Unsterblichkeit

Irgendwo in einer fernen Stadt, in einem fremden Land, so berichtet die Sage, gäbe es rätselhafte Wesen, die es gefunden haben: Das Rezept! Sie mischen Kräuter und Mittelchen zusammen, rühren und kochen und dann haben sie ihn: den Trunk der Unsterblichkeit. Aber leider ist es nur eine Sage und noch kennt niemand ein Rezept gegen den Tod. Warum sterben wir? Zu welchem Zweck hat die Natur den Tod erfunden? Warum wollen wir nicht sterben und was unternehmen wir, um das Ende des Lebens möglichst weit hinauszuschieben? Werden diejenigen, die sich heute einfrieren lassen, in naher oder ferner Zukunft wieder auferstehen? Werden wir aus winzigen Stücken Erbgut längst ausgestorbene Lebewesen wiedererschaffen? .
Abenteuer Erde extra über den Traum vom ewigen Leben und über das Geheimnis des Alterns 

Interview-Partner u.a.:

Dr. Frank Prengel, Vorstandsvorsitzender von De:Trans - Deutsche Gesellschaft für Transhumanismus e.V.



Wiederholung am: Donnerstag, 17.08.2000
11:00 Uhr - 11:45 Uhr - MDR


(Quelle: HR, Transhuman.de)

12.08.2000 Samstag VOX 22:10-23:10 Wiederholung BBC Exklusiv: Das Wunderwerk Mensch
   

3. Die jungen Wilden

Sechsteilige Dokumentations-Reihe, Großbritannien 1998

Kindheit und Pubertät: In diesen Lebensphasen erlebt der Mensch die dramatischsten und rasantesten Veränderungen. Schon in den ersten sechs Monaten verdoppelt ein Baby Größe und Gewicht. Über Reflexe wie den Greifreflex, aber auch den verblüffenden Tauchreflex - Babys atmen unter Wasser auch mit weit geöffnetem Mund nicht - gewinnt es langsam die Kontrolle über Muskeln und Bewegungen. Mit sechs Monaten wächst der erste Zahn, ein schmerzhafter Vorgang, wie eine Zeitrafferaufnahme verdeutlicht. Dann ist es Zeit für die nächste Herausforderung: Mobilität. Krabbeln ist ein äußerst komplizierter Bewegungsablauf: Es gibt sieben verschiedene Arten, und mit zwei Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit legt ein Baby ungefähr 200 Meter am Tag zurück. Nach den ersten Schritten folgt im Alter von 15 Monaten die nächste, vielleicht wichtigste Hürde für ein Kind: Die Sprache. Über dreißig verschiedene Muskeln müssen koordiniert werden, um nur ein erkennbares Wort zu sprechen. Mit zweieinhalb lernt ein Kind schon zehn Wörter am Tag und weiß automatisch, wie man sie zu korrekten Sätzen zusammensetzt. Mit der Sprache lernen Kinder auch, dass sie Individuen sind. Dass andere Personen andere Gedanken, Gefühle und Wünsche haben können, ist uns erst mit vier Jahren bewusst, ein Schlüsselpunkt in der menschlichen Entwicklung. Kein Lebewesen bleibt so lange Kind wie der Mensch. Und nur er leistet sich den Luxus, die anatomische Entwicklung für Jahre zu stoppen, um zu lernen, um neue Verbindungen zwischen den Hirnzellen herzustellen, die für unser ganzes Leben bleiben werden. Erst dann entwickelt sich unser Körper weiter. In der Pubertät verändert sich nicht nur der menschliche Körper dramatisch: Die Pubertät ist eine emotionale Achterbahnfahrt: Die Hormone Östrogen und Testosteron sorgen für die unterschiedliche Entwicklung von Jungen und Mädchen, schlaflose Nächte, die erste Periode, den ersten Samenerguss, das erwachende Interesse an Sex, Haarwuchs an den merkwürdigsten Stellen, Pickel. Wir experimentieren und entdecken eine neue Welt. Unabhängigkeit, Rebellion, aber auch mehr Verantwortung gehören dazu. 


(Quelle: G.O.Online)

11.08.2000 Freitag Phönix 22:15-23:15 VIDEO    GO Kopfleuchten
   

Der Film handelt von Menschen, deren Gedächtnis in Stücke brach: von einer Frau, die keine Worte mehr findet, von jemandem, der Farben wahrnimmt wie Musik. Das menschliche Gehirn, sagen die Neurologen, ist die komplizierteste Struktur im gesamten Universum. Je mehr wir darüber wissen, desto größer werden die Rätsel. 
Dieser Film ist eine Reise durch Köpfe. Er handelt von Menschen mit Krankheiten und Verletzungen des Gehirns. Der Dokumentarfilm will keine "kalte" Sammlung von Fällen, kein Kabinett des Abstrusen sein. Er ist eine Reise, eine Expedition in ein Gebiet, von dem Doris Lessing sagt: "Es macht uns bewusst, dass wir auf Messers Schneide leben". Der Film berichtet von denen, die die Balance "auf des Messers Schneide" verloren haben und in unglaubliche Abgründe gefallen sind. Aber er ist nicht nur traurig. Es gibt auch Komik und Groteske. 

"Kopfleuchten" wurde auf den Hofer Filmtagen im November 1998 uraufgeführt und erfuhr auf zahlreichen Kinoaufführungen danach ein ungewöhnlich positives Echo. 

Dokumentarfilm von Mischa Popp und Thomas Bergmann


(Quelle: G.O.Online)

09.08.2000 Mittwoch VOX 23:10-00:05 Erstausstrahlung VIDEO    GO BBC Exclusiv: Medizin ohne Grenzen -1- Leben ohne Ende - Die Entdeckung der Unsterblichkeit
   

VOX zeigt die dreiteilige, spektakuläre BBC Exklusiv-Reihe an drei aufeinanderfolgenden Terminen zum Thema: Medizin ohne Grenzen. Täglich gelingen den Forschern neue Wunder. Täglich machen Begriffe wie künstliche Befruchtung, Gene oder Unsterblichkeit Schlagzeilen. Jetzt ist den Medizinern die Gen-Revolution gelungen - die Entschlüsselung der menschlichen DNA. BBC Exklusiv hinterfragt am Beispiel dreier verschiedener Themen die Grenzen der Medizin. Manche Menschen haben offenbar überhaupt keine Lust zu sterben. Sie werden 100 Jahre und älter, und machen dafür Eidechsentränke, Extrakte aus Hundepenisen, regelmäßigen Sex oder stetigen Zigarettenkonsum verantwortlich. Die meisten Menschen halten es hauptsächlich für Glück - nur einige Wissenschaftler glauben daran, dass sie der Menschheit ein biblisches Alter bescheren können: Ihrer Ansicht nach könnte der Mensch eine halbe Ewigkeit leben. Biologen sehen in unseren Genen ein Potenzial, die Lebenszeit des Menschen auf über 300 Jahre zu erhöhen. Ihr Ziel ist die Entdeckung der Unsterblichkeit. Die Dokumentation Leben ohne Ende, die BBC Exklusiv am 09. August 2000 im Rahmen der DCTP Mittwochsreportage bei VOX ausstrahlt, beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Suche nach Unsterblichkeit. Der Alterungsprozess ist kein unausweichliches Schicksal, sondern eine chronische Krankheit, die man hinauszögern, behandeln und sogar heilen kann. Noch vor zehn Jahren hätte kein Wissenschafter gewagt, auch nur an solche Thesen zu denken. Das Altern wurde als unvermeidlicher biologischer Prozess angesehen - die Gerontologie sollte alternden Menschen das Leben lediglich erleichtern. Es schien als wäre es unmöglich, an der biologischen Uhr zu drehen: Mäuse leben zwei Jahre, Hunde durchschnittlich 15, und die Lebenszeit des Menschen endet nach maximal 100 Jahren. Eine Reihe von aufsehenerregenden Entdeckungen zwang die Wissenschaft jedoch umzudenken. Vor allem ein seltenes Leiden namens Progerie (Hutchinson Gilfordsche Krankheit) erregte die Aufmerksamkeit der Altersforscher. Progerie ist eine grausame Krankheit: sie lässt Kinder im Zeitraffer altern. Progerie-Kranke werden bereits als Kleinkinder gebrechlich, bekommen Herzinfarkte, leiden an Alzheimer und sterben mit maximal 20 Jahren an den Folgen ihrer Altersschwäche oder den damit auftretenden Krankheiten. Die Existenz von Progerie beweist, dass das Alter in unseren Genen festgeschrieben steht - um unsterblich zu werden, muss man also einiges "umschreiben". Die Gene, die für das Altern verantwortlich sind, hat man - zumindest bei Versuchstieren im Labor - längst ausfindig gemacht: Genetiker kreieren längst Superorganismen: Mäuse, Würmer und Fruchtfliegen, die das siebenfache ihrer natürlichen Lebensspanne erreichen und nach einem langen Leben in Gesundheit sterben. Die Wissenschafter erwarten, dass dies in Zukunft auch für den Menschen möglich wird. Für diejenigen, die nicht so lange warten können, gibt es bereits heute einige Hormontherapien und Diätformen, die das Leben angeblich verlängern. Einige dieser Therapien funktionieren - die meisten jedoch nicht. In Wahrheit scheint nur ein Weg in Richtung Unsterblichkeit zu führen: Die Gentechnologie. Amerikanischen Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, menschliche Zellen eines Fötus zu klonen. Diese sogenannten Stammzellen altern nicht, und sie besitzen die Fähigkeit, beschädigtes Erbgut des Menschen zu reparieren. Diese Erkenntnis führte zu einer wahren Hysterie unter den "Jungbrunnen-Forschern". In ersten Versuchen wurden die Stammzellen Schlaganfall-Patienten injiziert, die sich in der Folge von schweren Gehirnschäden mit Gedächtnisverlust, Sehschwierigkeiten und Lähmungserscheinungen nahezu vollständig erholten. Der Mensch lebt bereits länger, als es die Evolution ihm vorschreibt - wie weit wir in Zukunft gehen könnten, zeigt die Dokumentation Leben ohne Ende. Teil 2 am 16.08.2000; Teil 3 am 23.08.2000 

(Quelle: G.O.Online)

06.08.2000 Sonntag HR 21:00-21:45 VIDEO    GO Zwischen Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend
   

Folge 5: Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein
Ein Film von Claudia Heiss 
Menschen sind sich ihrer bewußt. Jedenfalls meist. Seit jeher beschäftigen sich Philosophen mit dem Rätsel vom Bewußtsein. Seit kurzem haben sich Naturwissenschaftler aller Sparten dazugesellt: Neurobiologen, Mediziner, Psychologen und Biochemiker fahnden mit ihren Methoden nach dem, was das Bewußtsein des Menschen ausmacht.
Dabei gibt es in der Wissenschaft kaum einen umstritteneren Begriff als das Bewußtsein. Und so spekulieren die Forscher, stellen die unterschiedlichsten Theorien auf und ersinnen Methoden, wie sie diesen eigentümlichen Geisteszustand fassen können.
Sie versuchen Hirnprozesse zu identifizieren, die mit Bewußtsein zu tun haben könnten - wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Und sie untersuchen, was passiert, wenn das Bewußtsein ausgeschaltet wird im Schlaf oder unter Narkose. Und sie beobachten ratlos, wenn Krankheiten oder Unfälle die Hirnstrukturen lahmlegen, die für bewußtes Erleben zuständig sind.
In ihrem Film Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein beschreibt die Autorin Claudia Heiss eine Reise durch die Labors der Bewußtseinsforscher in Europa und den USA, wo Forscher zu entschlüsseln trachten, was bisher wissenschaftlich unzugänglich blieb: Wie entstehen im Gehirn aus materiellen Vorgängen die geistigen Eindrücke von Düften, Farben und Gefühlen ? Wie steht es mit dem Bewußtsein anderer Lebewesen? Wozu haben wir überhaupt ‚innere Erlebnisse'? Können Nervenzellen tatsächlich so etwas abstraktes erzeugen wie das ‚Ich'? Schließlich bezweifeln einige Forscher sogar, daß es so Etwas, wie den ‚freien Willen' überhaupt gibt.


(Quelle: G.O.Online & HR)

05.08.2000 Samstag VOX 22:00-0:15 Wiederholung BBC Exklusiv: Das Wunderwerk Mensch
   

1. Die Natur des Körpers / 2. Die Geburt des Lebens
(Life Story / An Everyday Miracle)
Sechsteilige Dokumentations-Reihe, Großbritannien 1998


1.Teil: Die Natur des Körpers "Das Wunderwerk Mensch" beginnt mit einer Zeitreise durch die Evolution: von der Bakterie zur Amöbe, vom Fisch zur Amphibie, vom Reptil zum Säugetier. Manche haben bis heute fast unverändert überlebt, andere haben sich mit ihrer Umgebung verändert und wandeln sich noch immer. Der Anfang des menschlichen Daseins und die Geschichte unseres Körpers ist eine Geschichte von unglaublichen Leistungen der Natur, geschrieben vor Millionen von Jahren. Während die Menschen sich in den letzten hunderttausend Jahren kaum verändert haben, macht ein einzelner Mensch während seines Lebens drastische Veränderungen durch. Was geht dabei in seinem Körper vor? Wenn ein Mensch auf die Welt kommt, besteht er aus nicht viel mehr als einem bisschen Fett, Zucker, Protein und 75 Prozent Wasser. Dennoch ist er eines der komplexesten Wesen des Universums: Seine Geburt markiert den Start von durchschnittlich 75 Lebensjahren, von denen er dreieinhalb mit Essen verbringt, zwölf vor dem Fernseher, zweieinhalb am Telefon, acht bei der Arbeit. Er wird 40.000 Liter Urin produzieren, seine Fingernägel werden 28 Meter wachsen, das Haar 950 Kilometer. Er wird 22.000 Kilometer gehen, 2.580 mal Sex mit fünf verschiedenen Partnern haben, sich aber nur zweimal verlieben und nur zwei Wochen mit Küssen verbringen. Das Gehirn, das komplizierteste und rätselhafteste Organ des Menschen, wird das konstante Sterben und die Erneuerung von etwa 50.000 Billionen Zellen steuern. Nur die Gehirnzellen selbst - genauso wie die des Herzens - werden nicht ersetzt. 
2. Teil: Die Geburt des Lebens Vom Kinderwunsch bis zum ersten Schrei des Neugeborenen: detaillierte Bilder von Zeugung, Empfängnis, der ersten Zellteilung, der Entstehung des Embryos, den einzelnen Stadien der Schwangerschaft und der Geburt - und wie die werdende Mutter sie erlebt. Phillippa und Jeff Watson, beide Mitte 30, möchten ein Kind. Das BBC-Team begleitete das englische Ehepaar vom Kinderwunsch bis kurz nach der Geburt ihrer kleinen Tochter. Das Wunder der Schwangerschaft beginnt, wenn es einem von etwa 500 Millionen Spermien einer männlichen Ejakulation gelingt, das Ei im Eileiter der Frau zur richtigen Zeit zu erreichen und zu befruchten. Mit speziell entwickelten Kameras konnte dieser Moment gefilmt werden: Phillippa ist schwanger. Die natürlichste und alltäglichste Sache der Welt, aber in vieler Hinsicht selbst Ärzten immer noch ein Rätsel. Auf dem viertägigen Weg in die Gebärmutter teilt sich das befruchtete Ei zweimal täglich. Nach ungefähr sechs Tagen ist es sicher in der Gebärmutter eingenistet und hat bereits Hormonausschüttungen angeregt, die der Mutter signalisieren, dass sie schwanger ist. Wie es dem sich jetzt entwickelnden Embryo gelingt, nicht als Fremdkörper vom Körper der Mutter abgestoßen zu werden, ist bis heute ungeklärt. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft entwickelt sich der neue Mensch, in den folgenden sechs Monaten wächst er heran. Mit zwölf Wochen, wenn bei der Schwangeren üblicherweise Übelkeit und Müdigkeit nachlassen, ist der Fötus, obwohl er noch weniger als ein Gramm wiegt, bereits als menschliches Wesen zu erkennen. Alle Organe sind vorhanden, und manche arbeiten schon: Das Herz pumpt täglich 28 Liter Blut, die Nieren produzieren Urin. Mit sieben Monaten macht ein Blick in Phillippas Körper deutlich, wieviel Platz das Baby schon beansprucht. Die Organe der Mutter - Magen, Leber und Lungen - sind nach oben verlagert, ihr Herz ist zur Seite gedrückt worden und vergrößert, um mit der zusätzlichen Arbeit fertig zu werden. Nach neun Monaten bringt Phillippa ihre Tochter zu Hause zur Welt, eins von einer Million Babys, die am gleichen Tag geboren werden. 


(Quelle: G.O.Online)

30.07.2000 Sonntag HR 21:00-21:45 Erstausstrahlung !? VIDEO    GO Zwischen Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend
   

Folge 5: Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein
Ein Film von Claudia Heiss 
Menschen sind sich ihrer bewußt. Jedenfalls meist. Seit jeher beschäftigen sich Philosophen mit dem Rätsel vom Bewußtsein. Seit kurzem haben sich Naturwissenschaftler aller Sparten dazugesellt: Neurobiologen, Mediziner, Psychologen und Biochemiker fahnden mit ihren Methoden nach dem, was das Bewußtsein des Menschen ausmacht.
Dabei gibt es in der Wissenschaft kaum einen umstritteneren Begriff als das Bewußtsein. Und so spekulieren die Forscher, stellen die unterschiedlichsten Theorien auf und ersinnen Methoden, wie sie diesen eigentümlichen Geisteszustand fassen können.
Sie versuchen Hirnprozesse zu identifizieren, die mit Bewußtsein zu tun haben könnten - wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Und sie untersuchen, was passiert, wenn das Bewußtsein ausgeschaltet wird im Schlaf oder unter Narkose. Und sie beobachten ratlos, wenn Krankheiten oder Unfälle die Hirnstrukturen lahmlegen, die für bewußtes Erleben zuständig sind.
In ihrem Film Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein beschreibt die Autorin Claudia Heiss eine Reise durch die Labors der Bewußtseinsforscher in Europa und den USA, wo Forscher zu entschlüsseln trachten, was bisher wissenschaftlich unzugänglich blieb: Wie entstehen im Gehirn aus materiellen Vorgängen die geistigen Eindrücke von Düften, Farben und Gefühlen ? Wie steht es mit dem Bewußtsein anderer Lebewesen? Wozu haben wir überhaupt ‚innere Erlebnisse'? Können Nervenzellen tatsächlich so etwas abstraktes erzeugen wie das ‚Ich'? Schließlich bezweifeln einige Forscher sogar, daß es so Etwas, wie den ‚freien Willen' überhaupt gibt.


(Quelle: G.O.Online & HR)

27.07.2000 Donnerstag 3Sat 14:30-16:15 Erstausstrahlung 30 Jahre Herztransplantation
   

Moderation: Hans-Ulrich Stelter

Vor über 30 Jahren transplantierte der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard das erste menschliche Herz - ein wahrhaft großer "Schritt für die Menschheit". Doch trotz enormer Fortschritte bei Operationstechnik und Nachsorge sind die beiden größten Probleme noch immer nicht gelöst: Auf der einen Seite die Abstoßungsreaktionen des eigenen Immunsystems, auf der anderen die Tatsache, dass den Chirurgen zu wenig Herzen zur Verfügung stehen: Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist zu niedrig. Die Folge:
Mediziner versuchen, die Lücken mit technischen Hilfsgeräten sowie tierischen Organen zu schließen. Angedacht sind tierische, später menschliche Organbanken mit speziell gezüchteten, hirnlosen Körpern. Das genetisch manipulierte Schwein als Organspender für Menschen - ist es bald Realität? In Dokumentationen und Studiogesprächen versucht die Sendung "Fernsehen als Zeitgeschichte" die verschiedenen medizinischen und moralischen Aspekte zu analysieren und mögliche Entwicklungen aufzuweisen. 


(Quelle: G.O.Online)

27.07.2000 Donnerstag MDR 11:00-11:45 Erstausstrahlung Aus Wissenschaft und Forschung - Träume
   

Jeder hat sie, viele verleugnen sie oder können sich einfach nicht mehr erinnern: Träume seien Schäume, sagt man abwertend. Dennoch suchen Wissenschaftler in den Träumen anderer Menschen zu lesen und zu deuten, was im Gehirn dabei vor sich geht. Lassen sich Träume beeinflussen und zur Heilung psychischer Krankheiten nutzen? 


(Quelle: G.O.Online)

26.07.2000 Mittwoch Phönix 21:00-21:45 Wiederholung vom 26.04.1999 (B3) Futura - 3 - Der Mensch - Einsam im Kosmos ?
   

Sie würden alles dafür geben, um zum Stern ihrer Träume reisen zu dürfen, zur fernen 
Sonne, um die ein Planet kreist, den sie entdeckt haben - Geoff Marcy und Alan Butler, 
die beiden weltweit erfolgreichsten "Planetenjäger". Am Keck-Observatorium auf Hawaii 
bringt ihnen das Licht der Sterne laufend neue Hinweise auf Planeten außerhalb unseres 
Sonnensystems. Die Franzosen Michel Mayor und Didier Queloz hatten 1995 den ersten 
fernen Planeten gefunden. Marcy und Butler betreiben das Geschäft auf amerikanische Art, 
als Rekordjagd. Die Existenz von Exo-Planeten kann man bis heute nur indirekt nachweisen, 
durch die Wirkung der Schwerkraft eines Planeten auf seinen Mutterstern. Doch die 
Astronomen sind sich sicher: Mit künftigen Beobachtungstechniken wird man Exo-Planeten 
fotografieren können. Planeten bedeuten noch lange nicht Leben, schon gar nicht 
intelligentes Leben. Sind wir allein im Kosmos? Vielleicht werden wir es nie erfahren, 
vielleicht aber wird das SETI-Projekt die Sensation liefern: Signale von Außerirdischen! 
SETI - Search for Extraterrestrial Intelligence. Im Dschungel von Puerto Rico lauscht man 
mit dem größten Radioteleskop der Welt für SETI in die Tiefen des Kosmos. Und eine 
Weltgemeinde stellt ihre Computer zur Verfügung, um die Signale auszuwerten, im Projekt 
SETI at home. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Entwicklung von Leben kosmischer 
Alltag ist - nur, wo ist es und wie finden wir es? Als Mitglied der D2-Mission war der 
Astronaut Ulrich Walter tief beeindruckt vom Anblick des blauen Planeten, einsam in der 
Weite des Kosmos. Er hält es für wahrscheinlich, dass Menschen die Milchstraße besiedeln, 
mag es auch Jahrmillionen dauern. Als kosmische Basis werden die Milliarden von Menschen 
allerdings Mutter Erde noch eine Weile brauchen. Die Astronomie des 21. Jahrhunderts wird 
von der Suche nach Planeten und nach Spuren von Leben im Kosmos bestimmt sein. Futura - 
Aufbruch ins Dritte Jahrtausend: Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir haben Hoffnungen, 
Ängste, Visionen. Wenn unsere Kinder und Kindeskinder diese Zukunft erleben sollen, müssen 
wir für sie die Erde heute bewahren. 

Wiederholung am 27.07.2000, Phönix, 11:30-12:15

(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de)

25.07.2000 Dienstag Phönix 21:00-21:45 Wiederholung vom 19.04.1999 (B3) Futura - 2 - Schöpfer Mensch - Leben ohne Geheimnis?
   

Ein Film von Louis Saul, BR/2000

Im Mittelpunkt der zweiten Folge der dreiteiligen Reihe "Futura" steht die Frage nach den 
Perspektiven der Erforschung des menschlichen Lebens. Ob das 21. Jahrhundert das der 
Roboter oder das des genmanipulierten Menschen sein wird, kann heute niemand entscheiden. 
Die Gentechnik hat Zündstoff für heiße Diskussionen angehäuft, ob es dabei um die 
Gendiagnostik, um die genetische Verbesserung des Menschen oder um das Klonen geht.
Um 1900 hatte man gerade die Vererbungsgesetze von Gregor Mendel wiederentdeckt. Damals 
vermutete ein Autor in der "Gartenlaube", "dass die Zeit der physiologischen 
Vervollkommnung und Entwicklung des Menschen sicher noch kommen werde".
1953 entdeckten der Amerikaner James Watson und der Engländer Francis Crick ein Geheimnis 
des Lebens, die Struktur des Erbmoleküls DNS. In wenigen Jahren soll der genetische 
Bauplan des Menschen vollständig entziffert sein, durch das Humangenom-Projekt. Einer 
der Initiatoren des Human-Genom-Projektes, Charles Cantor, zu den Perspektiven: "Wir 
wissen heute genug über das menschliche Genom, um es auch zu verändern. Nach meiner 
Meinung dürfen wir das nicht nur, wir müssen es sogar."
Das Klonen menschlicher so genannter Stammzellen führt in eine neue Dimension des Streits 
um Gentechnik. Embryonale Stammzellen zur Behandlung von degenerativen Erkrankungen wie 
Parkinson oder Multipler Sklerose, Erzeugung von Gewebe für die Transplantationsmedizin: 
Deutsche Forscher sind in internationaler Zusammenarbeit zu Ergebnissen gelangt, die hier 
zu realistischen Hoffnungen berechtigen. In Deutschland darf allerdings mit menschlichen 
embryonalen Stammzellen nicht geforscht werden, und so könnten ausländische Kollegen die 
Früchte der Arbeit ernten. Das befürchtet Oliver Brüstle von der Universität Bonn.
Die Firma Sequenom in Kalifornien, eine deutsch-amerikanische Gentechnikfirma, arbeitet 
erfolgreich an Systemen der Gendiagnostik. Gendiagnostik - für viele ein Reizwort: Die 
vollständige Durchleuchtung des Individuums. Und in der Tat liegt im Wissen um die 
genetische Konstitution von Menschen gesellschaftspolitischer Zündstoff. Doch bei 
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Beispiel sieht Sequenom große Präventions-und 
Therapiechancen. Die Medizin wird in vielen Fällen nur vorankommen, wenn die genetische 
Basis von Gesundheit und Krankheit geklärt ist.
Die entscheidende Frage wird sein, wer über das genetische Wissen verfügt und wie eine 
Gesellschaft damit umgeht. In den USA ist dieses Thema gegenwärtig bereits brisant. 
Juristen fordern, Eltern zu verpflichten, alles zu tun, um die Geburt von Kindern mit 
genetischen Schäden zu verhindern. Lori Andrews, Rechtswissenschaftlerin in Chicago, 
sieht in solchen Forderungen das Unheimliche, die dunkle Seite der Gentechnik.
Robert Plomin, Verhaltensgenetiker an der Universität London vermutet, dass es nur eine 
Frage der Zeit ist, bis man die Gene für Intelligenz gefunden haben wird.. Sein Kollege 
Joe Tsien von der Universität Princeton hat immerhin bei Mäusen schon die Lernfähigkeit 
genetisch verbessert. Der gentechnische Weg zu einem Albert Einstein, dem einst wohl 
berühmtesten Wissenschaftler in Princeton, dürfte allerdings noch weit sein.Lee Silver, 
ebenfalls aus Princeton, sieht durch Gentechnik die menschliche Spezies auseinander 
driften, in zwei Arten, die sich nicht mehr miteinander fortpflanzen können. Gerade die 
Mittelschicht - so Lee Silver - tut alles, um ihren Kindern bessere Lebenschancen zu geben. 
Mag man dies auch für reine Spekulation halten: Wie in manchen anderen Bereichen auch 
könnte sich die Kluft zwischen den Armen und den Reichen auf dieser Erde durch 
Genforschung gewaltig vertiefen.
Jede Zeit, jede Kultur, jede Gesellschaft definiert neu, was ethisch erlaubt ist. 
In Deutschland droht der Blick für die Chancen der Gentechnik verloren zu gehen, 
wegen der historischen Belastung durch die Erbgesundheits-Ideologie des 
Nationalsozialismus. Die Würde des Menschen sollte unantastbar bleiben - doch auch 
seine Gene? Robert Edwards, Erzeuger des ersten Retortenbabys, fürchtet sich nicht 
vor der genetischen Verbesserung des Menschen, doch er mahnt zur allergrößten Vorsicht 
bei diesem Tun.

Wiederholung am 26.07.2000, Phönix, 11:30-12:15

(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de)

25.07.2000 Dienstag Arte 19:00-19:45 Erstausstrahlung Archimedes
   

Europäisches Wissenschaftsmagazin

(1): Blick in die Blutbahn Dr. Frank Christ vom Münchner Klinikum Großhadern hält sich eine Sonde an die Mundschleimhaut und auf dem Monitor werden Blutgefäße sichtbar, durch die Blutkörperchen gepumpt werden. Der Intensivmediziner kann die Zirkulation des Blutes in den kleinsten Blutgefäßen direkt beobachten. Das ist ein absolutes Novum in der Medizin. Blindheit als Folge von Diabetes, Ausfall von inneren Organen oder Absterben von Gliedmaßen aufgrund eines postoperativen Schocks sind bekannte Folgen von Dysfunktionen der Mikrozirkulation des Blutes. Sie sind bisher schwer zu behandeln. Dr. Christ ist der erste, der nun ihre Entstehung beobachten kann. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Therapie ist gemacht. Seine Beobachtungen führten zu einer wahrscheinlich wegweisenden Entdeckung: Gleichzeitig mit der Mikrozirkulation dereguliert sich auch die Immunreaktion des Körpers. Neue Erkenntnisse erwartet der Mediziner nun von einer Langzeitstudie in Moskau. In ein paar Jahren werden auch Astronauten in der neuen Raumstation ISS für ihn Experimente durchführen. Durch die Erfindung von Christ und seinen Mitarbeitern wird nun gezielte und schnelle Hilfe im Anfangsstadium von Erkrankungen möglich. 
(2): Der Atom-Laser Vor 40 Jahren wurde zum ersten Mal der Laser der staunenden Weltöffentlichkeit vorgestellt. Laser senden konzentriertes, stark gebündeltes Licht aus und sind aus Industrie und Forschung heute nicht mehr weg zu denken. Münchner Physiker haben nun eine komplett neue Art Laser entwickelt: einen Laser, der statt Licht Materie, also einen dichten Strahl gebündelter Atome, ausstrahlt. Der Schritt zum Atom-Laser ist ähnlich groß wie der Schritt von der Kerze zum Laser. Die Atomwellen lassen sich fast wie Laserstrahlen steuern. Dieser Erfolg ist ein Meilenstein für Wissenschaft und Technologie: Der Atomlaser eröffnet neue Wege, um in Zukunft kleinste Nanostrukturen zu untersuchen oder sogar zu erzeugen. 
(3): Hoffnung für Parkinson-Kranke Die Parkinsonsche Krankheit entsteht durch Mangel eines Botenstoffes im Gehirn, der eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle der Bewegungen spielt. Es kommt zu Steifheit, Zittern und Starre der Glieder. Zusätzlich leiden die Patienten an Dyskinesien - unkontrollierbaren Muskelbewegungen am ganzen Körper - die dem Patienten das Leben zur Hölle machen. Ein neu entwickeltes Medikament wurde fünf Jahre lang in einer Studie mit überwältigendem Erfolg getestet. Nebenprodukt der Parkinson-Forschung und gleichzeitig eine Weltneuheit ist der sogenannte. Dyskinesie-Simulator. Damit können Angehörige, Pflegepersonal und Ärzte die Krankheit am eigenen Leib erfahren: ein Roboterarm simuliert die unkontrollierbaren Bewegungen; man muss mit ihm versuchen, eine Tasse Kaffee einzuschenken und wird kläglich scheitern. Der Roboterarm ist mit einer virtuellen Welt am Bildschirm verbunden und führt in die Erlebniswelt der Parkinson-Patienten. 
(5):
Porträt Kevin Warwick Der Kybernetiker Kevin Warwick aus dem englischen Reading ist für die Medien kein Unbekannter mehr. Kaum eine Woche vergeht, da in irgendeinem Magazin ein Bericht über ihn erscheint. Warwick gibt auch allen Anlass dazu, seine spektakulären Experimente waren in aller Munde. Angefangen hatte alles mit einem Chip, den er sich unter die Haut pflanzen ließ und der mit Geräten in seinem Büro kommunizieren konnte. Betrat er das Haus, öffnete sich die Tür. In seinem Büro schaltete sich automatisch das Licht ein und der Computer startete. Jetzt will Warwick sich einen größeren Chip in der Arm einnähen lassen, der mit seinen Nervenfasern verbunden ist. Sämtliche Gefühlsregungen sollen dann über den Chip, der per Funk mit einem Computer verbunden ist, gespeichert und nach Bedarf noch einmal in den Körper eingespeist werden können. Erlebtes kann somit zweimal erfahren werden. Professor Warwick sieht sich als Vorreiter der Cyborgs, halb Mensch, halb Maschine. Er will den menschlichen Körper aufrüsten, ihm mehr Sinnes-Möglichkeiten und Fähigkeiten verleihen. "Es ist logisch, dass wir bald von Robotern versklavt werden", so eine seiner provokanten Thesen, die eine Herrschaft der überlegenen Maschinen für die Zukunft prophezeien. Seine Frau und seine Tochter halten ihn für verrückt. "Archimedes" wollte sich selbst ein Bild von diesem exzentrischen Forscher machen und besuchte ihn in Reading. 


(Quelle: G.O.Online)

24.07.2000 Montag Phönix 21:00-21:45 Wiederholung vom 12.04.1999 (B3) Futura - 1 - Nach uns die Roboter ?
   

"Aufbruch ins Dritte Jahrtausend - Nach uns die Roboter". Wie utopisch sind Visionen à la "Blade Runner" heute ? Für Forscher wie Hans Moravec gar nicht. Er sieht den Menschen als Auslaufmodell, der vom Roboter abgelöst wird. 

Wiederholung am 25.07.2000, Phönix, 11:30-12:15

(Quelle: Archiv Transhuman.de)

23.07.2000 Sonntag HR 21:00-21:45 Wiederholung vom 27.10.1999 (Arte) Zwischen Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend
   

Folge 4: Physik ohne Ende
ein Film von Tilman Brucker 
Von einem Ende der Physik, wie es in der Vergangenheit immer wieder beschworen wurde, kann am Ende des Jahrtausends keine Rede sein. Die Berufsaussichten für junge Physiker scheinen glänzend. Da nutzt eine kleine Firma in Frankfurt, die von Studenten und Professoren gegründet wurde das an der Universität erarbeitete Wissen und schafft Arbeitsplätze, indem sie hochspezialisierte Elektronik in alle Welt verkauft. 
Andere junge Wissenschaftler arbeiten am CERN, dem europäischen Labor für Teilchenphysik bei Genf. Dabei haben sie nicht nur die Chance, die Vergabe der ersten Nobelpreise des neuen Jahrtausends zu beeinflussen: das dort erworbene Wissen wird von Arbeitgebern in vielen Industriezweigen hoch bewertet.
Auch in der Theorie sind aufregende Entwicklungen im Gange. Vieles von dem, was Jahrzehnte lang als gesichert galt, wird durch neue Ergebnisse wieder in Frage gestellt. Schon die ersten Beobachtungen mit den neuen Super-Teleskopen in der chilenischen Wüste führen zu einem neuen Bild vom Ende des Universums. Gleichzeitig kommen beunruhigende Nachrichten aus einem Labor der Universität Köln: danach lassen sich Signale schneller als das Licht versenden.
Wankt am Ende des Jahrhunderts die Relativitätstheorie? Oder können aus Relativitäts- und Quantentheorie noch viel weitergehende Folgerungen gezogen werden, als bisher angenommen? Ein Physiker aus New Orleans leitet mit eindrucksvoller Mathematik sogar die Auferstehung der Toten und das Ewige Leben aus den Grundlagen der Physik ab. 
Der Filmautor Tilman Brucker hat sich auf eine Reise durch die Labors der Quanten- und Teilchenphysik begeben. Sein Bericht: Physik - zwischen Heute und Morgen.

(Quelle: G.O.Online & HR & Transhuman.de)

23.07.2000 Sonntag B3 15:30-16:00 Erstausstrahlung MaxQ - Lust auf Wissen: Odyssee 2000
   

(bisher keine weiteren Informationen)

Wiederholung am 28.07.2000, MDR, 15:30-16:00

(Quelle: G.O.Online & MaxQ)

23.07.2000 Sonntag B-Alpha 14:00-14:45 Wiederholung vom 28.06.2000 (B3) Forscher - Fakten - Visionen: Nobelpreise - Olympiade der Wissenschaft
   

u.a. Bericht über Nanovisionär und Nobelpreisträger Prof. Gerd Binnig und seine aktuellen Arbeiten im IBM-Forschungslabor in Rüschlikon bei Zürich....die Denkschmiede brachte 4 Nobelpreisträger hervor...


(Quelle: Transhuman.de)

22.07.2000 Samstag 3Sat 19:20-20:00 Wiederholung vom 11.03.2000 (3Sat) Ein Herz aus dem Labor - Organzüchtung in Deutschland
   

Film von Thomas Greh, Deutschland 2000
(aus der Reihe "ZEIT-TV")

Noch werben Politiker, Showmaster und Sportler in Zeitungsanzeigen für die Organspende. Doch sollten die Visionen einiger Biowissenschaftler wahr werden, könnte die Kampagne in einigen Jahren eingestellt werden. Denn dann kämen die Organe nicht mehr aus den Körpern hirntoter Unfallopfer, sondern aus den 
Reagenzgläsern biotechnischer Laboratorien. "Tissue-Engi-neering", so der Fachausdruck für die Züchtung von Geweben und Organen aus einzelnen körpereigenen Zellen, ist die neue Zauberformel in der "Ersatzteil-Medizin". Bereits heute werden Knochenteile, Knorpel und Haut aus patienteneigenen Zellen im Labor herangezüchtet und wieder implantiert. Mit großem Erfolg: 90 Prozent aller so behandelten kaputten Kniegelenke funktionieren wieder. Weit über die Hälfte der Patienten mit chronisch offenen Wunden konnte mit der "Haut aus der Tube" geheilt werden. In Freiburg, Berlin, Münster und Hannover arbeiten Forschergruppen daran, Bauchdecken, Harnröhren, Brustimplantate, Herzklappen aber auch komplexere Organe wie Lebern und Herzen heranzuzüchten. Der Clou bei der Sache: Weil die Ersatzorgane aus den körpereigenen Zellen des Patienten hergestellt werden sollen, wird es auch keine Abstoßungsreaktionen des Körpers geben. Die Patienten können beschwerdefrei weiterleben. Keiner muss mehr starke Medikamente einnehmen. Und schon wird darüber nachgedacht, ob es nicht möglich sein könnte, Organe auf Vorrat zu züchten. Aus solchen menschlichen Ersatzteillagern, produziert aus gentechnisch umprogrammierten embryonalen Stammzellen, könnten sich dann die Transplantationschirurgen ganz nach Bedarf bedienen. Doch es gibt auch warnende Stimmen unter den Wissenschaftlern: Man darf den Herz-, Leber- und Nierenkranken keine falschen Hoffnungen machen. Unsere Generation wird das Herz aus dem Reagenzglas wohl nicht mehr schlagen sehen. Viel wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die bereits funktionierenden Therapien mittels 
Tissue-Engineering von den gesetzlichen Kassen anerkannt und bezahlt werden. Sonst droht in absehbarer Zeit eine Zwei-Klas-sen-Medizin: Wer Geld hat, kann sich sein verschlissenes Kniegelenk wieder herstellen lassen. Die anderen müssen eben weiterhumpeln. 

Wiederholung am 24.07.2000, 3Sat, 09:05-09:40


(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de)

16.07.2000 Sonntag HR 21:00-21:45 Wiederholung vom 20.10.1999 (Arte) Zwischen Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend
   

Folge 3: Medizin, der Glaube und die Wissenschaft


Ein Film von Juliane Brucker 
An der Schwelle zum 3. Jahrtausend scheinen sich Träume zu erfüllen: Blinden Menschen soll mit einer implantierbaren Sehprothese eine Hell/Dunkel-Unterscheidung ermöglicht werden, Roboter erobern den Operationssaal und versprechen schonendere Eingriffe am menschlichen Herzen. Biologische Suchautomaten helfen bei der Entwicklung von Medikamenten, die kaum noch Nebenwirkungen haben sollen und um den steigenden Bedarf an transplantierbaren Organen zu decken, werden transgene Schweine gezüchtet. Alles scheint möglich. Die High-Tech-Medizin feiert Triumphe.
Die Schattenseite: Je präziser, schonender, hygienischer und bekömmlicher die moderne Medizin für den Patienten wird, desto mehr fühlt sich der kranke Mensch alleingelassen im sterilen Maschinenpark der Krankenhäuser und Arztpraxen. Ein Gefühl der Hilflosigkeit, der Verzweiflung, ja der Angst entsteht.
Hat sich der rasante medizinische Fortschritt mittlerweile gegen uns gewandt? Kann die Medizin ohne einen gewissen Zauber, ohne Glauben, der Hoffnung gibt, auskommen ? Die Alternativmedizin lockt mit Auswegen. Was kann sie leisten und welchen Stellenwert hat sie im wissenschaftlichen Medizinbetrieb ?
Zum Ende des Jahrhunderts, dessen Beginn von Medizinern wie Robert Koch und Louis Pasteur geprägt war, ist eine paradoxe Situation entstanden: noch nie erfreuten sich die Menschen in der westlichen Welt einer Gesundheit wie heute und noch nie war die Besorgnis um ebendiese Gesundheit so groß. Was aber ist das eigentlich - Gesundheit ? Diese Frage stellt die Wissenschaftsautorin Juliane Brucker im 3. Teil der Reihe "Zwischen Heute und Morgen", der überschrieben ist mit ‚Die Medizin, der Glaube und die Wissenschaft'. Bei ihrer Reise durch die Labors der Ärzte, die Krankenhäuser und Hospitäler stellte sich ihr aber auch die Frage, ob die Evolution den rundum gesunden Menschen überhaupt vorgesehen hat.

Wiederholung am 10.07.2000, HR, 02:00-02:45

Siehe auch Archiv: Link


(Quelle: HR & G.O.Online & Archiv Transhuman.de)

14.07.2000 Freitag 3Sat 17:00-17:45 Erstausstrahlung quivive - Medizin aus Berlin: Schizophrenie
   

Moderation: Eckart Schibber

Jeder hundertste Mensch wird irgendwann in seinem Leben einmal wegen einer schizophrenen Psychose behandelt. Für manche bleibt es bei einer Krise, andere aber werden häufiger von Stimmen im Kopf, Trugbildern und Ängsten bedrängt. Etwa ein Drittel der Schizophrenen gilt als chronisch krank. Ihre Umgebung reagiert oft schockiert und verunsichert, viele fürchten die Betroffenen als unberechenbar oder gar gefährlich. "quivive" zeigt Menschen, die gelernt haben, mit der Krankheit zu leben und stellt moderne Behandlungskonzepte vor. Gibt es Frühwarnzeichen für einen Krankheitsausbruch? Was können Medikamente der neueren Generation? Welchen Stellenwert haben die berufliche und die soziale Integration? 


(Quelle: G.O.Online)

13.07.2000 Donnerstag SWR 22:20-23:05 Wiederholung vom 14.06.2000 (ARD) Zeichen der Zeit: Die zweite Schöpfung - Der künstliche Mensch
   

Ein Film von Tilman Achtnich

"Aus einem winzigen Stückchen Vorhaut züchten wir menschliche Haut, die ein ganzes Fußballfeld abdeckt", verkündet die Forschungschefin der amerikanischen Firma Organogenesis stolz. Künstliche lebende Haut ist das erste "Ersatzteil" für den Menschen, das quasi industriell hergestellt wird. In den Biotech-Labors stehen weitere Gewebe vor der Serienreife: Knorpel, Knochen und Blutgefäße. Komplexere Organe wie Leber und Herzmuskelgewebe lassen noch auf sich warten. Mit den Transplantaten aus den Regalen der Medizinfirmen wird sich der Mangel an Spenderorganen beseitigen lassen. Selbst das Ohr aus dem Labor, maßgeschneidert auf Bestellung, ist eine Vision der Zukunftsmediziner. "Wir machen alles, wenn es uns der Gesundheitsmarkt abkauft", verkünden manche Forscher lauthals. Dazu kommen immer neue körperverträgliche Kunststoffe, die die "Verschleißteile" des Menschen - etwa Hüftgelenke - ersetzen. Und die Mikroelektronik macht den Einbau von Steuersystemen in den Körper möglich. Die könnten einem Querschnittsgelähmten per elektrischer Muskelreizung wieder zur Bewegung von Händen oder ganz zum Gehen verhelfen. Frankenstein oder die neue Freiheit von der Hinfälligkeit des Körpers? Der Mensch, in Zukunft ein Ersatzteilwesen? Dagegen spricht nichts, sagen vorwiegend die amerikanischen Mediziner. Keine ethischen Bedenken, schließlich geht es ums Heilen. Und ums Geld, denn Bioengineering verspricht der Milliardenmarkt der Zukunft zu werden. 

Wiederholung am 24.07.2000, N3, 23:00-23:45

Wiederholung am 25.07.2000, N3, 12:00-12:45

(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de)

13.07.2000 Donnerstag Arte 21:50-22:55 Erstausstrahlung Ein bisschen Mensch im Fisch - Über die Nahrung der Zukunft
   

Dokumentation von Silvia Matthies

In über 30.000 Genuss- und Nahrungsmittelprodukten, von Schokolade bis Babynahrung, sind Öle, Fette und Lezithin aus transgenen Sojabohnen versteckt - natürlich ungekennzeichnet. Keine einzige Nahrungspflanze, Obst, Gemüse oder Getreide, ist mehr vor dem Eingriff der Gen-Ökologen geschützt. Menschliche Gene werden in Karpfen eingebracht, Gene chinesischer Zwerghamster in Tabakpflanzen, Flunder in Tomaten etc.. Der Ertrag soll erhöht und die Anfälligkeit gleichzeitig gesenkt werden. Doch Risiken und Nebenwirkungen auf den Menschen sind so gut wie nicht erforscht oder die Ergebnisse nicht veröffentlicht, wissenschaftliche Kritik wird vielfach behindert. Die "Grüne Revolution" ist für die Nahrungsmittel- und die Chemieindustrie ein gigantisches Geschäft. Für den Verbraucher wächst die Angst, da die Hoffnung, dass die Gentechnologie wesentlich zur Ernährungssicherheit beitragen könnte, schwindet. Sind die mit dem technischen Fortschritt eingehandelten Risiken noch kontrollierbar? 
Danach Gesprächsrunde (2) Martin Schulze im Gespräch mit Experten. 


(Quelle: G.O.Online)

13.07.2000 Donnerstag MDR 11:00-11:45 FreeTV-Erstausstrahlung Olympiade der Technik
   

Vorstoß an die Grenzen des Machbare

In Malaysia ragt der gegenwärtig welthöchste Wolkenkratzer in den Himmel, 450 Meter hoch. Doch Japan plant ein Gebäude, das einen Kilometer hoch werden soll - eine vertikale Stadt. Das olympische Motto "Schneller, höher, weiter" trifft seit jeher auf die Entwicklung der Technik zu. Aber wo soll das enden? 


(Quelle: G.O.Online)

12.07.2000 Mittwoch ZDF 14:15-15:00 FreeTV-Erstausstrahlung Discovery - Die Welt entdecken 
   

Sciencefiction - Frankensteins Erben
Film von Peter Swain und Rod Caird
Ob für Spielfilme, TV-Serien oder Comics, Sciencefiction-Macher arbeiten als Entwicklungslaboranten der Zukunft. Wie eine Flut überschwemmen immer neue Phantasiewelten den scheinbar nimmersatten Markt. An der Spitze, die unendlichen Weiten des Universums mit einem schier grenzenlosen Angebot an außerirdischen Wesen. Und das nicht erst seit E.T. oder ALF. Auch androide Terminatoren oder liebenswürdige "200-Jahre-Männer" bevölkern längst den Planeten der Futuristen. Mary Shelley ließ sich bereits im 19. Jahrhundert von den aufblühenden Naturwissenschaften inspirieren. Ihr böser Dr. Frankenstein spielte selbst Schöpfer und entwarf ein Monster, das durch den Publikumsschocker von 1931 zu einem der erfolgreichsten Horrorstars avancierte. Künstliche Lebensformen sind seitdem aus der Future-Fabrik nicht mehr wegzudenken. Aber auch ernst zu nehmende Forscher arbeiten in realen Hochsicherheitslabors an geklonten oder sowohl genetisch als auch elektronisch manipulierten Kreaturen. Was einst Zukunftsmusik war, gehört mittlerweile zum wissenschaftlichen Alltag. Sciencefiction von heute ist die Welt von morgen. Wissenschaft und Fiktion beeinflussen das Lieblingsgenre der amerikanischen Traumfabrik gleichermaßen. Zahlreiche Spielfilmausschnitte etwa aus Fritz Langs "Metropolis", Woddy Allens "Schläfer" oder Terry Gilliams "Twelve Monkeys" geben einen spannenden Einblick in die Welt der Erben Frankensteins. 


(Quelle: G.O.Online)

10.07.2000 Montag VOX 21:55-22:55 FreeTV-Erstausstrahlung P.M. Reportage: Body Story - Wunderwerk Mensch
   

Teil 2: Schwangerschaft und Sterben
Die zweiteilige Reportage-Reihe "Bodystory - Wunderwerk Mensch" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in den faszinierendsten Organismus den es gibt: den menschlichen Körper. Außergewöhnliche dreidimensionale Computer-Animationen zeigen die unvorstellbare "Landschaft" des verborgenen Innenlebens. Das reiche und komplexe Öko-System Mensch erscheint in neuem Licht. Die beiden Reportagen zeigen Menschen in kritischen Situationen des Lebens, die auch sonst Stoff für jeden guten Film bieten. Jedoch fängt Body Story da an, wo das konventionelle Drama aufhört. Marion erlebt die neun aufregendsten Monate ihres Lebens. Das Ei ist befruchtet, neues zerbrechliches Leben ist entstanden und bestimmt Stück für Stück, wie ihr Organismus ab jetzt zu funktionieren hat. Indem sich Marions Körper verändert, wird er zu einem außergewöhnlichen Lebensspender. Bobs Körper ist am Ende. 87 Jahre lang hat er sich gegen den Zerfallsprozess zur Wehr gesetzt und sich immer wieder regeneriert. Doch jetzt sterben Zellen ab und werden nicht ersetzt, Organe drosseln ihre Leistungsfähigkeit und versagen ihren Dienst. Alles geht langsamer bis zum endgültigen Stillstand. Nur seine DNA lebt in seinen Kindern weiter. 

Wiederholung am 15.07.2000, VOX, 08:25-09:25


(Quelle: VOX & G.O.Online)

09.07.2000 Sonntag HR 21:00-21:45 Wiederholung vom 13.10.1999 (Arte) Zwischen Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend
   

Folge 2: Auf der Suche nach der Unsterblichkeit

Ein Film von Burghard Schlicht

Wie sieht die Zukunft des Lebens unter dem Stern von Genforschung und Gentechnologie aus? Der Film entwirft eine Vision des Lebens, seiner Ursprünge, seiner Entstehung, seiner Geschichte und berichtet über Eingriffe und Manipulationen dieses Lebens. Filmautor Burghard Schlicht zeigt mit aufwendigen Computeranimationen, was da im Körper, im Inneren der Zelle und in der DNA vor sich geht und wie die Biotechnologie in die Lebensprozesse eingreift, sie verändert. Der Film berichtet aber auch über das, wozu die Biotechnologie noch nicht in der Lage ist und vielleicht auch nie in der Lage sein wird, und er räumt mit dem weit verbreiteten Irrtum auf, das Genom sei das Paradigma des Lebens schlechthin. Uralte Träume und uralte Ängste werden gleichermaßen durch die Bio-Technologien aktiviert, wenn von gentechnisch veränderten Lebewesen die Rede ist oder gar vom geklonten Menschen. Schließlich ist, was die Forscher Reproduktionstechnologie nennen, unter anderem Namen als Liebe bekannt. Der Film zeigt, was die Gentechnik derzeit kann und möglicherweise morgen können wird, auf den Gebieten der roten und grünen Gentechnik; er berichtet über Gentests als Waffe im Kampf gegen den Krebs, und er erklärt auch, ob man sich vor dem Klonen fürchten muss. (Der 3. Teil folgt am 16. Juli.) 

Wiederholung am 10.07.2000, HR, 02:00-02:45

Siehe auch Archiv: Link

(Quelle: HR & G.O.Online & Archiv Transhuman.de)

09.07.2000 Sonntag B-Alpha 13:15-14:15 Erstausstrahlung Alpha - auf dem Weg ins 3.Jahrtausend: Tod
   

(bisher keine weiteren Informationen)

(Quelle: B-Alpha & G.O.Online)

06.07.2000 Donnerstag Pro7 19:50-20:15 Erstausstrahlung Galileo
   

Bioprothese
Kreuzbandriss, Arthrose, letztendlich ein kaputtes Kniegelenk: Für viele Sportler der absolute Horror, denn das bedeutet fast immer das Aus der sportlichen Karriere. Die Ärzte der Münchner Alpha-Klinik können solchen Patienten jetzt neue Hoffnung geben. Das Zauberwort: Bio-Prothese. Nach einer Operation wächst auf dem blanken Knochen Ersatzknorpel nach – das Kniegelenk ist gerettet. (Anm.: Tissue Engineering !?)


(Quelle: Pro7)

03.07.2000 Montag VOX 22:05-23:05 FreeTV-Erstausstrahlung P.M. Reportage: Body Story - Wunderwerk Mensch
   

Teil 1: Virusinfektion und Herzinfarkt
Die zweiteilige Reportage-Reihe "Bodystory – Wunderwerk Mensch“ nimmt den Zuschauer auf eine Reise in den faszinierendsten Organismus, den es gibt: den menschlichen Körper. Außergewöhnliche dreidimensionale Computer-Animationen zeigen die unvorstellbare "Landschaft" des verborgenen Innenlebens. Das reiche und komplexe Öko-System Mensch erscheint in neuem Licht.
Die beiden Reportagen zeigen Menschen in kritischen Situationen des Lebens, die auch sonst Stoff für jeden guten Film bieten. Nur Body Story fängt da an, wo das konventionelle Drama normalerweise aufhört.
Zwei Tage vor ihrem großen Auftritt als Sängerin hat es sie erwischt. Holly, eine 25jährige attraktive Farbige, hat sich erkältet. Ein winzig kleiner Virus gelangt durch ihren Hals in ihren Körper. Sechs Stunden später beginnt sie zu husten: inzwischen sind 10.000 Viren in Aktion. Dann rücken die Grippe-Killer an, ihr Immunsystem schlägt zurück.
John ist ein echtes Arbeitstier. Der 45jährige Maurer schuftet ohne Rücksicht auf Verluste. Plötzlich fühlt er einen furchtbaren Schmerz in der Brust. In seinem Körper hat der Stress eine tödliche Kettenreaktion ausgelöst.

Wiederholung am 08.07.2000, VOX, 08:40-09:40


(Quelle: VOX & G.O.Online)

03.07.2000 Montag Discovery Channel 20:30-21:30 PayTV-Erstausstrahlung Faktor X - Die Wissenschaft des Übernatürlichen: Besuch im Jenseits
   

Egal, ob man daran glaubt oder nicht: Tatsache ist, dass überall auf der Welt zahlreiche ungeklärte Phänomene existieren. In 13 Folgen unternimmt diese BBC-Dokumentarserie eine Expedition ins Ungewisse. Mythen und Fakten rund um seltsame Phänomene werden gegenübergestellt, neue Daten wurden recherchiert, und alles schließlich mit den modernsten Methoden der Wissenschaft untersucht. Forscher werden auf ihrer Suche nach der Wahrheit begleitet, wenn sie das scheinbar Unerklärliche schrittweise rational hinterfragen. Mit Hilfe von Archivaufnahmen, Experten-Interviews und dramatischen Rekonstruktionen gelingt es Faktor X, Mythos und Wirklichkeit so darzustellen, dass der Zuschauer am Ende seine eigenen Schlüsse daraus ziehen kann. 


BESUCH IM JENSEITS

"Nahtodeserfahrungen" nennt es die Medizin: Das Erlebnis eines Menschen, der dabei ist, die Schwelle des Todes endgültig zu überschreiten. Menschen, deren Leben in letzter Sekunde doch noch gerettet wird, beschreiben danach alle ähnliche Erfahrungen: Es beginnt meist mit dem Gefühl, sich von seinem Körper und dessen Qualen zu entfernen, über ihm zu schweben. Dann fühlt man sich durch einen Tunnel gezogen, an dessen Ende gleißendes Licht strahlt. Und schließlich gelangt man an einen wunderschönen Ort, eine blühende Landschaft, manchmal bevölkert mit toten Lieben. Und schließlich erreicht einen eine Stimme, die zurück ins Leben ruft.
Viele der beinahe Toten berichten von einem Moment der Entscheidung, dem Unwillen, ins Leben zurückzukehren, kurz vor der Wiederbelebung. Diese Menschen erleben einen flüchtigen Moment der Trennung von Seele und Körper. In allen Religionen, allen Kulturen von Anbeginn an findet sich diese Vorstellung einer Reise der Seele nach dem Tode hin zu einem glücklichen, heilvollen Ort. Sind dies Ergebnisse von Todeserfahrungen einzelner? Selbst die Schilderungen von Kindern mit Todeserfahrungen stimmen weitestgehend überein.
Ein Beweis für die Existenz eines Jenseits?
Doch auch Menschen in extremen Stresssituationen erleben ähnliche Sinneseindrücke. Piloten von Kampfflugzeugen können durch die starken Gravitationskräfte in kurzzeitige Ohnmachtszustände, sogenannte Blackouts, fallen. In Versuchsreihen konnte festgestellt werden, dass es in diesen wenigen Sekunden zu einer neuronalen Nervenüberreizung im Gehirn kommt. Das Gehirn isoliert sich von der äußeren Welt und bastelt sich, wie unter dem Einfluss halluzinogener Drogen, eine eigene, angenehme Welt.
Auch hier kommt es zu dem Eindruck eines Tunnels, aus dem grelles Licht strahlt. Auch Ketamin, eine Modedroge der Techno-Szene, führt zu analogen Erlebnissen. Ketamin dockt an den MNDA-Rezeptoren im Gehirn an und blockiert so von außen eindringende Reize. Das Gehirn füllt das so entstehende "Vakuum" mit selbsterfundenen Geschichten.
Sind religiöse Jenseitsvorstellungen nur Folgen einer Nervenstörung im Gehirn? Mit Hilfe der modernen Kernspintomographie versucht die Medizin, das Gehirn zu kartographieren, eine Art emotionale Landkarte des Gehirns zu erstellen. Bei Sauerstoffmangel im Gehirn reagieren als erstes der visuelle Kortex und die Schläfenlappen, die für Erinnerung und Wahrnehmung zuständig sind, mit Fehlfunktionen. Dies kann insbesondere die Visionen eines Lichtes am Ende eines Tunnels hervorrufen. Unser Denken zieht sich von der Außenwelt zurück. Wie die nächtliche Welt draußen vor dem Fenster eines hellerleuchteten Zimmers ist die Realität neben den Halluzinationen nicht mehr wahrnehmbar.
Das menschliche Gehirn scheint darauf programmiert, die schrecklichen Momente des Sterbens nicht mehr wahrnehmen zu müssen.
Doch die übereinstimmenden Eindrücke der eigenen Seele, die sich vom Körper trennt und auf ihn zurückblickt, können bis heute nicht erklärt werden. In manchen Fällen sind die kurzfristig Gestorbenen in der Lage, das Gesehene so detailliert und realitätsgetreu zu beschreiben, dass es nicht auf reine Einbildungen zurückgeführt werden kann. Wissenschaftler glauben, dass auditive Eindrücke vom Gehirn bebildert werden, Gläubige halten an der Idee der Seelenreise fest. Welche Seite recht hat, wird wohl jeder Einzelne nur bei seinem eigenen Tod erfahren. 

Wiederholung am 04.07.2000, Discovery C., 04:30-05:30
Wiederholung am 04.07.2000, Discovery C., 12:30-13:30
Wiederholung am 08.07.2000, Discovery C., 15:30-16:30
Wiederholung am 09.07.2000, Discovery C., 03:30-04:30


(Quelle: Premiere World)

29.06.2000 Donnerstag 3Sat 23:25-23:55   MaxQ - Lust auf Wissen: Mit Highspeed durchs All - Antriebstechniken der Zukunft
    Der alte Traum vom Reisen ins Weltall ist nähergerückt: Vor 200 Jahren wollten die Visionäre und Erfinder noch mit Heißluftballons oder Kanonen zu den Sternen gelangen.
Heute, im Zeitalter der chemischen Raketenantriebe, ist der Flug ins All beinahe schon Routine. Doch die Raketen müssen zu viel Treibstoff mitnehmen und ihre Nutzlast ist zu gering. Für eine längere bemannte Reise durch das All bräuchte man schon idealerweise einen "WARP-Antrieb" wie in der Fernseh-Serie "Raumschiff Enterprise".
Damit der Traum vom Reisen durchs All nicht "Science Fiction" bleibt, werden heute völlig neue Antriebs-Konzepte entwickelt: Raketen, die mit Laser oder heißem Wasserdampf starten können, und Raum-Sonden, die mit Sonnensegeln durchs All treiben.

MaxQ zeigt die Highlights der aktuellen Forschung und fragt nach den Chancen der Visionen.

  Moderation: Ulrich Walter
(Quelle: G.O.Online)

29.06.2000 Donnerstag 3Sat 23:25-23:55   Mensch gegen Moloch - Wie gestalten wir die Stadt von morgen ?
   

(aus der ZDF-Reihe "Agenda 21")

Eine Vision des Jahres 2030: Etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung leben in Städten - gegenüber etwa 50 Prozent im Jahr 1999. Diese Vorstellung macht erst einmal Angst: unkontrollierbare Müll- und Abwassermengen, immenser Ressourcenverbrauch, Armut und Gewalt - die Vorstellung vom Moloch, der in Zusammenbruch und Chaos endet. Es gibt aber auch Chancen - und zwar heute. Gute Ideen und Ansätze, die eine andere Entwicklung in Gang setzen können. Die Dokumentation stellt am Beispiel der drei Städte Dakar, São Paulo und Aachen Strategien vor, die die soziale und ökologische Lebensfähigkeit der Städte sichern könnten. Diese Lösungswege sind so unterschiedlich wie die Städte und ihre Probleme selbst. Drei Menschen aus den Städten erzählen aus ihrem Alltag im Jahre 2030 und blicken zurück ins Jahr 1999 und auf die Probleme, die "damals" ihr Leben beeinflussten. Wie hat sich ihr Leben seitdem verändert? Welche Entscheidungen führten dazu? Was wäre geschehen, wenn die Menschen "damals" kurzsichtig gehandelt hätten? 3sat zeigt diesen Beitrag anlässlich der Weltkonferenz "Urban 21" zur Zukunft der Städte, die vom 4. bis 6. Juli 2000 in Berlin stattfindet. Hintergrund sind insbesondere die Probleme, die mit einer weltweit wachsenden Verstädterung sowie der Ausdehnung der Städte in das Umland verbunden sind. 3sat strahlt zu dieser Thematik weiterhin die vierteilige Sendereihe "Mythos Babylon" aus, deren Folgen jeweils samstags am 1.7., 8.7., 15.7. und 22.7.2000 ab 14.30 Uhr auf 3sat zu sehen sind. 

(Quelle: G.O.Online)

29.06.2000 Donnerstag 3Sat 12:00-12:30   com.p@ss - Mensch un Computer
   

Sensible Roboter, lebende Maschinen - künstliche Intelligenz

(Quelle: G.O.Online)

29.06.2000 Donnerstag MDR 11:00-11:45 VIDEO    GO Der Chip fürs ewige Leben ?
   

Mikroelektronik und Nanotechnik im Körper des Menschen

Gegenwärtig wird an der Universitätsklinik Bochum der erste Computerchip entwickelt, der aus dem Inneren des Menschen Daten wie Blut- oder Hirndruck nach außen schicken kann. Werden in naher Zukunft sogar künstliche Organe denkbar sein? 


(Quelle: G.O.Online)

26.06.2000 Montag SWR 15:15-15:45   360° - Die GEO-Reportage: Chemie der Traurigkeit
   

Depression ist eine Volkskrankheit: Jeder fünfte Mensch erleidet einmal in seinem Leben eine schwere und länger anhaltende Depression. Aber nur bei jedem zweiten Depressiven wird die Krankheit erkannt, nur bei jedem vierten wird sie auch behandelt. Das Seelenleiden mit galoppierenden Zuwachsraten verursacht großen volkswirtschaftlichen Schaden. Von den jährlich rund 100 Milliarden Mark, die die Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems kostet, geht ein großer Teil auf das Konto von Depressionen und Angstzuständen. Einem Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie gelang die Entwicklung eines völlig neuartigen Antidepressivums. Gemeinsam mit ihren amerikanischen und niederländischen Kollegen war es den Forschern gelungen, einen Zusammenhang zwischen der Entgleisung des Stresshormonsystems und schweren Depressionen nachzuweisen. Das neue Medikament soll - je nach Dosierung - Angst- und Stressgefühle fast bis auf Null reduzieren. Dabei wirkt der Stoff angeblich schneller als die handelsüblichen Medikamente und soll weder müde noch süchtig machen. Derzeit wird das Novum erstmals an freiwilligen Testpersonen ausprobiert. Diesen Tests gingen Versuche an Genmäusen voraus. Durch die Manipulation ihres Erbmaterials konnten die Tiere weder Angst noch Stress empfinden. Falls beim Menschen ein Medikament denselben Effekt erzielen kann, wie die Genmanipulation beim Tier, winken den Wissenschaftlern Ruhm und Ehre und der Pharma-Industrie ein Milliardengeschäft. "360° - Die GEO-Reportage" erzählt von der über 20-jährigen Spurensuche nach dem Stoff im Gehirn, der Menschen in tiefste Seelenfinsternis stoßen kann. 


(Quelle: G.O.Online)

25.06.2000 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 VIDEO    GO Hitec - Die Dokumentation: Der denkende Planet
   

Auf der Erde arbeiten heute mehr Wissenschaftler als in allen vorangegangen Jahrhunderten überhaupt gelebt haben. Die Menge des Wissens, das diese Forscher weltweit ansammeln und täglich in 2.000 Veröffentlichungen zur Verfügung stellen, verdoppelt sich alle fünf Jahre. Zu solchen Entdeckungen gehört zum Beispiel der "fraktionierte Quanten-Hall-Effekt." Der Wissenschaftler, der dieses ebenso sensationelle wie schwer verständliche Phänomen erforschen konnte, heißt Horst Störmer. Er ist Physiker, Nobelpreisträger und Mitarbeiter in einer jener Denkfabriken, die sowohl das Anwachsen des globalen Wissens als auch dessen beschleunigte Ver-breitung in starkem Maß beeinflussen. Lucent Technologies beschäftigt weltweit 140.000 Mitarbeiter, darunter 25.000 Wissenschaftler. Neben den berühmten BellLaboratories in New Jersey, die Professor Störmer und noch zehn weitere Nobelpreisträger hervorgebracht haben, unterhält der amerikanische Konzern neuerdings auch in Nürnberg ein Technologiezentrum. "hitec" dokumentiert, wie es gelingt Grundlagenforschung und marktorientierte Entwicklungen in den Dienst von moderner Kommunikation zu stellen. 


(Quelle: G.O.Online)

25.06.2000 Sonntag B-Alpha 15:15-16:30   Denkzeit
   

Der neue Mensch - Wie sich Menschen und Gesellschaft
durch die Gentechnik verändern

vermutlich  mit Prof. Gregory Stock  (Wiederholung)


(Quelle: G.O.Online)

25.06.2000 Sonntag SWR 09:00-09:45   Tele-Akademie: Können Maschinen denken ?
   

Prof.Dr. Christoph von der Malsburg:
Können Maschinen denken?


Denken bedeutet, kreativ, spontan und sensibel auf wechselnde Situationen eingehen zu können.Von Maschinen erwarten wir genau das Gegenteil. Nämlich, dass sie sich exakt und regelhaft an unsere Vorgaben halten. Der Vortrag von Christoph von der Malsburg diskutiert die Möglichkeiten des "Organic Computing" und versucht abzuschätzen,was den elektronischen Organismenauf dem Weg zum Denken fehlt.Er zeigt auch erste Ansätze zu lernenden, selbstorganisierenden Systemen. Christoph von der Malsburg ist Leiter des Instituts für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum. 


(Quelle: G.O.Online)

24.06.2000 Samstag HR 16:55-17:25 VIDEO    GO Den Menschen klonen, heißt die Seele zu verlieren Oder: Von der Ethik und Genetik
   

Eine Begegnung mit dem Biochemiker und Philosophen Erwin Chargaff

Erwin Chargaff, 95 Jahre alt, ist einer der Väter der modernen Genforschung. Seine Arbeiten haben das Verstehen der DNS und der Grundprinzipien der Gentechnologie erst möglich gemacht. Dennoch ist Chargaff zugleich auch einer der radikalsten Kritiker des modernen Wissenschaftsbetriebs. "Die Vielfalt des Menschen ist bedroht, denn jetzt werden Kinder nach Maß, nach eigenen Vorstellungen von gesund und krank hergestellt - das meint Eugenik", formuliert der heute in New York lebende Wissenschaftler und Schriftsteller. Der Forschung sind Grenzen gesetzt: Den Menschen klonen, heißt die Seele zu verlieren. "Horizonte" hat Erwin Chargaff in New York besucht. Im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard reflektiert der große Denker des 20. Jahrhunderts über sein und unser Leben, über Ethik und Genetik - und über den vermeintlichen Fortschritt. 

(Quelle: G.O.Online)

21.06.2000 Mittwoch ZDF 00:00-01:00 VIDEO    GO Nachtstudio: Ewiges Leben
   

Im "nachtstudio" von der EXPO 2000 diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen die aktuellen Entwicklungen der Genforschung. Welche Konsequenzen können die neuesten Erkenntnisse des Human-Genom-Projektes haben? Werden wir dem alten Menschheitstraum vom ewigen Leben mit Hilfe der Genforschung näher rücken? 

(Quelle: G.O.Online)

18.06.2000 Sonntag Sat1 22:45-23:30   Planetopia: High-Tech-Medizin gegen Falten
   

Glatte und junge Haut ein Leben lang - Traum aller Frauen. Kein Preis ist zu hoch, wenn es um den Kauf von teuersten Cremes und Anti-Falten-Wundermitteln geht. Die Hoffnung, dass die superteuren Salben auch wirklich jedes Fältchen bekämpfen, lässt Frauen tief in die Taschen greifen. Doch nicht nur den Verbraucherinnen ist ihre Schönheit so viel wert, auch die Industrie steckt Unsummen in die Forschung: 3,2 Milliarden Mark hat allein L'Oréal in den vergangenen zehn Jahren ausgegeben. Mehr als 2200 Wissenschaftler arbeiten dort in der Forschungsabteilung. Gibt es das Mittel gegen Falten? PLANETOPIA über den Kampf um ewige Schönheit und Jugend. 

(Quelle: G.O.Online)

18.06.2000 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 VIDEO    GO Hitec - Die Dokumentation: Neuroprothesen - High-Tech im Körper
   

Sie wollen Lahme wieder gehend, Blinde wieder sehend oder Taube wieder hörend machen: Forscherteams, die sogenannte Neuroprothesen entwickeln.
Neuroprothesen setzen an der Schnittstelle Nerv-Elektrode an. Sie sollen zerstörte Nervenbahnen im Körper ersetzen und es dem Patienten ermöglichen, verlorengegangene Kommunikationsfähigkeit wiederherzustellen.
Am Beispiel von mehreren Krankheitsbildern zeigt "hitec" die Errungenschaften der
Neurobiologie: Hörnerven, die durch ein Kabel im Stammhirn ersetzt werden, oder eine künstliche Netzhaut, die aus einer Art Kamera-Chip besteht und dem Gehirn so Bilder vermittelt. Auch Alterserscheinungen können vielleicht bald mit einer Elektrode an der richtigen Stelle behoben werden. 


(Quelle: G.O.Online)

18.06.2000 Sonntag SWR 09:00-09:45   Tele-Akademie: Das Schmerzgedächtnis oder: Wie kommt das Leid in den Kopf ?
   

Prof. Dr. Niels Birbaumer:
Das Schmerzgedächtnis oder:
Wie kommt das Leid in den Kopf?


Chronische Schmerzen sind, im Gegensatz zu akuten Schmerzen, zum Großteil erlernt. Das heißt, nicht der medizinische Befund, also wo und wie am Körper der Schmerz entstand, sondern psychologische Faktoren, vor allem das Schmerzgedächtnis sind für Dauer und Stärke chronischer Schmerzen verantwortlich.
Niels Birbaumer beschreibt in diesem Vortrag die Vorgänge im Gehirn beim Erlernen von Schmerz und erläutert neuere Erkenntnisse über geeignete Behandlungsmethoden. Professor Dr. Birbaumer ist Ordinarius für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen. 


(Quelle: G.O.Online)

17.06.2000 Samstag HR 16:55-17:25 VIDEO    GO Mensch - Natur - Gott....Visionen für das neue Jahrtausend
   

Diesmal kommt "Horizonte" direkt von der EXPO-Weltausstellung in Hannover. Dort, im sogenannten "Christus-Pavillon" der beiden großen Kirchen, diskutiert Meinhard Schmidt-Degenhard mit Margot Käßmann, Bischöfin der Evangelischen Landeskirche Hannover, und Hans-Peter Dürr, Atomwissenschaftler und Alternativ-Nobelpreisträger aus München. Moderne Technologien versprechen mehr Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft. Dies bedeutet auch: mehr Fehlerquellen, mehr Entscheidungsnot. Neue Techniken bereichern das Leben - und machen es zugleich schwieriger. Wirtschaft, Kommunikation, Umwelt: alles verändert sich - mit Auswirkungen auf jeden einzelnen Menschen, aber auch auf soziale Beziehungen, auf Liebe und Partnerschaft. Armut und Umweltzerstörung wachsen, die Sehnsucht nach Religion und Orientierung auch - und doch werden die Kirchen immer leerer? "Mensch - Natur - Gott": unter diesem abgewandelten Motto der EXPO-Weltausstellung diskutiert Meinhard Schmidt-Degenhard mit seinen Gästen über Chancen und Möglichkeiten moderner Technologien, über Visionen für die Zukunft. 

(Quelle: G.O.Online)

15.06.2000 Donnerstag ARTE 22:15-23:10   Gute Gene, schlechte Gene
   

Noch keine weiteren Informationen....

(Quelle: G.O.Online)

15.06.2000 Donnerstag ARTE 20:45-21:30   Ersatzteillager Mensch
   

Mit der bevorstehenden Bereitstellung der ersten künstlichen Organe bereitet sich 35 Jahre nach der ersten Lebertransplantation eine neue Revolution vor. Mit Hilfe verschiedener Techniken ist es heute schon möglich, den Körper zu verändern, zu verbessern, ja sogar wiederherzustellen. Biomaterial und Mikroelektronik halten immer stärker Einzug in den menschlichen Körper. Etwa 17.000 Patienten mit Hörschaden tragen schon Gehörorgan-Implantate. Das Roboterwesen greift im Körper um sich. Für diese Entwicklung stehen das künstliche Herz, die Elektrosimulation, die mikroelektrische Prothese und die biosynthetische Hornhaut. Ein anderer, vielversprechender Weg ist die Xeno-Transplantation, die Verpflanzung körperfremden Gewebes. Es gehört heute nicht mehr ins Reich der Science Fiction, dass Menschen eines Tages mit einer Leber oder einem Herzen leben können, die einem Schwein entnommen wurden. Aber Zukunft haben auch die spektakulären Vorstöße der Zellkulturtechniken. Schon heute lassen sich Gewebe wie Haut oder Knorpel wiederherstellen, und in absehbarer Zeit können wahrscheinlich aus einigen wenigen Zellen eines Erwachsenen ganze Organe rekonstruiert werden. Wird man bald alle Organe ersetzen können? Wird der Mensch immer mehr zur Maschine? Wann können menschliche Organe im Labor hergestellt werden? Die europäisch ausgerichtete Dokumentation beschreibt die medizinisch-technischen Fortschritte, die eine Wiederherstellung und Veränderung des menschlichen Körpers ermöglichen. Der Film gibt einen Überblick über die Krankenhäuser und Forschungslabors, in denen der Mensch von morgen entsteht. 


(Quelle: G.O.Online)

15.06.2000 Donnerstag BR 10:30-11:15   Lernen, wissen und vergessen
   

Gehirn und Bewusstsein.

(Quelle: G.O.Online)

14.06.2000 Mittwoch ARD 23:00-23:45   Die zweite Schöpfung - Der künstliche Mensch
   

"Aus einem winzigen Stückchen Vorhaut züchten wir menschliche Haut, die ein ganzes Fußballfeld abdeckt", verkündet die Forschungschefin der amerikanischen Firma Organogenesis stolz. Künstliche lebende Haut ist das erste "Ersatzteil" für den Menschen, das quasi industriell hergestellt wird. In den Biotech-Labors stehen weitere Gewebe vor der Serienreife: Knorpel, Knochen und Blutgefäße. Komplexere Organe wie Leber und Herzmuskelgewebe lassen noch auf sich warten. Mit den Transplantaten aus den Regalen der Medizinfirmen wird sich der Mangel an Spenderorganen beseitigen lassen. Selbst das Ohr aus dem Labor, maßgeschneidert auf Bestellung, ist eine Vision der Zukunftsmediziner. "Wir machen alles, wenn es uns der Gesundheitsmarkt abkauft", verkünden manche Forscher lauthals. Dazu kommen immer neue körperverträgliche Kunststoffe, die die "Verschleißteile" des Menschen - etwa Hüftgelenke - ersetzen. Und die Mikroelektronik macht den Einbau von Steuersystemen in den Körper möglich. Die könnten einem Querschnittsgelähmten per elektrischer Muskelreizung wieder zur Bewegung von Händen oder ganz zum Gehen verhelfen. Frankenstein oder die neue Freiheit von der Hinfälligkeit des Körpers? Der Mensch, in Zukunft ein Ersatzteilwesen? Dagegen spricht nichts, sagen vorwiegend die amerikanischen Mediziner. Keine ethischen Bedenken, schließlich geht es ums Heilen. Und ums Geld, denn Bioengineering verspricht der Milliardenmarkt der Zukunft zu werden. 

(Quelle: G.O.Online)

11.06.2000 Sonntag HR 11:00-11:30   Von guten Genen und schlechten Aussichten
   

Anmerkungen zu aktuellen Fragen der Biotechnologie 

"Horizonte" beschäftigt sich diesmal mit der ethischen Bewertung verschiedener aktueller Entwicklungen im Bereich der Biotechnologie und der Genforschung:

Laborbesuch - Was in den Laboratorien der Gentechnologen so alles erforscht und erhofft wird;
Patent auf Leben - Das europäische Patentamt macht den Weg frei für das große Geschäft mit den Genen;
Krankenversicherung nach Gen-Kategorien - Britische Regierung macht den gläsernen Patienten möglich;
Selektion schon vor dem Mutterleib - Bundesärztekammer stellt Pläne zur Präimplantations-Diagnostik vor.
Studiogast: Professor Dr. B. Linke, Hirnforscher und Philosoph.



(Quelle: G.O.Online)

11.06.2000 Sonntag HR 10:00-11:00   Stadtgespräch - Leben um jeden Preis ? Über Menschen, Ärzte und Organe
   

Jahr für Jahr retten Ärzte tausende von Menschenleben durch Organtransplantation. Selbst die Transplantation von Herzen - vor Jahrzehnten noch eine Sensation - ist fast schon zur Normalität geworden. Doch viele Kranke müssen lange warten auf ein lebensverlängerndes Organ, und für manche kommt es zu spät, denn es herrscht noch immer großer Mangel an Menschen, die bereit sind, Organe zu spenden, und die Zweifel sind bei Vielen eher gewachsen. Inzwischen wird versucht, eine Möglichkeit der Transplantation von Tierorganen in den menschlichen Körper zu finden. Auch deshalb wird über das Thema "Organtransplantation" wieder neu diskutiert: Ist Lebensverlängerung um jeden Preis vertretbar? Ist alles medizinisch Machbare auch ethisch sinnvoll? Soll das Organ eines Schweins wirklich Menschenleben retten? Wer entscheidet eigentlich, wer zuerst transplantiert wird, und wer entscheidet, welchem Hirntoten wann Organe entnommen werden dürfen - und: Wann ist jemand wirklich tot? Über all diese Fragen diskutiert Uwe Günzler mit Ärzten und Vertretern der Kirchen, mit Patienten, Organspendern und Menschen, die durch ein fremdes Organ weiterleben, und natürlich mit den Vielen, deren Meinung noch nicht feststeht. 

(Quelle: G.O.Online)

11.06.2000 Sonntag SWR 09:00-09:45   Tele-Akademie: Gedächtnis und Gedächtnisstörungen
   

Prof.Dr. Hans J. Markowitsch: Gedächtnis und Gedächtnisstörungen -
Neuropsychologie des menschlichen Gedächtnisses


An sein Gedächtnis denkt der Mensch eigentlich nur, wenn er Probleme mit ihm hat. Dabei ist das Gedächtnis die Leistung des Gehirns, die es erlaubt, Bewusstsein über sich selbst zu gewinnen und Ereignisse in zeitliche Beziehung setzen zu können. Die dabei im Gehirn ablaufenden Vorgänge sind äußerst komplex. Prof. Dr. Hans Markowitsch erläutert, welche Strukturen und Systeme des menschlichen Gehirns Aufgaben beim Einspeichern und Erinnern erfüllen und wie sie zusammenwirken. Markowitsch lehrt Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld. 


(Quelle: G.O.Online)

07.06.2000 Mittwoch VOX 22:15-23:50 VIDEO    GO BBC - Spezial: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (3)
   

Teil 3: Sexy Hormone

Hormone sind die treibende Kraft unserer Emotionen. Und sie machen uns zu Mann oder Frau. Die dritte und letzte Folge von "Die Chemie des Körpers" befaßt sich mit dem ewigen Kampf der Geschlechter. Am Anfang war die Frau. Ein Professor von der Universität Kalifornien belegt, dass vor der Geburt alle Embryos zunächst weiblich sind. Erst wenn das Hormon Testosteron einschießt, beginnt im Mutterleib der Prozess, der das Ungeborene zu einem männlichen Wesen heranwachsen lässt. Aber das Geschlecht bestimmt nicht immer nur das, was man mit dem freien Auge erkennen kann. Die letzte Folge von "Die Chemie des Körpers" beschäftigt sich auch mit Menschen, deren Identität medizinisch gesehen nicht genau zu bestimmen ist, bzw. deren Geschlecht sich im Laufe ihres Lebens geändert hat. Im Mittelpunkt jedoch steht einer der wichtigsten hormonell bedingten Triebe unseres Lebens: Die Suche nach einem geeigneten Partner. Viele Menschen haben die Erkenntnis der Wissenschaft möglicherweise bereits am eigenen Leib erfahren: Bedingt durch die erheblichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, ist es ein Wunder, dass wir überhaupt imstande sind, Partnerschaften einzugehen. Vielleicht ist das der Grund für ein natürliches Hilfsmittel der Natur in diesem schwierigen Fall der Liebe. "Sexy Hormone" beschäftigt sich auch mit einem der letzten Mysterien der Wissenschaft: Was passiert in unserem Kopf, wenn wir uns verlieben? 

(Quelle: G.O.Online)

07.06.2000 Mittwoch ZDF 21:00-21:45   Abenteuer Forschung - Krieg im Mikrokosmos
   

Wie Milben in ihrer mikroskopisch kleinen Umgebung überleben können und mit welchen Strategien sie ihren Platz gegen Feinde verteidigen, das haben Forscher jetzt beobachtet. Einblicke in diese spannende Welt ermöglichen High-Tech-Mikroskope, die eindrucksvolle Bilder liefern. Doch die Reise ins Allerkleinste hat gerade erst begonnen: Wissenschaftler stoßen in immer noch kleinere Dimensionen vor bis hin zur Größenordnung einzelner Atome und Moleküle - der Nanokosmos ist erreicht. In dieser Welt gelten die Gesetze der Quantenmechanik. Völlig neue Materialien lassen sich entwickeln; was technisch bisher schwierig war, lässt sich nun realisieren. "Abenteuer Forschung" zeigt mit außergewöhnlichen Bildern die neuesten Entwicklungen der Nanotechnologie.

(Quelle: G.O.Online)

07.06.2000 Mittwoch ARTE 20:15-20:45   360° - Die GEO-Reportage: Dem Täter auf der Spur
   

(3) Geheimnisse der Toten Die amerikanische Bestsellerautorin Patricia Cornwell ist für akribische Beschreibungen in ihren Kriminalromanen bekannt. Ihre Titelheldin Kay Scarpetta arbeitet in einer Männerdomäne: Sie ist Gerichtsmedizinerin. Ihr Alltag dreht sich immer wieder um die eine Frage: Wie entlockt man einer Leiche die nötigen Informationen, die zur Ergreifung des Täters führen? Ihre Krimi-Heldin hat ein reales Vorbild: Dr. Marcella Fierro. Cornwells Inspiration Marcella Fierro arbeitet im forensischen Institut von Richmond im US-Bundesstaat Virginia. Auch wenn sie rein äußerlich kaum mit dem Erscheinungsbild der smarten Scarpetta übereinstimmt, stammt doch das meiste Know-how der fiktiven Romanheldin von ihr. Bevor Patricia Cornwell von ihren Büchern leben konnte, arbeitete sie selbst neben ihrer Tätigkeit als freie Journalistin mehrere Jahre unter der Leitung von Marcella Fierro im forensischen Institut. So lernte sie sehr schnell, dass gerade die vermeintlich stummen Zeugen viel zur Aufklärung eines Verbrechens beitragen können. Bei der Obduktion einer Leiche kommen mehr Informationen ans Tageslicht, als dem Täter lieb ist: Ballistiker ermitteln, aus welchem Winkel mit welcher Waffe auf das Opfer geschossen wurde. Pathologen der "Body Farm" - einem Gelände, auf dem Leichen unter natürlichen Bedingungen verwesen - rekonstruieren den genauen Todeszeitpunkt. Molekularbiologen extrahieren aus winzigen Proben organischen Materials wie etwa Blut oder Speichel die Erbsubstanz DNA und entschlüsseln den genetischen Fingerabdruck des Täters. Das Ergebnis ist so treffsicher wie ein herkömmlicher Fingerabdruck, nur kann die genetische Spur nicht verwischt werden. Patricia Cornwell stattet ihren ehemaligen Kollegen regelmäßige Besuche ab, um sich über den aktuellen Stand der Technik zu informieren. So finden viele der neuesten Entwicklungen des Instituts Eingang in die Mordfälle der Titelfigur Kay Scarpetta. "360° - Die Geo-Reportage" folgt den Spuren eines starken Trios: der Autorin Patricia Cornwell, ihrer Titelheldin Kay Scarpetta und deren realem Vorbild Marcella Fierro und begleitet sie durch die Obduktionssäle und Labors der Gerichtsmedizin. 
Spätestens nach einem Einblick in die "Body-Farm" möchte man nach seinem Tod entweder verbrannt oder eingefroren werden :-)

Hier lohnt auch der Blick auf die Seiten des  Biomediziners Mark Benecke, der auch das Buch "Der Traum vom ewigen Leben. Die Biomedizin entschlüsselt das Geheimnis des Alterns" geschrieben hat (siehe Literaturliste)

http://www.uni-koeln.de/~akr05/index.html

http://www.centertv.de/centertv/Themen/verbraucher/verbraucher8.htm

(Quelle: G.O.Online & CenterTV)

07.06.2000 Mittwoch BR 19:30-20:15   Forscher-Fakten-Visionen: Alles Nervensache: Elektroden im Hirn, Die Welt im Kopf
   

Anfang Juni mehr Informationen......

(Quelle: G.O.Online)

04.06.2000 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 VIDEO    GO Hitec - Die Dokumentation: Biobots, biologisch inspirierte Roboter
   

Autonome Roboter können ohne externe Stromversorgung in ein ihnen unbekanntes Gebiet tauchen, krabbeln oder fliegen, dort Aufgaben erledigen und dabei auf Probleme eigenständig reagieren. Neben dem weltweit ersten autonomen Tauchroboter Tribun erleben die selbstständigen Laufroboter momentan eine rasante Entwicklung. Doch auch in der Luft bewegen sich die Maschinen bereits eigenständig. In Zukunft sollen sie Tote und Verwundete retten oder brennende Giftfässer entsorgen. "hitec" zeigt eindrucksvoller Bilder dieser sogenannten Biobots, die uns bisher nur aus Science Fiction-Filmen bekannt waren. 



(Quelle: G.O.Online & Hitec/3Sat)

04.06.2000 Sonntag SWR 09:00-09:45 VIDEO    GO Tele-Akademie: Wie entstehen Bewußtsein und Gefühle ?
   

Prof.Dr. Gerhard Roth: Wie entstehen Bewußtsein und Gefühle?
Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung


WelcheBeziehungbestehtzwischen unserem Bewusstsein und den Vorgängen im Gehirn? Aus biologischer Sicht erleben wir nur das bewusst, was mit einer Aktivität der Großhirnrinde verbunden ist.Bewusstsein und Gefühle treten vornehmlich dann auf, wenn unser Gehirn mit Problemen konfrontiert wird, für die es noch keine Lösung parat hat.Dann legt die Großhirnrinde neue Nervennetze anundzwarunterEinwirkung des Limbischen Systems und auf der Grundlage vergangener Erfahrung. Professor Dr.GerhardRothführt in diesen Bereich der Neurobiologie ein. Er promovierte in Philosophie und Zoologie und ist Direktor des Instituts für Hirnforschung der Universität Bremen. 


(Quelle: G.O.Online & Teleakademie/SWR)

03.06.2000 Samstag VOX 22:10-23:15 VIDEO    GO Spiegel TV Spezial - Medizin der Zukunft
   

Roboter und Computer erobern in Deutschland zunehmend den Operationssaal. Hochpräzise Navigationssysteme planen heute eine Gehirnoperation so exakt, dass sie für den Patienten absolut ungefährlich ist. Das Aufsägen des halben Schädels - vor 20 Jahren für Neurochirurgen noch üblich - ist nicht mehr notwendig. Auch beim Einsatz von Bypässen werden erfolgreich Roboter und Computer eingesetzt. In der Leipziger Klinik für Herzchirurgie wurde ein Roboter weltweit zum ersten Mal bei einer Bypass-Operation verwendet. Die OP wird dabei mit einer Mikrokamera beobachtet. Über eine Konsole werden Befehle an den Roboter gegeben. 
Die "Medizin der Zukunft" erleichtert schon heute vielen Patienten das Leben: In Heidelberg wurden drei querschnittsgelähmten Patienten künstliche Hände anoperiert, und bisher taube Menschen können durch eine Prothese, die in die Innenohrschnecke eingeschoben wird, wieder hören. 


Der Traum von der Verlängerung des Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Als eine Firma in den USA vor wenigen Tagen die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts vermeldete, eröffnete sie damit den Markt für neue Visionen: wird es mit dem Wissen um die Bausteine des Lebens möglich sein, Krankheiten wie Krebs auszurotten - werden wir alle länger leben? 
Hightech in deutschen Operationssälen und Streben nach Unsterblichkeit - SPIEGEL TV-Autoren berichten über die Zukunft der Medizin.
Die Sendung wird im Kontext des Vox-Themenabends "Entdeckung neuer Welten" aus dem Bertelsmann-Pavillon "Planet m" auf der Expo ausgestrahlt. 



(Quelle: Spiegel-Online)

02.06.2000 Freitag MDR 15:30-16:00   MaxQ - Lust auf Wissen: Expedition in eine geheimnisvolle Welt - Reise durch den Menschen
   

- Röntgenstrahlen und Computertomographie
- Der Blick ins Innere: Wie Organe arbeiten
- So sieht unser Gehirn aus

Während in den vergangenen Jahrhunderten die Kontinente erschlossen wurden, war das, was in uns, im menschlichen Körper vorgeht, lange Zeit noch unbekannte terra incognita. Zu Michelangelos Zeiten etwa stand die wissenschaftliche Erforschung eines Menschen noch unter Todesstrafe. 1895 gelingt zum ersten Mal der Blick in das Innere des Menschen, ohne den Körper zu verletzen. Conrad Röntgen hatte die so genannten X-Strahlen entdeckt, und noch heute, über 1000 Jahre später, haben die Röntgenbilder große Bedeutung in der Medizin. Inzwischen haben wir wesentlich bessere Ansichten von unserem Innern. Seit der Einführung der Computertechnik für die medizinische Bildverarbeitung in den 70er Jahren bleibt uns kaum mehr ein Bereich verborgen. "MaxQ - Lust auf Wissen" begibt sich auf eine spannende Odyssee durch die Innenwelt unseres Körpers. 

Moderation: Ulrich Walter
(Quelle: G.O.Online)

31.05.2000 Mittwoch VOX 23:00-23:55 VIDEO    GO BBC - Spezial: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (2)
   

Thema: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern
Teil 2: Himmlische Hormone


Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die Zukunft der Hormonmedizin und jene Menschen, die ihren Körper mit Hilfe von Hormonen verändern wollen. Ein Siebzigjähriger, der mit Hilfe von Hormonen den Alterungsprozeß aufhalten will, und eine Gruppe von Frauen, die durch eine tägliche Dosis Testosteron aussehen, als wären sie schon immer Männer gewesen. 
Wird es bereits in naher Zukunft ein Leben ohne Teenagerpickel und Midlife-Krise geben - in dem Wechseljahre und Glatzenbildung nur noch Schreckgespenster aus der Vergangenheit sind? Ein Wissenschaftler vom "Institut für Lebensverlängerung" in Palm Springs, USA, setzt große Hoffnungen in die verjüngende Kraft der Hormone. Eine tägliche Ration von sieben Hormonpillen läßt seinen siebzigjährigen "Patienten" jedenfalls wie 40 aussehen. 
Als "Himmlische Hormone" betrachtet auch eine Gruppe lesbischer Frauen aus San Francisco ihre tägliche Dosis Testosteron. Dieses Hormon hat sie auf erstaunliche Weise verwandelt. Die Frauen von damals tragen heute Vollbärte und stecken in einem männlich wirkenden Körper. Aber ist die tägliche Hormonpille tatsächlich das Wundermittel um den menschlichen Körper ohne Schaden zu modifizieren?
Der zweite Teil von "Die Chemie des Körpers" beschäftigt sich mit dieser Frage und dem Wettrennen der Wissenschaft auf der Suche nach körpereigenen "Wunderdrogen".

(Quelle: G.O.Online & VOX)

30.05.2000 Dienstag Discovery Channel 17:30-18:00   Discovery Channel - Zwischen Leben und Tod
   

Der Grauzone zwischen Leben und Tod gilt diese Ausgabe des TV-Magazins Abenteuer Discovery. Menschen, die schon klinisch tot waren, berichten über ihre Begegnung mit dem Tod. Wissenschaftler ergründen den Zerfall menschlicher Leichen, um zu neuen Erkenntnissen über den Tod zu gelangen. Und schließlich geht es um die neuesten Sicherheitsstandards bei Autos.
Teil 1: Der Tod zieht sich zurück. In einem Kanal vor den Toren von Las Vegas, im eiskalten, reißenden Wasser, bemühen sich Feuerwehrleute, ein auf dem Dach liegendes Auto umzudrehen. Der Fahrer, Murray Brown, ist darin eingeschlossen. Er ist inzwischen mindestens zehn Minuten unter Wasser, vermutlich sogar etwas länger. Nach der Bergung Browns registrieren die Helfer: Keine Atmung, kein Puls. Der Mann ist tot. Aber ist Murray Brown wirklich tot? Stunden später, im Krankenhaus, beginnt sein Herz wieder zu schlagen, seine Lungen arbeiten, er wacht auf und ist völlig klar und ansprechbar. Experten diskutieren die Frage: Wann überschreitet ein Mensch die Grenze vom Leben zum Tod? Teil 2: Der tödliche Schlag. Mary Parker erlebte den Albtraum jedes Autofahrers: Ohne Ankündigung setzte der Motor ihres Wagens aus, das Fahrzeug blieb mitten auf der Fahrbahn stehen - bei Dunkelheit eine besonders riskante Situation. Mary Parker schob ihr Auto zum Straßenrand, setzte sich erneut hinters Lenkrad und wollte den Motor neu starten. Plötzlich kam ein anderes Fahrzeug daher und fuhr von hinten voll auf. Mary Parker erlitt einen schweren Schlag. Und obwohl die Frau augenscheinlich keine gravierenden Verletzungen davontrug, war sie wenige Stunden später tot. Wissenschaftler sind inzwischen dem Unfalltod auf der Spur. Mit Dummies, Leichen und sogar mit lebenden Menschen wird versucht, die Ursachen herauszufinden. Teil 3: Die Uhr des Todes. Auf einem kleinen Stück Land, nicht weit entfernt von der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität von Tennessee, betreibt Dr. William Bass eine ungewöhnliche Plantage. Es kann schon vorkommen, daß er zwischen seinen Sträuchern bis zu einem Dutzend menschliche Leichen auslegen läßt, die in der Sonne "reifen" sollen. Dr. Bass ist der Gründer des einzigen Labors der Welt, in dem Wissenschaftler den Zerfall menschlicher Leichen studieren. Offiziell heißt das Labor Decay Rate Facility, zu Deutsch "Anlage für Zersetzungsforschung". Bass selbst nennt sein Refugium Leichenfarm. Diese forensische Leichenfarm unterstützt etwa die Kriminalpolizei bei der Durchführung von Experimenten, um Verbrechen besser aufklären zu können. 




(Quelle: Discovery Channel)

24.05.2000 Mittwoch VOX 23:05-00:00 VIDEO    GO BBC Exclusiv - Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (1)
   

Teil 1: Höllische Hormone
Dreiteilige Dokumentation, Großbritannien 1999

Hormone steuern alles, was uns wichtig und wertvoll ist: Liebe und Sex, Gesundheit und ein langes Leben. Sie begleiten den Menschen sein ganzes Leben lang. Sie lassen seinen Körper wachsen, machen ihn vom niedlichen Kleinkind zum verwirrten Teenager und verwandeln ihn schließlich in einen Mann oder eine Frau. Hormone werden für vieles verantwortlich gemacht - welche Rolle sie tatsächlich in unserem Körper spielen, zeigt BBC Exklusiv in "Die Chemie des Körpers" in drei Teilen.
Die erste Folge von "Die Chemie des Körpers" trägt den Titel "Höllische Hormone" und erklärt, wie Hormone funktionieren und wie sie für den Menschen zu einer Geißel werden können. Unsere moderne Gesellschaft ist eine große Belastung für Körper und Psyche. Einige der Wissenschaftler glauben, dass wir deren Anforderungen oft nicht mehr gewachsen sind. Die Folge sind Stress, PMS oder Jet-Lag - also Zivilisationskrankheiten, bei denen Hormone eine wichtige Rolle spielen.
Das verzerrte Gesicht eines Börsenhändlers oder die Miene des gehetzten Managers sind nur zwei Sinnbilder, die zeigen, wie Stresshormone unseren Körper beeinflussen. Professor Ned Kalin von der Universität in Wisconsin liefert den dramatischen Beweis dafür, wie sehr Stresshormone den Körper schädigen können. Jeder Job in der modernen Gesellschaft kann zu einer Achterbahnfahrt der Hormone führen: BBC Exklusiv beobachtet einen Polizisten aus Denver in den USA. Die permanente Nachtschicht unter ständiger Anspannung fordert das Letzte von ihm. Ebenso geht es einer Flugbegleiterin bei ihren Transatlantikflügen zwischen Europa und den USA. Für sie ist der Jetlag mittlerweile zum Normalzustand geworden.
Hormone können Freund oder Feind sein, aber eines ist sicher. Sie beeinflussen unser Leben viel mehr als wir denken.
BBC Exklusiv zeigt mit "Die Chemie des Körpers" eine herausragende Produktion, die den Beweis antritt, dass Wissenschaft mitten im Leben stattfinden kann. Hormone betreffen jeden Menschen, sie sind seine Begleiter durch das ganze Leben. Und deshalb stehen nicht wissenschaftliche Fachdiskurse im Vordergrund von "Die Chemie des Körpers", sondern Menschen, die das Wirken von Hormonen am eigenen Leib erfahren haben. 

(Quelle: G.O. Online)

22.05.2000 Montag Pro7 20:15-21:15 VIDEO    GO Akte X - Kill Switch 
   

Akte-X....wie Gattaca: nur Science-fiction-Unterhaltung.....Thema: Uploading ! 

KEINE DOKU ! SONDERN FICTION !

(Quelle: S.H.)

21.05.2000 Sonntag ZDF 23:15-23:45 VIDEO    GO Die Genjäger 
   

Die Jagd auf das menschliche Erbgut 

Im Frühjahr verkündete Craig Venter, amerikanischer Genforscher und Besitzer der Pharmafirma Celera Genomics, er habe über 99 Prozent des menschlichen Erbguts entschlüsselt. Offen ist allerdings noch, welche Funktion die einzelnen Gene haben.
Fieberhaft forschen auch die Wissenschaftler der öffentlich geförderten internationalen Humangenom-Organisation (HUGO) an der Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Im Jahr 2001, und damit vier Jahre früher als geplant, sollen ihre Daten komplett vorliegen.
Die insgesamt 1.000 HUGO-Experten aus 50 Ländern gehen sehr gründlich vor. Sie halten von vornherein fest, wo genau jede Erbinformation sitzt. Dazu untersuchen sie ein Chromosom nach dem anderen. Craig Venter hingegen verfolgt eine Strategie, die leicht zu Fehlern führen kann: Er zerlegt alle Chromosomen auf einmal. Die Stücke muss er nach der Analyse im Computer wieder zusammen setzen.
Trotz aller Streitigkeiten haben beide Forschergruppen das gleiche Ziel. Sie suchen nach den wenigen Stücken auf dem DNA-Strang, die die eigentliche Erbinformation enthalten. Sie ist nur in den Genen gespeichert, kurzen Stücken auf dem schier endlosen DNA-Strang. Insgesamt machen die Gene nur etwa fünf Prozent der DNA aus.

(Quelle: G.O. Online, ZDF)
............mehr Infos 

21.05.2000 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 VIDEO    GO Hitec - Die Dokumentation: Smart Clothes - die Kleidung von morgen
   

Film von Michael Wech über intelligente Fasern und Stoffe, die unsere Kleiderordnung revolutionieren könnten

15 Jahre nach der Entdeckung der ersten atmungsaktiven Membrane wie Gore-Tex und Sympatex kommt eine Reihe neuer, noch raffinierterer Produkte auf den Markt. Textilien sind ein ideales Depot und Transportmittel für Wirkstoffe, die an die Haut gelangen sollen. Mit dieser Funktion ausgestattet, können Textilien für kosmetische, therapeutische und diagnostische Zwecke dienlich sein. Die Bekleidung der Zukunft soll nicht nur schützen, sondern auch selber wirken, pflegen und heilen, kommunizieren und sprechen, sichern und alarmieren, informieren und speichern. Bekleidung soll denken lernen und zur virtuellen Haut werden. 

(Quelle: G.O. Online) Siehe auch http://www.3sat.de/hitec/magazin/06974/index.html

16.05.2000 Dienstag Arte 19:00-19:50 VIDEO    GO Archimedes
   

(1): Das Leben ein Quantensprung ? Wie hat das Leben auf unserem Planeten begonnen? 
Der Londoner Mikrobiologe John Joe Mc Fadden glaubt, dass das Leben von Anfang an den Gesetzen der kleinsten Teilchen, der Quantenmechanik gehorcht habe
...........mehr Infos

(2): Wie funktioniert ein Quantencomputer? Bisher ist er reine Theorie und den Forschern ist es bisher noch nicht gelungen ein Exemplar zu bauen, aber der Quantencomputer wird der Rechner der Zukunft sein, darin sind sich die Wissenschaftler einig. Dass er nicht wie der bisherige, auf Silizium-Chip-Technologie basierende Computer arbeitet, sondern mit den verschiedenen physikalischen Energiezuständen, das weiß man schon. Aber viel mehr noch nicht. "Archimedes" versucht, Licht ins Dunkel zu bringen............mehr Infos


(3):
Porträt Dr. Robert J. White Die Idee klingt verrückt und völlig utopisch. Doch für Robert J. White, Chirurg in Ohio/USA steht fest: "Ich will Köpfe verpflanzen". Nicht irgendwelche Köpfe, Menschenköpfe sollen es sein. In den 70er Jahren entwickelte er die Kopftransplantation an Rhesusaffen. Die Tiere erwachten damals aus der Narkose und öffneten die Augen. Heute will Dr. White, der auch einer der Berater des Papstes in ethischen Fragen ist, die Köpfe von Querschnittsgelähmten und anderen Schwerstkranken auf gesunde Körper verpflanzen. "Archimedes" sprach mit Robert White über Ethik und die Zukunft der Medizin............mehr Infos 



(Quelle: G.O. Online & Arte)

11.05.2000 Donnerstag 3Sat 16:15-17:00   Bionik - Patente der Natur -4- Von Spinnenseide und Quallenegel
   

Film von Thomas Brodbeck

Die letzte Folge der Serie über die noch junge Wissenschaft der Bionik berichtet über verschiedene Architekten und Werkstoffmeister der Natur. Ob Spinnenseide oder Quallengel - die aus dem Jahrmilliarden alten Testlabor der Evolution hervorgegangenen Werkstoffe sind härter als Stahl, elastischer als Kunststoff und dabei noch völlig recyclebar. So arbeiten weltweit Wissenschaftler daran, Verpackungsfolie aus Chitin, Fallschirme aus Spinnenseide, Rostschutzmittel aus Muscheln und Verbundstoffe aus Flachs herzustellen. Dabei begnügen sich die Forscher nicht damit, die Werkstoffe der Natur zu kopieren, sondern sie sind den Genen auf der Spur, die für die Form der Lebewesen verantwortlich sind. Vielleicht werden schon bald genetisch manipulierte Lebewesen ganze Bauwerke für den Menschen erstellen. 

(Quelle: G.O. Online)

09.05.2000 Dienstag Arte 19:00-19:50   Archimedes
   

Was ist Genmanipulation? Wie werden gentechnisch veränderte Organismen im Labor hergestellt? "Archimedes" begleitet den Weg von der Auswahl vorteilhafter Gene bis zur Entwicklung der ausgewachsenen Pflanze: Wie prüft der Wissenschaftler die Einbindung der neuen genetischen Eigenschaften in den Organismus? Wie verhindert er die Ausbreitung dieser Eigenschaften in den nicht manipulierten Arten? Und schließlich: Welche Gefahren birgt die Entwicklung der Genmanipulation für Menschen und Umwelt? Die Wissenschaftler nehmen auch Stellung zu Fragen nach der Zukunft der Tier- und Pflanzenarten im Zeitalter der Gentechnologie und inwiefern diese die Lebensqualität verbessern kann. Was bedeutet die Genpatentierung und welche Folgen hat der unterschiedliche Forschungsstand der einzelnen Länder? 

(Quelle: G.O. Online)

05.05.2000 Freitag Phönix 20:15-21:00   Phönix-Schwerpunkt: Der entschlüsselte Mensch - Wie weit dürfen wir gehen ?
   

Der Mensch steht an der Schwelle in das biotechnische Zeitalter, in dem er selbst zum Gegenstand von Manipulation wird. Seit der amerikanische Genforscher J. Craig Venter die Entzifferung des ersten menschlichen Genoms schneller bekannt gab, scheint der gezielte Eingriff in die menschlichen Gene schneller zu kommen als erwartet. Kritiker warnen vor den Gefahren der Gentechnik und ihrem Mißbrauch, andere setzen in die Möglichkeiten neue Hoffnung für die Medizin. Was bedeutet die Entzifferung des menschlichen Genoms? Werden künftig Menschen nach Wunsch gezüchtet? Können genetische Krankheiten geheilt werden? Werden die Erkenntnisse wirtschaftlich ausgebeutet? Dürfen Gene patentiert werden? Wer kann Mißbrauch verhindern?
Martina Sagurna diskutiert unter anderem mit Prof. Hans Lehrach, Deutsches Humangenomprojekt, Prof. Volker Gerhardt, Philosoph, und Paolo Bavastro, Mediziner. 

(Quelle: Phönix)

04.05.2000 Donnerstag Arte 20:15-20:45 VIDEO    GO 360° - Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (4)
   

Reportage von Achim Kampmann, ARTE

Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.


(4): Chirurgen am Joystick
Im Operationssaal ist Präzision ein Muss - Menschen aber arbeiten nicht immer perfekt und ihren traditionellen Instrumenten sind Grenzen gesetzt. Immer häufiger übernehmen daher stählerne Profis das Skalpell: Roboter im OP gehören in einigen Bereichen schon jetzt zum Alltag. Sie assistieren in der Orthopädie und bei Herzoperationen und sollen schon bald bei komplizierten Eingriffen am Gehirn eingesetzt werden. Wo können sie dem Chirurgen helfen - wo ihn möglicherweise sogar verdrängen?
Das Virchow-Klinikum in Berlin hat ihn: den ersten Roboter für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, genannt "Otto von Decke". Otto kann nicht nur dem Arzt Instrumente zureichen, sondern führt auch Bohrungen am Knochen durch. Überlegen ist er dem Chirurgen vor allem durch seine Genauigkeit - zitternde Finger kennt er nicht. Der stolze Erfinder und Entwickler von Otto ist Tim Lüth. Der 33-jährige ist Deutschlands erster Professor für High-Tech-Medizin. Mit einem Team von Maschinenbauern und der Beratung mit Ärzten gelang es ihm, einen Roboter zu entwickeln, der sowohl Techniker als auch Mediziner zufrieden stellt. Bis jetzt nutzt man Roboter in der Medizin fast ausschließlich bei orthopädischen Eingriffen, wo Präzision beim Fräsen von Knochen besonders wichtig ist. Die komplexen Maschinen werden jedoch stetig weiterentwickelt, so dass sogar Bypass-Operationen durch die stählernen Profis möglich werden. In die Ausbildung von Chirurgen wird der Umgang mit der Telemedizin schon integriert, um sie auf zukünftige Operationen am Bildschirm vorzubereiten. Für viele Kliniken beginnt mit dem Einsatz der Roboter aber auch ein Kampf um die Patienten: Viele lassen sich lieber von den stählernen Chirurgen operieren, bei denen zumindest Fehler aufgrund menschlichen Versagens ausgeschlossen sind. Angst um ihre Jobs müssen die Chirurgen dennoch nicht haben: Die Maschinen im weißen Kittel ersetzen den Arzt nicht, sondern unterstützen ihn nur.
"360° - Die Geo-Reportage" beobachtet Roboter bei der Arbeit und besucht die Operationssäle der Zukunft. 


(Quelle: G.O. Online)

04.05.2000 Donnerstag 3Sat 16:15-17:00   Bionik - Patente der Natur -3- Die Harmonie der Sinne
   

Film von Thomas Brodbeck

Diese Sendung berichtet über spektakuläre Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der bionischen Medizin: über die Verbindung von Computerchips mit Nervenzellen, dank deren Hilfe Blinde wieder sehen und Taube wieder hören können; über neuartige Biosensoren, die nach dem Vorbild der Natur entwickelt werden; von künstlichen Gliedmaßen und Muskeln für Behinderte und Roboter; von Instant-Blut aus der Retorte und von genetisch veränderten Schweinen, die bald als Organspender Herzen und Nieren liefern werden. 

(Quelle: G.O. Online)

03.05.2000 Mittwoch Arte 20:15-20:45   360° - Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (3)
   

Reportage von Dietrich von Ruffer, ARTE

Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.


(3): Die Jäger des Lassa-Virus
Es sollte eine ausgelassene Studienreise durch Westafrika werden, doch für Annegret V. endete dieses Abenteuer fatal. Die 23-jährige Kunststudentin brachte eine tödliche Krankheit mit nach Deutschland: das Lassa-Fieber. Teile der Medien schürten ein Szenario, das der Dramatik des Films "Outbreak" nacheiferte. Über den tragischen Tod der jungen Frau vergaßen viele, dass vor allem die Menschen in Westafrika von dieser gefährlichen Tropenkrankheit betroffen sind. Pro Jahr sterben mehr als 22.000 Menschen an Lassa-Fieber. Wissenschaftler in Conakry - der Hauptstadt Guineas - suchen nach einem wirksamen Impfstoff, um endlich diese heimtückische Krankheit zu besiegen.
Der Mediziner Dr. Jan ter Meulen vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg arbeitet in Guinea mit einer Gruppe einheimischer Wissenschaftler an der Erforschung des Lassa-Fiebers. Für ihn sind Fälle wie der von Annegret V. tragische Einzelschicksale. Die Sorge, dass sich das Lassa-Virus aus den Tropenwäldern auch in Europa verbreiten könnte, kann er nicht teilen. Seiner Ansicht nach besteht keine Gefahr für die Menschen der ersten Welt. Lassa wird von kleinen Ratten der Art Mastomys natalensis verbreitet, die die Viren im Urin und anderen Körperflüssigkeiten ausscheiden. Verunreinigte Nahrungsmittel stellen bei der Infektion das größte Gefahrenpotential dar. Nur wenn diese Nager als Erregerreservoir in Europa heimisch würden und man grundlegende Hygiene-Maßnahmen missachtete, gäbe es eine ernstzunehmende Bedrohung. Das gesteigerte Medieninteresse könnte jedoch einen positiven Nebeneffekt haben: die Erforschung von Tropenkrankheiten wurde über Jahrzehnte vernachlässigt, erst allmählich wird die Bedeutung von Forschungsprojekten wie dem von ter Meulen bewusst. Das Labor in der Hauptstadt Conakry zählt - dank finanzieller Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft und anderer Institutionen - zu den modernsten in ganz Afrika und konnte vor kurzem an die guineischen Wissenschaftler übergeben werden.
"360 - Die Geo-Reportage" begleitet den engagierten Mediziner Dr. Jan ter Meulen und sein guineisches Wissenschaftlerteam bei ihrem Kampf gegen das Lassa-Virus. 

(Quelle: G.O. Online)

03.05.2000 Mittwoch BR 19:30-20:15   Forscher - Fakten - Visionen
   

Heute: Die Zukunft hat schon begonnen - Gendiagnostik: Chancen und Risiken

(Quelle: G.O. Online)

02.05.2000 Dienstag Arte 20:15-20:45 VIDEO    GO 360° - Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (2)
   

Reportage von Helge Cramer, ARTE

Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.


(2): Organe nach Maß
Der 17-jährige Christoph Bast könnte selbst mit vollem Magen verhungern. Er hat keinen Darm - seit seiner Kindheit braucht er zum Überleben tägliche Nährstoffinfusionen direkt ins Herz. Christoph hofft, dass es Forschern eines Tages gelingen wird, Darmzellen im Labor nachzuzüchten und ihm einzupflanzen. Christoph Bast hatte eine Darmverschlingung als er zwei Jahre alt war. Nur ein kleines Stück seines Darms konnten die Ärzte retten. So kann er Nahrung zwar aufnehmen, aber nicht verwerten - Christoph lebt von täglichen Nährstoffinfusionen, die der 17-jährige sich über einen Herzkatheter selbst zuführt. Christoph hofft, dass es Wissenschaftlern eines Tages gelingt, körpereigene Darmzellen zu züchten. Dem Archäologie-Studenten Markus Klein dagegen konnte bereits geholfen werden. Seit seiner Kindheit leidet er an Diabetes. Damit hatte er sich abgefunden, doch dann brachen vor einigen Jahren Wunden an seinen Füßen auf, die nicht mehr verheilten. Solche Diabetes-Füße führen allein in Deutschland in 22.000 Fällen jährlich zur Amputation. Keines der konventionellen und alternativen Heilmittel, die er benutzte, konnte ihm helfen. Dennoch konnte bei Markus Klein das Schlimmste verhindert werden: durch die Nachzüchtung und Transplantation seiner eigenen Haut. "Tissue Engineering" nennt man diese Zucht menschlichen Gewebes. Haut ist das erste Produkt der Uniklinik Freiburg, Ohr- und Gelenkknorpel werden schon bald folgen. Selbst innere Organe, deren Aufbau weitaus komplizierter ist, sollen sich eines Tages züchten lassen. Dann könnte vielleicht auch Christoph Bast wieder ein normales Leben führen.
"360° - Die Geo-Reportage" berichtet über die Erfolge der Wissenschaftler auf dem Gebiet der Organzüchtung und beobachtet die Transplantation körpereigener Hautzellen aus dem Hightech-Labor. 

(Quelle: G.O. Online)

01.05.2000 Montag Arte 20:15-20:45   360° - Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (1)
   

Reportage von Ute Gebhardt, ARTE

Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.


(1): Die Klinik der Schamanen
Um den Geistern der sibirischen Steppe eine Freude zu machen, bedarf es nicht viel: Mit Tanz und Gesang zu ihren Ehren, viel Trommeln und einer symbolischen Mahlzeit kann man sie erfreuen. Wem es gelingt, die Geister gut zu stimmen, dem müssen sie Gefälligkeiten erweisen. Nikolai Orschak weiß, wie man ihre spirituelle Kraft nutzen kann, um Menschen zu helfen. Ohne das Wohlwollen der Geister könnte er seinen Beruf nicht ausüben - Nikolai Orschak ist Schamane.
Genau am Mittelpunkt Asiens, zwischen Taiga und Mongolei, liegt die Republik Tuwa. Hier, in der Hauptstadt Kyzyl, befindet sich ein Krankenhaus der besonderen Art: eine Schamanenklinik. Geleitet wird es von Nikolai Orschak, der als Schamane sowohl Heilpraktiker als auch Psychotherapeut für seine Patienten ist. Bei der Behandlung in der Klinik muss er auf traditionelles Feuer und seine Jurte zwar verzichten, doch das schmälert die Wirkung seiner Behandlung nicht. Zwei mögliche Ursachen für Erkrankungen gibt es im Schamanismus: Entweder hat der Patient einen Teil seiner Seele verloren, die der Schamane aus der Geisterwelt befreien muss oder ein Geist hat von seinem Körper Besitz ergriffen. In diesem Fall "saugt" der Schamane den bösen Geist aus dem Leib heraus und gibt ihm ein neues Gefäß. Dazu dienen verschiedenartige Figuren, die ein Helfer für den Schamanen anfertigt. Donkan ist ein solcher Helfer - er stellt genau das Idol her, das der Schamane zur Heilung benötigt. Die Wirkung dieser Behandlungen wollen jetzt auch die Wissenschaftler der Uni Gießen überprüfen. Durch das Messen von Hirnströmen erforschen sie veränderte Bewusstseinszustände, wie sie die Schamanen in Trance erleben. Ihr Ziel ist es, herauszufinden, wie die Schamanen Menschen heilen. Doch auch ohne wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Therapie hält sie bereits Einzug in die westliche Welt. In Wien praktizieren Neo-Schamanen zum Teil schon seit 20 Jahren. Doch während man in Tuwa glaubt, dass zwei Schamanen an einem Ort Unglück bringen, behandeln die österreichischen Neo-Schamanen mit Vorliebe gemeinsam einen Patienten.
"360° - Die Geo-Reportage" erkundet die traditionellen Heilkünste der sibirischen Schamanen und taucht ein in die Welt der Geister. 

(Quelle: G.O. Online)

27.04.2000 Donnerstag 3Sat 16:15-17:00   Naturwissenschaften - Naturphänomene: Bionik
   

Bionik - Patente der Natur 
Vierteilige Reihe
2. Das Geheimnis der Bewegung

In dieser Folge geht es um Forscher, die dem Erfolgsgeheimnis der Bewegung von Lebewesen 
auf der Spur sind. Sie vermuten, durch dessen Entschlüsselung zu Lösungen für die 
verschiedensten Probleme unserer Zivilisation zu kommen. Denn den Wettlauf der Evolution 
überlebt nur, wer schneller, höher, oder weiter springen, laufen oder fliegen kann als 
seine Konkurrenten. Und das mit optimaler Energie-Ausbeute. Kein Wunder also, wenn 
Wissenschaftler nach dem Vorbild von Thunfischen und Forellen neuartige U-Boote bauen, 
wenn Pinguine Modell stehen für eine neue Generation von Fahrzeugen und Haifische den 
Hinweis geben, wie man den Benzinverbrauch von Flugzeugen senken kann. Roboterbauer gehen 
mittlerweile bei Ameisen, Schlangen und Heuschrecken in die Lehre. Und von Staren und 
Störchen versprechen sich die Bioniker Erkenntnisse für die Konstruktion von neuartigen 
Propellern beziehungsweise ultraleichten Tragflächen.


(Quelle: G.O.)  

26.04.2000 Mittwoch BR 19:30-20:15 VIDEO    GO Futura -3- Der Mensch - Einsam im Kosmos ?
   

Sie würden alles dafür geben, um zum Stern ihrer Träume reisen zu dürfen, zur fernen 
Sonne, um die ein Planet kreist, den sie entdeckt haben - Geoff Marcy und Alan Butler, 
die beiden weltweit erfolgreichsten "Planetenjäger". Am Keck-Observatorium auf Hawaii 
bringt ihnen das Licht der Sterne laufend neue Hinweise auf Planeten außerhalb unseres 
Sonnensystems. Die Franzosen Michel Mayor und Didier Queloz hatten 1995 den ersten 
fernen Planeten gefunden. Marcy und Butler betreiben das Geschäft auf amerikanische Art, 
als Rekordjagd. Die Existenz von Exo-Planeten kann man bis heute nur indirekt nachweisen, 
durch die Wirkung der Schwerkraft eines Planeten auf seinen Mutterstern. Doch die 
Astronomen sind sich sicher: Mit künftigen Beobachtungstechniken wird man Exo-Planeten 
fotografieren können. Planeten bedeuten noch lange nicht Leben, schon gar nicht 
intelligentes Leben. Sind wir allein im Kosmos? Vielleicht werden wir es nie erfahren, 
vielleicht aber wird das SETI-Projekt die Sensation liefern: Signale von Außerirdischen! 
SETI - Search for Extraterrestrial Intelligence. Im Dschungel von Puerto Rico lauscht man 
mit dem größten Radioteleskop der Welt für SETI in die Tiefen des Kosmos. Und eine 
Weltgemeinde stellt ihre Computer zur Verfügung, um die Signale auszuwerten, im Projekt 
SETI at home. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Entwicklung von Leben kosmischer 
Alltag ist - nur, wo ist es und wie finden wir es? Als Mitglied der D2-Mission war der 
Astronaut Ulrich Walter tief beeindruckt vom Anblick des blauen Planeten, einsam in der 
Weite des Kosmos. Er hält es für wahrscheinlich, dass Menschen die Milchstraße besiedeln, 
mag es auch Jahrmillionen dauern. Als kosmische Basis werden die Milliarden von Menschen 
allerdings Mutter Erde noch eine Weile brauchen. Die Astronomie des 21. Jahrhunderts wird 
von der Suche nach Planeten und nach Spuren von Leben im Kosmos bestimmt sein. Futura - 
Aufbruch ins Dritte Jahrtausend: Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir haben Hoffnungen, 
Ängste, Visionen. Wenn unsere Kinder und Kindeskinder diese Zukunft erleben sollen, müssen 
wir für sie die Erde heute bewahren. 


(Quelle: G.O.)  

21.04.2000 Freitag N3 10:15-11:15   Warten auf ein neues Leben
   

Alltag im Transplantationszentrum Hannover

Tausenden deutscher Bundesbürger wird Jahr für Jahr durch eine Organspende das Leben 
gerettet. Trotzdem sind - dies belegen Statistiken - in Deutschland weniger Menschen 
bereit, nach dem Tode Herz, Leber oder Niere für eine Transplantation freizugeben als 
in Dänemark, England oder Spanien. 
Wie dramatisch sich die Situation für Patienten zuspitzen kann, zeigt Eike Besuden in 
seiner Dokumentation am Beispiel von Hans-Georg Ziegler und Frank Effinghausen. Beide 
warten auf eine neue Lunge, beide haben nur noch eine Überlebenschance von wenigen 
Monaten, wenn nicht endlich ein neues Organ für sie gefunden wird. Im Wettlauf mit der 
Zeit können sie nichts anderes tun, als auf den alles entscheidenden Anruf zu warten. 
Und tatsächlich kommt der Anruf häufig zu spät. Jeder vierte Patient in Deutschland, 
dem eine Transplantation das Leben retten könnte, stirbt "auf der Warteliste". 
Eike Besuden hat für seinen Film mehrere Menschen vor, während und nach der Operation 
beobachtet. Er zeigt ihr Leben zwischen der Angst vor einer schweren Operation und der 
Hoffnung auf ein neues Leben. 


(Quelle: G.O.)  

20.04.2000 Donnerstag 3Sat 16:15-17:00   Naturwissenschaften - Naturphänomene: Bionik
   

Bionik - Patente der Natur 
Vierteilige Reihe
1. Bäume als Lehrmeister

Die vierteilige Reihe vermittelt einen Einblick in das spannende Forschungsgebiet 
der Bionik. Diese junge Wissenschaft versteht sich als Bindeglied zwischen BIO-logie 
und Tech-NIK. Sie überträgt dabei die tausendfach erprobten und seit Jahrmillionen 
bewährten "Patente der Natur" auf technische Konstruktionen. Das Ziel ist jedoch nicht 
die getreue Nachahmung der natürlichen Vorbilder. Vielmehr erhofft man sich von der 
Bionik Anregungen und neue Ideen für die Lösung der unterschiedlichsten technischen 
Probleme in den Bereichen Architektur, Medizin, Schiffbau, Verfahrenstechnik und 
Verkehrsplanung.
In der ersten Folge geht es um "Bäume als Lehrmeister": Blattknospen stehen Pate für 
Sonnenkollektoren, Baumverästelungen für besonders belastbare Knochenschrauben, 
Pleuelstangen und Motorenteile; Bäume liefern Energie, Trinkwasser und Medikamente.


(Quelle: G.O.)  

19.04.2000 Mittwoch BR 19:30-20:15 VIDEO    GO Futura -2- Schöpfer Mensch - Leben ohne Geheimnis?
   

Im Mittelpunkt der zweiten Folge der dreiteiligen Reihe "Futura" steht die Frage nach den 
Perspektiven der Erforschung des menschlichen Lebens. Ob das 21. Jahrhundert das der 
Roboter oder das des genmanipulierten Menschen sein wird, kann heute niemand entscheiden. 
Die Gentechnik hat Zündstoff für heiße Diskussionen angehäuft, ob es dabei um die 
Gendiagnostik, um die genetische Verbesserung des Menschen oder um das Klonen geht.
Um 1900 hatte man gerade die Vererbungsgesetze von Gregor Mendel wiederentdeckt. Damals 
vermutete ein Autor in der "Gartenlaube", "dass die Zeit der physiologischen 
Vervollkommnung und Entwicklung des Menschen sicher noch kommen werde".
1953 entdeckten der Amerikaner James Watson und der Engländer Francis Crick ein Geheimnis 
des Lebens, die Struktur des Erbmoleküls DNS. In wenigen Jahren soll der genetische 
Bauplan des Menschen vollständig entziffert sein, durch das Humangenom-Projekt. Einer 
der Initiatoren des Human-Genom-Projektes, Charles Cantor, zu den Perspektiven: "Wir 
wissen heute genug über das menschliche Genom, um es auch zu verändern. Nach meiner 
Meinung dürfen wir das nicht nur, wir müssen es sogar."
Das Klonen menschlicher so genannter Stammzellen führt in eine neue Dimension des Streits 
um Gentechnik. Embryonale Stammzellen zur Behandlung von degenerativen Erkrankungen wie 
Parkinson oder Multipler Sklerose, Erzeugung von Gewebe für die Transplantationsmedizin: 
Deutsche Forscher sind in internationaler Zusammenarbeit zu Ergebnissen gelangt, die hier 
zu realistischen Hoffnungen berechtigen. In Deutschland darf allerdings mit menschlichen 
embryonalen Stammzellen nicht geforscht werden, und so könnten ausländische Kollegen die 
Früchte der Arbeit ernten. Das befürchtet Oliver Brüstle von der Universität Bonn.
Die Firma Sequenom in Kalifornien, eine deutsch-amerikanische Gentechnikfirma, arbeitet 
erfolgreich an Systemen der Gendiagnostik. Gendiagnostik - für viele ein Reizwort: Die 
vollständige Durchleuchtung des Individuums. Und in der Tat liegt im Wissen um die 
genetische Konstitution von Menschen gesellschaftspolitischer Zündstoff. Doch bei 
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Beispiel sieht Sequenom große Präventions-und 
Therapiechancen. Die Medizin wird in vielen Fällen nur vorankommen, wenn die genetische 
Basis von Gesundheit und Krankheit geklärt ist.
Die entscheidende Frage wird sein, wer über das genetische Wissen verfügt und wie eine 
Gesellschaft damit umgeht. In den USA ist dieses Thema gegenwärtig bereits brisant. 
Juristen fordern, Eltern zu verpflichten, alles zu tun, um die Geburt von Kindern mit 
genetischen Schäden zu verhindern. Lori Andrews, Rechtswissenschaftlerin in Chicago, 
sieht in solchen Forderungen das Unheimliche, die dunkle Seite der Gentechnik.
Robert Plomin, Verhaltensgenetiker an der Universität London vermutet, dass es nur eine 
Frage der Zeit ist, bis man die Gene für Intelligenz gefunden haben wird.. Sein Kollege 
Joe Tsien von der Universität Princeton hat immerhin bei Mäusen schon die Lernfähigkeit 
genetisch verbessert. Der gentechnische Weg zu einem Albert Einstein, dem einst wohl 
berühmtesten Wissenschaftler in Princeton, dürfte allerdings noch weit sein.Lee Silver, 
ebenfalls aus Princeton, sieht durch Gentechnik die menschliche Spezies auseinander 
driften, in zwei Arten, die sich nicht mehr miteinander fortpflanzen können. Gerade die 
Mittelschicht - so Lee Silver - tut alles, um ihren Kindern bessere Lebenschancen zu geben. 
Mag man dies auch für reine Spekulation halten: Wie in manchen anderen Bereichen auch 
könnte sich die Kluft zwischen den Armen und den Reichen auf dieser Erde durch 
Genforschung gewaltig vertiefen.
Jede Zeit, jede Kultur, jede Gesellschaft definiert neu, was ethisch erlaubt ist. 
In Deutschland droht der Blick für die Chancen der Gentechnik verloren zu gehen, 
wegen der historischen Belastung durch die Erbgesundheits-Ideologie des 
Nationalsozialismus. Die Würde des Menschen sollte unantastbar bleiben - doch auch 
seine Gene? Robert Edwards, Erzeuger des ersten Retortenbabys, fürchtet sich nicht 
vor der genetischen Verbesserung des Menschen, doch er mahnt zur allergrößten Vorsicht 
bei diesem Tun.


(Quelle: G.O.)  

18.04.2000 Dienstag MDR 07:40-08:25 VIDEO    GO Ewig jung ?
    Später altern, länger leben.

"Wir haben nur ein einziges Gen verändert", erzählt die Biochemikerin, "und sehen sie das Ergebnis: Dieser Wurm ist frisch und glücklich, während sein gleichaltriger Bruder schon im Sterben liegt."
Auf der ganzen Welt wird fieberhaft daran gearbeitet, die Geheimnisse des Alterns zu entschlüsseln. Gibt es so etwas wie einen zentralen Schalter, der das Alterungsprogramm in Gang setzt? Können wir 120 oder gar 1540 Jahre alt werden und dabei gesund bleiben? Nachdem es gelungen ist, das Leben von Würmern, Fliegen und Mäusen im Labor erheblich zu verlängern, sehen viele Wissenschaftler in den USA keinen Grund mehr, warum dies nicht auch bei Menschen möglich sein sollte.
Der Wettlauf ist in vollem Gang, die Forschung aufwendig und teuer. Teuer werden auch die Medikamente sein, die dann auf den Markt kommen. Hierzulande versucht man dem Alter hauptsächlich mit einer Hormontherapie zu begegnen. Wahre Wunder soll das Wachstumshormon "STH" bewirken. Aus Amerika hört man, Patienten ließen Stöcke und Brillen hinter sich und starteten gut 
bemuskelt in die dritte Phase ihres Lebens. Die Autorinnen erkunden den jüngsten Forschungsstand in den USA und besuchen die neuesten Verjüngungskliniken in Deutschland.

(Quelle: G.O.)

16.04.2000 Sonntag ZDF 19:30-20:15   Der Garten Eden 
   

Die zerbrechliche Schöpfung

Schöpfung? Das ist für den Menschen des 21. Jahrhunderts etwas Größeres, Unverbrauchtes, 
vielleicht sogar Wunderbares. Ob in oder hinter der Schöpfung in irgend einer Weise noch 
ein Schöpfer vermutet oder gesehen wird, bleibt dabei unbeantwortet. Am Beginn der 
jüdisch-christlichen Tradition, die unser Empfinden und Denken bis heute in der Tiefe 
begleitet hat, steht ein biblischer Schöpfungsbericht. Dort heißt es ziemlich nüchtern: 
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und die Erde war wüst und leer. Und weiter: "Es 
werde Licht ... es sammelt sich das Wasser ... es lasse die Erde aufgehen Gras und 
Kraut ... fruchtbare Bäume ... lebendige Tiere ... schließlich der Mensch." Natürlich 
ist das keine Wissenschaft von der Entstehung des Kosmos und des Menschen in unserem 
Sinne, wohl aber das Wissen um elementare Zusammenhänge des Lebens. Die erste Folge 
der siebenteiligen ZDF-Dokumentationsreihe "Glut unter der Asche" macht sich auf zu 
einer Spurensuche. Ist das alte Schöpfungswissen überholt? Hat sich der Mensch unter 
dem biblischen Schöpfungsauftrag "Macht euch die Erde untertan" die Schöpfung gnadenlos 
unterworfen, wie immer wieder kritisch gefragt wurde? Was empfinden Menschen heute, 
wenn sie "Schöpfung" sagen, und wie gehen sie mit der Schöpfung als einem zerbrechlichen 
Gut um? Auf dem Hintergrund der sieben Schritte des biblischen Schöpfungsberichtes 
werden Menschen unserer Zeit vorgestellt, die sich in besonderer Weise für einen anderen 
Umgang mit einer wunderbaren und zugleich gefährdeten Schöpfung einsetzen: Ein 
erfolgreicher deutscher Produzent von Solaranlagen, eine Wasserbauingenieurin in Holland, 
ein Agrartechniker in Israel, ein Klimaexperte, eine Bäuerin. Am Ende steht Albert 
Schweitzer, der als Philosoph geradezu visionär eine neue richtungsweisende Ethik für 
unsere wissenschaftlich-technische Zivilisation einforderte: Ehrfurcht vor dem Leben, 
ein neues Verhältnis auch zum nicht-menschlichen Leben, zu den Dingen, zur Schöpfung 
als ganzer, in Respekt und Verantwortung. 


(Quelle: G.O.)  

14.04.2000 Freitag B-Alpha 22:00-23:00 VIDEO    GO Denkzeit
   

Der neue Mensch - Wie sich Menschen und Gesellschaft
durch die Gentechnik verändern

u.a. mit Prof. Gregory Stock 


(Quelle: G.O.)  

12.04.2000 Mittwoch ZDF 21:00-21:45 VIDEO    GO Abenteuer Forschung
   

Durch immer bessere Mikroskope eröffnet sich uns eine völlig neue Welt. Wir können 
Abläufe in der Natur beobachten, die nicht immer mit unseren bisherigen Erfahrungen 
übereinstimmen. Inzwischen ist man in den Bereich von einem millionstel bis milliardstel 
Meter, in die Größenordnung von Molekülen, ja Atomen vorgestoßen. Auch hier versucht der 
Mensch, technisch Fuß zu fassen. Er entwickelt mit steigendem Erfolg die Mikro- und 
Nanotechnologie. Es werden Werkzeuge und Maschinen entwickelt, die es vor Ort zum Beispiel 
erlauben sollen, Operationen in den feinsten Adergeflechten unseres Körpers durchzuführen. 
Phantastische Aufnahmen aus diesem Bereich dokumentieren dieses Abenteuer der Forschung. 


(Quelle: G.O.)  

12.04.2000 Mittwoch BR 19:30-20:15 VIDEO    GO Futura -1- Nach uns die Roboter ?
   

"Aufbruch ins Dritte Jahrtausend - Nach uns die Roboter". Wie utopisch sind Visionen à la "Blade Runner" heute ? Für Forscher wie Hans Moravec gar nicht. Er sieht den Menschen als Auslaufmodell, der vom Roboter abgelöst wird. 


(Quelle: TV-Spielfilm)  

12.04.2000 Mittwoch Arte 19:00-19:45 VIDEO    GO Jenseitsreisen - Erfahrungen an der Grenze des Todes
    Gibt es das Licht am Ende des Tunnels wirklich ? Läuft vor dem Tod das eigene Leben im Zeitraffer ab ? Ärzte, Forscher und Patienten, die dem Tod ins Auge geblickt haben, versuchen Antworten auf die existentiellsten Fragen der Menschheit zu geben.

Wie für Arte üblich lässt die Sendung zu wünschen übrig. Die Aussagen der "Patienten" sind einfach zu blumig und bleiben undokumentiert......die Erzählung einer Patientin, sie habe eine Erfahrung erlebt obwohl das EEG Null anzeigte ist kein Beweis für ein Leben nach dem Tod. Ich Fachkreisen hört man immer wieder Zweifel an der Genauigkeit dieser Geräte. Vor allem in der Diskussion über den genauen Zeitpunkt des Todes bei Organspendern (Hirntoten) aber auch bei Messungen bei Koma-Patienten treten diese Mängel ins Rampenlicht. Es gibt noch mehr anzuzweifeln, wie z.B. das Zeitempfinden im Augenblick des Todes, etc.


(Quelle: S.H.)

02.04.2000 Dienstag Arte 20:45-21:50 VIDEO    GO Karriere einer Leiche
   

Karriere einer Leiche - Dokumentation 

Joseph Paul Jernigan stirbt am 5. August 1993, einige Minuten nach Mitternacht, 
am Gift, das ihm der Staat Texas in den linken Arm spritzt. Er stirbt ruhig, sagt 
kein Wort, beobachtet von seinem Bruder Bobby. Der Todesraum ist kobaltblau. 
Jernigan ist ein Mörder. Er hat die letzten 12 Jahre im Todestrakt von Huntsville 
verbracht. Jernigan wollte nicht sinnlos sterben. Wenigstens mit seinem Tod wollte 
er etwas Gutes tun und er vermachte seine Leiche der National Library of Medicine 
in Washington. Auf einen wie ihn hatte die Wissenschaft lange gewartet. Zwei Jahre 
schon war man auf der Suche nach einer perfekten Leiche, und zwar für ein Projekt 
des nächsten Jahrtausends: zur Herstellung des ersten digitalen Anatomieatlas. 
2000 Leichen waren schon geprüft worden. Jernigans war von allen die schönste. 
Keine geplatzte Arterie, kein Geschwür, keine Schraube im Knochen. Jernigan ist 
noch warm, als er in Denver eintrifft. Er wird in handelsübliche Gelatine eingegossen, 
mit kobaltblauer Lebensmittelfarbe versetzt und auf minus 70 Grad hinuntergefroren. 
Um seine Leiche integral zu vermessen, wird sie Millimeter für Millimeter 
abgehobelt - und nach jedem Millimeter digital fotografiert. November 1994: die 
National Library of Medicine jubelt. Der erste volldigitalisierte Mensch - ein 
Quantensprung in der Anatomie. 15 Gigabytes statt acht ein halb Millionen 
Buchseiten. Das "Human Visible Project" wird im Internet ausgesetzt - und die 
Welt eingeladen, sich daran zu bedienen, vor allem zur Simulation von chirurgischen 
Eingriffen. An jeder medizinischen Fakultät der Welt wird mittlerweile mit 
Joseph Paul Jernigans digitalen Überresten gearbeitet. "Karriere einer Leiche" 
von dem Schweizer Filmemacher Kaspar Kasics erzählt die Geschichte dieses Mannes, 
der erst mit seinem Tod zum Helden wurde. Ein Film über Schuld, Sühne und Internet.


(Quelle: G.O.)  

02.04.2000 Sonntag SWR 09:00-09:45   Teleakademie
   

Prof. Dr. Klaus Mainzer: Zeit, Kosmos und Leben 
Zeit ist ein fachübergreifender 
Begriff par excellence. Klaus Mainzers Vortrag spannt den Bogen vom Zeitbegriff 
im antiken und mittelalterlichen Weltbild zur klassischen Physik, der 
Relativitätstheorie und der Quantenwelt bis zum Zeitpfeil der kosmischen Evolution 
und der Evolution des Lebens. Prof. Dr. Klaus Mainzer hat Mathematik, Physik und 
Philosophie studiert und ist Ordinarius für Philosophieund Wissenschaftstheorie an 
der Universität Augsburg.


(Quelle: G.O.)  

29.03.2000 Mittwoch RTL 16:00-17:00 VIDEO    GO Hans Meiser - Talkshow
   

"Makaber oder Genial? Manche Tote leben länger."

....Kryonik...vermutlich mit Klaus Reinhard...


(Quelle: Cryonet, Klaus Reinhard, De:Trans)  

28.03.2000 Dienstag N3 22:15-23:00 VIDEO    GO Prisma-Magazin - Forschung und Technik
   

.......u.a.:
Gegen "Rost" im menschlichen Körper
Ein Professor, der nach der Wende seine Stelle an der Universität Rostock verlor, 
wurde notgedrungen Unternehmer. Jetzt schickt er sich an, mit seiner medizin-technischen 
Firma den Weltmarkt zu erobern. Er hat Apparate entwickelt, die mit raffinierten 
physikalischen Methoden im Zellstoffwechsel die gefährlichen "Oxydantien" nachweisen, 
eine Art aggressiven "Rost" im Körper. Damit lassen sich Entzündungen und viele 
Krankheiten im Frühstadium erkennen und teilweise auch behandeln.


(Quelle: G.O.)  

28.03.2000 Dienstag Arte 19:00-19:45   Archimedes
   

......u.a.:
(5): Porträt Dr. Robert J. White
Die Idee klingt verrückt und völlig utopisch. Doch für Robert J. White, 
Chirurg in Ohio/USA steht fest: "Ich will Köpfe verpflanzen". 
Nicht irgendwelche Köpfe, Menschenköpfe sollen es sein. 
In den 70er Jahren entwickelte er die Kopftransplantation an Rhesusaffen. 
Die Tiere erwachten damals aus der Narkose und öffneten die Augen. 
Heute will Dr. White, der auch einer der Berater des Papstes ist, die Köpfe 
von Querschnittsgelähmten und anderen Schwerstkranken auf gesunde Körper verpflanzen. 
"Archimedes" sprach mit Robert White über Ethik und die Zukunft der Medizin. 


(Quelle: G.O.)  

26.03.2000 Sonntag 3Sat 16:00-16:30 VIDEO    GO HITEC - Die Dokumentation
   

Nanotechnologie - eine Reise ins Innere der Materie
Film von John A. Kantara über molekulare Nanomaschinen und ihre Erforscher, 
Deutschland 2000

Seit dem Urknall hat sich das Universum aus einem mikroskopisch kleinem Punkt 
höchster Dichte bis auf seine heutige Größe ausgedehnt. Aus dem unvorstellbar 
Kleinen ist das unvorstellbar Große entstanden. Heute können unsere Teleskope 
riesige Distanzen im Weltall überwinden. Nun schickt sich der Mensch an, eine 
weitere Dimension zu erobern. Doch diesmal geht die Reise nicht zu fernen 
Sternen, sondern in das Innere der Materie selbst: in den Nanokosmos. Hier 
begegnet man beispielsweise sogenannten Nanotubes. Die Molekülstruktur der 
Nanoröhrchen verleiht ihnen Eigenschaften, an die Wissenschaftler zunächst 
nicht glauben wollten, denn sie sind multifunktional. Nanotubes übertreffen 
die Festigkeit von Stahl um das 100fache. Dabei lassen sie sich verbiegen, 
verdrehen und verweben, ohne zu reißen - die stärkste Faser, die je hergestellt 
wurde. Die Nanotechnologie ist die Verschmelzung von Physik, Chemie und Biologie 
und wird das Bild des Menschen nachhaltig verändern. Sind wir darauf vorbereitet? 

.........mehr Infos


(Quelle: G.O. & 3Sat)  

23.03.2000 Donnerstag 3Sat 16:15-17:00 VIDEO    GO Die Seelenprogrammierer
    EMO - der Computer mit Gefühl
Film von Tilman Bruckner, Deutschland 1997

Prof. Dietrich Doerner aus Bamberg ist dabei, Computerprogramme zu entwickeln, die Gefühle zeigen. Seine Maschine hat ein Lustzentrum und Motive, die sie wechseln kann, je nach ihrem Zustand und dem Zustand der im Rechner erzeugten Umwelt. Kennzeichnend für Dörners Ansatz ist, dass er das Problem der Emotionen als reines Software-Problem behandelt. Er steht damit gewissermaßen in der Tradition des Idealismus, der das Leib-Seele-Problem dadurch löst, dass er den Leib schlicht für unwichtig erklärt. Einwände gegen Dörners Position gibt es von verschiedenen Seiten, zum Beispiel sind Hirnforscher nicht der Ansicht, dass man den Leib vernachlässigen könnte. Auch für Biologen lassen sich Emotionen nicht von ihren evolutionären Wurzeln trennen. Dazu haben sich mittlerweile auch die Vertreter der "Künstlichen Intelligenzforschung" bekehrt. Der Film gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte: die vollmundigen Versprechen der 60er und 70er Jahre und was daraus geworden ist.

(Quelle: G.O.)

13.03.2000 Montag MDR 22:05-22:35   Hauptsache Gesund
    High-tech gegen Netzhautschäden

Millionen Diabetiker fürchten krankheitsbedingte Netzhautschäden, die zu schweren Sehstörungen führen können. Nur ein rechtzeitiger operativer Eingriff kann ein Erblinden verhindern. Eine andere Erkrankung der Netzhaut, die sogenannte Makula-Degeneration, gehört neben dem Grauen und Grünen Star zu den häufigsten Ursachen der Altersblindheit.
Sie beginnt um das sechzigste Lebensjahr. Die ersten Anzeichen werden von den Betroffenen kaum wahrgenommen. Nur regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ein speziell dafür entwickelter Test ermöglichen eine rechtzeitige Diagnose. HAUPTSACHE GESUND bietet während der Sendung Gelegenheit, diesen Sehtest durchzuführen.
Die Behandlung der Makula-Degeneration war bisher sehr schwierig und wenig zufriedenstellend. Die meisten Patienten müssen mit starken Einschränkungen im Alltag leben. Nun haben Wissenschaftler aus den USA und Jena ein innovatives Operationsverfahren entwickelt, das vielen den Erhalt des Augenlichtes ermöglichen kann. HAUPTSACHE GESUND ist vor Ort an der Augenklinik der Jenaer Universitätsklinik und berichtet über diese innovative Methode, der die Mediziner den Namen Photodynamische Therapie gegeben haben.
Weltspitze ist auch ein anderes deutsches Forschungsprojekt, die elektronische Sehhilfe. Ein Expertenteam aus Biologen, Medizinern und Technologen hat eine Mikrokontaktfolie entwickelt, die in die Netzhaut implantiert werden kann und elektrische Impulse über den Sehnerv an das Gehirn weiterleitet. Dieses sogenannte "Retina-Implantat" könnte ein Ausweg für einige bisher unheilbare Erkrankungen der Netzhaut sein. HAUPTSACHE GESUND über High-tech, die bisher unheilbare Netzhautschäden reparieren kann.

(Quelle: G.O.)

11.03.2000 Samstag 3Sat 19:20-20:00 VIDEO    GO Ein Herz aus dem Labor - Organzüchtung in Deutschland
    Noch werben Politiker, Showmaster und Sportler in Zeitungsanzeigen für die Organspende. Doch sollten die Visionen einiger Biowissenschaftler wahr werden, könnte die Kampagne in einigen Jahren eingestellt werden. Denn dann kämen die Organe nicht mehr aus den Körpern hirntoter Unfallopfer, sondern aus den Reagenzgläsern biotechnischer Laboratorien. "Tissue-Engineering", so der Fachausdruck für die Züchtung von Geweben und Organen aus einzelnen körpereigenen Zellen, ist die neue Zauberformel in der "Ersatzteil-Medizin".
Bereits heute werden Knochenteile, Knorpel und Haut aus patienteneigenen Zellen im Labor herangezüchtet und wieder implantiert. Mit großem Erfolg: 90 Prozent aller so behandelten kaputten Kniegelenke funktionieren wieder. Weit über die Hälfte der Patienten mit chronisch offenen Wunden konnte mit der "Haut aus der Tube" geheilt werden.
In Freiburg, Berlin, Münster und Hannover arbeiten Forschergruppen daran, Bauchdecken, Harnröhren, Brustimplantate, Herzklappen aber auch komplexere Organe wie Lebern und Herzen heranzuzüchten. Der Clou bei der Sache: Weil die Ersatzorgane aus den körpereigenen Zellen des Patienten hergestellt werden sollen, wird es auch keine Abstoßungsreaktionen des Körpers geben. Die Patienten können beschwerdefrei weiterleben. Keiner muss mehr starke Medikamente einnehmen.
Und schon wird darüber nachgedacht, ob es nicht möglich sein könnte, Organe auf Vorrat zu züchten. Aus solchen menschlichen Ersatzteillagern, produziert aus gentechnisch umprogrammierten embryonalen Stammzellen, könnten sich dann die Transplantationschirurgen ganz nach Bedarf bedienen. Doch es gibt auch warnende Stimmen unter den Wissenschaftlern: Man darf den Herz-, Leber- und Nierenkranken keine falschen Hoffnungen machen. Unsere Generation wird das Herz aus dem Reagenzglas wohl nicht mehr schlagen sehen. Viel wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die bereits funktionierenden Therapien mittels
Tissue-Engineering von den gesetzlichen Kassen anerkannt und bezahlt werden. Sonst droht in absehbarer Zeit eine Zwei-Klassen-Medizin: Wer Geld hat, kann sich sein verschlissenes Kniegelenk wieder herstellen lassen. Die anderen müssen eben weiterhumpeln.

(Quelle: G.O.)

28.02.2000 Montag VOX 22:10-23:05   Die Zukunft der Technologie - über die Verbindung von Mensch und Maschine
   

Thema: 4. Liebe im 21. Jahrhundert
vierteilige Reportage

Die Technologie der Zukunft wird eine neue Art von Beziehungsrealität bringen.Die Singularisierung nimmt zu. Samenbanken und künstliche Befruchtung sichern die Nachkommenschaft, Cybersex und Masturbationshilfen den Lustgewinn. In der modernen Konsumgesellschaft hat die Ehe als lebenslange monogame Beziehung ausgedient. Effektivität und schnelle Befriedigung sind oberstes Prinzip. Sex wird zur Ware, Beziehungen werden konsumiert. Der in sich selbst verliebte Narziß vermeidet die unkontrollierbare Erfahrung von körperlicher Nähe. In der digitalen Welt - zwischen Pornofilm und Chatroom - findet er die scheinbar saubere Alternative. Die Montagsreportage dokumentiert die Liebe im Zeitalter der körperlosen Kommunikation und fragt, ob Mann und Frau im Spiegelkabinett der virtuellen Welt noch zueinander finden können.

(Quelle: G.O.)

26.02.2000 Samstag HR 16:55-17:25 VIDEO    GO Von kopflosen Klonfröschen und anderen Hirnlosigkeiten
    Embryonenforschung - heute und morgen

.........mehr Infos

 (Quelle: HR)

22.02.2000 Dienstag 3Sat 16:05-16:45   Odyssee 3000
   

Im Netz der Superhirne
Film von Gero von Boehm

"Odyssee 3000" führt in die Labors jener neuen Magier, die unsere Zukunft entscheidend prägen werden: Die Computer-Forscher und Roboter-Bauer, die einen uralten Menschheitstraum im neuen Jahrtausend Wirklichkeit werden lassen - die Sehnsucht nach dem Hinauswachsen des Menschen über sich selbst und seine naturgegebenen Möglichkeiten. Der Rechengeschwindigkeit der Mega-Maschinen sind kaum mehr Grenzen gesetzt, das totale digitale Zeitalter hat begonnen. Der Film entwirft das Bild von einem neuen Menschen, der wie selbstverständlich seine "grauen Zellen" mit Elektronengehirnen verkoppelt, sich über Datenleitungen neue Erlebniswelten erschließt, aber auf diese Weise auch manipulierbar wird. Solche Tendenzen sind bereits heute zu erkennen.

(Quelle: G.O.)

17.02.2000 Donnerstag 3Sat 12:15-12:45   Moderne Menschen
   

Dr. Manfred Kern - Der Genfoodforscher
Porträt von Julia Benkert

Er arbeitet an bzw. mit gentechnischen Pflanzen und er prophezeit uns wundersame Dinge. Insulin-Bananen und Antibiotika-Apfelsinen zum Beispiel - Lebensmittel, die eigentlich Medikamente sind.
Dr. Manfred Kern von der Hoechst/Schering-Tochter AgrEvo ist einer der führenden Genfoodforscher Deutschlands. Er entwickelt, was in Zukunft möglicherweise auf den Tisch kommt: gentechnisch verändertes Essen.
In den Labors der chemischen Industrie zeichnen sich epochale Veränderungen ab. Die Konzerne haben ihre neuen Rohstoffe entdeckt: die Gene. Sie fusionieren zu global operierenden Life-Science-Giganten, die mit Hilfe der Gentechnologie die Ernährung der rasant wachsenden Weltbevölkerung sichern wollen. Es geht um die Lebensmittelmärkte der Zukunft.

(Quelle: G.O.)

10.02.2000 Donnerstag Arte 20:45-21:40   Willkommen in der Zukunft!
   

Dokumentation von Nathalie Borgers, Frankreich 2000

Ob in Japan, Deutschland, Frankreich oder den USA, überall sind die Wissenschaftler sich darüber einig, dass wir an der Schwelle zu einer wissenschaftlich-technischen Revolution stehen, deren Auswirkungen denen der Erfindung des Buchdrucks und der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert entsprechen. Insbesondere kommen zu Wort: Neil Gershenfeld, der im legendären MIT (Massachusetts Institute of Technology) eine Forschungsgruppe leitet, die sich mit "denkenden Dingen" befasst; der Mediziner Dr. French Anderson, der Vater der Gentherapie; Prof. Frankierz vom Max-Planck-Institut, der die Neuronen-Silicium-Funktion erforscht und bald vielleicht den perfekten Maschinenmenschen herstellt. Laborexperimente und futuristische Videosequenzen wechseln sich ab. Sie vermitteln eine Vorstellung vom Design der Zukunft, dessen Zauberworte Miniaturisierung, Synergie, Gentherapie und Digitalisierung sind.

(Quelle: G.O.)

08.02.2000 Dienstag N3 22:15-23:00   Prisma
    Heute: Quantenschaum und Kunstgehirne
Ein Blick auf die Zukunft der Wissenschaft
Film von Volker Lange

Wie ist unser Weltall entstanden? Was sind die kleinsten Bauteile der Materie? Was ist Leben? Was ist Bewusstsein? Können Roboter denken? Fragen, mit denen Wissenschaftler sich auseinandersetzen. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht Nachrichten mit neuen Erfolgen von der Front der Forschung hören. Wie kaum eine Epoche zuvor ist das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert der Wissenschaft. Forscher wie Planck und Einstein, Watson und Crick haben unser Leben wohl stärker verändert als die mächtigsten Politiker. Doch wie sieht es an der Schwelle zum nächsten Jahrtausend aus? Unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzieht sich in der Wissenschaft ein Umbruch. Sogar das Schlagwort vom "Ende der Wissenschaft" macht die Runde. Sind die großen Fragen des Lebens beantwortet? Bremsen leere Kassen und Wissenschaftsfeindlichkeit die Forschung? Stolpern wir wie die Alchemisten vor 300 Jahren in eine Sackgasse der Erkenntnis? Oder liegt vor uns eine neue Wissenschaft, mit neuen Fragen und neuen Methoden?

(Quelle: G.O.)

07.02.2000 Montag SWR 09:45-10:30   Zeichen der Zeit
    Heute: Die Ware Mensch
Hirntod, Organspende und die Zweifel
Ein Film von Michaela Funk

(Quelle: G.O.)

05.02.2000 Samstag Premiere 20:15-22:00 Spielfilm Gattaca
    Eine düstere Zukunftsvision, die bedrohlich realistisch erscheint: Nur genetisch perfekte Menschen haben das Recht auf ein erfülltes Leben. (Mit Uma Thurman)

KEINE DOKU ! SONDERN FICTION !

Website zum Film sehr empfehlenswert: LINK

(Quelle: TV-Spielfilm)

27.01.2000 Donnerstag 3Sat 16:15-16:45   Im Griff der Gene
    Unser Erbgut - Bürde fürs Leben ?

(Quelle: TV-Spielfilm)

21.01.2000 Freitag 3Sat 18:30-19:00 VIDEO    GO Nano 
    Elektronisches Auge für Blinde 
Forschern des New Yorker Dobelle-Instituts ist es gelungen, vollständig Erblindete sehen zu lassen. Wie das Institut heute mitteilte, waren Experimente mit einem "Dobelle-Auge" erfolgreich, das Patienten ohne natürliches Sehvermögen eine visuelle Orientierung ermöglicht. LINK


Blinde sehen wieder 
Verlorengegangenes Sehvermögen zu reaktivieren galt bisher als undenkbar. Doch jüngste Erkenntnisse der Hirnforschung führte Wissenschaftler der Universitäten New York und Magdeburg auf eine verheissungsvolle Spur. Der entscheidende Ansatz: gezielte Aktivierung spezifischer Gehirnareale. LINK

(Quelle: Nano)

14.01.2000 Freitag 3Sat 16:15-16:45 VIDEO    GO Die Zukunftsklinik
    High Tech? - High Touch? - oder beides?
Film von Gundula Englisch und Hiltrud Reiter, Deutschland 1997

Die Krankenhäuser gestern und heute: Sie gleichen gigantischen Gesundheitsfabriken, Reparaturanstalten mit Fließbandautomatik - im Takt der Maschinenauslastung und der Tagessätze. Knapp hundert Milliarden Mark verschlingen sie jährlich, die Dinosaurier des Gesundheitswesens. Es herrscht Krisenstimmung. Der Institution Krankenhaus ergeht es wie vielen andere Industriegiganten: Sie hat versäumt, sich auf die Zukunft einzustellen.
Wie wird das neue Welt- und Menschenbild die Medizin verändern? Wird die Synthese zwischen Menschlichkeit und Technik je gelingen? Wird sich das gesamte Gesundheitssystem wandeln? Müssen wir Versorgung neu definieren, Lasten anders verteilen, neue Maßstäbe zu finden?
Die Autorinnen stellen zukunftsfähige Beispiele vor und nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in das Krankenhaus der Zukunft. Die "Zukunftsklinik" ist keine Heilanstalt mehr für Gebrechen aller Art - dort werden nur noch Notfälle und Schwerkranke aufgenommen. Der Patient bekommt nur das, was er wirklich braucht: intelligente Technik, kombiniert mit Heilkunst höchster Güte. Aus der ramponierten Gesundheitsmaschine ist ein Versorgungsnetz geworden - intelligent, ökonomisch und human.

(Quelle: G.O.)

11.01.2000 Dienstag ZDF 22:45-23:15 VIDEO    GO Homo Xerox - Ich lasse mich klonen
    Film von Gerlinde Böhm

Louise Brown hieß das erste Retortenbaby, Dolly das erste geklonte Schaf. Auch der Name des ersten geklonten Menschen wird um die Welt gehen - ob schon in fünf, oder erst in zehn oder 20 Jahren, das ist die Frage. Während das deutsche Embryonen-Schutzgesetz jegliches Experimentieren mit Eizellen untersagt, macht die Klonforschung weltweit rasante Fortschritte. Die Pressemeldungen überschlagen sich: "Sie haben es getan!" - hieß es im Juni 1999, "Erstes Menschenbaby geklont" titelte die "Bild". Vor allem die deutsche Öffentlichkeit reagiert regelmäßig mit Abscheu: "Wann endlich wird diesen Forschern das Handwerk gelegt"?, liest man beispielsweise. Doch auch bei der Geburt des ersten Babys aus der Retorte war die Aufregung groß. Seither sind mehr als 150000 Kinder auf die gleiche Art zur Welt gekommen. Auch bei der Klonforschung wird der Widerstand vermutlich um so mehr aufweichen, je deutlicher sich ein möglicher medizinischer Nutzen herauskristallisiert. Nicht Frankenstein-Szenarien treiben aber die Experten voran, sondern auch der Wunsch vieler Eltern nach dem möglichst perfekten Kind. Von der pränatalen Diagnostik zur vollen Kontrolle über die genetische Ausstattung des künftigen Kindes - das Klonen als endgültiger Triumph der Menschheit über die Grausamkeit der Natur? Die ZDF-Dokumentation legt ihren Schwerpunkt weniger auf die wissenschaftlich-technische Machbarkeit des Klonens, sondern fragt nach den weltanschaulichen und psychischen Faktoren, die das Klonen dem einen als faszinierende Zukunftsmusik, dem anderen als Gruselkabinett einer wildgewordenen Menschheit erscheinen lässt. Ist das Klonen tatsächlich "nur eine andere Art, Kinder zu bekommen", wie die französische Biologin Boisellier im Film von Gerlinde Böhm erklärt, und "durch Verbote längst nicht mehr aufzuhalten", wie der deutsche Wissenschaftler Jens Reich vermutet? Oder verstecken sich hinter dem Wunsch nach dem eigenen Klon Unsterblichkeits- und Allmachtsphantasien? Längst gibt es Menschen, die der neuen Technik aufgeschlossen gegenüber stehen, die sich - sobald es technisch machbar und bezahlbar ist - gerne selber klonen lassen möchten. Im Film erzählen sie ihre Beweggründe. Und sie informieren sich über die Dienstleistungen einer Klon-Firma, deren Preisliste mit Bestellformular man im Internet abrufen kann - heute noch fiktiv, in wenigen Jahren vielleicht Wirklichkeit.

(Quelle: G.O.)

11.01.2000 Dienstag Discovery Channel 18:30-19:30 VIDEO    GO Abenteuer Discovery
    Unsterblichkeit
Themen u.a.:  Mensch vom Fließband. Menschen, die ewig leben sollen, 
brauchen Organe, die gleichfalls ewig halten. Da dies ein Ding 
der Unmöglichkeit ist, suchen Wissenschaftler nach haltbaren Ersatzteilen 
für Humanorgane. Der Amerikaner Steve Squinto ist dabei, ein Schwein zu 
züchten, das dem Menschen genetisch ähnlich ist. Er rechnet, in etwa 
zwei Jahren ein Schwein auf den Organspendermarkt zu bringen, dessen 
Organe als Ersatzteillager für Menschen dienen können. Ein anderer 
US-Forscher, Roy Walford, möchte die Lebensdauer jeder einzelnen 
menschlichen Körperzelle verlängern. Sein Rezept lautet: So wenig Kalorien 
wie möglich. Auch Michael Rose träumt vom ewigen Leben. Er studiert 
Fruchtfliegen, insbesondere deren Fortpflanzung. Je später sich die 
Fruchtfliegen fortpflanzen, desto länger würden sie leben, behauptet Rose. 
Und weil kein Leben ohne Gehirn ewig währen dürfte, wird in einem 
amerikanischen Media-Labor an einem Gerät gearbeitet, das sämtliche Funktionen 
des menschlichen Gehirns aufzeichnen und somit kopieren kann. Ist das 
Gehirn einmal digital erfaßt, könnte man, so das Forscherduo Misky und Mann, 
faktisch ewig leben.

(Quelle: Discovery Channel)

11.01.2000 Dienstag 3Sat 16:00-16:45 VIDEO    GO Odyssee 3000
    Der Traum von der Unsterblichkeit
Film von Gero von Boehm


Im 4000 Jahre alten Gilgamesch-Epos wird der Traum zum ersten Mal formuliert: Überwindung des Todes, ewiges Leben - das soll kein Privileg der Götter mehr sein. In Ägypten gründet sich später eine ganze Kultur auf diesen ältesten Menschheitstraum. Gero von Boehm zeigt in seiner Reihe "Odyssee 3000" diesmal, wie Gentechnik und revolutionäre Therapien im neuen Jahrtausend den Tod tatsächlich noch weiter hinauszögern werden. Was als unabänderlich naturbestimmt galt, ist Objekt technischer Steuerung und Ersetzbarkeit geworden. Und ewiges Leben durch Cloning ist auch beim Menschen keine Utopie mehr. Es scheint, als würden wir unsere Entwicklungsgeschichte selbst in die Hand nehmen - der Traum geht jetzt in Erfüllung. Wird er zum Alptraum? Die mystische Welt des Gilgamesch-Epos und der Ägypter, der Inkas und Mayas als Wurzel des Menschheitstraums vom ewigen Leben ist der Ausgangspunkt des Films. Spitzenforscher in den USA und Europa öffnen dem Zuschauer ihre Labors. Aber Gero von Boehm entwirft auch die Vision einer Gesellschaft, in der es immer mehr Greise geben wird. Das Szenario, das so entsteht, ist erschreckend und faszinierend zugleich.

(Quelle: G.O.)

10.01.2000 Montag SWR 15:15-15:45   360° - Die GEO-Reportage
    Mensch Roboter!

Film von Thomas Brodbeck und Hartmut Vogel
Wenn Roboter-Bauer ans Werk gehen, bedienen sie sich gerne bei den Vorbildern aus der Natur. Am Ende profitiert der Mensch von dem Streben der Wissenschaftler, den Blechkameraden Leben einzuhauchen. Manche Teile der Kunstwesen sind so perfekt, dass sie dem Menschen als Ersatzteile dienen können - zum Beispiel Microchips, die Robotern bei der Orientierung helfen und vielleicht bald Blinden das Sehen ermöglichen. Wie weit gehen Wissenschaftler bei der Verschmelzung von Mensch und Maschine?

(Quelle: G.O.)

09.01.2000 Sonntag N-TV 18:35-19:15 VIDEO    GO Zukunft und Technik
    Tissue Engineering 
- Verpflanzung körpereigener Zellen

Tissue Engineering heißt das Zauberwort, 
das vielen Patienten in Zukunft helfen soll. 
Mit neuartigen Biotech-Verfahren werden körpereigene 
Zellen verpflanzt, und zwar solche, die eigentlich 
nicht mehr nachwachsen...

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 (Quelle: N-TV)

27.12.1999 Montag VOX 23:00-23:55   Süddeutsche TV -Zukunft (4)
    Zukunft: (4) Häppchen für alle 

Süddeutsche TV und das vergangene Jahrhudert...

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 (Quelle: TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV)

20.12.1999 Montag VOX 23:05-23:55   Süddeutsche TV -Zukunft (3)
    Zukunft: (3) Der Überwachungsstaat 

Gläserne Menschen und ihre Beobachter

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 (Quelle: TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV)

16.12.1999 Donnerstag 3Sat 16:00-16:45   Die Gen-Jäger
    Biologen zwischen Wahn und Wissenschaft

1962 diskutierten in London 27 prominente Wissenschaftler ihrer Zeit, darunter mehrere Nobelpreisträger, über "Die Zukunft des Menschen". Sie schlugen drastische Maßnahmen vor, um die angeblich biologisch-genetische Verschlechterung der menschlichen Rasse aufzuhalten: Menschen mit genetischen Fehlern sollten sich nicht fortpflanzen dürfen, nur eine Elite sollte Zugang zu Samenbanken erhalten, ein Recht auf Kinder gäbe es nicht, Kreuzungen zwischen Mensch und Tier zur Züchtung leistungsfähigerer Astronauten mit Greifschwänzen wurden erwogen, gezielte Eingriffe in die Gene galten als wünschenswert. Ernstgemeinte Entwürfe, die nach Aussage der Konferenzteilnehmer "den Lauf der Geschichte" beeinflussen sollten.
Was aus den Visionen von damals geworden ist, und welche Ziele heute führende Genforscher - einige nennen sich Gen-Jäger - verfolgen, dem geht der Film von Thomas Weidenbach und Gerd Weiss nach.

(Quelle: G.O.)

15.12.1999 Mittwoch Bayern3 19:30-20:15   Die neuen Götter in Weiß
    Medizin  - Jenseits der Menschenwürde. Das 21. Jahrhundert wird das Zeitalter der Biotechnologie. Der Film spekuliert über die Gefahren...

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(Quelle: G.O.)

14.12.1999 Dienstag ZDF 0:25-2:25   Zukunft 2000X - Wie leben wir in 20 Jahren ?
     
13.12.1999 Montag VOX 23:05-23:55   Süddeutsche TV -Zukunft (2)
    Zukunft: (2) Für immer jung - 

Strategien, Anleitungen und Bekenntnisse zum ewigen Leben

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 (Quelle: TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV)

08.12.1999 Mittwoch ARD 22:00-22:30 VIDEO    GO Globus - Forschung und Technik
    Heute u.a. Hirnforschung: Dass Blinde wieder sehen 

Verlorengegangenes Sehvermögen zu reaktivieren, galt bisher als undenkbar. Doch jüngste Erkenntnisse der Hirnforschung führten Wissenschaftler der Universitäten New York und Magdeburg auf eine verheißungsvolle Spur. Der entscheidende Ansatz: gezielte Aktivierung spezifischer Gehirnstrukturen!

 (Quelle: G.O.)

06.12.1999 Montag VOX 23:05-23:55 VIDEO    GO Süddeutsche TV -Zukunft (1)
    Zukunft: (1) Kunst am Menschen - Medizinische Trends für das nächste Jahrtausend.

Drei Beispiele aus großen Forschungstrends der Medizin; Zeugung und Geburt; Künstliche Organe und Prothetik; ewiges Leben (Alcor). Heute gilt: der Krebs ist so gut wie unbesiegbar, der Zelltod ist nicht zu stoppen, Organe sind nicht reproduzierbar. Und morgen? Denkbar sind Menschen mit intelligenten Armprothesen, nachgewachsenen Organen, Mikrochips im Gehirn. Süddeutsche TV berichtet aus den Labors der Zukunftsforscher, über Menschen, die den neuen Menschen schaffen werden. Heute ein Bericht über Alcor und dem deutschen Kryoniker (De:Trans-Mitglied) Klaus Reinhard aus Kiel.

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 (Quelle: TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV)

01.12.1999 Mittwoch 3Sat 18:30-19:00   NANO - Die Welt von Morgen START
   

Moderation: Ingolf Baur

In unserer zunehmend komplexen Informationsgesellschaft stellt das Verständnis für technische Zusammenhänge, das Wissen um die Möglichkeiten von morgen eine Herausforderung dar. 3sat stellt sich ihr mit einem einzigartigen Konzept: Vom 1. Dezember 1999 an wird das Informationsangebot von 3sat um ein neues 30-Minuten-Format erweitert - "nano" berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
Zukunft ist das spannende Thema, mit dem sich das Magazin täglich neu auseinandersetzt. Um komplexe Entwicklungen und Zusammenhänge umfassend zu betrachten, beleuchtet das Magazin ein Wochenthema an fünf Tagen unter verschiedenen Aspekten. Das Schwerpunktthema bildet das Herzstück der Sendung. Neben Filmbeiträgen liefern Studio- und Schaltgespräche Hintergrundinformationen, die nicht zuletzt auch den Menschen hinter der Wissenschaft zeigen. Wiederkehrende Formate des Magazins sind Tipps und News.
Bei "nano" fließen die Ideen und Themen der Wissenschaftsredaktionen aller vier 3sat-Partneranstalten ZDF, ORF, SF DRS und ARD ein. Diese virtuelle Redaktionsstruktur nutzt die Ressourcen in den zahlreichen Redaktionen effektiv und setzt einen Maßstab für ein neues Programmformat. Moderiert wird das Wissenschaftsmagazin im wöchentlichen Wechsel von Ingolf Baur, Angela Elis und Stefan Schulze-Hausmann.
"nano" berichtet von Montag bis Freitag, jeweils ab 18.30 Uhr über aktuelle Themen aus Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. Die Sendung wird jeweils in der Nacht und am folgenden Tag, ab 7.00 Uhr und nochmals ab 9.45 Uhr wiederholt

 (Quelle: G.O. & 3Sat)

30.11.1999 Dienstag ARTE 19:00-19:50   Archimedes
    Heute u.a. NEURONAVIGATION
In der Berliner Charité wird bislang weltweit einmalig mit einem elektromagnetischen Verfahren an der Wirbelsäule operiert. Dabei werden computertomographische Daten in einen Rechner eingegeben, der eine virtuelle Wirbelsäule des Patienten erstellt. Der Operateur verwendet Instrumente, die elektromagnetische Impulse an den Rechner weiterleiten und dem Chirurgen rückmelden, wo er sich im OP-Gebiet befindet. Das Verfahren wird bei Wirbelbrüchen, Wirbeltumoren und degenerativen Erkrankungen eingesetzt.

 (Quelle: G.O.)

24.11.1999 Mittwoch ZDF 21:00-21:45   Abenteuer Forschung
    Heute geht es um die Vorstellung, die sich Wissenschaftler über das Altern machen.

Die Themen: Das Rätsel des Alterns, Das ewige Leben, Auf der Suche nach der Jugend

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 (Quelle: ZDF)

17.11.1999 Mittwoch ARD 21:45-22:30   Globus - Forschung und Technik
    Heute mit dem Schwerpunkt Genforschung - Zellen für ein neues Leben
Folgende Themen sind geplant:
Die Transplantationsmedizin könnte vor einem radikalen Umbruch stehen: Nicht mehr ganze Organe werden übertragen, sondern nur Zellen des entsprechenden Organs - entwickelt aus sogenannten Stammzellen. Ein aktuelles Beispiel ist Diabetes. In Zusammenarbeit zwischen dem Max-Planck-Instiut für biophysikalische Forschung in Göttingen, einer Göttinger Firma und der Universität Gießen wird daran gearbeitet, aus Vorläuferzellen in der Bauchspeicheldrüse insulinproduzierende, so genannte Beta-Zellen zu entwickeln.
Die Aufregung war groß, als bekannt wurde, dass es Wissenschaftlern in den USA gelungen war, menschliche embryonale Stammzellen in Zellkultur zu halten und dass sie sich zu verschiedenen Gewebezellen differenzieren lassen: Von Herzzellen und Nervenzellen war die Rede. Sollten Embryonen gezüchtet werden, um sie dann als Organlieferanten auszuschlachten? Mit embryonalen Stammzellen der Maus ist es an der Universität Bonn gelungen, bei Ratten Nervenfunktionen zu regenerieren. Neue Hoffnung bei Multipler Sklerose oder bei der Parkinsonschen Krankheit? Voraussetzung ist hier allerdings, das auch deutsche Gesetze erlauben, mit menschlichen embryonalen Zellen zu arbeiten.
Der Bär ist los!
Jeden Abend besuchen sie Brasov, eine Stadt mitten in den Rumänischen Karpaten. Die Rede ist von dem größten und gefährlichsten Räuber Europas, dem Braunbären. Nur wenige Meter von den großen Wohnsiedlungen entfernt plündern die Tiere die Mülltonnen. Bisher ist es noch nicht zu Zwischenfällen gekommen, die Einwohner lieben "ihre" Bären. Außerhalb der Stadt ziehen die Schäfer mit ihren riesigen Herden durch die Berge - unter den Augen der hungrigen Raubtiere. Eine Gruppe deutscher Biologen versucht, Methoden zu entwickeln, die Menschen und ihre Nutztiere wirksam vor den Bären zu schützen, damit auch in Zukunft ein friedliches Zusammenleben mit den großen Räubern möglich ist.
Nano - das Zauberwort für Zukunft.
Die Zukunft kommt aus dem Mikrokosmos! Seit der Erfindung des Raster-Tunnelmikroskops ist die Welt der Atome in der Hand der Ingenieure. "Globus" besuchte einen der Pioniere der Nanotechnik: Jim Gimzewski von einem Forschungslabor bei Zürich. Die neueste Kreation aus dem Zwergenland der Nanotechniker sind so genannte Nanotubes, Nanoröhrchen, mit außergewöhnlichen Eigenschaften: Vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart kommt die Kunde, mit Nanotubes künstliche Muskeln erzeugen zu wollen - völlig neue Perspektiven für Roboter und Co! Richard Smalley in Houston, Texas, erhielt für die Entdeckung der Nanotubes 1996 den Chemie-Nobelpreis. Seinen Visionen für die Entwicklung auf dem Gebiet der Nanotechnologie reichen weit in die Zukunft.

  (Quelle: G.O.)

31.10.1999 Sonntag HR 21:00-21:45   Abenteuer Erde
Rätsel Mensch (4)
Die Wissenschaft vom Denken
    In den letzten zehn Jahren konnten Wissenschaftler riesige Fortschritte bei der Entschlüsselung des menschlichen Gehirns machen. "Rätsel Mensch" berichtet über die neuesten Forschungen der Evolutions-Biologie und der Neurowissenschaften - immer auf der Suche nach Antworten auf Fragen wie: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wie sieht unsere Zukunft aus? Wie kommen wir miteinander zurecht? - vielleicht die wichtigste Frage auf einem Planeten mit einer Bevölkerung von fast sechs Milliarden Menschen und tausenden von Sprachen. - Zur 4. Folge: Kommt der Mensch als Forscher zur Welt? Liegt "die Wissenschaft" sozusagen in den Genen, wird sie dem Menschen als Rüstzeug mit auf den Weg gegeben? Roger Bingham sucht in der letzten Folge der Fernsehserie "Rätsel Mensch" Antworten auf diese provokanten Fragen, und er schlägt ein neues Kapitel im menschlichen Denken auf: das Kapitel der "Komplexität". Bei der Erkenntnis der Welt reicht es nicht mehr aus, einzelne Faktoren zu kennen und zu verstehen. Eine Art globales Denken ist notwendig, um die Welt von morgen zu gestalten.

 (Quelle: G.O.)

26.10.1999 Dienstag WDR 21:00-21:45 VIDEO    GO Quarks & Co. : Der Traum vom langen Leben !
    TIPP

Heute: Der Traum vom langen Leben ...............mehr Infos

Mit Ranga Yogeshwar

Das erste graue Haar, irgendwann ist es da. Aus den Fältchen werden Falten, und man blickt besorgt in den Spiegel und denkt: jetzt werde ich alt. Ob am dreißigsten, am vierzigsten oder am fünfzigsten Geburtstag - irgendwann hört es jeder: das unerbittliche Ticken der biologischen Uhr. Etwa 135 Jahre, schätzen Experten, beträgt die natürliche, in den Genen festgelegte maximale Lebensspanne des Menschen. Doch Altern beginnt nicht erst jenseits der Dreißig, sondern viel früher: im Moment unserer Zeugung. Schon wenn wir auf die Welt kommen, finden sich in manchen Zellen Ablagerungen, die an typische Alterserscheinungen erinnern. Doch was ist Altern überhaupt? Was passiert dabei in unserem Körper? Warum altern wir und bleiben nicht einfach siebzig Jahre jung, um dann irgendwann zu sterben? Und wird es in Zukunft vielleicht möglich sein, das Altern aufzuhalten, so dass wir 200 oder gar 300 Jahre alt werden? Bei "Quarks & Co" gibt es faszinierende Einblicke ins Innere des alternden Körpers und spannende Neuigkeiten aus den Labors der Wissenschaftler. Denn vor allem US-Wissenschaftler suchen fieberhaft nach einem Mittel, das uns die ewige Jugend beschert. Durch gentechnische Manipulationen konnte bereits die Lebensspanne von Fruchtfliegen und einzelnen menschlichen Zellen um ein Vielfaches verlängert werden. (Quelle: Quarks&Co. : Daniele Jörg)

20.10.1999 Mittwoch Arte 19:00-19:50   Zwischen heute und morgen Teil 3
  Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend.....

Heute: Die Medizin, der Glaube und die Wissenschaft ...............mehr Infos

13.10.1999 Mittwoch Arte 19:00-19:50   Zwischen heute und morgen Teil 2
  Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend.....

Heute: Auf der Suche nach der Unsterblichkeit ...............mehr Infos

30.09.1999 Donnerstag 3Sat 23:25-0:10   Odyssee 3000
  Gero von Boehm berichtet: Frankensteins Kinder                          KRITIK: 
29.09.1999 Mittwoch ZDF 0:25-1:25   Nachtstudio
  Joseph Weizenbaum im Gespräch mit Ruth Omphalius.
27.09.1999 Montag Phoenix 18:30-19:15   Genforschung
  Heute: Der Natur auf der Spur - Menschen Nach Maß. Chancen und Risiken des Klonens.
25.09.1999 Samstag 3Sat 7:00-7:45   Teleakademie
  Prof. Dr. Ulrich Tröhler : Medizin und Ethik für das 21. Jahrhundert
14.09.1999 Dienstag Phoenix 19:15-20:00   Genforschung
  Heute: Kind nach Maß - Qualitätskontrolle für Menschen ?
13.09.1999 Montag Phoenix 18:30-19:15   Genforschung
  Heute: Im Griff der Gene - Unser Erbgut: Eine Bürde fürs Leben ?
02.09.1999 Donnerstag ARD 21:45-22:30   20 Tage im 20.Jahrhundert
  Boston, 26. Dezember 2000 - Schöne neue Welt ..Was wurde aus den Utopien des letzten Jahrhundert. (Alcor taut auf.....und läßt grüßen !)
24.08.1999 Dienstag Nord 3 22:15-23:00 Uhr   Prisma: Menschen nach Maß? – Chancen und Risiken des Klonens
  Die rasanten Fortschritte der Genetik führen dazu, daß diese moderne Wissenschaft die Urängste der Menschen heraufbeschwört. Seit der Erschaffung des Klon-Schafes “Dolly” machen Horrorvisionen von menschlichen Klonen Schlagzeilen. Man spricht von der Erschaffung lebender Ersatzteillager von Organen und der Kopie von Genies. Andererseits glauben viele Menschen, daß durch das Klonen das ewige Leben möglich wäre. Die Ziele und Grenzen dieser modernen Technik der Genetik werden auch in der Wissenschaft sehr kontrovers diskutiert. Wie wird die Gesellschaft mit den neuen Möglichkeiten umgehen? Können Wissenschaftler tatsächlich bald “Menschen nach Maß” erschaffen?
15.08.1999  Sonntag Bayern3 15:00-15:30 Uhr VIDEO    GO MaxQ: Themen: Sehen und Hören mit Mikrochips , Intelligente Prothese statt Holzbein , Mit den Augen eines Roboters
  .............mehr Infos
14.08.1999  Samstag 3Sat 07:00-07:45 Uhr   Teleakademie - Dr. Joseph Weizenbaum: Wir suchen nach Erkenntnis und ertrinken an Information
  ...............mehr Infos
31.07.1999  Sonntag VOX 22:10-23:15 Uhr VIDEO    GO Das Wunderwerk Mensch - Dokureihe von BBC. Heute: Im Angesicht des Todes.
  Das Special begleitet den unheilbar an Krebs erkrankten Herbert Möwes in den letzten Monaten seines Lebens. Bem.: Mit diesem Beitrag wird wieder einmal deutlich, wie überaus erstrebenswert der Wunsch nach Unsterblichkeit ist. ...............mehr Infos
25.07.1999 Sonntag Pro7 19:00-20:15 Uhr   Welt der Wunder: u.a. Alterungsprozeß
  "Warum müssen wir eines Tages sterben? Wissenschaftler wollen uns biologisch unsterblich machen."
24.07.1999 Samstag VOX 22:10-00:15 Uhr VIDEO    GO Das Wunderwerk Mensch - Dokureihe von BBC. Heute: Das Superhirn/Für immer jung. 
  Was wissen wir über das komplizierteste Organ und wieso altern wir ? Bem.: TV-Spielfilm schrieb "der Alterungsprozeß sei nicht aufzuhalten", dies wurde durch jüngste wissenschaftliche Ergebnisse wiederlegt. Siehe Thema: Unsterblichkeit/Lebensverlängerung/Kryonik auf dieser Homepage.......was der BBC-Beitrag dazu sagt, bleibt abzuwarten.
24.07.1999 Samstag Pro7 19:45-20:15 Uhr   Galileo Extra: - Thema: Ewiges Leben. u.a.
  "Alcor- Tiefgekühltes bleibt länger frisch - das wissen wir alle. Aber kann Tiefkühlung auch unser Leben verlängern? Und uns vielleicht sogar unsterblich machen? 700 Menschen weltweit glauben das - der berühmteste von ihnen ist der 1966 verstorbene Walt Disney. Auch er hat seinen Körper einfrieren lassen, in der Hoffnung, eines Tages von den Toten aufzuerstehen. Die amerikanische Firma Alcor bietet diesen Service für viel Geld an."(Quelle:HP Pro7)   Bem.: An alle Besucher dieser Homepage. Hat jemand diesen Bericht auf Video aufgenommen ? Wenn ja...bitte melde Dich bei mir: sven@transhuman.de
10.07.1999 Samstag VOX 22:05-00:10 Uhr   Das Wunderwerk Mensch - Dokureihe von BBC. Heute: Die Natur des Körpers/Die Geburt des Lebens.
  Eine Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper auf seiner Reise durch das Leben- von der Zeugung, über alle Entwicklungsstadien bis zu seinem Ende, dem Tod.
08.07.1999 Donnerstag Arte 20:15-20:45 Uhr VIDEO    GO Künstliche Intelligenz
  Die 360°-GEO-Reportage von Tilman Brucker (D,1999)........mehr Infos
01.07.1999 Donnerstag 3Sat 17:15-17:45 Uhr VIDEO    GO Gene - Schlüssel zur Unsterblichkeit ?
  Von Herbert Biber (D,1997). Zu Wort kommen James D. Watson und Konrad Beyreuther (Universität Heidelberg).
20.06.1999 Sonntag  RTL 23:15-00:10 Uhr VIDEO    GO Medizin der Zukunft  
  Die unglaublichen Möglichkeiten der Mediziner (D,1999)....mehr Infos
13.06.1999 Sonntag Pro7 ab 19:00 Uhr VIDEO    GO Welt der Wunder: u.a. Handtransplantation
  Meilenstein in der Medizin: Transplantationen von Gliedmaßen werden schon bald eine ganz alltägliche Operation sein. Als vor 14 Jahren ein Mann seine linke Hand verlor, konnte ihm nur eine Prothese helfen. Jetzt hat ein amerikanisches Ärzteteam dem Mann mit der Hand eines Toten ein neues Leben geschenkt
10.06.1999 Donnerstag Pro7 ab 19:50 Uhr VIDEO    GO Galileo: u.a. Unsterblichkeit - Kampf dem Alter
  Dr. Michael Fossel von der Firma Geron [Link] und Autor des Buchs "Das Unsterblichkeitsenzym" [Link] gibt eine Prognose zur zukünftigen Lebenserwartung.......(siehe Kryonik&Unsterblichkeit)

Ó Sven Haferkamp 12.10.2000  webmaster@extropie.de       [Home]