| 29.08.2000 |
Dienstag |
Arte |
23:15-00:00 |
VIDEO
GO |
Die
Entschlüsselung der Gefühle |
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Eine Exkursion in die Natur des Unbewussten
Dokumentation von Klaus Simmering
Auch wenn sie uns oft genug verwirren - Gefühle sind die Fäden, die unsere Gedanken zusammenhalten. Und wenn es um die Erklärung der Gefühle geht, ist Sigmund Freuds Psychoanalyse auch nach 100 Jahren noch heiß diskutiert. Was lässt einen Menschen zittern beim Anblick einer geschlossenen Tür? Warum rennt ein Bär von einem Mann vor einer kleinen Spinne davon? Warum können schlimme Kindheitserlebnisse einen Menschen jahrzehntelang in Depressionen versinken lassen? Freud hat den Weg zu Antworten auf diese Fragen gewiesen: Sie liegen tief im Keller unserer Seele, im Unbewussten. Der Film geht diesen Fällen nach und macht dabei eine Exkursion ins Unbewusste. Er öffnet verschiedene Türen, die in dieses dunkle Reich führen, so z. B. unsere Träume. Haben sie wirklich die Bedeutung, die Freud ihnen zuschrieb? Oder haben jene Neurowissenschaftler recht, die Träume als bloße elektro-chemische Müllentsorgung des Gehirns ansehen? Freudianer und Hirnforscher haben sich jahrzehntelang wie Feuer und Wasser bekämpft. Plötzlich nähern sie sich einander an. Heißt das, dass frühkindliche Erfahrungen nun festverdrahtet in den Windungen des Gehirns geortet werden? Kommen hochempfindliche physikalische Verfahren nun den Freudschen Komplexen auf die Spur? Was ist passiert?
(Quelle G.O.Online)
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| 23.08.2000 |
Mittwoch |
VOX |
23:05-00:05 |
Erstausstrahlung |
BBC
Exclusiv: Medizin ohne Grenzen -3- Die Gesichter-Macher - Chirurgen geben Kindern ein neues Gesicht |
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Schönheitschirurgen haben nicht unbedingt den besten Ruf. Ihre Arbeit wird meist nur mit Silikonbusen und Face-Lifting in Verbindung gebracht. Die Ärzte selbst gelten als geschäftstüchtige Nobel-Chirurgen. Doch einmal pro Jahr gilt das Interesse der Plastischen Chirurgen nicht den Reichen und Schönen, sondern den Ärmsten der Armen: Sie operieren entstellte Kinder in der Dritten Welt und geben ihnen ihr Gesicht zurück. Die Dokumentation DIE GESICHTER-MACHER, die BBC Exklusiv am 23. August um 23.00 Uhr im Rahmen der dreiteiligen Reihe MEDIZIN OHNE GRENZEN bei VOX ausstrahlt, zeigt das Schicksal von drei Kindern und die Operation, die ihr Leben verändert ... Hasenscharten, Gaumenspalten und Gesichtstumore: In Europa werden solche Missbildungen standardmäßig kurz nach der Geburt operiert - deshalb bekommt man sie kaum mehr zu sehen. In der dritten Welt hingegen kommt jedes fünfte Kind mit einem deformierten Gesicht zur Welt. Vor allem auf den Phillipinnen tritt dieses Phänomen doppelt so häufig wie im Westen. Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass es mit den Lebensbedingungen und auch mit der Ernährung in armen Ländern zusammenhängt. "Operation
Smile" will den entstellten Kindern ihr Gesicht zurückgeben. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein internationales Team von Plastischen Chirurgen, die einmal pro Jahr zum "Woodstock der medizinischen Welt" aufbrechen. In nur neun Wochen bereisen sie 17 Länder und geben über 5.000 Kindern durch eine Gesichts-Operation eine Chance für ein normales Leben. Die Mission der Schönheitschirurgen ist dabei alles andere als einfach: Sie müssen oft unter einfachsten Bedingungen schwierigste Eingriffe durchführen. Ihr OP ist oft nur ein Zelt, operiert wird solange es hell genug ist. Bis zu 40 Kinder kommen pro Tag unters Messer. DIE GESICHTER-MACHER ist eine schockierende Dokumentation. Die Gesichter der entstellten Kinder sind ein ungewohnter und auch erschreckender Anblick. Die Fälle und die notwendigen chirurgischen Eingriffe werden in der zum Verständnis notwendigen Deutlichkeit gezeigt - ebenso wie die erstaunlichen Resultate nach den Operationen. Deshalb macht diese Dokumentation aus der BBC-Reihe
"Living Proof" auch Hoffnung: Sie begleitet drei Kinder von den
Phillipinnen, deren Eltern bereits die Hoffnung aufgegeben hatten, dass ihre Kinder einmal ein normales Leben führen können. Erst "Operation
Smile" gibt ihnen zum ersten Mal in ihrem jungen Leben einen Grund zu Lächeln ...
(Quelle G.O.Online)
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| 22.08.2000 |
Dienstag |
N3 |
22:15-23:00 |
VIDEO
GO |
Die
Macht der Grauen Zellen (2) Wie das Gehirn manipuliert wird |
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Duftstoffe animieren zum Kaufen, Musik kann die Lustregionen aktivieren, und mit pharmakologischen Wirkstoffen soll das Gedächtnis von Suchtkranken umprogrammiert werden. Praktische Beispiele dafür, wie das Gehirn manipuliert wird.
Die bahnbrechenden Erkenntnisse der modernen Hirnforschung stellen unser traditionelles Menschenbild völlig auf den Kopf. Alles Denken, Fühlen und Handeln, sozusagen das Wesentliche unserer Persönlichkeit, entsteht nämlich im Gehirn. Das faszinierendste Organ unseres Körpers handelt jedoch nicht autonom, sondern auf Grundlage aller biografischen Erfahrungen, die in den Verknüpfungen der Nervenzellen lebenslange Spuren hinterlassen.
Hirnforscher versuchen deshalb, diese Spuren, die sich in elektrischen und biochemischen Impulsen niederschlagen und so die "Persönlichkeit" ausmachen, zu entschlüsseln. Ihre Entdeckungen sind der erste Schritt, um mit "sanften" Mitteln in das Innerste des Menschen einzugreifen.
Die Dokumentation berichtet von Neuro-Wissenschaftlern, die in Deutschland, USA und Kanada die Sprache des Gehirns erforschen, und zeigt, was der "sanfte Eingriff" ins Gehirn schon heute bewirken kann. Von der Pille zum Stillen ungezügelter Fresslust bis hin zu "Neurobics", einem Training, das die grauen Zellen vor Verschleiß schützen soll, reichen die Möglichkeiten, mit denen die die grauen Zellen manipulierbar werden.
(Quelle G.O.Online)
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| 19.08.2000 |
Samstag |
VOX |
22:10-23:55 |
Wiederholung
VIDEO GO |
BBC
Exklusiv: Das Wunderwerk Mensch |
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4. Das Superhirn / 5. Für immer jung
Sechsteilige Dokumentations-Reihe, Großbritannien 1998
4. Das Superhirn Das komplizierteste Organ, das die Natur hervorgebracht hat: Wie funktioniert das Gehirn, dieses unglaubliche Gebilde, das den Menschen so einmalig macht? Der Film veranschaulicht, wie das Gehirn das Zusammenspiel all unserer Sinne regelt, die Funktionen unseres Körpers steuert und damit zum Zentrum unserer Existenz wird. Ein Fünftel aller Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, benötigt das Gehirn, um ganze Arbeit leisten zu können. Wenn wir z. B. Musik hören, werden mehrere verschiedene Teile des Gehirns aktiviert, differenziert nach Melodie, Rhythmus und Tonhöhe. Zum ersten Mal ist - in 10.000facher Vergrößerung - im Fernsehen zu sehen, wie ein Gedanke entsteht: Eine einzelne Hirnzelle, ein Neuron, feuert mit 400 Stundenkilometern einen elektrischen Impuls ab. Die einhundert Billionen Neuronen, aus denen das Gehirn besteht, erzeugen gemeinsam so viel Elektrizität, dass sie eine Glühbirne zum Leuchten bringen könnten. Sie sind auch verantwortlich für die empfindliche chemische Balance im Gehirn, die beispielsweise durch Alkohol gestört werden kann. Im Vergleich zu Schimpansen und Termiten werden am Beispiel einer NASA-Astronautin, eines australischen Park-Rangers und des Siegers eines Gedächtniswettbewerbs die verschiedenen Funktionen des Gehirns beleuchtet sowie seine Evolution, seine unglaublichen Leistungen und seine letzten Geheimnisse betrachtet. Warum können wir uns bewegen, ohne darüber nachzudenken? Was ist Bewusstsein? Warum spielt das Sehen im menschlichen Gehirn eine so große Rolle? 5. Für immer jung Mit dem Älterwerden verbinden wir Falten, körperliche Beschwerden und graue Haare - ein Thema, dem wir gerne ausweichen. Wir tun viel, um den Alterungsprozess hinauszuzögern. Doch er ist unaufhaltsam, denn die Regenerationsfähigkeit des Körpers lässt nach. Wie und warum geschieht dies alles? Die Mathers sind auf einer Farm in Kansas gemeinsam alt geworden. Cowboy Bud sitzt mit 78 immer noch täglich im Sattel, Viola ist 64. In Kürze feiern die beiden ihren 45. Hochzeitstag mit einem großen Familientreffen und einer Reise nach Alaska und New York. Bud hat nur noch wenige graue Haare auf dem Kopf, während sie an den Augenbrauen und in den Ohren stärker wachsen als früher. Bei Viola hat die Sehkraft stark nachgelassen. Eine Fahrt in das menschliche Auge macht deutlich, warum dies so ist. Während die Linse bei einem Kind fast vollkommen klar ist, ist sie im Alter von zwanzig Jahren schon leicht getrübt. Ein Prozess, der sich fortsetzt und schlimmstenfalls im Alter zum "grauen Star" führt. Auch die Farbwahrnehmung ändert sich. An den Gemälden von Claude Monet kann man das deutlich sehen: Die Bilder, die er in seinem Garten in Giverny gemalt hat, wurden mit der Zeit immer rötlicher, nach seiner Augenoperation wieder bläulicher. Auch die Hörfähigkeit lässt im Alter nach. Um die reduzierten Informationen zu verarbeiten, muss das Gehirn härter arbeiten, ein Grund, warum alte Menschen manchmal einen verwirrten Eindruck machen. Die Haut ist dünner geworden und weniger elastisch, und im Alter von 70 Jahren hat der Mensch dreißig Prozent seiner Muskelkraft verloren. Aufgrund der unterschiedlichen Fettverwertung tendieren Männer leichter zu Herzkrankheiten. Viola ist mit 58 Jahren an Meningitis erkrankt. Erst ein Trick ihrer Kinder holte sie aus dem Koma zurück: Sie erzählten ihr, Bud sei mit einer anderen Frau nach Mississippi gefahren... Viele Facetten des Alterungsprozesses sind den Wissenschaftlern immer noch ein Rätsel, und eigentlich ist er ein Paradoxon. Wenn unser Körper sich ständig erneuert, warum sehen wir dann nicht immer jung aus? Weil Erneuern Kopieren bedeutet und die Qualität - wie bei einer Videokassette - von Kopie zu Kopie schlechter wird? Warum leben wir dann so lang?
(Quelle: G.O.Online)
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| 16.08.2000 |
Mittwoch |
VOX |
23:10-00:10 |
Erstausstrahlung |
BBC
Exclusiv: Medizin ohne Grenzen -2- Die Eizellen Börse - Das Geschäft mit ungeborenem Leben |
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VOX zeigt die dreiteilige, spektakuläre BBC Exklusiv-Reihe an drei aufeinanderfolgenden Terminen zum Thema: Medizin ohne Grenzen. Täglich gelingen den Forschern neue Wunder. Täglich machen Begriffe wie künstliche Befruchtung, Gene oder Unsterblichkeit Schlagzeilen. Jetzt ist den Medizinern die Gen-Revolution gelungen - die Entschlüsselung der menschlichen DNA. BBC Exklusiv hinterfragt am Beispiel dreier verschiedener Themen die Grenzen der Medizin. Susan wirkt so wie man sich eine erfolgreiche Geschäftsfrau vorstellt: Nach einer Karriere als Schauspielerin und Model in Los Angeles entdeckte sie eine Marktlücke und erfand gleich eine Mission dazu. Sie wurde Händlerin des wahrscheinlich wertvollsten Gutes, dass eine Frau geben kann: Leben. Die Dokumentation DIE EIZELLEN BÖRSE, die VOX im Rahmen der DCTP Mittwochreportage ausstrahlt, befasst sich mit einer bedenklichen Form des Geschäfts mit ungeborenem Leben. Susan handelt mit Eizellen von Frauen, und sie sieht keinerlei Problem darin. Unfruchtbarkeit ist für sie kein Schicksal, sondern eine Krankheit. Frauen die darunter leiden, tragen keinerlei Schuld. Deshalb muss man den Kranken ebenso helfen, wie jemandem, der einen Herzfehler hat. Deshalb macht Susan den Handel mit der wertvollen Ware möglich und beschreibt ihren Service wie eine Boutique, in der sich die Leute kaufen können, was sie gerne haben wollen. "Ich bin seit 10 Jahren im Geschäft, und seither hat sich eine Menge geändert. Die Leute wollen heute mehr über die Spenderin wissen. Sie möchten genetisch perfekte Kinder bekommen, und je größer die Möglichkeiten werden, umso mehr wollen sie haben." Robert und Nancy sind so ein Paar. Beide gehen auf die 50 zu und haben einen zwei Jahre alten Sohn. Seine Geburt wurde erst durch Lauren möglich, eine Eizellen-Spenderin aus Susans Kartei. Alles verlief so erfolgreich, so dass nun ein zweites Kind auf die selbe Weise möglich gemacht werden soll. Lauren hat Universitäts-Abschluss und ist körperlich fit. Sie spendet ihre Eizellen, weil sie glaubt, dass es richtig sei und der Gesellschaft diene. Die Entnahme der Eizellen beschreibt sie als schmerzhaften Prozess "irgendwo zwischen Blutabnahme und Knochenmarks-Spende". Das Paar und die Spenderin haben eine offene Beziehung zueinander, in der Vertrauen das wichtigste sei. Somit gehört das Kind in gewisser Weise allen dreien; trotzdem leben Robert und Nancy mit der Angst, dass Lauren das Kind eines Tages als ihren Sohn betrachten könne. Damit dies möglichst nicht passiert, zahlen unfruchtbare Paare in den USA bis zu 100.000 Mark für das perfekte Ei. Die Spender sind oft Studentinnen mit einem hohen Intelligenzquotienten. In England kann man den kommerziell geprägten amerikanischen Markt nicht imitieren. Hier vertraut man auf ein Modell des Eizellen-Sharings: Manche Frauen können Eier produzieren, brauchen aber eine künstliche Befruchtung. Sie können Eier spenden und werden im Gegenzug sofort behandelt - und nicht, wie sonst üblich, erst nach einer Wartezeit von zwei Jahren. Die Spenderin erfährt allerdings nicht, was mit ihren Eizellen passiert und ob daraus Kinder geboren wurden ... DIE EIZELLEN BÖRSE ist eine Dokumentation über ein äußerst sensibles Thema. BBC Exklusiv betrachtet das Problem deshalb aus verschiedenen Perspektiven: Aus der Sicht des Paares, das in einem Dilemma steckt und der Spenderinnen sowie der Händler, die die Paare mit den Spenderinnen zusammenbringen. Der Preis ist für alle Beteiligten im wahrsten Sinne des Wortes hoch - und vielleicht müssen diesen Preis später die Kinder dreier Eltern bezahlen ...
(Quelle:
G.O.Online) |
| 15.08.2000 |
Dienstag |
N3 |
22:15-23:00 |
VIDEO
GO |
Die
Macht der Grauen Zellen (1) Wie das Gehirn uns steuert |
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Wie kann man einem lebenden Gehirn beim Denken zusehen? Was geschieht in unserem Kopf, wenn wir sprechen, lesen oder Musik hören? Wieviel von dem, was unser Gehirn täglich leistet, nehmen wir bewusst wahr? Ist etwas dran an der Vermutung, wir seien Sklaven unseres Gehirns? Aufregende Fragen, denen Forscher rund um den Globus auf der Spur sind. Gehirnforschung, so scheint es, ist neben Gentechnologie und Weltraumfahrt eines der letzten großen Abenteuer der Wissenschaft. Dass die Hirnforschung mittlerweile so an Bedeutung gewonnen hat, ist nicht ohne Grund so: Die Entwicklung der Mikroelektronik hat den Gehirnforschern in den letzten 20 Jahren völlig neue Instrumente in die Hand gegeben, die den "Blick" ins lebende Gehirn möglich machen. Mithilfe hochpräziser Scanner und ausgefeilter Computerprogramme können Wissenschaftler neuerdings den Stoffwechsel aktiver Nervenzellen dokumentieren und daraus Rückschlüsse auf Mechanismen und Strukturen des denkenden Gehirn ziehen. Und nicht nur das. Ebenso lassen sich auch Vorgänge im Gehirn, die wir mit Gefühlsempfindungen oder visuellen Vorstellungen verbinden, im Neuronengeflecht unter unserer Schädeldecke sichtbar machen. Was Forscher mit Hife solcher Verfahren über uns und unser Bewusstsein herausgefunden haben, wirft letztlich auch manche ungewohnten Fragen über uns und unserSelbstverständnis als Mensch auf. Eine weitere Folge, "Wie das Gehirn manipuliert wird", am Dienstag, 22. August, 22.15 Uhr.
(Quelle G.O.Online)
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| 13.08.2000 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
! VERSCHOBEN
! |
Abenteuer
Erde extra: Unsterblichkeit |
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Abenteuer Erde extra : Unsterblichkeit
Irgendwo in einer fernen Stadt, in einem fremden Land, so berichtet die Sage, gäbe es rätselhafte Wesen, die es gefunden haben: Das Rezept! Sie mischen
Kräuter und Mittelchen zusammen, rühren und kochen und dann haben sie ihn: den Trunk der Unsterblichkeit. Aber leider ist es nur eine Sage und noch kennt niemand ein Rezept gegen den Tod. Warum sterben wir? Zu welchem Zweck hat die Natur den Tod erfunden? Warum wollen wir nicht sterben und was unternehmen wir, um das Ende des Lebens möglichst weit hinauszuschieben? Werden diejenigen, die sich heute einfrieren lassen, in naher oder ferner Zukunft wieder auferstehen? Werden wir aus winzigen Stücken Erbgut längst ausgestorbene Lebewesen wiedererschaffen? .
Abenteuer Erde extra über den Traum vom ewigen Leben und über das Geheimnis des Alterns
Interview-Partner
u.a.:
Dr.
Frank Prengel, Vorstandsvorsitzender von De:Trans - Deutsche Gesellschaft
für Transhumanismus e.V.

Wiederholung am: Donnerstag, 17.08.2000
11:00 Uhr - 11:45 Uhr - MDR
(Quelle: HR, Transhuman.de)
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| 12.08.2000 |
Samstag |
VOX |
22:10-23:10 |
Wiederholung |
BBC
Exklusiv: Das Wunderwerk Mensch |
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3. Die jungen Wilden
Sechsteilige Dokumentations-Reihe, Großbritannien 1998
Kindheit und Pubertät: In diesen Lebensphasen erlebt der Mensch die dramatischsten und rasantesten Veränderungen. Schon in den ersten sechs Monaten verdoppelt ein Baby Größe und Gewicht. Über Reflexe wie den Greifreflex, aber auch den verblüffenden Tauchreflex - Babys atmen unter Wasser auch mit weit geöffnetem Mund nicht - gewinnt es langsam die Kontrolle über Muskeln und Bewegungen. Mit sechs Monaten wächst der erste Zahn, ein schmerzhafter Vorgang, wie eine Zeitrafferaufnahme verdeutlicht. Dann ist es Zeit für die nächste Herausforderung: Mobilität. Krabbeln ist ein äußerst komplizierter Bewegungsablauf: Es gibt sieben verschiedene Arten, und mit zwei Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit legt ein Baby ungefähr 200 Meter am Tag zurück. Nach den ersten Schritten folgt im Alter von 15 Monaten die nächste, vielleicht wichtigste Hürde für ein Kind: Die Sprache. Über dreißig verschiedene Muskeln müssen koordiniert werden, um nur ein erkennbares Wort zu sprechen. Mit zweieinhalb lernt ein Kind schon zehn Wörter am Tag und weiß automatisch, wie man sie zu korrekten Sätzen zusammensetzt. Mit der Sprache lernen Kinder auch, dass sie Individuen sind. Dass andere Personen andere Gedanken, Gefühle und Wünsche haben können, ist uns erst mit vier Jahren bewusst, ein Schlüsselpunkt in der menschlichen Entwicklung. Kein Lebewesen bleibt so lange Kind wie der Mensch. Und nur er leistet sich den Luxus, die anatomische Entwicklung für Jahre zu stoppen, um zu lernen, um neue Verbindungen zwischen den Hirnzellen herzustellen, die für unser ganzes Leben bleiben werden. Erst dann entwickelt sich unser Körper weiter. In der Pubertät verändert sich nicht nur der menschliche Körper dramatisch: Die Pubertät ist eine emotionale Achterbahnfahrt: Die Hormone Östrogen und Testosteron sorgen für die unterschiedliche Entwicklung von Jungen und Mädchen, schlaflose Nächte, die erste Periode, den ersten Samenerguss, das erwachende Interesse an Sex, Haarwuchs an den merkwürdigsten Stellen, Pickel. Wir experimentieren und entdecken eine neue Welt. Unabhängigkeit, Rebellion, aber auch mehr Verantwortung gehören dazu.
(Quelle: G.O.Online) |
| 11.08.2000 |
Freitag |
Phönix |
22:15-23:15 |
VIDEO
GO |
Kopfleuchten |
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Der Film handelt von Menschen, deren Gedächtnis in Stücke brach: von einer Frau, die keine Worte mehr findet, von jemandem, der Farben wahrnimmt wie Musik. Das menschliche Gehirn, sagen die Neurologen, ist die komplizierteste Struktur im gesamten Universum. Je mehr wir darüber wissen, desto größer werden die Rätsel.
Dieser Film ist eine Reise durch Köpfe. Er handelt von Menschen mit Krankheiten und Verletzungen des Gehirns. Der Dokumentarfilm will keine "kalte" Sammlung von Fällen, kein Kabinett des Abstrusen sein. Er ist eine Reise, eine Expedition in ein Gebiet, von dem Doris Lessing sagt: "Es macht uns bewusst, dass wir auf Messers Schneide leben". Der Film berichtet von denen, die die Balance "auf des Messers Schneide" verloren haben und in unglaubliche Abgründe gefallen sind. Aber er ist nicht nur traurig. Es gibt auch Komik und Groteske.
"Kopfleuchten" wurde auf den Hofer Filmtagen im November 1998 uraufgeführt und erfuhr auf zahlreichen Kinoaufführungen danach ein ungewöhnlich positives Echo.
Dokumentarfilm von Mischa Popp und Thomas Bergmann
(Quelle: G.O.Online) |
| 09.08.2000 |
Mittwoch |
VOX |
23:10-00:05 |
Erstausstrahlung
VIDEO GO |
BBC
Exclusiv: Medizin ohne Grenzen -1- Leben ohne Ende - Die Entdeckung der
Unsterblichkeit |
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VOX zeigt die dreiteilige, spektakuläre BBC Exklusiv-Reihe an drei aufeinanderfolgenden Terminen zum Thema: Medizin ohne Grenzen. Täglich gelingen den Forschern neue Wunder. Täglich machen Begriffe wie künstliche Befruchtung, Gene oder Unsterblichkeit Schlagzeilen. Jetzt ist den Medizinern die Gen-Revolution gelungen - die Entschlüsselung der menschlichen DNA. BBC Exklusiv hinterfragt am Beispiel dreier verschiedener Themen die Grenzen der Medizin. Manche Menschen haben offenbar überhaupt keine Lust zu sterben. Sie werden 100 Jahre und älter, und machen dafür Eidechsentränke, Extrakte aus
Hundepenisen, regelmäßigen Sex oder stetigen Zigarettenkonsum verantwortlich. Die meisten Menschen halten es hauptsächlich für Glück - nur einige Wissenschaftler glauben daran, dass sie der Menschheit ein biblisches Alter bescheren können: Ihrer Ansicht nach könnte der Mensch eine halbe Ewigkeit leben. Biologen sehen in unseren Genen ein Potenzial, die Lebenszeit des Menschen auf über 300 Jahre zu erhöhen. Ihr Ziel ist die Entdeckung der Unsterblichkeit. Die Dokumentation Leben ohne Ende, die BBC Exklusiv am 09. August 2000 im Rahmen der DCTP Mittwochsreportage bei VOX ausstrahlt, beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Suche nach Unsterblichkeit. Der Alterungsprozess ist kein unausweichliches Schicksal, sondern eine chronische Krankheit, die man hinauszögern, behandeln und sogar heilen kann. Noch vor zehn Jahren hätte kein Wissenschafter gewagt, auch nur an solche Thesen zu denken. Das Altern wurde als unvermeidlicher biologischer Prozess angesehen - die Gerontologie sollte alternden Menschen das Leben lediglich erleichtern. Es schien als wäre es unmöglich, an der biologischen Uhr zu drehen: Mäuse leben zwei Jahre, Hunde durchschnittlich 15, und die Lebenszeit des Menschen endet nach maximal 100 Jahren. Eine Reihe von aufsehenerregenden Entdeckungen zwang die Wissenschaft jedoch umzudenken. Vor allem ein seltenes Leiden namens Progerie
(Hutchinson Gilfordsche Krankheit) erregte die Aufmerksamkeit der Altersforscher. Progerie ist eine grausame Krankheit: sie lässt Kinder im Zeitraffer altern. Progerie-Kranke werden bereits als Kleinkinder gebrechlich, bekommen Herzinfarkte, leiden an Alzheimer und sterben mit maximal 20 Jahren an den Folgen ihrer Altersschwäche oder den damit auftretenden Krankheiten. Die Existenz von Progerie beweist, dass das Alter in unseren Genen festgeschrieben steht - um unsterblich zu werden, muss man also einiges "umschreiben". Die Gene, die für das Altern verantwortlich sind, hat man - zumindest bei Versuchstieren im Labor - längst ausfindig gemacht: Genetiker kreieren längst Superorganismen: Mäuse, Würmer und Fruchtfliegen, die das siebenfache ihrer natürlichen Lebensspanne erreichen und nach einem langen Leben in Gesundheit sterben. Die Wissenschafter erwarten, dass dies in Zukunft auch für den Menschen möglich wird. Für diejenigen, die nicht so lange warten können, gibt es bereits heute einige Hormontherapien und Diätformen, die das Leben angeblich verlängern. Einige dieser Therapien funktionieren - die meisten jedoch nicht. In Wahrheit scheint nur ein Weg in Richtung Unsterblichkeit zu führen: Die Gentechnologie. Amerikanischen Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, menschliche Zellen eines Fötus zu klonen. Diese sogenannten Stammzellen altern nicht, und sie besitzen die Fähigkeit, beschädigtes Erbgut des Menschen zu reparieren. Diese Erkenntnis führte zu einer wahren Hysterie unter den "Jungbrunnen-Forschern". In ersten Versuchen wurden die Stammzellen Schlaganfall-Patienten injiziert, die sich in der Folge von schweren Gehirnschäden mit Gedächtnisverlust, Sehschwierigkeiten und Lähmungserscheinungen nahezu vollständig erholten. Der Mensch lebt bereits länger, als es die Evolution ihm vorschreibt - wie weit wir in Zukunft gehen könnten, zeigt die Dokumentation Leben ohne Ende. Teil 2 am 16.08.2000; Teil 3 am 23.08.2000
(Quelle:
G.O.Online) |
| 06.08.2000 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
VIDEO
GO |
Zwischen
Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3.
Jahrtausend |
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Folge 5: Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein
Ein Film von Claudia Heiss
Menschen sind sich ihrer bewußt. Jedenfalls meist. Seit jeher beschäftigen sich Philosophen mit dem Rätsel vom
Bewußtsein. Seit kurzem haben sich Naturwissenschaftler aller Sparten dazugesellt: Neurobiologen, Mediziner, Psychologen und Biochemiker fahnden mit ihren Methoden nach dem, was das Bewußtsein des Menschen ausmacht.
Dabei gibt es in der Wissenschaft kaum einen umstritteneren Begriff als das
Bewußtsein. Und so spekulieren die Forscher, stellen die unterschiedlichsten Theorien auf und ersinnen Methoden, wie sie diesen eigentümlichen Geisteszustand fassen können.
Sie versuchen Hirnprozesse zu identifizieren, die mit Bewußtsein zu tun haben könnten - wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Und sie untersuchen, was passiert, wenn das Bewußtsein ausgeschaltet wird im Schlaf oder unter Narkose. Und sie beobachten ratlos, wenn Krankheiten oder Unfälle die Hirnstrukturen
lahmlegen, die für bewußtes Erleben zuständig sind.
In ihrem Film Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein beschreibt die Autorin Claudia Heiss eine Reise durch die Labors der Bewußtseinsforscher in Europa und den USA, wo Forscher zu entschlüsseln trachten, was bisher wissenschaftlich unzugänglich blieb: Wie entstehen im Gehirn aus materiellen Vorgängen die geistigen Eindrücke von Düften, Farben und Gefühlen ? Wie steht es mit dem Bewußtsein anderer Lebewesen? Wozu haben wir überhaupt ‚innere Erlebnisse'? Können Nervenzellen tatsächlich so etwas abstraktes erzeugen wie das ‚Ich'? Schließlich bezweifeln einige Forscher sogar, daß es so Etwas, wie den ‚freien Willen' überhaupt gibt.
(Quelle: G.O.Online & HR) |
| 05.08.2000 |
Samstag |
VOX |
22:00-0:15 |
Wiederholung |
BBC
Exklusiv: Das Wunderwerk Mensch |
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1. Die Natur des Körpers / 2. Die Geburt des Lebens
(Life Story / An Everyday Miracle)
Sechsteilige Dokumentations-Reihe, Großbritannien 1998
1.Teil: Die Natur des Körpers "Das Wunderwerk Mensch" beginnt mit einer Zeitreise durch die Evolution: von der Bakterie zur Amöbe, vom Fisch zur Amphibie, vom Reptil zum Säugetier. Manche haben bis heute fast unverändert überlebt, andere haben sich mit ihrer Umgebung verändert und wandeln sich noch immer. Der Anfang des menschlichen Daseins und die Geschichte unseres Körpers ist eine Geschichte von unglaublichen Leistungen der Natur, geschrieben vor Millionen von Jahren. Während die Menschen sich in den letzten hunderttausend Jahren kaum verändert haben, macht ein einzelner Mensch während seines Lebens drastische Veränderungen durch. Was geht dabei in seinem Körper vor? Wenn ein Mensch auf die Welt kommt, besteht er aus nicht viel mehr als einem bisschen Fett, Zucker, Protein und 75 Prozent Wasser. Dennoch ist er eines der komplexesten Wesen des Universums: Seine Geburt markiert den Start von durchschnittlich 75 Lebensjahren, von denen er dreieinhalb mit Essen verbringt, zwölf vor dem Fernseher, zweieinhalb am Telefon, acht bei der Arbeit. Er wird 40.000 Liter Urin produzieren, seine Fingernägel werden 28 Meter wachsen, das Haar 950 Kilometer. Er wird 22.000 Kilometer gehen, 2.580 mal Sex mit fünf verschiedenen Partnern haben, sich aber nur zweimal verlieben und nur zwei Wochen mit Küssen verbringen. Das Gehirn, das komplizierteste und rätselhafteste Organ des Menschen, wird das konstante Sterben und die Erneuerung von etwa 50.000 Billionen Zellen steuern. Nur die Gehirnzellen selbst - genauso wie die des Herzens - werden nicht ersetzt.
2. Teil: Die Geburt des Lebens Vom Kinderwunsch bis zum ersten Schrei des Neugeborenen: detaillierte Bilder von Zeugung, Empfängnis, der ersten Zellteilung, der Entstehung des Embryos, den einzelnen Stadien der Schwangerschaft und der Geburt - und wie die werdende Mutter sie erlebt. Phillippa und Jeff Watson, beide Mitte 30, möchten ein Kind. Das BBC-Team begleitete das englische Ehepaar vom Kinderwunsch bis kurz nach der Geburt ihrer kleinen Tochter. Das Wunder der Schwangerschaft beginnt, wenn es einem von etwa 500 Millionen Spermien einer männlichen Ejakulation gelingt, das Ei im Eileiter der Frau zur richtigen Zeit zu erreichen und zu befruchten. Mit speziell entwickelten Kameras konnte dieser Moment gefilmt werden: Phillippa ist schwanger. Die natürlichste und alltäglichste Sache der Welt, aber in vieler Hinsicht selbst Ärzten immer noch ein Rätsel. Auf dem viertägigen Weg in die Gebärmutter teilt sich das befruchtete Ei zweimal täglich. Nach ungefähr sechs Tagen ist es sicher in der Gebärmutter eingenistet und hat bereits Hormonausschüttungen angeregt, die der Mutter signalisieren, dass sie schwanger ist. Wie es dem sich jetzt entwickelnden Embryo gelingt, nicht als Fremdkörper vom Körper der Mutter abgestoßen zu werden, ist bis heute ungeklärt. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft entwickelt sich der neue Mensch, in den folgenden sechs Monaten wächst er heran. Mit zwölf Wochen, wenn bei der Schwangeren üblicherweise Übelkeit und Müdigkeit nachlassen, ist der Fötus, obwohl er noch weniger als ein Gramm wiegt, bereits als menschliches Wesen zu erkennen. Alle Organe sind vorhanden, und manche arbeiten schon: Das Herz pumpt täglich 28 Liter Blut, die Nieren produzieren Urin. Mit sieben Monaten macht ein Blick in Phillippas Körper deutlich, wieviel Platz das Baby schon beansprucht. Die Organe der Mutter - Magen, Leber und Lungen - sind nach oben verlagert, ihr Herz ist zur Seite gedrückt worden und vergrößert, um mit der zusätzlichen Arbeit fertig zu werden. Nach neun Monaten bringt Phillippa ihre Tochter zu Hause zur Welt, eins von einer Million Babys, die am gleichen Tag geboren werden.
(Quelle: G.O.Online)
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| 30.07.2000 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
Erstausstrahlung
!? VIDEO
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Zwischen
Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3.
Jahrtausend |
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Folge 5: Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein
Ein Film von Claudia Heiss
Menschen sind sich ihrer bewußt. Jedenfalls meist. Seit jeher beschäftigen sich Philosophen mit dem Rätsel vom
Bewußtsein. Seit kurzem haben sich Naturwissenschaftler aller Sparten dazugesellt: Neurobiologen, Mediziner, Psychologen und Biochemiker fahnden mit ihren Methoden nach dem, was das Bewußtsein des Menschen ausmacht.
Dabei gibt es in der Wissenschaft kaum einen umstritteneren Begriff als das
Bewußtsein. Und so spekulieren die Forscher, stellen die unterschiedlichsten Theorien auf und ersinnen Methoden, wie sie diesen eigentümlichen Geisteszustand fassen können.
Sie versuchen Hirnprozesse zu identifizieren, die mit Bewußtsein zu tun haben könnten - wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Und sie untersuchen, was passiert, wenn das Bewußtsein ausgeschaltet wird im Schlaf oder unter Narkose. Und sie beobachten ratlos, wenn Krankheiten oder Unfälle die Hirnstrukturen
lahmlegen, die für bewußtes Erleben zuständig sind.
In ihrem Film Hirngespinste - Auf der Suche nach dem Bewußtsein beschreibt die Autorin Claudia Heiss eine Reise durch die Labors der Bewußtseinsforscher in Europa und den USA, wo Forscher zu entschlüsseln trachten, was bisher wissenschaftlich unzugänglich blieb: Wie entstehen im Gehirn aus materiellen Vorgängen die geistigen Eindrücke von Düften, Farben und Gefühlen ? Wie steht es mit dem Bewußtsein anderer Lebewesen? Wozu haben wir überhaupt ‚innere Erlebnisse'? Können Nervenzellen tatsächlich so etwas abstraktes erzeugen wie das ‚Ich'? Schließlich bezweifeln einige Forscher sogar, daß es so Etwas, wie den ‚freien Willen' überhaupt gibt.
(Quelle: G.O.Online & HR) |
| 27.07.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
14:30-16:15 |
Erstausstrahlung |
30
Jahre Herztransplantation |
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Moderation: Hans-Ulrich Stelter
Vor über 30 Jahren transplantierte der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard das erste menschliche Herz - ein wahrhaft großer "Schritt für die Menschheit". Doch trotz enormer Fortschritte bei Operationstechnik und Nachsorge sind die beiden größten Probleme noch immer nicht gelöst: Auf der einen Seite die Abstoßungsreaktionen des eigenen Immunsystems, auf der anderen die Tatsache, dass den Chirurgen zu wenig Herzen zur Verfügung stehen: Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist zu niedrig. Die Folge:
Mediziner versuchen, die Lücken mit technischen Hilfsgeräten sowie tierischen Organen zu schließen. Angedacht sind tierische, später menschliche Organbanken mit speziell gezüchteten, hirnlosen Körpern. Das genetisch manipulierte Schwein als Organspender für Menschen - ist es bald Realität? In Dokumentationen und Studiogesprächen versucht die Sendung "Fernsehen als Zeitgeschichte" die verschiedenen medizinischen und moralischen Aspekte zu analysieren und mögliche Entwicklungen aufzuweisen.
(Quelle: G.O.Online) |
| 27.07.2000 |
Donnerstag |
MDR |
11:00-11:45 |
Erstausstrahlung |
Aus
Wissenschaft und Forschung - Träume |
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Jeder hat sie, viele verleugnen sie oder können sich einfach nicht mehr erinnern: Träume seien Schäume, sagt man abwertend. Dennoch suchen Wissenschaftler in den Träumen anderer Menschen zu lesen und zu deuten, was im Gehirn dabei vor sich geht. Lassen sich Träume beeinflussen und zur Heilung psychischer Krankheiten nutzen?
(Quelle: G.O.Online) |
| 26.07.2000 |
Mittwoch |
Phönix |
21:00-21:45 |
Wiederholung
vom 26.04.1999 (B3) |
Futura
- 3 - Der Mensch - Einsam im Kosmos ? |
| |
Sie würden alles dafür geben, um zum Stern ihrer Träume reisen zu dürfen, zur fernen
Sonne, um die ein Planet kreist, den sie entdeckt haben - Geoff Marcy und Alan Butler,
die beiden weltweit erfolgreichsten "Planetenjäger". Am Keck-Observatorium auf Hawaii
bringt ihnen das Licht der Sterne laufend neue Hinweise auf Planeten außerhalb unseres
Sonnensystems. Die Franzosen Michel Mayor und Didier Queloz hatten 1995 den ersten
fernen Planeten gefunden. Marcy und Butler betreiben das Geschäft auf amerikanische Art,
als Rekordjagd. Die Existenz von Exo-Planeten kann man bis heute nur indirekt nachweisen,
durch die Wirkung der Schwerkraft eines Planeten auf seinen Mutterstern. Doch die
Astronomen sind sich sicher: Mit künftigen Beobachtungstechniken wird man Exo-Planeten
fotografieren können. Planeten bedeuten noch lange nicht Leben, schon gar nicht
intelligentes Leben. Sind wir allein im Kosmos? Vielleicht werden wir es nie erfahren,
vielleicht aber wird das SETI-Projekt die Sensation liefern: Signale von Außerirdischen!
SETI - Search for Extraterrestrial Intelligence. Im Dschungel von Puerto Rico lauscht man
mit dem größten Radioteleskop der Welt für SETI in die Tiefen des Kosmos. Und eine
Weltgemeinde stellt ihre Computer zur Verfügung, um die Signale auszuwerten, im Projekt
SETI at home. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Entwicklung von Leben kosmischer
Alltag ist - nur, wo ist es und wie finden wir es? Als Mitglied der D2-Mission war der
Astronaut Ulrich Walter tief beeindruckt vom Anblick des blauen Planeten, einsam in der
Weite des Kosmos. Er hält es für wahrscheinlich, dass Menschen die Milchstraße besiedeln,
mag es auch Jahrmillionen dauern. Als kosmische Basis werden die Milliarden von Menschen
allerdings Mutter Erde noch eine Weile brauchen. Die Astronomie des 21. Jahrhunderts wird
von der Suche nach Planeten und nach Spuren von Leben im Kosmos bestimmt sein. Futura -
Aufbruch ins Dritte Jahrtausend: Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir haben Hoffnungen,
Ängste, Visionen. Wenn unsere Kinder und Kindeskinder diese Zukunft erleben sollen, müssen
wir für sie die Erde heute bewahren.
Wiederholung
am 27.07.2000, Phönix, 11:30-12:15
(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de) |
| 25.07.2000 |
Dienstag |
Phönix |
21:00-21:45 |
Wiederholung
vom 19.04.1999 (B3) |
Futura
- 2 - Schöpfer Mensch - Leben ohne Geheimnis? |
| |
Ein Film
von Louis Saul, BR/2000
Im
Mittelpunkt der zweiten Folge der dreiteiligen Reihe "Futura"
steht die Frage nach den
Perspektiven der Erforschung des menschlichen Lebens. Ob das 21.
Jahrhundert das der
Roboter oder das des genmanipulierten Menschen sein wird, kann heute
niemand entscheiden.
Die Gentechnik hat Zündstoff für heiße Diskussionen angehäuft, ob es
dabei um die
Gendiagnostik, um die genetische Verbesserung des Menschen oder um das
Klonen geht.
Um 1900 hatte man gerade die Vererbungsgesetze von Gregor Mendel
wiederentdeckt. Damals
vermutete ein Autor in der "Gartenlaube", "dass die Zeit
der physiologischen
Vervollkommnung und Entwicklung des Menschen sicher noch kommen
werde".
1953 entdeckten der Amerikaner James Watson und der Engländer Francis
Crick ein Geheimnis
des Lebens, die Struktur des Erbmoleküls DNS. In wenigen Jahren soll der
genetische
Bauplan des Menschen vollständig entziffert sein, durch das
Humangenom-Projekt. Einer
der Initiatoren des Human-Genom-Projektes, Charles Cantor, zu den
Perspektiven: "Wir
wissen heute genug über das menschliche Genom, um es auch zu verändern.
Nach meiner
Meinung dürfen wir das nicht nur, wir müssen es sogar."
Das Klonen menschlicher so genannter Stammzellen führt in eine neue
Dimension des Streits
um Gentechnik. Embryonale Stammzellen zur Behandlung von degenerativen
Erkrankungen wie
Parkinson oder Multipler Sklerose, Erzeugung von Gewebe für die
Transplantationsmedizin:
Deutsche Forscher sind in internationaler Zusammenarbeit zu Ergebnissen
gelangt, die hier
zu realistischen Hoffnungen berechtigen. In Deutschland darf allerdings
mit menschlichen
embryonalen Stammzellen nicht geforscht werden, und so könnten ausländische
Kollegen die
Früchte der Arbeit ernten. Das befürchtet Oliver Brüstle von der
Universität Bonn.
Die Firma Sequenom in Kalifornien, eine deutsch-amerikanische
Gentechnikfirma, arbeitet
erfolgreich an Systemen der Gendiagnostik. Gendiagnostik - für viele ein
Reizwort: Die
vollständige Durchleuchtung des Individuums. Und in der Tat liegt im
Wissen um die
genetische Konstitution von Menschen gesellschaftspolitischer Zündstoff.
Doch bei
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Beispiel sieht Sequenom große Präventions-und
Therapiechancen. Die Medizin wird in vielen Fällen nur vorankommen, wenn
die genetische
Basis von Gesundheit und Krankheit geklärt ist.
Die entscheidende Frage wird sein, wer über das genetische Wissen verfügt
und wie eine
Gesellschaft damit umgeht. In den USA ist dieses Thema gegenwärtig
bereits brisant.
Juristen fordern, Eltern zu verpflichten, alles zu tun, um die Geburt von
Kindern mit
genetischen Schäden zu verhindern. Lori Andrews, Rechtswissenschaftlerin
in Chicago,
sieht in solchen Forderungen das Unheimliche, die dunkle Seite der
Gentechnik.
Robert Plomin, Verhaltensgenetiker an der Universität London vermutet,
dass es nur eine
Frage der Zeit ist, bis man die Gene für Intelligenz gefunden haben
wird.. Sein Kollege
Joe Tsien von der Universität Princeton hat immerhin bei Mäusen schon
die Lernfähigkeit
genetisch verbessert. Der gentechnische Weg zu einem Albert Einstein, dem
einst wohl
berühmtesten Wissenschaftler in Princeton, dürfte allerdings noch weit
sein.Lee Silver,
ebenfalls aus Princeton, sieht durch Gentechnik die menschliche Spezies
auseinander
driften, in zwei Arten, die sich nicht mehr miteinander fortpflanzen können.
Gerade die
Mittelschicht - so Lee Silver - tut alles, um ihren Kindern bessere
Lebenschancen zu geben.
Mag man dies auch für reine Spekulation halten: Wie in manchen anderen
Bereichen auch
könnte sich die Kluft zwischen den Armen und den Reichen auf dieser Erde
durch
Genforschung gewaltig vertiefen.
Jede Zeit, jede Kultur, jede Gesellschaft definiert neu, was ethisch
erlaubt ist.
In Deutschland droht der Blick für die Chancen der Gentechnik verloren zu
gehen,
wegen der historischen Belastung durch die Erbgesundheits-Ideologie
des
Nationalsozialismus. Die Würde des Menschen sollte unantastbar bleiben -
doch auch
seine Gene? Robert Edwards, Erzeuger des ersten Retortenbabys, fürchtet
sich nicht
vor der genetischen Verbesserung des Menschen, doch er mahnt zur allergrößten
Vorsicht
bei diesem Tun.
Wiederholung
am 26.07.2000, Phönix, 11:30-12:15
(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de) |
| 25.07.2000 |
Dienstag |
Arte |
19:00-19:45 |
Erstausstrahlung |
Archimedes |
| |
Europäisches Wissenschaftsmagazin
(1): Blick in die Blutbahn Dr. Frank Christ vom Münchner Klinikum Großhadern hält sich eine Sonde an die Mundschleimhaut und auf dem Monitor werden Blutgefäße sichtbar, durch die Blutkörperchen gepumpt werden. Der Intensivmediziner kann die Zirkulation des Blutes in den kleinsten Blutgefäßen direkt beobachten. Das ist ein absolutes Novum in der Medizin. Blindheit als Folge von Diabetes, Ausfall von inneren Organen oder Absterben von Gliedmaßen aufgrund eines postoperativen Schocks sind bekannte Folgen von Dysfunktionen der Mikrozirkulation des Blutes. Sie sind bisher schwer zu behandeln. Dr. Christ ist der erste, der nun ihre Entstehung beobachten kann. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Therapie ist gemacht. Seine Beobachtungen führten zu einer wahrscheinlich wegweisenden Entdeckung: Gleichzeitig mit der Mikrozirkulation dereguliert sich auch die Immunreaktion des Körpers. Neue Erkenntnisse erwartet der Mediziner nun von einer Langzeitstudie in Moskau. In ein paar Jahren werden auch Astronauten in der neuen Raumstation ISS für ihn Experimente durchführen. Durch die Erfindung von Christ und seinen Mitarbeitern wird nun gezielte und schnelle Hilfe im Anfangsstadium von Erkrankungen möglich.
(2): Der Atom-Laser Vor 40 Jahren wurde zum ersten Mal der Laser der staunenden Weltöffentlichkeit vorgestellt. Laser senden konzentriertes, stark gebündeltes Licht aus und sind aus Industrie und Forschung heute nicht mehr weg zu denken. Münchner Physiker haben nun eine komplett neue Art Laser entwickelt: einen Laser, der statt Licht Materie, also einen dichten Strahl gebündelter Atome, ausstrahlt. Der Schritt zum Atom-Laser ist ähnlich groß wie der Schritt von der Kerze zum Laser. Die Atomwellen lassen sich fast wie Laserstrahlen steuern. Dieser Erfolg ist ein Meilenstein für Wissenschaft und Technologie: Der Atomlaser eröffnet neue Wege, um in Zukunft kleinste Nanostrukturen zu untersuchen oder sogar zu erzeugen.
(3): Hoffnung für Parkinson-Kranke Die Parkinsonsche Krankheit entsteht durch Mangel eines Botenstoffes im Gehirn, der eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle der Bewegungen spielt. Es kommt zu Steifheit, Zittern und Starre der Glieder. Zusätzlich leiden die Patienten an Dyskinesien - unkontrollierbaren Muskelbewegungen am ganzen Körper - die dem Patienten das Leben zur Hölle machen. Ein neu entwickeltes Medikament wurde fünf Jahre lang in einer Studie mit überwältigendem Erfolg getestet. Nebenprodukt der Parkinson-Forschung und gleichzeitig eine Weltneuheit ist der sogenannte.
Dyskinesie-Simulator. Damit können Angehörige, Pflegepersonal und Ärzte die Krankheit am eigenen Leib erfahren: ein Roboterarm simuliert die unkontrollierbaren Bewegungen; man muss mit ihm versuchen, eine Tasse Kaffee einzuschenken und wird kläglich scheitern. Der Roboterarm ist mit einer virtuellen Welt am Bildschirm verbunden und führt in die Erlebniswelt der Parkinson-Patienten.
(5): Porträt Kevin Warwick Der Kybernetiker Kevin Warwick aus dem englischen Reading ist für die Medien kein Unbekannter mehr. Kaum eine Woche vergeht, da in irgendeinem Magazin ein Bericht über ihn erscheint. Warwick gibt auch allen Anlass dazu, seine spektakulären Experimente waren in aller Munde. Angefangen hatte alles mit einem Chip, den er sich unter die Haut pflanzen ließ und der mit Geräten in seinem Büro kommunizieren konnte. Betrat er das Haus, öffnete sich die Tür. In seinem Büro schaltete sich automatisch das Licht ein und der Computer startete. Jetzt will Warwick sich einen größeren Chip in der Arm einnähen lassen, der mit seinen Nervenfasern verbunden ist. Sämtliche Gefühlsregungen sollen dann über den Chip, der per Funk mit einem Computer verbunden ist, gespeichert und nach Bedarf noch einmal in den Körper eingespeist werden können. Erlebtes kann somit zweimal erfahren werden. Professor Warwick sieht sich als Vorreiter der
Cyborgs, halb Mensch, halb Maschine. Er will den menschlichen Körper aufrüsten, ihm mehr Sinnes-Möglichkeiten und Fähigkeiten verleihen. "Es ist logisch, dass wir bald von Robotern versklavt werden", so eine seiner provokanten Thesen, die eine Herrschaft der überlegenen Maschinen für die Zukunft prophezeien. Seine Frau und seine Tochter halten ihn für verrückt. "Archimedes" wollte sich selbst ein Bild von diesem exzentrischen Forscher machen und besuchte ihn in
Reading.
(Quelle: G.O.Online) |
| 24.07.2000 |
Montag |
Phönix |
21:00-21:45 |
Wiederholung
vom 12.04.1999 (B3) |
Futura
- 1 - Nach uns die Roboter ? |
| |
"Aufbruch
ins Dritte Jahrtausend - Nach uns die Roboter". Wie utopisch sind
Visionen à la "Blade Runner" heute ? Für Forscher wie Hans
Moravec gar nicht. Er sieht den Menschen als Auslaufmodell, der vom
Roboter abgelöst wird.
Wiederholung
am 25.07.2000, Phönix, 11:30-12:15
(Quelle: Archiv Transhuman.de) |
| 23.07.2000 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
Wiederholung
vom 27.10.1999 (Arte) |
Zwischen
Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3.
Jahrtausend |
| |
Folge 4: Physik ohne Ende
ein Film von Tilman Brucker
Von einem Ende der Physik, wie es in der Vergangenheit immer wieder beschworen wurde, kann am Ende des Jahrtausends keine Rede sein. Die Berufsaussichten für junge Physiker scheinen glänzend. Da nutzt eine kleine Firma in Frankfurt, die von Studenten und Professoren gegründet wurde das an der Universität erarbeitete Wissen und schafft Arbeitsplätze, indem sie hochspezialisierte Elektronik in alle Welt verkauft.
Andere junge Wissenschaftler arbeiten am CERN, dem europäischen Labor für Teilchenphysik bei Genf. Dabei haben sie nicht nur die Chance, die Vergabe der ersten Nobelpreise des neuen Jahrtausends zu beeinflussen: das dort erworbene Wissen wird von Arbeitgebern in vielen Industriezweigen hoch bewertet.
Auch in der Theorie sind aufregende Entwicklungen im Gange. Vieles von dem, was Jahrzehnte lang als gesichert galt, wird durch neue Ergebnisse wieder in Frage gestellt. Schon die ersten Beobachtungen mit den neuen Super-Teleskopen in der chilenischen Wüste führen zu einem neuen Bild vom Ende des Universums. Gleichzeitig kommen beunruhigende Nachrichten aus einem Labor der Universität Köln: danach lassen sich Signale schneller als das Licht versenden.
Wankt am Ende des Jahrhunderts die Relativitätstheorie? Oder können aus Relativitäts- und Quantentheorie noch viel weitergehende Folgerungen gezogen werden, als bisher angenommen? Ein Physiker aus New Orleans leitet mit eindrucksvoller Mathematik sogar die Auferstehung der Toten und das Ewige Leben aus den Grundlagen der Physik ab.
Der Filmautor Tilman Brucker hat sich auf eine Reise durch die Labors der Quanten- und Teilchenphysik begeben. Sein Bericht: Physik - zwischen Heute und Morgen.
(Quelle: G.O.Online & HR & Transhuman.de) |
| 23.07.2000 |
Sonntag |
B3 |
15:30-16:00 |
Erstausstrahlung |
MaxQ
- Lust auf Wissen: Odyssee 2000 |
| |
(bisher
keine weiteren Informationen)
Wiederholung
am 28.07.2000, MDR, 15:30-16:00
(Quelle: G.O.Online & MaxQ) |
| 23.07.2000 |
Sonntag |
B-Alpha |
14:00-14:45 |
Wiederholung
vom 28.06.2000 (B3) |
Forscher
- Fakten - Visionen: Nobelpreise - Olympiade der Wissenschaft |
| |
u.a.
Bericht über Nanovisionär und Nobelpreisträger Prof. Gerd Binnig und
seine aktuellen Arbeiten im IBM-Forschungslabor in Rüschlikon bei
Zürich....die Denkschmiede brachte 4 Nobelpreisträger hervor...
(Quelle: Transhuman.de) |
| 22.07.2000 |
Samstag |
3Sat |
19:20-20:00 |
Wiederholung
vom 11.03.2000 (3Sat) |
Ein
Herz aus dem Labor - Organzüchtung in Deutschland |
| |
Film von Thomas
Greh, Deutschland 2000
(aus der Reihe "ZEIT-TV")
Noch werben Politiker, Showmaster und Sportler in Zeitungsanzeigen für die Organspende. Doch sollten die Visionen einiger Biowissenschaftler wahr werden, könnte die Kampagne in einigen Jahren eingestellt werden. Denn dann kämen die Organe nicht mehr aus den Körpern hirntoter Unfallopfer, sondern aus den
Reagenzgläsern biotechnischer Laboratorien. "Tissue-Engi-neering", so der Fachausdruck für die Züchtung von Geweben und Organen aus einzelnen körpereigenen Zellen, ist die neue Zauberformel in der "Ersatzteil-Medizin". Bereits heute werden Knochenteile, Knorpel und Haut aus patienteneigenen Zellen im Labor herangezüchtet und wieder implantiert. Mit großem Erfolg: 90 Prozent aller so behandelten kaputten Kniegelenke funktionieren wieder. Weit über die Hälfte der Patienten mit chronisch offenen Wunden konnte mit der "Haut aus der Tube" geheilt werden. In Freiburg, Berlin, Münster und Hannover arbeiten Forschergruppen daran, Bauchdecken, Harnröhren, Brustimplantate, Herzklappen aber auch komplexere Organe wie Lebern und Herzen heranzuzüchten. Der Clou bei der Sache: Weil die Ersatzorgane aus den körpereigenen Zellen des Patienten hergestellt werden sollen, wird es auch keine Abstoßungsreaktionen des Körpers geben. Die Patienten können beschwerdefrei weiterleben. Keiner muss mehr starke Medikamente einnehmen. Und schon wird darüber nachgedacht, ob es nicht möglich sein könnte, Organe auf Vorrat zu züchten. Aus solchen menschlichen Ersatzteillagern, produziert aus gentechnisch umprogrammierten embryonalen Stammzellen, könnten sich dann die Transplantationschirurgen ganz nach Bedarf bedienen. Doch es gibt auch warnende Stimmen unter den Wissenschaftlern: Man darf den Herz-, Leber- und Nierenkranken keine falschen Hoffnungen machen. Unsere Generation wird das Herz aus dem Reagenzglas wohl nicht mehr schlagen sehen. Viel wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die bereits funktionierenden Therapien mittels
Tissue-Engineering von den gesetzlichen Kassen anerkannt und bezahlt werden. Sonst droht in absehbarer Zeit eine
Zwei-Klas-sen-Medizin: Wer Geld hat, kann sich sein verschlissenes Kniegelenk wieder herstellen lassen. Die anderen müssen eben weiterhumpeln.
Wiederholung
am 24.07.2000, 3Sat, 09:05-09:40
(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de) |
| 16.07.2000 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
Wiederholung
vom 20.10.1999 (Arte) |
Zwischen
Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3.
Jahrtausend |
| |
Folge 3: Medizin, der Glaube und die Wissenschaft
Ein Film von Juliane Brucker
An der Schwelle zum 3. Jahrtausend scheinen sich Träume zu erfüllen: Blinden Menschen soll mit einer implantierbaren Sehprothese eine Hell/Dunkel-Unterscheidung ermöglicht werden, Roboter erobern den Operationssaal und versprechen schonendere Eingriffe am menschlichen Herzen. Biologische Suchautomaten helfen bei der Entwicklung von Medikamenten, die kaum noch Nebenwirkungen haben sollen und um den steigenden Bedarf an transplantierbaren Organen zu decken, werden transgene Schweine gezüchtet. Alles scheint möglich. Die High-Tech-Medizin feiert Triumphe.
Die Schattenseite: Je präziser, schonender, hygienischer und bekömmlicher die moderne Medizin für den Patienten wird, desto mehr fühlt sich der kranke Mensch alleingelassen im sterilen Maschinenpark der Krankenhäuser und Arztpraxen. Ein Gefühl der Hilflosigkeit, der Verzweiflung, ja der Angst entsteht.
Hat sich der rasante medizinische Fortschritt mittlerweile gegen uns gewandt? Kann die Medizin ohne einen gewissen Zauber, ohne Glauben, der Hoffnung gibt, auskommen ? Die Alternativmedizin lockt mit Auswegen. Was kann sie leisten und welchen Stellenwert hat sie im wissenschaftlichen Medizinbetrieb ?
Zum Ende des Jahrhunderts, dessen Beginn von Medizinern wie Robert Koch und Louis Pasteur geprägt war, ist eine paradoxe Situation entstanden: noch nie erfreuten sich die Menschen in der westlichen Welt einer Gesundheit wie heute und noch nie war die Besorgnis um ebendiese Gesundheit so groß. Was aber ist das eigentlich - Gesundheit ? Diese Frage stellt die Wissenschaftsautorin Juliane Brucker im 3. Teil der Reihe "Zwischen Heute und Morgen", der überschrieben ist mit ‚Die Medizin, der Glaube und die Wissenschaft'. Bei ihrer Reise durch die Labors der Ärzte, die Krankenhäuser und Hospitäler stellte sich ihr aber auch die Frage, ob die Evolution den rundum gesunden Menschen überhaupt vorgesehen hat.
Wiederholung
am 10.07.2000, HR, 02:00-02:45
Siehe
auch Archiv: Link
(Quelle: HR & G.O.Online & Archiv Transhuman.de) |
| 14.07.2000 |
Freitag |
3Sat |
17:00-17:45 |
Erstausstrahlung |
quivive
- Medizin aus Berlin: Schizophrenie |
| |
Moderation: Eckart Schibber
Jeder hundertste Mensch wird irgendwann in seinem Leben einmal wegen einer schizophrenen Psychose behandelt. Für manche bleibt es bei einer Krise, andere aber werden häufiger von Stimmen im Kopf, Trugbildern und Ängsten bedrängt. Etwa ein Drittel der Schizophrenen gilt als chronisch krank. Ihre Umgebung reagiert oft schockiert und verunsichert, viele fürchten die Betroffenen als unberechenbar oder gar gefährlich.
"quivive" zeigt Menschen, die gelernt haben, mit der Krankheit zu leben und stellt moderne Behandlungskonzepte vor. Gibt es Frühwarnzeichen für einen Krankheitsausbruch? Was können Medikamente der neueren Generation? Welchen Stellenwert haben die berufliche und die soziale Integration?
(Quelle: G.O.Online) |
| 13.07.2000 |
Donnerstag |
SWR |
22:20-23:05 |
Wiederholung
vom 14.06.2000 (ARD) |
Zeichen
der Zeit: Die zweite Schöpfung - Der künstliche Mensch |
| |
Ein Film
von Tilman Achtnich
"Aus einem winzigen Stückchen Vorhaut züchten wir menschliche Haut, die ein ganzes Fußballfeld abdeckt", verkündet die Forschungschefin der amerikanischen Firma
Organogenesis stolz. Künstliche lebende Haut ist das erste "Ersatzteil" für den Menschen, das quasi industriell hergestellt wird. In den Biotech-Labors stehen weitere Gewebe vor der Serienreife: Knorpel, Knochen und Blutgefäße. Komplexere Organe wie Leber und Herzmuskelgewebe lassen noch auf sich warten. Mit den Transplantaten aus den Regalen der Medizinfirmen wird sich der Mangel an Spenderorganen beseitigen lassen. Selbst das Ohr aus dem Labor, maßgeschneidert auf Bestellung, ist eine Vision der Zukunftsmediziner. "Wir machen alles, wenn es uns der Gesundheitsmarkt abkauft", verkünden manche Forscher lauthals. Dazu kommen immer neue körperverträgliche Kunststoffe, die die "Verschleißteile" des Menschen - etwa Hüftgelenke - ersetzen. Und die
Mikroelektronik macht den Einbau von Steuersystemen in den Körper möglich. Die könnten einem Querschnittsgelähmten per elektrischer Muskelreizung wieder zur Bewegung von Händen oder ganz zum Gehen verhelfen.
Frankenstein oder die neue Freiheit von der Hinfälligkeit des Körpers? Der Mensch, in Zukunft ein Ersatzteilwesen? Dagegen spricht nichts, sagen vorwiegend die amerikanischen Mediziner. Keine ethischen Bedenken, schließlich geht es ums Heilen. Und ums Geld, denn Bioengineering verspricht der Milliardenmarkt der Zukunft zu werden.
Wiederholung
am 24.07.2000, N3, 23:00-23:45
Wiederholung
am 25.07.2000, N3, 12:00-12:45
(Quelle: G.O.Online & Archiv Transhuman.de) |
| 13.07.2000 |
Donnerstag |
Arte |
21:50-22:55 |
Erstausstrahlung |
Ein
bisschen Mensch im Fisch - Über die Nahrung der Zukunft |
| |
Dokumentation von Silvia Matthies
In über 30.000 Genuss- und Nahrungsmittelprodukten, von Schokolade bis Babynahrung, sind Öle, Fette und Lezithin aus transgenen Sojabohnen versteckt - natürlich ungekennzeichnet. Keine einzige Nahrungspflanze, Obst, Gemüse oder Getreide, ist mehr vor dem Eingriff der Gen-Ökologen geschützt. Menschliche Gene werden in Karpfen eingebracht, Gene chinesischer Zwerghamster in Tabakpflanzen, Flunder in Tomaten etc.. Der Ertrag soll erhöht und die Anfälligkeit gleichzeitig gesenkt werden. Doch Risiken und Nebenwirkungen auf den Menschen sind so gut wie nicht erforscht oder die Ergebnisse nicht veröffentlicht, wissenschaftliche Kritik wird vielfach behindert. Die "Grüne Revolution" ist für die Nahrungsmittel- und die Chemieindustrie ein gigantisches Geschäft. Für den Verbraucher wächst die Angst, da die Hoffnung, dass die Gentechnologie wesentlich zur Ernährungssicherheit beitragen könnte, schwindet. Sind die mit dem technischen Fortschritt eingehandelten Risiken noch kontrollierbar?
Danach Gesprächsrunde (2) Martin Schulze im Gespräch mit Experten.
(Quelle: G.O.Online)
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| 13.07.2000 |
Donnerstag |
MDR |
11:00-11:45 |
FreeTV-Erstausstrahlung |
Olympiade
der Technik |
| |
Vorstoß an die Grenzen des Machbare
In Malaysia ragt der gegenwärtig welthöchste Wolkenkratzer in den Himmel, 450 Meter hoch. Doch Japan plant ein Gebäude, das einen Kilometer hoch werden soll - eine vertikale Stadt. Das olympische Motto "Schneller, höher, weiter" trifft seit jeher auf die Entwicklung der Technik zu. Aber wo soll das enden?
(Quelle: G.O.Online)
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| 12.07.2000 |
Mittwoch |
ZDF |
14:15-15:00 |
FreeTV-Erstausstrahlung |
Discovery
- Die Welt entdecken |
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Sciencefiction
- Frankensteins Erben
Film von Peter Swain und Rod Caird
Ob für Spielfilme, TV-Serien oder Comics, Sciencefiction-Macher arbeiten als Entwicklungslaboranten der Zukunft. Wie eine Flut überschwemmen immer neue Phantasiewelten den scheinbar nimmersatten Markt. An der Spitze, die unendlichen Weiten des Universums mit einem schier grenzenlosen Angebot an außerirdischen Wesen. Und das nicht erst seit
E.T. oder ALF. Auch androide Terminatoren oder liebenswürdige "200-Jahre-Männer" bevölkern längst den Planeten der Futuristen. Mary Shelley ließ sich bereits im 19. Jahrhundert von den aufblühenden Naturwissenschaften inspirieren. Ihr böser Dr. Frankenstein spielte selbst Schöpfer und entwarf ein Monster, das durch den Publikumsschocker von 1931 zu einem der erfolgreichsten Horrorstars avancierte. Künstliche Lebensformen sind seitdem aus der Future-Fabrik nicht mehr wegzudenken. Aber auch ernst zu nehmende Forscher arbeiten in realen Hochsicherheitslabors an geklonten oder sowohl genetisch als auch elektronisch manipulierten Kreaturen. Was einst Zukunftsmusik war, gehört mittlerweile zum wissenschaftlichen Alltag. Sciencefiction von heute ist die Welt von morgen. Wissenschaft und Fiktion beeinflussen das Lieblingsgenre der amerikanischen Traumfabrik gleichermaßen. Zahlreiche Spielfilmausschnitte etwa aus Fritz Langs "Metropolis", Woddy Allens "Schläfer" oder Terry Gilliams
"Twelve Monkeys" geben einen spannenden Einblick in die Welt der Erben Frankensteins.
(Quelle: G.O.Online)
|
| 10.07.2000 |
Montag |
VOX |
21:55-22:55 |
FreeTV-Erstausstrahlung |
P.M.
Reportage: Body Story - Wunderwerk Mensch |
| |
Teil
2: Schwangerschaft und Sterben
Die zweiteilige Reportage-Reihe "Bodystory - Wunderwerk Mensch" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in den faszinierendsten Organismus den es gibt: den menschlichen Körper. Außergewöhnliche dreidimensionale Computer-Animationen zeigen die unvorstellbare "Landschaft" des verborgenen Innenlebens. Das reiche und komplexe Öko-System Mensch erscheint in neuem Licht. Die beiden Reportagen zeigen Menschen in kritischen Situationen des Lebens, die auch sonst Stoff für jeden guten Film bieten. Jedoch fängt Body Story da an, wo das konventionelle Drama aufhört. Marion erlebt die neun aufregendsten Monate ihres Lebens. Das Ei ist befruchtet, neues zerbrechliches Leben ist entstanden und bestimmt Stück für Stück, wie ihr Organismus ab jetzt zu funktionieren hat. Indem sich Marions Körper verändert, wird er zu einem außergewöhnlichen Lebensspender. Bobs Körper ist am Ende. 87 Jahre lang hat er sich gegen den Zerfallsprozess zur Wehr gesetzt und sich immer wieder regeneriert. Doch jetzt sterben Zellen ab und werden nicht ersetzt, Organe drosseln ihre Leistungsfähigkeit und versagen ihren Dienst. Alles geht langsamer bis zum endgültigen Stillstand. Nur seine
DNA lebt in seinen Kindern weiter.
Wiederholung
am 15.07.2000, VOX, 08:25-09:25
(Quelle: VOX & G.O.Online)
|
| 09.07.2000 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
Wiederholung
vom 13.10.1999 (Arte) |
Zwischen
Heute und Morgen - Wissenschaft und Technik auf dem Sprung ins 3.
Jahrtausend |
| |
Folge
2:
Auf der Suche nach der Unsterblichkeit
Ein
Film von Burghard Schlicht
Wie sieht die Zukunft des Lebens unter dem Stern von Genforschung und Gentechnologie aus? Der Film entwirft eine Vision des Lebens, seiner Ursprünge, seiner Entstehung, seiner Geschichte und berichtet über Eingriffe und Manipulationen dieses Lebens. Filmautor Burghard Schlicht zeigt mit aufwendigen Computeranimationen, was da im Körper, im Inneren der Zelle und in der DNA vor sich geht und wie die Biotechnologie in die Lebensprozesse eingreift, sie verändert. Der Film berichtet aber auch über das, wozu die Biotechnologie noch nicht in der Lage ist und vielleicht auch nie in der Lage sein wird, und er räumt mit dem weit verbreiteten Irrtum auf, das Genom sei das Paradigma des Lebens schlechthin. Uralte Träume und uralte Ängste werden gleichermaßen durch die Bio-Technologien aktiviert, wenn von gentechnisch veränderten Lebewesen die Rede ist oder gar vom geklonten Menschen. Schließlich ist, was die Forscher Reproduktionstechnologie nennen, unter anderem Namen als Liebe bekannt. Der Film zeigt, was die Gentechnik derzeit kann und möglicherweise morgen können wird, auf den Gebieten der roten und grünen Gentechnik; er berichtet über Gentests als Waffe im Kampf gegen den Krebs, und er erklärt auch, ob man sich vor dem Klonen fürchten muss. (Der 3. Teil
folgt am 16. Juli.)
Wiederholung
am 10.07.2000, HR, 02:00-02:45
Siehe
auch Archiv: Link
(Quelle: HR & G.O.Online & Archiv Transhuman.de) |
| 09.07.2000 |
Sonntag |
B-Alpha |
13:15-14:15 |
Erstausstrahlung |
Alpha
- auf dem Weg ins 3.Jahrtausend: Tod |
| |
(bisher
keine weiteren Informationen)
(Quelle: B-Alpha & G.O.Online) |
| 06.07.2000 |
Donnerstag |
Pro7 |
19:50-20:15 |
Erstausstrahlung |
Galileo |
| |
Bioprothese
Kreuzbandriss, Arthrose, letztendlich ein kaputtes Kniegelenk: Für viele Sportler der absolute Horror, denn das bedeutet fast immer das Aus der sportlichen Karriere. Die Ärzte der Münchner Alpha-Klinik können solchen Patienten jetzt neue Hoffnung geben. Das Zauberwort: Bio-Prothese. Nach einer Operation wächst auf dem blanken Knochen Ersatzknorpel nach – das Kniegelenk ist gerettet.
(Anm.: Tissue Engineering !?)
(Quelle: Pro7) |
| 03.07.2000 |
Montag |
VOX |
22:05-23:05 |
FreeTV-Erstausstrahlung |
P.M.
Reportage: Body Story - Wunderwerk Mensch |
| |
Teil
1: Virusinfektion und Herzinfarkt
Die zweiteilige Reportage-Reihe "Bodystory – Wunderwerk Mensch“
nimmt den Zuschauer auf eine Reise in den faszinierendsten Organismus, den
es gibt: den menschlichen Körper. Außergewöhnliche dreidimensionale
Computer-Animationen zeigen die unvorstellbare "Landschaft" des
verborgenen Innenlebens. Das reiche und komplexe Öko-System Mensch
erscheint in neuem Licht.
Die beiden Reportagen zeigen Menschen in kritischen Situationen des
Lebens, die auch sonst Stoff für jeden guten Film bieten. Nur Body Story
fängt da an, wo das konventionelle Drama normalerweise aufhört.
Zwei Tage vor ihrem großen Auftritt als Sängerin hat es sie erwischt.
Holly, eine 25jährige attraktive Farbige, hat sich erkältet. Ein winzig
kleiner Virus gelangt durch ihren Hals in ihren Körper. Sechs Stunden
später beginnt sie zu husten: inzwischen sind 10.000 Viren in Aktion.
Dann rücken die Grippe-Killer an, ihr Immunsystem schlägt zurück.
John ist ein echtes Arbeitstier. Der 45jährige Maurer schuftet ohne
Rücksicht auf Verluste. Plötzlich fühlt er einen furchtbaren Schmerz in
der Brust. In seinem Körper hat der Stress eine tödliche Kettenreaktion
ausgelöst.
Wiederholung
am 08.07.2000, VOX, 08:40-09:40
(Quelle: VOX & G.O.Online)
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| 03.07.2000 |
Montag |
Discovery
Channel |
20:30-21:30 |
PayTV-Erstausstrahlung |
Faktor
X - Die Wissenschaft des Übernatürlichen: Besuch im Jenseits |
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Egal, ob man daran glaubt oder nicht: Tatsache ist, dass überall auf der Welt zahlreiche ungeklärte Phänomene existieren. In 13 Folgen unternimmt diese BBC-Dokumentarserie eine Expedition ins Ungewisse. Mythen und Fakten rund um seltsame Phänomene werden gegenübergestellt, neue Daten wurden recherchiert, und alles schließlich mit den modernsten Methoden der Wissenschaft untersucht. Forscher werden auf ihrer Suche nach der Wahrheit begleitet, wenn sie das scheinbar Unerklärliche schrittweise rational hinterfragen. Mit Hilfe von Archivaufnahmen, Experten-Interviews und dramatischen Rekonstruktionen gelingt es Faktor X, Mythos und Wirklichkeit so darzustellen, dass der Zuschauer am Ende seine eigenen Schlüsse daraus ziehen kann.
BESUCH IM JENSEITS
"Nahtodeserfahrungen" nennt es die Medizin: Das Erlebnis eines Menschen, der dabei ist, die Schwelle des Todes endgültig zu überschreiten. Menschen, deren Leben in letzter Sekunde doch noch gerettet wird, beschreiben danach alle ähnliche Erfahrungen: Es beginnt meist mit dem Gefühl, sich von seinem Körper und dessen Qualen zu entfernen, über ihm zu schweben. Dann fühlt man sich durch einen Tunnel gezogen, an dessen Ende gleißendes Licht strahlt. Und schließlich gelangt man an einen wunderschönen Ort, eine blühende Landschaft, manchmal bevölkert mit toten Lieben. Und schließlich erreicht einen eine Stimme, die zurück ins Leben ruft.
Viele der beinahe Toten berichten von einem Moment der Entscheidung, dem Unwillen, ins Leben zurückzukehren, kurz vor der Wiederbelebung. Diese Menschen erleben einen flüchtigen Moment der Trennung von Seele und Körper. In allen Religionen, allen Kulturen von Anbeginn an findet sich diese Vorstellung einer Reise der Seele nach dem Tode hin zu einem glücklichen, heilvollen Ort. Sind dies Ergebnisse von Todeserfahrungen einzelner? Selbst die Schilderungen von Kindern mit Todeserfahrungen stimmen weitestgehend überein. Ein Beweis für die Existenz eines Jenseits?
Doch auch Menschen in extremen Stresssituationen erleben ähnliche Sinneseindrücke. Piloten von Kampfflugzeugen können durch die starken Gravitationskräfte in kurzzeitige Ohnmachtszustände, sogenannte Blackouts, fallen. In Versuchsreihen konnte festgestellt werden, dass es in diesen wenigen Sekunden zu einer neuronalen Nervenüberreizung im Gehirn kommt. Das Gehirn isoliert sich von der äußeren Welt und bastelt sich, wie unter dem Einfluss halluzinogener Drogen, eine eigene, angenehme Welt.
Auch hier kommt es zu dem Eindruck eines Tunnels, aus dem grelles Licht strahlt. Auch Ketamin, eine Modedroge der Techno-Szene, führt zu analogen Erlebnissen. Ketamin dockt an den MNDA-Rezeptoren im Gehirn an und blockiert so von außen eindringende Reize. Das Gehirn füllt das so entstehende "Vakuum" mit selbsterfundenen Geschichten.
Sind religiöse Jenseitsvorstellungen nur Folgen einer Nervenstörung im Gehirn? Mit Hilfe der modernen Kernspintomographie versucht die Medizin, das Gehirn zu kartographieren, eine Art emotionale Landkarte des Gehirns zu erstellen. Bei Sauerstoffmangel im Gehirn reagieren als erstes der visuelle Kortex und die Schläfenlappen, die für Erinnerung und Wahrnehmung zuständig sind, mit Fehlfunktionen. Dies kann insbesondere die Visionen eines Lichtes am Ende eines Tunnels hervorrufen. Unser Denken zieht sich von der Außenwelt zurück. Wie die nächtliche Welt draußen vor dem Fenster eines hellerleuchteten Zimmers ist die Realität neben den Halluzinationen nicht mehr wahrnehmbar.
Das menschliche Gehirn scheint darauf programmiert, die schrecklichen Momente des Sterbens nicht mehr wahrnehmen zu müssen. Doch die übereinstimmenden Eindrücke der eigenen Seele, die sich vom Körper trennt und auf ihn zurückblickt, können bis heute nicht erklärt werden. In manchen Fällen sind die kurzfristig Gestorbenen in der Lage, das Gesehene so detailliert und realitätsgetreu zu beschreiben, dass es nicht auf reine Einbildungen zurückgeführt werden kann.
Wissenschaftler glauben, dass auditive Eindrücke vom Gehirn bebildert
werden, Gläubige halten an der Idee der Seelenreise fest. Welche Seite recht hat, wird wohl jeder Einzelne nur bei seinem eigenen Tod erfahren.
Wiederholung am 04.07.2000, Discovery C., 04:30-05:30
Wiederholung am 04.07.2000, Discovery C., 12:30-13:30
Wiederholung am 08.07.2000, Discovery C., 15:30-16:30
Wiederholung am 09.07.2000, Discovery C., 03:30-04:30
(Quelle: Premiere World)
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| 29.06.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
23:25-23:55 |
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MaxQ
- Lust auf Wissen: Mit Highspeed durchs All - Antriebstechniken der
Zukunft |
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Der alte Traum vom Reisen ins
Weltall ist nähergerückt: Vor 200 Jahren wollten die Visionäre und
Erfinder noch mit Heißluftballons oder Kanonen zu den Sternen gelangen.
Heute, im Zeitalter der chemischen Raketenantriebe, ist der Flug ins All
beinahe schon Routine. Doch die Raketen müssen zu viel Treibstoff
mitnehmen und ihre Nutzlast ist zu gering. Für eine längere bemannte
Reise durch das All bräuchte man schon idealerweise einen "WARP-Antrieb"
wie in der Fernseh-Serie "Raumschiff Enterprise".
Damit der Traum vom Reisen durchs All nicht "Science Fiction"
bleibt, werden heute völlig neue Antriebs-Konzepte entwickelt: Raketen,
die mit Laser oder heißem Wasserdampf starten können, und Raum-Sonden,
die mit Sonnensegeln durchs All treiben.
MaxQ zeigt die Highlights
der aktuellen Forschung und fragt nach den Chancen der Visionen.
Moderation: Ulrich Walter
(Quelle: G.O.Online)
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| 29.06.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
23:25-23:55 |
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Mensch
gegen Moloch - Wie gestalten wir die Stadt von morgen ? |
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(aus der ZDF-Reihe "Agenda 21")
Eine Vision des Jahres 2030: Etwa 80 Prozent der Weltbevölkerung leben in Städten - gegenüber etwa 50 Prozent im Jahr 1999. Diese Vorstellung macht erst einmal Angst: unkontrollierbare Müll- und Abwassermengen, immenser Ressourcenverbrauch, Armut
und Gewalt - die Vorstellung vom Moloch, der in Zusammenbruch und Chaos endet. Es gibt aber auch Chancen - und zwar heute. Gute Ideen und Ansätze, die eine andere Entwicklung in Gang setzen können. Die Dokumentation stellt am Beispiel der drei Städte Dakar, São Paulo und Aachen Strategien vor, die die soziale und ökologische Lebensfähigkeit der Städte sichern könnten. Diese Lösungswege sind so unterschiedlich wie die Städte und ihre Probleme selbst. Drei Menschen aus den Städten erzählen aus ihrem Alltag im Jahre 2030 und blicken zurück ins Jahr 1999 und auf die Probleme, die "damals" ihr Leben beeinflussten. Wie hat sich ihr Leben seitdem verändert? Welche Entscheidungen führten dazu? Was wäre geschehen, wenn die Menschen "damals" kurzsichtig gehandelt hätten? 3sat zeigt diesen Beitrag anlässlich der Weltkonferenz "Urban 21" zur Zukunft der Städte, die vom 4. bis 6. Juli 2000 in Berlin stattfindet. Hintergrund sind insbesondere die Probleme, die mit einer weltweit wachsenden Verstädterung sowie der Ausdehnung der Städte in das Umland verbunden sind. 3sat strahlt zu dieser Thematik weiterhin die vierteilige Sendereihe "Mythos Babylon" aus, deren Folgen jeweils samstags am 1.7., 8.7., 15.7. und 22.7.2000 ab 14.30 Uhr auf 3sat zu sehen sind.
(Quelle: G.O.Online) |
| 29.06.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
12:00-12:30 |
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com.p@ss
- Mensch un Computer |
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Sensible
Roboter, lebende Maschinen - künstliche Intelligenz
(Quelle: G.O.Online) |
| 29.06.2000 |
Donnerstag |
MDR |
11:00-11:45 |
VIDEO
GO |
Der
Chip fürs ewige Leben ? |
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Mikroelektronik und Nanotechnik im Körper des Menschen
Gegenwärtig wird an der Universitätsklinik Bochum der erste Computerchip entwickelt, der aus dem Inneren des Menschen Daten wie Blut- oder Hirndruck nach außen schicken kann. Werden in naher Zukunft sogar künstliche Organe denkbar sein?
(Quelle: G.O.Online)
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| 26.06.2000 |
Montag |
SWR |
15:15-15:45 |
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360°
- Die GEO-Reportage: Chemie der Traurigkeit |
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Depression ist
eine Volkskrankheit: Jeder fünfte Mensch erleidet einmal in seinem Leben eine schwere und länger anhaltende
Depression. Aber nur bei jedem zweiten Depressiven wird die Krankheit
erkannt, nur bei jedem vierten wird sie auch behandelt. Das Seelenleiden mit galoppierenden Zuwachsraten
verursacht großen volkswirtschaftlichen Schaden. Von den jährlich rund 100
Milliarden Mark, die die Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems kostet, geht ein großer Teil auf das Konto von Depressionen und Angstzuständen.
Einem Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie gelang die Entwicklung eines völlig neuartigen Antidepressivums. Gemeinsam mit ihren amerikanischen und niederländischen Kollegen war es den Forschern gelungen,
einen Zusammenhang zwischen der Entgleisung des Stresshormonsystems und schweren Depressionen
nachzuweisen. Das neue Medikament soll - je nach Dosierung - Angst- und Stressgefühle fast bis auf Null reduzieren.
Dabei wirkt der Stoff angeblich schneller
als die handelsüblichen Medikamente und soll weder müde noch süchtig
machen. Derzeit wird das Novum erstmals an freiwilligen
Testpersonen ausprobiert. Diesen Tests gingen Versuche an Genmäusen
voraus. Durch die Manipulation ihres Erbmaterials konnten die Tiere weder Angst noch Stress empfinden. Falls beim Menschen ein Medikament denselben Effekt erzielen kann, wie die Genmanipulation beim
Tier, winken den Wissenschaftlern Ruhm und Ehre und der Pharma-Industrie ein Milliardengeschäft. "360° - Die
GEO-Reportage" erzählt von der über 20-jährigen Spurensuche nach dem Stoff im Gehirn, der Menschen in tiefste Seelenfinsternis stoßen kann.
(Quelle: G.O.Online)
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| 25.06.2000 |
Sonntag |
3Sat |
16:00-16:30 |
VIDEO
GO |
Hitec
- Die Dokumentation: Der denkende Planet |
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Auf der Erde arbeiten heute mehr Wissenschaftler als in allen vorangegangen Jahrhunderten überhaupt gelebt haben. Die Menge des Wissens, das diese Forscher weltweit ansammeln und täglich in 2.000 Veröffentlichungen zur Verfügung stellen, verdoppelt sich alle fünf Jahre. Zu solchen Entdeckungen gehört zum Beispiel der "fraktionierte Quanten-Hall-Effekt." Der Wissenschaftler, der dieses ebenso sensationelle wie schwer verständliche Phänomen erforschen konnte, heißt Horst
Störmer. Er ist Physiker, Nobelpreisträger und Mitarbeiter in einer jener Denkfabriken, die sowohl das Anwachsen des globalen Wissens als auch dessen beschleunigte Ver-breitung in starkem Maß beeinflussen. Lucent Technologies beschäftigt weltweit 140.000 Mitarbeiter, darunter 25.000 Wissenschaftler. Neben den berühmten BellLaboratories in New Jersey, die Professor Störmer und noch zehn weitere Nobelpreisträger hervorgebracht haben, unterhält der amerikanische Konzern neuerdings auch in Nürnberg ein Technologiezentrum.
"hitec" dokumentiert, wie es gelingt Grundlagenforschung und marktorientierte Entwicklungen in den Dienst von moderner Kommunikation zu stellen.

(Quelle: G.O.Online)
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| 25.06.2000 |
Sonntag |
B-Alpha |
15:15-16:30 |
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Denkzeit |
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Der
neue Mensch - Wie sich Menschen und Gesellschaft
durch die Gentechnik verändern
vermutlich
mit Prof. Gregory Stock (Wiederholung)
(Quelle: G.O.Online)
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| 25.06.2000 |
Sonntag |
SWR |
09:00-09:45 |
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Tele-Akademie:
Können Maschinen denken ? |
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Prof.Dr. Christoph von der
Malsburg:
Können Maschinen denken?
Denken bedeutet, kreativ, spontan und sensibel auf wechselnde Situationen eingehen zu können.Von Maschinen erwarten wir genau das Gegenteil. Nämlich, dass sie sich exakt und regelhaft an unsere Vorgaben halten. Der Vortrag von Christoph von der Malsburg diskutiert die Möglichkeiten des
"Organic Computing" und versucht abzuschätzen,was den elektronischen Organismenauf dem Weg zum Denken fehlt.Er zeigt auch erste Ansätze zu lernenden, selbstorganisierenden Systemen. Christoph von der Malsburg ist Leiter des Instituts für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum.

(Quelle: G.O.Online)
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| 24.06.2000 |
Samstag |
HR |
16:55-17:25 |
VIDEO
GO |
Den
Menschen klonen, heißt die Seele zu verlieren Oder: Von der Ethik und
Genetik |
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Eine Begegnung mit dem Biochemiker und Philosophen Erwin Chargaff
Erwin Chargaff, 95 Jahre alt, ist einer der Väter der modernen Genforschung. Seine Arbeiten haben das Verstehen der DNS und der Grundprinzipien der Gentechnologie erst möglich gemacht. Dennoch ist Chargaff zugleich auch einer der radikalsten Kritiker des modernen Wissenschaftsbetriebs. "Die Vielfalt des Menschen ist bedroht, denn jetzt werden Kinder nach Maß, nach eigenen Vorstellungen von gesund und krank hergestellt - das meint Eugenik", formuliert der heute in New York lebende Wissenschaftler und Schriftsteller. Der Forschung sind Grenzen gesetzt: Den Menschen klonen, heißt die Seele zu verlieren. "Horizonte" hat Erwin Chargaff in New York besucht. Im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard reflektiert der große Denker des 20. Jahrhunderts über sein und unser Leben, über Ethik und Genetik - und über den vermeintlichen Fortschritt.
(Quelle: G.O.Online) |
| 21.06.2000 |
Mittwoch |
ZDF |
00:00-01:00 |
VIDEO
GO |
Nachtstudio:
Ewiges Leben |
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Im "nachtstudio" von der
EXPO 2000 diskutiert Volker Panzer mit seinen Gästen die aktuellen Entwicklungen der Genforschung. Welche Konsequenzen können die neuesten Erkenntnisse des Human-Genom-Projektes haben?
Werden wir dem alten Menschheitstraum vom ewigen Leben mit Hilfe der Genforschung näher rücken?
(Quelle: G.O.Online)
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| 18.06.2000 |
Sonntag |
Sat1 |
22:45-23:30 |
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Planetopia:
High-Tech-Medizin gegen Falten |
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Glatte und junge Haut ein Leben lang - Traum aller Frauen. Kein Preis ist zu hoch, wenn es um den Kauf von teuersten Cremes und Anti-Falten-Wundermitteln geht. Die Hoffnung, dass die superteuren Salben auch wirklich jedes Fältchen bekämpfen, lässt Frauen tief in die Taschen greifen. Doch nicht nur den Verbraucherinnen ist ihre Schönheit so viel wert, auch die Industrie steckt Unsummen in die Forschung: 3,2 Milliarden Mark hat allein L'Oréal in den vergangenen zehn Jahren ausgegeben. Mehr als 2200 Wissenschaftler arbeiten dort in der Forschungsabteilung. Gibt es das Mittel gegen Falten?
PLANETOPIA über den Kampf um ewige Schönheit und Jugend.
(Quelle: G.O.Online)
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| 18.06.2000 |
Sonntag |
3Sat |
16:00-16:30 |
VIDEO
GO |
Hitec
- Die Dokumentation: Neuroprothesen - High-Tech im Körper |
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Sie wollen Lahme wieder gehend, Blinde wieder sehend oder Taube wieder hörend machen: Forscherteams, die sogenannte Neuroprothesen entwickeln.
Neuroprothesen setzen an der Schnittstelle Nerv-Elektrode an. Sie sollen zerstörte Nervenbahnen im Körper ersetzen und es dem Patienten ermöglichen, verlorengegangene Kommunikationsfähigkeit wiederherzustellen.
Am Beispiel von mehreren Krankheitsbildern zeigt "hitec" die Errungenschaften der
Neurobiologie: Hörnerven, die durch ein Kabel im Stammhirn ersetzt werden, oder eine künstliche Netzhaut, die aus einer Art Kamera-Chip besteht und dem Gehirn so Bilder
vermittelt. Auch Alterserscheinungen können vielleicht bald mit einer Elektrode an der richtigen Stelle behoben werden.

(Quelle: G.O.Online)
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| 18.06.2000 |
Sonntag |
SWR |
09:00-09:45 |
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Tele-Akademie:
Das Schmerzgedächtnis oder: Wie kommt das Leid in den Kopf ? |
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Prof. Dr. Niels
Birbaumer:
Das Schmerzgedächtnis oder:
Wie kommt das Leid in den Kopf?
Chronische Schmerzen sind, im Gegensatz zu akuten Schmerzen, zum Großteil erlernt. Das heißt, nicht der medizinische Befund, also wo und wie am Körper der Schmerz entstand, sondern psychologische Faktoren, vor allem das Schmerzgedächtnis sind für Dauer und Stärke chronischer Schmerzen verantwortlich.
Niels Birbaumer beschreibt in diesem Vortrag die Vorgänge im Gehirn beim Erlernen von Schmerz und erläutert neuere Erkenntnisse über geeignete Behandlungsmethoden. Professor Dr. Birbaumer ist Ordinarius für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen.

(Quelle: G.O.Online)
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| 17.06.2000 |
Samstag |
HR |
16:55-17:25 |
VIDEO
GO |
Mensch
- Natur - Gott....Visionen für das neue Jahrtausend |
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Diesmal kommt "Horizonte" direkt von der
EXPO-Weltausstellung in Hannover. Dort, im sogenannten "Christus-Pavillon" der beiden großen Kirchen, diskutiert Meinhard Schmidt-Degenhard mit Margot
Käßmann, Bischöfin der Evangelischen Landeskirche Hannover, und Hans-Peter Dürr, Atomwissenschaftler und Alternativ-Nobelpreisträger aus München. Moderne Technologien versprechen mehr Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft. Dies bedeutet auch: mehr Fehlerquellen, mehr Entscheidungsnot. Neue Techniken bereichern das Leben - und machen es zugleich schwieriger. Wirtschaft, Kommunikation, Umwelt: alles verändert sich - mit Auswirkungen auf jeden einzelnen Menschen, aber auch auf soziale Beziehungen, auf Liebe und Partnerschaft. Armut und Umweltzerstörung wachsen, die Sehnsucht nach Religion und Orientierung auch - und doch werden die Kirchen immer leerer? "Mensch - Natur - Gott": unter diesem abgewandelten Motto der EXPO-Weltausstellung diskutiert Meinhard Schmidt-Degenhard mit seinen Gästen über Chancen und Möglichkeiten moderner Technologien, über Visionen für die Zukunft.
(Quelle: G.O.Online) |
| 15.06.2000 |
Donnerstag |
ARTE |
22:15-23:10 |
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Gute
Gene, schlechte Gene |
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Noch keine weiteren
Informationen....
(Quelle: G.O.Online) |
| 15.06.2000 |
Donnerstag |
ARTE |
20:45-21:30 |
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Ersatzteillager
Mensch |
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Mit der bevorstehenden Bereitstellung der ersten künstlichen Organe bereitet sich 35 Jahre nach der ersten Lebertransplantation eine neue Revolution vor.
Mit Hilfe verschiedener Techniken ist es heute schon möglich, den Körper zu verändern, zu verbessern, ja sogar wiederherzustellen. Biomaterial und Mikroelektronik halten immer stärker Einzug in den
menschlichen Körper. Etwa 17.000 Patienten mit Hörschaden tragen schon Gehörorgan-Implantate. Das Roboterwesen greift im Körper um sich. Für diese Entwicklung stehen das künstliche Herz, die Elektrosimulation, die mikroelektrische Prothese und die biosynthetische Hornhaut. Ein anderer, vielversprechender Weg ist die
Xeno-Transplantation, die Verpflanzung körperfremden Gewebes. Es gehört heute nicht mehr ins Reich der Science
Fiction, dass Menschen eines Tages mit einer Leber oder einem Herzen leben können, die einem Schwein entnommen wurden. Aber Zukunft haben auch die spektakulären Vorstöße der Zellkulturtechniken. Schon heute lassen sich Gewebe wie Haut oder Knorpel wiederherstellen, und in absehbarer Zeit können wahrscheinlich aus einigen wenigen Zellen eines Erwachsenen ganze Organe rekonstruiert werden.
Wird man bald alle Organe ersetzen können? Wird der Mensch immer mehr zur Maschine? Wann können menschliche Organe im Labor hergestellt werden? Die europäisch ausgerichtete Dokumentation beschreibt die medizinisch-technischen Fortschritte, die eine Wiederherstellung und Veränderung des menschlichen Körpers ermöglichen. Der Film gibt einen Überblick über die Krankenhäuser und Forschungslabors, in denen der Mensch von morgen entsteht.
(Quelle: G.O.Online)
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| 15.06.2000 |
Donnerstag |
BR |
10:30-11:15 |
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Lernen,
wissen und vergessen |
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Gehirn und
Bewusstsein.
(Quelle: G.O.Online) |
| 14.06.2000 |
Mittwoch |
ARD |
23:00-23:45 |
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Die
zweite Schöpfung - Der künstliche Mensch |
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"Aus einem winzigen Stückchen Vorhaut züchten wir menschliche Haut, die ein ganzes Fußballfeld abdeckt", verkündet die Forschungschefin der amerikanischen Firma
Organogenesis stolz. Künstliche lebende Haut ist das erste "Ersatzteil" für den Menschen, das quasi industriell hergestellt wird. In den Biotech-Labors stehen weitere Gewebe vor der Serienreife: Knorpel, Knochen und Blutgefäße. Komplexere Organe wie Leber und Herzmuskelgewebe lassen noch auf sich warten. Mit den Transplantaten aus den Regalen der Medizinfirmen wird sich der Mangel an Spenderorganen beseitigen lassen. Selbst das Ohr aus dem Labor, maßgeschneidert auf Bestellung, ist eine Vision der Zukunftsmediziner. "Wir machen alles, wenn es uns der Gesundheitsmarkt abkauft", verkünden manche Forscher lauthals. Dazu kommen immer neue körperverträgliche Kunststoffe, die die "Verschleißteile" des Menschen - etwa Hüftgelenke - ersetzen. Und die
Mikroelektronik macht den Einbau von Steuersystemen in den Körper möglich. Die könnten einem Querschnittsgelähmten per elektrischer Muskelreizung wieder zur Bewegung von Händen oder ganz zum Gehen verhelfen.
Frankenstein oder die neue Freiheit von der Hinfälligkeit des Körpers? Der Mensch, in Zukunft ein Ersatzteilwesen? Dagegen spricht nichts, sagen vorwiegend die amerikanischen Mediziner. Keine ethischen Bedenken, schließlich geht es ums Heilen. Und ums Geld, denn Bioengineering verspricht der Milliardenmarkt der Zukunft zu werden.
(Quelle: G.O.Online) |
| 11.06.2000 |
Sonntag |
HR |
11:00-11:30 |
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Von
guten Genen und schlechten Aussichten |
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Anmerkungen zu
aktuellen Fragen der Biotechnologie
"Horizonte"
beschäftigt sich diesmal mit der ethischen Bewertung verschiedener
aktueller Entwicklungen im Bereich der Biotechnologie und der
Genforschung:
Laborbesuch
- Was in den Laboratorien der Gentechnologen so alles erforscht und
erhofft wird;
Patent auf Leben - Das europäische Patentamt macht den Weg frei für das
große Geschäft mit den Genen;
Krankenversicherung nach Gen-Kategorien - Britische Regierung macht den gläsernen
Patienten möglich;
Selektion schon vor dem Mutterleib - Bundesärztekammer stellt Pläne zur
Präimplantations-Diagnostik vor.
Studiogast: Professor Dr. B. Linke, Hirnforscher und Philosoph.
(Quelle: G.O.Online)
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| 11.06.2000 |
Sonntag |
HR |
10:00-11:00 |
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Stadtgespräch
- Leben um jeden Preis ? Über Menschen, Ärzte und Organe |
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Jahr für Jahr retten Ärzte tausende von Menschenleben durch Organtransplantation. Selbst die Transplantation von Herzen - vor Jahrzehnten noch eine Sensation - ist fast schon zur Normalität geworden. Doch viele Kranke müssen lange warten auf ein lebensverlängerndes Organ, und für manche kommt es zu spät, denn es herrscht noch immer großer Mangel an Menschen, die bereit sind, Organe zu spenden, und die Zweifel sind bei Vielen eher gewachsen. Inzwischen wird versucht, eine Möglichkeit der Transplantation von Tierorganen in den menschlichen Körper zu finden. Auch deshalb wird über das Thema "Organtransplantation" wieder neu diskutiert:
Ist Lebensverlängerung um jeden Preis vertretbar? Ist alles medizinisch Machbare auch ethisch sinnvoll? Soll das Organ eines Schweins wirklich Menschenleben retten? Wer entscheidet eigentlich, wer zuerst transplantiert wird, und wer entscheidet, welchem Hirntoten wann Organe entnommen werden dürfen - und: Wann ist jemand wirklich tot? Über all diese Fragen diskutiert Uwe Günzler mit Ärzten und Vertretern der Kirchen, mit Patienten, Organspendern und Menschen, die durch ein fremdes Organ weiterleben, und natürlich mit den Vielen, deren Meinung noch nicht
feststeht.
(Quelle: G.O.Online) |
| 11.06.2000 |
Sonntag |
SWR |
09:00-09:45 |
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Tele-Akademie:
Gedächtnis und Gedächtnisstörungen |
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Prof.Dr. Hans J.
Markowitsch: Gedächtnis und Gedächtnisstörungen -
Neuropsychologie des menschlichen Gedächtnisses
An sein Gedächtnis denkt der Mensch eigentlich nur, wenn er Probleme mit ihm hat. Dabei ist das Gedächtnis die Leistung des Gehirns, die es erlaubt, Bewusstsein über sich selbst zu gewinnen und Ereignisse in zeitliche Beziehung setzen zu können. Die dabei im Gehirn ablaufenden Vorgänge sind äußerst komplex. Prof. Dr. Hans Markowitsch erläutert, welche Strukturen und Systeme des menschlichen Gehirns Aufgaben beim Einspeichern und Erinnern erfüllen und wie sie zusammenwirken. Markowitsch lehrt Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld.

(Quelle: G.O.Online)
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| 07.06.2000 |
Mittwoch |
VOX |
22:15-23:50 |
VIDEO
GO |
BBC
- Spezial: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (3) |
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Teil 3: Sexy Hormone
Hormone sind die treibende Kraft unserer Emotionen. Und sie machen uns zu Mann oder Frau. Die dritte und letzte Folge von "Die Chemie des Körpers" befaßt sich mit dem ewigen Kampf der Geschlechter. Am Anfang war die Frau. Ein Professor von der Universität Kalifornien belegt, dass vor der Geburt alle Embryos zunächst weiblich sind. Erst wenn das Hormon Testosteron einschießt, beginnt im Mutterleib der Prozess, der das Ungeborene zu einem männlichen Wesen heranwachsen lässt. Aber das Geschlecht bestimmt nicht immer nur das, was man mit dem freien Auge erkennen kann. Die letzte Folge von "Die Chemie des Körpers" beschäftigt sich auch mit Menschen, deren Identität medizinisch gesehen nicht genau zu bestimmen ist, bzw. deren Geschlecht sich im Laufe ihres Lebens geändert hat. Im Mittelpunkt jedoch steht einer der wichtigsten hormonell bedingten Triebe unseres Lebens: Die Suche nach einem geeigneten Partner. Viele Menschen haben die Erkenntnis der Wissenschaft möglicherweise bereits am eigenen Leib erfahren: Bedingt durch die erheblichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, ist es ein Wunder, dass wir überhaupt imstande sind, Partnerschaften einzugehen. Vielleicht ist das der Grund für ein natürliches Hilfsmittel der Natur in diesem schwierigen Fall der Liebe. "Sexy Hormone" beschäftigt sich auch mit einem der letzten Mysterien der Wissenschaft: Was passiert in unserem Kopf, wenn wir uns verlieben?
(Quelle: G.O.Online) |
| 07.06.2000 |
Mittwoch |
ZDF |
21:00-21:45 |
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Abenteuer
Forschung - Krieg im Mikrokosmos |
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Wie Milben in ihrer mikroskopisch kleinen Umgebung überleben können und mit welchen Strategien sie ihren Platz gegen Feinde verteidigen, das haben Forscher jetzt beobachtet. Einblicke in diese spannende Welt ermöglichen High-Tech-Mikroskope, die eindrucksvolle Bilder liefern. Doch die Reise ins Allerkleinste hat gerade erst begonnen: Wissenschaftler stoßen in immer noch kleinere Dimensionen vor bis hin zur Größenordnung einzelner Atome und Moleküle - der Nanokosmos ist erreicht. In dieser Welt gelten die Gesetze der Quantenmechanik. Völlig neue Materialien lassen sich entwickeln; was technisch bisher schwierig war, lässt sich nun realisieren.
"Abenteuer Forschung" zeigt mit außergewöhnlichen Bildern die neuesten Entwicklungen der Nanotechnologie.
(Quelle: G.O.Online) |
| 07.06.2000 |
Mittwoch |
ARTE |
20:15-20:45 |
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360°
- Die GEO-Reportage: Dem Täter auf der Spur |
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(3) Geheimnisse der Toten Die amerikanische Bestsellerautorin Patricia Cornwell ist für akribische Beschreibungen in ihren Kriminalromanen bekannt. Ihre Titelheldin Kay Scarpetta arbeitet in einer Männerdomäne: Sie ist Gerichtsmedizinerin. Ihr Alltag dreht sich immer wieder um die eine Frage: Wie entlockt man einer Leiche die nötigen Informationen, die zur Ergreifung des Täters führen? Ihre Krimi-Heldin hat ein reales Vorbild: Dr. Marcella
Fierro. Cornwells Inspiration Marcella Fierro arbeitet im forensischen Institut von Richmond im US-Bundesstaat Virginia. Auch wenn sie rein äußerlich kaum mit dem Erscheinungsbild der smarten Scarpetta übereinstimmt, stammt doch das meiste Know-how der fiktiven Romanheldin von ihr. Bevor Patricia Cornwell von ihren Büchern leben konnte, arbeitete sie selbst neben ihrer Tätigkeit als freie Journalistin mehrere Jahre unter der Leitung von Marcella Fierro im forensischen Institut. So lernte sie sehr schnell, dass gerade die vermeintlich stummen Zeugen viel zur Aufklärung eines Verbrechens beitragen können. Bei der Obduktion einer Leiche kommen mehr Informationen ans Tageslicht, als dem Täter lieb ist: Ballistiker ermitteln, aus welchem Winkel mit welcher Waffe auf das Opfer geschossen wurde. Pathologen der "Body Farm" - einem Gelände, auf dem Leichen unter natürlichen Bedingungen verwesen - rekonstruieren den genauen Todeszeitpunkt. Molekularbiologen extrahieren aus winzigen Proben organischen Materials wie etwa Blut oder Speichel die Erbsubstanz DNA und entschlüsseln den genetischen Fingerabdruck des Täters. Das Ergebnis ist so treffsicher wie ein herkömmlicher Fingerabdruck, nur kann die genetische Spur nicht verwischt werden. Patricia Cornwell stattet ihren ehemaligen Kollegen regelmäßige Besuche ab, um sich über den aktuellen Stand der Technik zu informieren. So finden viele der neuesten Entwicklungen des Instituts Eingang in die Mordfälle der Titelfigur Kay
Scarpetta. "360° - Die Geo-Reportage" folgt den Spuren eines starken Trios: der Autorin Patricia
Cornwell, ihrer Titelheldin Kay Scarpetta und deren realem Vorbild Marcella Fierro und begleitet sie durch die Obduktionssäle und Labors der Gerichtsmedizin.
Spätestens nach einem Einblick in
die "Body-Farm" möchte man nach seinem Tod entweder verbrannt
oder eingefroren werden :-)
Hier lohnt auch der
Blick auf die Seiten des Biomediziners Mark Benecke, der auch das
Buch "Der Traum vom ewigen Leben. Die Biomedizin entschlüsselt das Geheimnis des
Alterns" geschrieben hat (siehe Literaturliste)
http://www.uni-koeln.de/~akr05/index.html
http://www.centertv.de/centertv/Themen/verbraucher/verbraucher8.htm
(Quelle: G.O.Online & CenterTV) |
| 07.06.2000 |
Mittwoch |
BR |
19:30-20:15 |
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Forscher-Fakten-Visionen:
Alles Nervensache: Elektroden im Hirn, Die Welt im Kopf |
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Anfang Juni mehr
Informationen......
(Quelle: G.O.Online) |
| 04.06.2000 |
Sonntag |
3Sat |
16:00-16:30 |
VIDEO
GO |
Hitec
- Die Dokumentation: Biobots, biologisch inspirierte Roboter |
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Autonome Roboter können ohne externe Stromversorgung in ein ihnen unbekanntes Gebiet tauchen, krabbeln oder fliegen, dort Aufgaben erledigen und dabei auf Probleme eigenständig reagieren. Neben dem weltweit ersten autonomen Tauchroboter Tribun erleben die selbstständigen Laufroboter momentan eine rasante Entwicklung. Doch auch in der Luft bewegen sich die Maschinen bereits eigenständig. In Zukunft sollen sie Tote und Verwundete retten oder brennende Giftfässer entsorgen.
"hitec" zeigt eindrucksvoller Bilder dieser sogenannten Biobots, die uns bisher nur aus Science Fiction-Filmen bekannt waren.

(Quelle: G.O.Online & Hitec/3Sat) |
| 04.06.2000 |
Sonntag |
SWR |
09:00-09:45 |
VIDEO
GO |
Tele-Akademie:
Wie entstehen Bewußtsein und Gefühle ? |
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Prof.Dr. Gerhard Roth: Wie entstehen Bewußtsein und Gefühle?
Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung
WelcheBeziehungbestehtzwischen unserem Bewusstsein und den Vorgängen im Gehirn? Aus biologischer Sicht erleben wir nur das bewusst, was mit einer Aktivität der Großhirnrinde verbunden ist.Bewusstsein und Gefühle treten vornehmlich dann auf, wenn unser Gehirn mit Problemen konfrontiert wird, für die es noch keine Lösung parat hat.Dann legt die Großhirnrinde neue Nervennetze anundzwarunterEinwirkung des Limbischen Systems und auf der Grundlage vergangener Erfahrung. Professor Dr.GerhardRothführt in diesen Bereich der Neurobiologie ein. Er promovierte in Philosophie und Zoologie und ist Direktor des Instituts für Hirnforschung der Universität Bremen.

(Quelle: G.O.Online & Teleakademie/SWR) |
| 03.06.2000 |
Samstag |
VOX |
22:10-23:15 |
VIDEO
GO |
Spiegel
TV Spezial - Medizin der Zukunft |
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Roboter und Computer erobern in Deutschland zunehmend den Operationssaal. Hochpräzise Navigationssysteme planen heute eine Gehirnoperation so exakt, dass sie für den Patienten absolut ungefährlich ist. Das Aufsägen des halben Schädels - vor 20 Jahren für Neurochirurgen noch üblich - ist nicht mehr notwendig. Auch beim Einsatz von Bypässen werden erfolgreich Roboter und Computer eingesetzt. In der Leipziger Klinik für Herzchirurgie wurde ein Roboter weltweit zum ersten Mal bei einer Bypass-Operation verwendet. Die OP wird dabei mit einer Mikrokamera beobachtet. Über eine Konsole werden Befehle an den Roboter gegeben.
Die "Medizin der Zukunft" erleichtert schon heute vielen Patienten das Leben: In Heidelberg wurden drei querschnittsgelähmten Patienten künstliche Hände anoperiert, und bisher taube Menschen können durch eine Prothese, die in die Innenohrschnecke eingeschoben wird, wieder hören.
Der Traum von der Verlängerung des Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Als eine Firma in den USA vor wenigen Tagen die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts vermeldete, eröffnete sie damit den Markt für neue Visionen: wird es mit dem Wissen um die Bausteine des Lebens möglich sein, Krankheiten wie Krebs auszurotten - werden wir alle länger leben?
Hightech in deutschen Operationssälen und Streben nach Unsterblichkeit - SPIEGEL TV-Autoren berichten über die Zukunft der Medizin.
Die Sendung wird im Kontext des Vox-Themenabends "Entdeckung neuer Welten" aus dem Bertelsmann-Pavillon "Planet m" auf der Expo ausgestrahlt.
(Quelle: Spiegel-Online)
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| 02.06.2000 |
Freitag |
MDR |
15:30-16:00 |
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MaxQ
- Lust auf Wissen: Expedition in eine geheimnisvolle Welt - Reise durch
den Menschen |
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- Röntgenstrahlen und Computertomographie
- Der Blick ins Innere: Wie Organe arbeiten
- So sieht unser Gehirn aus
Während in den vergangenen Jahrhunderten die Kontinente erschlossen wurden, war das, was in uns, im menschlichen Körper vorgeht, lange Zeit noch unbekannte terra incognita. Zu Michelangelos Zeiten etwa stand die wissenschaftliche Erforschung eines Menschen noch unter Todesstrafe. 1895 gelingt zum ersten Mal der Blick in das Innere des Menschen, ohne den Körper zu verletzen. Conrad Röntgen hatte die so genannten X-Strahlen entdeckt, und noch heute, über 1000 Jahre später, haben die Röntgenbilder große Bedeutung in der Medizin. Inzwischen haben wir wesentlich bessere Ansichten von unserem Innern. Seit der Einführung der Computertechnik für die medizinische Bildverarbeitung in den 70er Jahren bleibt uns kaum mehr ein Bereich verborgen. "MaxQ - Lust auf Wissen" begibt sich auf eine spannende Odyssee durch die Innenwelt unseres Körpers.
Moderation:
Ulrich Walter
(Quelle: G.O.Online) |
| 31.05.2000 |
Mittwoch |
VOX |
23:00-23:55 |
VIDEO
GO |
BBC
- Spezial: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (2) |
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Thema: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern
Teil 2: Himmlische Hormone
Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die Zukunft der Hormonmedizin und jene Menschen, die ihren Körper mit Hilfe von Hormonen verändern wollen. Ein Siebzigjähriger, der mit Hilfe von Hormonen den Alterungsprozeß aufhalten will, und eine Gruppe von Frauen, die durch eine tägliche Dosis Testosteron aussehen, als wären sie schon immer Männer gewesen.
Wird es bereits in naher Zukunft ein Leben ohne Teenagerpickel und Midlife-Krise geben - in dem Wechseljahre und Glatzenbildung nur noch Schreckgespenster aus der Vergangenheit sind? Ein Wissenschaftler vom "Institut für Lebensverlängerung" in Palm Springs, USA, setzt große Hoffnungen in die verjüngende Kraft der Hormone. Eine tägliche Ration von sieben Hormonpillen läßt seinen siebzigjährigen "Patienten" jedenfalls wie 40 aussehen.
Als "Himmlische Hormone" betrachtet auch eine Gruppe lesbischer Frauen aus San Francisco ihre tägliche Dosis Testosteron. Dieses Hormon hat sie auf erstaunliche Weise verwandelt. Die Frauen von damals tragen heute Vollbärte und stecken in einem männlich wirkenden Körper. Aber ist die tägliche Hormonpille tatsächlich das Wundermittel um den menschlichen Körper ohne Schaden zu modifizieren?
Der zweite Teil von "Die Chemie des Körpers" beschäftigt sich mit dieser Frage und dem Wettrennen der Wissenschaft auf der Suche nach körpereigenen "Wunderdrogen".
(Quelle: G.O.Online & VOX) |
| 30.05.2000 |
Dienstag |
Discovery
Channel |
17:30-18:00 |
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Discovery
Channel - Zwischen Leben und Tod |
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Der Grauzone zwischen Leben und Tod gilt diese Ausgabe des TV-Magazins Abenteuer Discovery. Menschen, die schon klinisch tot waren, berichten über ihre Begegnung mit dem Tod. Wissenschaftler ergründen den Zerfall menschlicher Leichen, um zu neuen Erkenntnissen über den Tod zu gelangen. Und schließlich geht es um die neuesten Sicherheitsstandards bei Autos.
Teil 1: Der Tod zieht sich zurück. In einem Kanal vor den Toren von Las Vegas, im eiskalten, reißenden Wasser, bemühen sich Feuerwehrleute, ein auf dem Dach liegendes Auto umzudrehen. Der Fahrer, Murray Brown, ist darin eingeschlossen. Er ist inzwischen mindestens zehn Minuten unter Wasser, vermutlich sogar etwas länger. Nach der Bergung Browns registrieren die Helfer: Keine Atmung, kein Puls. Der Mann ist tot. Aber ist Murray Brown wirklich tot? Stunden später, im Krankenhaus, beginnt sein Herz wieder zu schlagen, seine Lungen arbeiten, er wacht auf und ist völlig klar und ansprechbar. Experten diskutieren die Frage: Wann überschreitet ein Mensch die Grenze vom Leben zum Tod?
Teil 2: Der tödliche Schlag. Mary Parker erlebte den Albtraum jedes Autofahrers: Ohne Ankündigung setzte der Motor ihres Wagens aus, das Fahrzeug blieb mitten auf der Fahrbahn stehen - bei Dunkelheit eine besonders riskante Situation. Mary Parker schob ihr Auto zum Straßenrand, setzte sich erneut hinters Lenkrad und wollte den Motor neu starten. Plötzlich kam ein anderes Fahrzeug daher und fuhr von hinten voll auf. Mary Parker erlitt einen schweren Schlag. Und obwohl die Frau augenscheinlich keine gravierenden Verletzungen davontrug, war sie wenige Stunden später tot. Wissenschaftler sind inzwischen dem Unfalltod auf der Spur. Mit Dummies, Leichen und sogar mit lebenden Menschen wird versucht, die Ursachen herauszufinden.
Teil 3: Die Uhr des Todes. Auf einem kleinen Stück Land, nicht weit entfernt von der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität von Tennessee, betreibt Dr. William Bass eine ungewöhnliche Plantage. Es kann schon vorkommen, daß er zwischen seinen Sträuchern bis zu einem Dutzend menschliche Leichen auslegen läßt, die in der Sonne "reifen" sollen. Dr. Bass ist der Gründer des einzigen Labors der Welt, in dem Wissenschaftler den Zerfall menschlicher Leichen studieren. Offiziell heißt das Labor Decay Rate Facility, zu Deutsch "Anlage für Zersetzungsforschung". Bass selbst nennt sein Refugium Leichenfarm. Diese forensische Leichenfarm unterstützt etwa die Kriminalpolizei bei der Durchführung von Experimenten, um Verbrechen besser aufklären zu können.

(Quelle: Discovery Channel)
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| 24.05.2000 |
Mittwoch |
VOX |
23:05-00:00 |
VIDEO
GO |
BBC
Exclusiv - Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (1) |
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Teil 1: Höllische Hormone
Dreiteilige Dokumentation, Großbritannien 1999
Hormone steuern alles, was uns wichtig und wertvoll ist: Liebe und Sex, Gesundheit und ein langes Leben. Sie begleiten den Menschen sein ganzes Leben lang. Sie lassen seinen Körper wachsen, machen ihn vom niedlichen Kleinkind zum verwirrten Teenager und verwandeln ihn schließlich in einen Mann oder eine Frau. Hormone werden für vieles verantwortlich gemacht - welche Rolle sie tatsächlich in unserem Körper spielen, zeigt BBC Exklusiv in "Die Chemie des Körpers" in drei Teilen.
Die erste Folge von "Die Chemie des Körpers" trägt den Titel "Höllische Hormone" und erklärt, wie Hormone funktionieren und wie sie für den Menschen zu einer Geißel werden können. Unsere moderne Gesellschaft ist eine große Belastung für Körper und Psyche. Einige der Wissenschaftler glauben, dass wir deren Anforderungen oft nicht mehr gewachsen sind. Die Folge sind Stress, PMS oder Jet-Lag - also Zivilisationskrankheiten, bei denen Hormone eine wichtige Rolle spielen.
Das verzerrte Gesicht eines Börsenhändlers oder die Miene des gehetzten Managers sind nur zwei Sinnbilder, die zeigen, wie Stresshormone unseren Körper beeinflussen. Professor Ned Kalin von der Universität in Wisconsin liefert den dramatischen Beweis dafür, wie sehr Stresshormone den Körper schädigen können. Jeder Job in der modernen Gesellschaft kann zu einer Achterbahnfahrt der Hormone führen: BBC Exklusiv beobachtet einen Polizisten aus Denver in den USA. Die permanente Nachtschicht unter ständiger Anspannung fordert das Letzte von ihm. Ebenso geht es einer Flugbegleiterin bei ihren Transatlantikflügen zwischen Europa und den USA. Für sie ist der Jetlag mittlerweile zum Normalzustand geworden.
Hormone können Freund oder Feind sein, aber eines ist sicher. Sie beeinflussen unser Leben viel mehr als wir denken.
BBC Exklusiv zeigt mit "Die Chemie des Körpers" eine herausragende Produktion, die den Beweis antritt, dass Wissenschaft mitten im Leben stattfinden kann. Hormone betreffen jeden Menschen, sie sind seine Begleiter durch das ganze Leben. Und deshalb stehen nicht wissenschaftliche Fachdiskurse im Vordergrund von "Die Chemie des Körpers", sondern Menschen, die das Wirken von Hormonen am eigenen Leib erfahren haben.
(Quelle: G.O. Online)
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| 22.05.2000 |
Montag |
Pro7 |
20:15-21:15 |
VIDEO
GO |
Akte
X - Kill Switch |
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Akte-X....wie
Gattaca: nur Science-fiction-Unterhaltung.....Thema: Uploading !
KEINE DOKU ! SONDERN
FICTION !
(Quelle: S.H.)
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| 21.05.2000 |
Sonntag |
ZDF |
23:15-23:45 |
VIDEO
GO |
Die
Genjäger |
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Die Jagd auf das
menschliche Erbgut
Im Frühjahr verkündete
Craig Venter, amerikanischer Genforscher und Besitzer der Pharmafirma
Celera Genomics, er habe über 99 Prozent des menschlichen Erbguts entschlüsselt. Offen ist allerdings noch, welche Funktion die einzelnen Gene haben.
Fieberhaft forschen auch die Wissenschaftler der öffentlich geförderten internationalen Humangenom-Organisation (HUGO) an der Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Im Jahr 2001, und damit vier Jahre früher als geplant, sollen ihre Daten komplett vorliegen.
Die insgesamt 1.000 HUGO-Experten aus 50 Ländern gehen sehr gründlich vor. Sie halten von vornherein fest, wo genau jede
Erbinformation sitzt. Dazu untersuchen sie ein Chromosom nach dem anderen. Craig Venter hingegen verfolgt eine Strategie, die leicht zu Fehlern führen kann: Er zerlegt alle Chromosomen auf einmal. Die Stücke muss er nach der Analyse im Computer wieder zusammen setzen.
Trotz aller Streitigkeiten haben beide Forschergruppen das gleiche Ziel. Sie suchen nach den wenigen Stücken auf dem DNA-Strang, die die eigentliche Erbinformation enthalten. Sie ist nur in den Genen gespeichert, kurzen Stücken auf dem schier endlosen DNA-Strang. Insgesamt machen die Gene nur etwa fünf Prozent der DNA aus.
(Quelle: G.O. Online, ZDF)............mehr Infos
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| 21.05.2000 |
Sonntag |
3Sat |
16:00-16:30 |
VIDEO
GO |
Hitec
- Die Dokumentation:
Smart
Clothes - die Kleidung von morgen |
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Film von Michael Wech über intelligente Fasern und Stoffe, die unsere Kleiderordnung revolutionieren könnten
15 Jahre nach der Entdeckung der ersten atmungsaktiven Membrane wie Gore-Tex und Sympatex kommt eine Reihe neuer, noch raffinierterer Produkte auf den Markt. Textilien sind ein ideales Depot und Transportmittel für Wirkstoffe, die an die Haut gelangen sollen. Mit dieser Funktion ausgestattet, können Textilien für kosmetische, therapeutische und diagnostische Zwecke dienlich sein. Die Bekleidung der Zukunft soll nicht nur schützen, sondern auch selber wirken, pflegen und heilen, kommunizieren und sprechen, sichern und alarmieren, informieren und speichern. Bekleidung soll denken lernen und zur virtuellen Haut werden.
(Quelle: G.O. Online) Siehe auch http://www.3sat.de/hitec/magazin/06974/index.html
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| 16.05.2000 |
Dienstag |
Arte |
19:00-19:50 |
VIDEO
GO |
Archimedes |
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(1): Das Leben
ein Quantensprung ?
Wie hat das Leben auf unserem Planeten begonnen?
Der Londoner Mikrobiologe John Joe Mc Fadden glaubt, dass das Leben von Anfang an den Gesetzen der kleinsten Teilchen, der Quantenmechanik gehorcht
habe...........mehr Infos 
(2): Wie funktioniert ein
Quantencomputer? Bisher ist er reine Theorie und den Forschern ist es bisher noch nicht gelungen ein Exemplar zu bauen, aber der Quantencomputer wird der Rechner der Zukunft sein, darin sind sich die Wissenschaftler einig. Dass er nicht wie der bisherige, auf Silizium-Chip-Technologie basierende Computer arbeitet, sondern mit den verschiedenen physikalischen Energiezuständen, das weiß man schon. Aber viel mehr noch nicht. "Archimedes" versucht, Licht ins Dunkel zu bringen............mehr Infos
(3): Porträt Dr. Robert J. White Die Idee klingt verrückt und völlig utopisch. Doch für Robert J. White, Chirurg in Ohio/USA steht fest: "Ich will Köpfe verpflanzen". Nicht irgendwelche Köpfe, Menschenköpfe sollen es sein. In den 70er Jahren entwickelte er die Kopftransplantation an Rhesusaffen. Die Tiere erwachten damals aus der Narkose und öffneten die Augen. Heute will Dr. White, der auch einer der Berater des Papstes in ethischen Fragen ist, die Köpfe von Querschnittsgelähmten und anderen Schwerstkranken auf gesunde Körper verpflanzen. "Archimedes" sprach mit Robert White über Ethik und die Zukunft der Medizin............mehr Infos

(Quelle: G.O. Online & Arte)
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| 11.05.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
16:15-17:00 |
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Bionik
- Patente der Natur -4- Von Spinnenseide und Quallenegel |
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Film von Thomas Brodbeck
Die letzte Folge der Serie über die noch junge Wissenschaft der Bionik berichtet über verschiedene Architekten und Werkstoffmeister der Natur. Ob Spinnenseide oder Quallengel - die aus dem Jahrmilliarden alten Testlabor der Evolution hervorgegangenen Werkstoffe sind härter als Stahl, elastischer als Kunststoff und dabei noch völlig recyclebar. So arbeiten weltweit Wissenschaftler daran, Verpackungsfolie aus Chitin, Fallschirme aus Spinnenseide, Rostschutzmittel aus Muscheln und Verbundstoffe aus Flachs herzustellen. Dabei begnügen sich die Forscher nicht damit, die Werkstoffe der Natur zu kopieren, sondern sie sind den Genen auf der Spur, die für die Form der Lebewesen verantwortlich sind. Vielleicht werden schon bald genetisch manipulierte Lebewesen ganze Bauwerke für den Menschen erstellen.
(Quelle: G.O. Online)
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| 09.05.2000 |
Dienstag |
Arte |
19:00-19:50 |
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Archimedes |
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Was ist Genmanipulation? Wie werden gentechnisch veränderte Organismen im Labor hergestellt? "Archimedes" begleitet den Weg von der Auswahl vorteilhafter Gene bis zur Entwicklung der ausgewachsenen Pflanze: Wie prüft der Wissenschaftler die Einbindung der neuen genetischen Eigenschaften in den Organismus? Wie verhindert er die Ausbreitung dieser Eigenschaften in den nicht manipulierten Arten? Und schließlich: Welche Gefahren birgt die Entwicklung der Genmanipulation für Menschen und Umwelt? Die Wissenschaftler nehmen auch Stellung zu Fragen nach der Zukunft der Tier- und Pflanzenarten im Zeitalter der Gentechnologie und inwiefern diese die Lebensqualität verbessern kann. Was bedeutet die Genpatentierung und welche Folgen hat der unterschiedliche Forschungsstand der einzelnen Länder?
(Quelle: G.O. Online)
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| 05.05.2000 |
Freitag |
Phönix |
20:15-21:00 |
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Phönix-Schwerpunkt:
Der entschlüsselte Mensch - Wie weit dürfen wir gehen ? |
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Der Mensch steht an der Schwelle in das biotechnische Zeitalter, in dem er selbst zum Gegenstand von Manipulation wird. Seit der amerikanische Genforscher J. Craig Venter die Entzifferung des ersten menschlichen Genoms schneller bekannt gab, scheint der gezielte Eingriff in die menschlichen Gene schneller zu kommen als erwartet. Kritiker warnen vor den Gefahren der Gentechnik und ihrem Mißbrauch, andere setzen in die Möglichkeiten neue Hoffnung für die Medizin. Was bedeutet die Entzifferung des menschlichen Genoms? Werden künftig Menschen nach Wunsch gezüchtet? Können genetische Krankheiten geheilt werden? Werden die Erkenntnisse wirtschaftlich ausgebeutet? Dürfen Gene patentiert werden? Wer kann Mißbrauch verhindern?
Martina Sagurna diskutiert unter anderem mit Prof. Hans Lehrach, Deutsches Humangenomprojekt, Prof. Volker Gerhardt, Philosoph, und Paolo Bavastro, Mediziner.
(Quelle: Phönix)
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| 04.05.2000 |
Donnerstag |
Arte |
20:15-20:45 |
VIDEO
GO |
360°
- Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (4) |
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Reportage von Achim Kampmann, ARTE
Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.
(4): Chirurgen am Joystick
Im Operationssaal ist Präzision ein Muss - Menschen aber arbeiten nicht immer perfekt und ihren traditionellen Instrumenten sind Grenzen gesetzt. Immer häufiger übernehmen daher stählerne Profis das Skalpell: Roboter im OP gehören in einigen Bereichen schon jetzt zum Alltag. Sie assistieren in der Orthopädie und bei Herzoperationen und sollen schon bald bei komplizierten Eingriffen am Gehirn eingesetzt werden. Wo können sie dem Chirurgen helfen - wo ihn möglicherweise sogar verdrängen?
Das Virchow-Klinikum in Berlin hat ihn: den ersten Roboter für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, genannt "Otto von Decke". Otto kann nicht nur dem Arzt Instrumente zureichen, sondern führt auch Bohrungen am Knochen durch. Überlegen ist er dem Chirurgen vor allem durch seine Genauigkeit - zitternde Finger kennt er nicht. Der stolze Erfinder und Entwickler von Otto ist Tim Lüth. Der 33-jährige ist Deutschlands erster Professor für High-Tech-Medizin. Mit einem Team von Maschinenbauern und der Beratung mit Ärzten gelang es ihm, einen Roboter zu entwickeln, der sowohl Techniker als auch Mediziner zufrieden stellt. Bis jetzt nutzt man Roboter in der Medizin fast ausschließlich bei orthopädischen Eingriffen, wo Präzision beim Fräsen von Knochen besonders wichtig ist. Die komplexen Maschinen werden jedoch stetig weiterentwickelt, so dass sogar Bypass-Operationen durch die stählernen Profis möglich werden. In die Ausbildung von Chirurgen wird der Umgang mit der Telemedizin schon integriert, um sie auf zukünftige Operationen am Bildschirm vorzubereiten. Für viele Kliniken beginnt mit dem Einsatz der Roboter aber auch ein Kampf um die Patienten: Viele lassen sich lieber von den stählernen Chirurgen operieren, bei denen zumindest Fehler aufgrund menschlichen Versagens ausgeschlossen sind. Angst um ihre Jobs müssen die Chirurgen dennoch nicht haben: Die Maschinen im weißen Kittel ersetzen den Arzt nicht, sondern unterstützen ihn nur.
"360° - Die Geo-Reportage" beobachtet Roboter bei der Arbeit und besucht die Operationssäle der Zukunft.
(Quelle: G.O. Online)
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| 04.05.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
16:15-17:00 |
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Bionik
- Patente der Natur -3- Die Harmonie der Sinne |
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Film von Thomas Brodbeck
Diese Sendung berichtet über spektakuläre Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der bionischen Medizin: über die Verbindung von Computerchips mit Nervenzellen, dank deren Hilfe Blinde wieder sehen und Taube wieder hören können; über neuartige Biosensoren, die nach dem Vorbild der Natur entwickelt werden; von künstlichen Gliedmaßen und Muskeln für Behinderte und Roboter; von Instant-Blut aus der Retorte und von genetisch veränderten Schweinen, die bald als Organspender Herzen und Nieren liefern werden.
(Quelle: G.O. Online) |
| 03.05.2000 |
Mittwoch |
Arte |
20:15-20:45 |
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360°
- Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (3) |
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Reportage von Dietrich von Ruffer, ARTE
Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.
(3): Die Jäger des Lassa-Virus
Es sollte eine ausgelassene Studienreise durch Westafrika werden, doch für Annegret V. endete dieses Abenteuer fatal. Die 23-jährige Kunststudentin brachte eine tödliche Krankheit mit nach Deutschland: das Lassa-Fieber. Teile der Medien schürten ein Szenario, das der Dramatik des Films
"Outbreak" nacheiferte. Über den tragischen Tod der jungen Frau vergaßen viele, dass vor allem die Menschen in Westafrika von dieser gefährlichen Tropenkrankheit betroffen sind. Pro Jahr sterben mehr als 22.000 Menschen an Lassa-Fieber. Wissenschaftler in Conakry - der Hauptstadt Guineas - suchen nach einem wirksamen Impfstoff, um endlich diese heimtückische Krankheit zu besiegen.
Der Mediziner Dr. Jan ter Meulen vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg arbeitet in Guinea mit einer Gruppe einheimischer Wissenschaftler an der Erforschung des Lassa-Fiebers. Für ihn sind Fälle wie der von Annegret V. tragische Einzelschicksale. Die Sorge, dass sich das Lassa-Virus aus den Tropenwäldern auch in Europa verbreiten könnte, kann er nicht teilen. Seiner Ansicht nach besteht keine Gefahr für die Menschen der ersten Welt. Lassa wird von kleinen Ratten der Art Mastomys natalensis verbreitet, die die Viren im Urin und anderen Körperflüssigkeiten ausscheiden. Verunreinigte Nahrungsmittel stellen bei der Infektion das größte Gefahrenpotential dar. Nur wenn diese Nager als Erregerreservoir in Europa heimisch würden und man grundlegende Hygiene-Maßnahmen missachtete, gäbe es eine ernstzunehmende Bedrohung. Das gesteigerte Medieninteresse könnte jedoch einen positiven Nebeneffekt haben: die Erforschung von Tropenkrankheiten wurde über Jahrzehnte vernachlässigt, erst allmählich wird die Bedeutung von Forschungsprojekten wie dem von ter Meulen bewusst. Das Labor in der Hauptstadt Conakry zählt - dank finanzieller Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft und anderer Institutionen - zu den modernsten in ganz Afrika und konnte vor kurzem an die guineischen Wissenschaftler übergeben werden.
"360 - Die Geo-Reportage" begleitet den engagierten Mediziner Dr. Jan ter Meulen und sein guineisches Wissenschaftlerteam bei ihrem Kampf gegen das Lassa-Virus.
(Quelle: G.O. Online)
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| 03.05.2000 |
Mittwoch |
BR |
19:30-20:15 |
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Forscher
- Fakten - Visionen |
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Heute: Die Zukunft hat
schon begonnen - Gendiagnostik: Chancen und Risiken
(Quelle: G.O. Online) |
| 02.05.2000 |
Dienstag |
Arte |
20:15-20:45 |
VIDEO
GO |
360°
- Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (2) |
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Reportage von Helge Cramer, ARTE
Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.
(2): Organe nach Maß
Der 17-jährige Christoph Bast könnte selbst mit vollem Magen verhungern. Er hat keinen Darm - seit seiner Kindheit braucht er zum Überleben tägliche Nährstoffinfusionen direkt ins Herz. Christoph hofft, dass es Forschern eines Tages gelingen wird, Darmzellen im Labor nachzuzüchten und ihm einzupflanzen. Christoph Bast hatte eine Darmverschlingung als er zwei Jahre alt war. Nur ein kleines Stück seines Darms konnten die Ärzte retten. So kann er Nahrung zwar aufnehmen, aber nicht verwerten - Christoph lebt von täglichen Nährstoffinfusionen, die der 17-jährige sich über einen Herzkatheter selbst zuführt. Christoph hofft, dass es Wissenschaftlern eines Tages gelingt, körpereigene Darmzellen zu züchten. Dem Archäologie-Studenten Markus Klein dagegen konnte bereits geholfen werden. Seit seiner Kindheit leidet er an Diabetes. Damit hatte er sich abgefunden, doch dann brachen vor einigen Jahren Wunden an seinen Füßen auf, die nicht mehr verheilten. Solche Diabetes-Füße führen allein in Deutschland in 22.000 Fällen jährlich zur Amputation. Keines der konventionellen und alternativen Heilmittel, die er benutzte, konnte ihm helfen. Dennoch konnte bei Markus Klein das Schlimmste verhindert werden: durch die Nachzüchtung und Transplantation seiner eigenen Haut. "Tissue Engineering" nennt man diese Zucht menschlichen Gewebes. Haut ist das erste Produkt der Uniklinik Freiburg, Ohr- und Gelenkknorpel werden schon bald folgen. Selbst innere Organe, deren Aufbau weitaus komplizierter ist, sollen sich eines Tages züchten lassen. Dann könnte vielleicht auch Christoph Bast wieder ein normales Leben führen.
"360° - Die Geo-Reportage" berichtet über die Erfolge der Wissenschaftler auf dem Gebiet der Organzüchtung und beobachtet die Transplantation körpereigener Hautzellen aus dem Hightech-Labor.
(Quelle: G.O. Online) |
| 01.05.2000 |
Montag |
Arte |
20:15-20:45 |
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360°
- Die Geo-Reportage: Medizin der Zukunft (1) |
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Reportage von Ute Gebhardt, ARTE
Der Tropenarzt im Kampf gegen das Lassa-Fieber, der Schamane in den Weiten der sibirischen Steppe, Chirurgen am Joystick - Medizin hat viele Gesichter. Und so verschieden die Ansätze auch sind, das Ziel ist stets das gleiche: der Mensch soll geheilt werden. Während sich der Schamane dazu auf die Kraft der Geister verlässt, sind Wissenschaftler in sterilen Labors mit der Züchtung körpereigener Organe beschäftigt. "360° - Die Geo-Reportage" begleitet in vier Folgen Menschen, die auf der Suche nach immer neuen Heilmitteln sind und damit versuchen, die "Medizin der Zukunft" mitzugestalten.
(1): Die Klinik der Schamanen
Um den Geistern der sibirischen Steppe eine Freude zu machen, bedarf es nicht viel: Mit Tanz und Gesang zu ihren Ehren, viel Trommeln und einer symbolischen Mahlzeit kann man sie erfreuen. Wem es gelingt, die Geister gut zu stimmen, dem müssen sie Gefälligkeiten erweisen. Nikolai Orschak weiß, wie man ihre spirituelle Kraft nutzen kann, um Menschen zu helfen. Ohne das Wohlwollen der Geister könnte er seinen Beruf nicht ausüben - Nikolai Orschak ist Schamane.
Genau am Mittelpunkt Asiens, zwischen Taiga und Mongolei, liegt die Republik Tuwa. Hier, in der Hauptstadt Kyzyl, befindet sich ein Krankenhaus der besonderen Art: eine Schamanenklinik. Geleitet wird es von Nikolai Orschak, der als Schamane sowohl Heilpraktiker als auch Psychotherapeut für seine Patienten ist. Bei der Behandlung in der Klinik muss er auf traditionelles Feuer und seine Jurte zwar verzichten, doch das schmälert die Wirkung seiner Behandlung nicht. Zwei mögliche Ursachen für Erkrankungen gibt es im Schamanismus: Entweder hat der Patient einen Teil seiner Seele verloren, die der Schamane aus der Geisterwelt befreien muss oder ein Geist hat von seinem Körper Besitz ergriffen. In diesem Fall "saugt" der Schamane den bösen Geist aus dem Leib heraus und gibt ihm ein neues Gefäß. Dazu dienen verschiedenartige Figuren, die ein Helfer für den Schamanen anfertigt. Donkan ist ein solcher Helfer - er stellt genau das Idol her, das der Schamane zur Heilung benötigt. Die Wirkung dieser Behandlungen wollen jetzt auch die Wissenschaftler der Uni Gießen überprüfen. Durch das Messen von Hirnströmen erforschen sie veränderte Bewusstseinszustände, wie sie die Schamanen in Trance erleben. Ihr Ziel ist es, herauszufinden, wie die Schamanen Menschen heilen. Doch auch ohne wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Therapie hält sie bereits Einzug in die westliche Welt. In Wien praktizieren Neo-Schamanen zum Teil schon seit 20 Jahren. Doch während man in Tuwa glaubt, dass zwei Schamanen an einem Ort Unglück bringen, behandeln die österreichischen Neo-Schamanen mit Vorliebe gemeinsam einen Patienten.
"360° - Die Geo-Reportage" erkundet die traditionellen Heilkünste der sibirischen Schamanen und taucht ein in die Welt der Geister.
(Quelle: G.O. Online) |
| 27.04.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
16:15-17:00 |
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Naturwissenschaften
- Naturphänomene: Bionik |
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Bionik - Patente der Natur
Vierteilige Reihe
2. Das Geheimnis der Bewegung
In dieser Folge geht es um Forscher, die dem Erfolgsgeheimnis der Bewegung von Lebewesen
auf der Spur sind. Sie vermuten, durch dessen Entschlüsselung zu Lösungen für die
verschiedensten Probleme unserer Zivilisation zu kommen. Denn den Wettlauf der Evolution
überlebt nur, wer schneller, höher, oder weiter springen, laufen oder fliegen kann als
seine Konkurrenten. Und das mit optimaler Energie-Ausbeute. Kein Wunder also, wenn
Wissenschaftler nach dem Vorbild von Thunfischen und Forellen neuartige U-Boote bauen,
wenn Pinguine Modell stehen für eine neue Generation von Fahrzeugen und Haifische den
Hinweis geben, wie man den Benzinverbrauch von Flugzeugen senken kann. Roboterbauer gehen
mittlerweile bei Ameisen, Schlangen und Heuschrecken in die Lehre. Und von Staren und
Störchen versprechen sich die Bioniker Erkenntnisse für die Konstruktion von neuartigen
Propellern beziehungsweise ultraleichten Tragflächen.
(Quelle: G.O.)
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| 26.04.2000 |
Mittwoch |
BR |
19:30-20:15 |
VIDEO
GO |
Futura
-3- Der Mensch - Einsam im Kosmos ? |
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Sie würden alles dafür geben, um zum Stern ihrer Träume reisen zu dürfen, zur fernen
Sonne, um die ein Planet kreist, den sie entdeckt haben - Geoff Marcy und Alan Butler,
die beiden weltweit erfolgreichsten "Planetenjäger". Am Keck-Observatorium auf Hawaii
bringt ihnen das Licht der Sterne laufend neue Hinweise auf Planeten außerhalb unseres
Sonnensystems. Die Franzosen Michel Mayor und Didier Queloz hatten 1995 den ersten
fernen Planeten gefunden. Marcy und Butler betreiben das Geschäft auf amerikanische Art,
als Rekordjagd. Die Existenz von Exo-Planeten kann man bis heute nur indirekt nachweisen,
durch die Wirkung der Schwerkraft eines Planeten auf seinen Mutterstern. Doch die
Astronomen sind sich sicher: Mit künftigen Beobachtungstechniken wird man Exo-Planeten
fotografieren können. Planeten bedeuten noch lange nicht Leben, schon gar nicht
intelligentes Leben. Sind wir allein im Kosmos? Vielleicht werden wir es nie erfahren,
vielleicht aber wird das SETI-Projekt die Sensation liefern: Signale von Außerirdischen!
SETI - Search for Extraterrestrial Intelligence. Im Dschungel von Puerto Rico lauscht man
mit dem größten Radioteleskop der Welt für SETI in die Tiefen des Kosmos. Und eine
Weltgemeinde stellt ihre Computer zur Verfügung, um die Signale auszuwerten, im Projekt
SETI at home. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Entwicklung von Leben kosmischer
Alltag ist - nur, wo ist es und wie finden wir es? Als Mitglied der D2-Mission war der
Astronaut Ulrich Walter tief beeindruckt vom Anblick des blauen Planeten, einsam in der
Weite des Kosmos. Er hält es für wahrscheinlich, dass Menschen die Milchstraße besiedeln,
mag es auch Jahrmillionen dauern. Als kosmische Basis werden die Milliarden von Menschen
allerdings Mutter Erde noch eine Weile brauchen. Die Astronomie des 21. Jahrhunderts wird
von der Suche nach Planeten und nach Spuren von Leben im Kosmos bestimmt sein. Futura -
Aufbruch ins Dritte Jahrtausend: Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir haben Hoffnungen,
Ängste, Visionen. Wenn unsere Kinder und Kindeskinder diese Zukunft erleben sollen, müssen
wir für sie die Erde heute bewahren.
(Quelle: G.O.)
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| 21.04.2000 |
Freitag |
N3 |
10:15-11:15 |
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Warten auf ein neues Leben |
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Alltag im Transplantationszentrum Hannover
Tausenden deutscher Bundesbürger wird Jahr für Jahr durch eine Organspende das Leben
gerettet. Trotzdem sind - dies belegen Statistiken - in Deutschland weniger Menschen
bereit, nach dem Tode Herz, Leber oder Niere für eine Transplantation freizugeben als
in Dänemark, England oder Spanien.
Wie dramatisch sich die Situation für Patienten zuspitzen kann, zeigt Eike Besuden in
seiner Dokumentation am Beispiel von Hans-Georg Ziegler und Frank
Effinghausen. Beide
warten auf eine neue Lunge, beide haben nur noch eine Überlebenschance von wenigen
Monaten, wenn nicht endlich ein neues Organ für sie gefunden wird. Im Wettlauf mit der
Zeit können sie nichts anderes tun, als auf den alles entscheidenden Anruf zu warten.
Und tatsächlich kommt der Anruf häufig zu spät. Jeder vierte Patient in Deutschland,
dem eine Transplantation das Leben retten könnte, stirbt "auf der Warteliste".
Eike Besuden hat für seinen Film mehrere Menschen vor, während und nach der Operation
beobachtet. Er zeigt ihr Leben zwischen der Angst vor einer schweren Operation und der
Hoffnung auf ein neues Leben.
(Quelle: G.O.)
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| 20.04.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
16:15-17:00 |
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Naturwissenschaften
- Naturphänomene: Bionik |
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Bionik - Patente der Natur
Vierteilige Reihe
1. Bäume als Lehrmeister
Die vierteilige Reihe vermittelt einen Einblick in das spannende Forschungsgebiet
der Bionik. Diese junge Wissenschaft versteht sich als Bindeglied zwischen BIO-logie
und Tech-NIK. Sie überträgt dabei die tausendfach erprobten und seit Jahrmillionen
bewährten "Patente der Natur" auf technische Konstruktionen. Das Ziel ist jedoch nicht
die getreue Nachahmung der natürlichen Vorbilder. Vielmehr erhofft man sich von der
Bionik Anregungen und neue Ideen für die Lösung der unterschiedlichsten technischen
Probleme in den Bereichen Architektur, Medizin, Schiffbau, Verfahrenstechnik und
Verkehrsplanung.
In der ersten Folge geht es um "Bäume als Lehrmeister": Blattknospen stehen Pate für
Sonnenkollektoren, Baumverästelungen für besonders belastbare Knochenschrauben,
Pleuelstangen und Motorenteile; Bäume liefern Energie, Trinkwasser und Medikamente.
(Quelle: G.O.)
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| 19.04.2000 |
Mittwoch |
BR |
19:30-20:15 |
VIDEO
GO |
Futura
-2- Schöpfer Mensch - Leben ohne Geheimnis? |
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Im
Mittelpunkt der zweiten Folge der dreiteiligen Reihe "Futura"
steht die Frage nach den
Perspektiven der Erforschung des menschlichen Lebens. Ob das 21.
Jahrhundert das der
Roboter oder das des genmanipulierten Menschen sein wird, kann heute
niemand entscheiden.
Die Gentechnik hat Zündstoff für heiße Diskussionen angehäuft, ob es
dabei um die
Gendiagnostik, um die genetische Verbesserung des Menschen oder um das
Klonen geht.
Um 1900 hatte man gerade die Vererbungsgesetze von Gregor Mendel
wiederentdeckt. Damals
vermutete ein Autor in der "Gartenlaube", "dass die Zeit
der physiologischen
Vervollkommnung und Entwicklung des Menschen sicher noch kommen
werde".
1953 entdeckten der Amerikaner James Watson und der Engländer Francis
Crick ein Geheimnis
des Lebens, die Struktur des Erbmoleküls DNS. In wenigen Jahren soll der
genetische
Bauplan des Menschen vollständig entziffert sein, durch das
Humangenom-Projekt. Einer
der Initiatoren des Human-Genom-Projektes, Charles Cantor, zu den
Perspektiven: "Wir
wissen heute genug über das menschliche Genom, um es auch zu verändern.
Nach meiner
Meinung dürfen wir das nicht nur, wir müssen es sogar."
Das Klonen menschlicher so genannter Stammzellen führt in eine neue
Dimension des Streits
um Gentechnik. Embryonale Stammzellen zur Behandlung von degenerativen
Erkrankungen wie
Parkinson oder Multipler Sklerose, Erzeugung von Gewebe für die
Transplantationsmedizin:
Deutsche Forscher sind in internationaler Zusammenarbeit zu Ergebnissen
gelangt, die hier
zu realistischen Hoffnungen berechtigen. In Deutschland darf allerdings
mit menschlichen
embryonalen Stammzellen nicht geforscht werden, und so könnten ausländische
Kollegen die
Früchte der Arbeit ernten. Das befürchtet Oliver Brüstle von der
Universität Bonn.
Die Firma Sequenom in Kalifornien, eine deutsch-amerikanische
Gentechnikfirma, arbeitet
erfolgreich an Systemen der Gendiagnostik. Gendiagnostik - für viele ein
Reizwort: Die
vollständige Durchleuchtung des Individuums. Und in der Tat liegt im
Wissen um die
genetische Konstitution von Menschen gesellschaftspolitischer Zündstoff.
Doch bei
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Beispiel sieht Sequenom große Präventions-und
Therapiechancen. Die Medizin wird in vielen Fällen nur vorankommen, wenn
die genetische
Basis von Gesundheit und Krankheit geklärt ist.
Die entscheidende Frage wird sein, wer über das genetische Wissen verfügt
und wie eine
Gesellschaft damit umgeht. In den USA ist dieses Thema gegenwärtig
bereits brisant.
Juristen fordern, Eltern zu verpflichten, alles zu tun, um die Geburt von
Kindern mit
genetischen Schäden zu verhindern. Lori Andrews, Rechtswissenschaftlerin
in Chicago,
sieht in solchen Forderungen das Unheimliche, die dunkle Seite der
Gentechnik.
Robert Plomin, Verhaltensgenetiker an der Universität London vermutet,
dass es nur eine
Frage der Zeit ist, bis man die Gene für Intelligenz gefunden haben
wird.. Sein Kollege
Joe Tsien von der Universität Princeton hat immerhin bei Mäusen schon
die Lernfähigkeit
genetisch verbessert. Der gentechnische Weg zu einem Albert Einstein, dem
einst wohl
berühmtesten Wissenschaftler in Princeton, dürfte allerdings noch weit
sein.Lee Silver,
ebenfalls aus Princeton, sieht durch Gentechnik die menschliche Spezies
auseinander
driften, in zwei Arten, die sich nicht mehr miteinander fortpflanzen können.
Gerade die
Mittelschicht - so Lee Silver - tut alles, um ihren Kindern bessere
Lebenschancen zu geben.
Mag man dies auch für reine Spekulation halten: Wie in manchen anderen
Bereichen auch
könnte sich die Kluft zwischen den Armen und den Reichen auf dieser Erde
durch
Genforschung gewaltig vertiefen.
Jede Zeit, jede Kultur, jede Gesellschaft definiert neu, was ethisch
erlaubt ist.
In Deutschland droht der Blick für die Chancen der Gentechnik verloren zu
gehen,
wegen der historischen Belastung durch die Erbgesundheits-Ideologie
des
Nationalsozialismus. Die Würde des Menschen sollte unantastbar bleiben -
doch auch
seine Gene? Robert Edwards, Erzeuger des ersten Retortenbabys, fürchtet
sich nicht
vor der genetischen Verbesserung des Menschen, doch er mahnt zur allergrößten
Vorsicht
bei diesem Tun.
(Quelle: G.O.)
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| 18.04.2000 |
Dienstag |
MDR |
07:40-08:25 |
VIDEO
GO |
Ewig
jung ? |
| |
Später
altern, länger leben.
"Wir haben nur ein einziges Gen verändert",
erzählt die Biochemikerin, "und sehen sie das Ergebnis: Dieser Wurm
ist frisch und glücklich, während sein gleichaltriger Bruder schon im
Sterben liegt."
Auf der ganzen Welt wird fieberhaft daran gearbeitet, die Geheimnisse des
Alterns zu entschlüsseln. Gibt es so etwas wie einen zentralen Schalter,
der das Alterungsprogramm in Gang setzt? Können wir 120 oder gar 1540
Jahre alt werden und dabei gesund bleiben? Nachdem es gelungen ist, das
Leben von Würmern, Fliegen und Mäusen im Labor erheblich zu verlängern,
sehen viele Wissenschaftler in den USA keinen Grund mehr, warum dies nicht
auch bei Menschen möglich sein sollte.
Der Wettlauf ist in vollem Gang, die Forschung aufwendig und teuer. Teuer
werden auch die Medikamente sein, die dann auf den Markt kommen.
Hierzulande versucht man dem Alter hauptsächlich mit einer Hormontherapie
zu begegnen. Wahre Wunder soll das Wachstumshormon "STH"
bewirken. Aus Amerika hört man, Patienten ließen Stöcke und Brillen hinter sich und starteten gut
bemuskelt in die dritte Phase ihres Lebens. Die Autorinnen erkunden den jüngsten Forschungsstand in den USA
und besuchen die neuesten Verjüngungskliniken in Deutschland.
(Quelle: G.O.)
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| 16.04.2000 |
Sonntag |
ZDF |
19:30-20:15 |
|
Der Garten Eden |
| |
Die zerbrechliche Schöpfung
Schöpfung? Das ist für den Menschen des 21. Jahrhunderts etwas Größeres, Unverbrauchtes,
vielleicht sogar Wunderbares. Ob in oder hinter der Schöpfung in irgend einer Weise noch
ein Schöpfer vermutet oder gesehen wird, bleibt dabei unbeantwortet. Am Beginn der
jüdisch-christlichen Tradition, die unser Empfinden und Denken bis heute in der Tiefe
begleitet hat, steht ein biblischer Schöpfungsbericht. Dort heißt es ziemlich nüchtern:
"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und die Erde war wüst und leer. Und weiter: "Es
werde Licht ... es sammelt sich das Wasser ... es lasse die Erde aufgehen Gras und
Kraut ... fruchtbare Bäume ... lebendige Tiere ... schließlich der Mensch." Natürlich
ist das keine Wissenschaft von der Entstehung des Kosmos und des Menschen in unserem
Sinne, wohl aber das Wissen um elementare Zusammenhänge des Lebens. Die erste Folge
der siebenteiligen ZDF-Dokumentationsreihe "Glut unter der Asche" macht sich auf zu
einer Spurensuche. Ist das alte Schöpfungswissen überholt? Hat sich der Mensch unter
dem biblischen Schöpfungsauftrag "Macht euch die Erde untertan" die Schöpfung gnadenlos
unterworfen, wie immer wieder kritisch gefragt wurde? Was empfinden Menschen heute,
wenn sie "Schöpfung" sagen, und wie gehen sie mit der Schöpfung als einem zerbrechlichen
Gut um? Auf dem Hintergrund der sieben Schritte des biblischen Schöpfungsberichtes
werden Menschen unserer Zeit vorgestellt, die sich in besonderer Weise für einen anderen
Umgang mit einer wunderbaren und zugleich gefährdeten Schöpfung einsetzen: Ein
erfolgreicher deutscher Produzent von Solaranlagen, eine Wasserbauingenieurin in Holland,
ein Agrartechniker in Israel, ein Klimaexperte, eine Bäuerin. Am Ende steht Albert
Schweitzer, der als Philosoph geradezu visionär eine neue richtungsweisende Ethik für
unsere wissenschaftlich-technische Zivilisation einforderte: Ehrfurcht vor dem Leben,
ein neues Verhältnis auch zum nicht-menschlichen Leben, zu den Dingen, zur Schöpfung
als ganzer, in Respekt und Verantwortung.
(Quelle: G.O.)
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| 14.04.2000 |
Freitag |
B-Alpha |
22:00-23:00 |
VIDEO
GO |
Denkzeit |
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Der neue Mensch - Wie sich Menschen und Gesellschaft
durch die Gentechnik verändern
u.a.
mit Prof.
Gregory Stock
(Quelle: G.O.)
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| 12.04.2000 |
Mittwoch |
ZDF |
21:00-21:45 |
VIDEO
GO |
Abenteuer
Forschung |
| |
Durch immer bessere Mikroskope eröffnet sich uns eine völlig neue Welt. Wir können
Abläufe in der Natur beobachten, die nicht immer mit unseren bisherigen Erfahrungen
übereinstimmen. Inzwischen ist man in den Bereich von einem millionstel bis milliardstel
Meter, in die Größenordnung von Molekülen, ja Atomen vorgestoßen. Auch hier versucht der
Mensch, technisch Fuß zu fassen. Er entwickelt mit steigendem Erfolg die Mikro- und
Nanotechnologie. Es werden Werkzeuge und Maschinen entwickelt, die es vor Ort zum Beispiel
erlauben sollen, Operationen in den feinsten Adergeflechten unseres Körpers durchzuführen.
Phantastische Aufnahmen aus diesem Bereich dokumentieren dieses Abenteuer der Forschung.
(Quelle: G.O.)
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| 12.04.2000 |
Mittwoch |
BR |
19:30-20:15 |
VIDEO
GO |
Futura
-1- Nach uns die Roboter ? |
| |
"Aufbruch
ins Dritte Jahrtausend - Nach uns die Roboter". Wie utopisch sind
Visionen à la "Blade Runner" heute ? Für Forscher wie Hans
Moravec gar nicht. Er sieht den Menschen als Auslaufmodell, der vom
Roboter abgelöst wird.
(Quelle: TV-Spielfilm)
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| 12.04.2000 |
Mittwoch |
Arte |
19:00-19:45 |
VIDEO
GO |
Jenseitsreisen - Erfahrungen an der Grenze des Todes |
| |
Gibt
es das Licht am Ende des Tunnels wirklich ? Läuft vor dem Tod das
eigene Leben im Zeitraffer ab ? Ärzte, Forscher und Patienten, die dem
Tod ins Auge geblickt haben, versuchen Antworten auf die
existentiellsten Fragen der Menschheit zu geben.
Wie für Arte
üblich lässt die Sendung zu wünschen übrig. Die Aussagen der
"Patienten" sind einfach zu blumig und bleiben
undokumentiert......die Erzählung einer Patientin, sie habe eine
Erfahrung erlebt obwohl das EEG Null anzeigte ist kein Beweis für ein
Leben nach dem Tod. Ich Fachkreisen hört man immer wieder Zweifel an
der Genauigkeit dieser Geräte. Vor allem in der Diskussion über den
genauen Zeitpunkt des Todes bei Organspendern (Hirntoten) aber auch bei
Messungen bei Koma-Patienten treten diese Mängel ins Rampenlicht. Es
gibt noch mehr anzuzweifeln, wie z.B. das Zeitempfinden im Augenblick
des Todes, etc.
(Quelle: S.H.)
|
| 02.04.2000 |
Dienstag |
Arte |
20:45-21:50 |
VIDEO
GO |
Karriere
einer Leiche |
| |
Karriere einer Leiche
- Dokumentation
Joseph Paul Jernigan stirbt am 5. August 1993, einige Minuten nach Mitternacht,
am Gift, das ihm der Staat Texas in den linken Arm spritzt. Er stirbt ruhig, sagt
kein Wort, beobachtet von seinem Bruder Bobby. Der Todesraum ist kobaltblau.
Jernigan ist ein Mörder. Er hat die letzten 12 Jahre im Todestrakt von Huntsville
verbracht. Jernigan wollte nicht sinnlos sterben. Wenigstens mit seinem Tod wollte
er etwas Gutes tun und er vermachte seine Leiche der National Library of Medicine
in Washington. Auf einen wie ihn hatte die Wissenschaft lange gewartet. Zwei Jahre
schon war man auf der Suche nach einer perfekten Leiche, und zwar für ein Projekt
des nächsten Jahrtausends: zur Herstellung des ersten digitalen Anatomieatlas.
2000 Leichen waren schon geprüft worden. Jernigans war von allen die schönste.
Keine geplatzte Arterie, kein Geschwür, keine Schraube im Knochen. Jernigan ist
noch warm, als er in Denver eintrifft. Er wird in handelsübliche Gelatine eingegossen,
mit kobaltblauer Lebensmittelfarbe versetzt und auf minus 70 Grad hinuntergefroren.
Um seine Leiche integral zu vermessen, wird sie Millimeter für Millimeter
abgehobelt - und nach jedem Millimeter digital fotografiert. November 1994: die
National Library of Medicine jubelt. Der erste volldigitalisierte Mensch - ein
Quantensprung in der Anatomie. 15 Gigabytes statt acht ein halb Millionen
Buchseiten. Das "Human Visible Project" wird im Internet ausgesetzt - und die
Welt eingeladen, sich daran zu bedienen, vor allem zur Simulation von chirurgischen
Eingriffen. An jeder medizinischen Fakultät der Welt wird mittlerweile mit
Joseph Paul Jernigans digitalen Überresten gearbeitet. "Karriere einer Leiche"
von dem Schweizer Filmemacher Kaspar Kasics erzählt die Geschichte dieses Mannes,
der erst mit seinem Tod zum Helden wurde. Ein Film über Schuld, Sühne und Internet.
(Quelle: G.O.)
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| 02.04.2000 |
Sonntag |
SWR |
09:00-09:45 |
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Teleakademie |
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Prof. Dr. Klaus Mainzer: Zeit, Kosmos und Leben
Zeit ist ein fachübergreifender
Begriff par excellence. Klaus Mainzers Vortrag spannt den Bogen vom Zeitbegriff
im antiken und mittelalterlichen Weltbild zur klassischen Physik, der
Relativitätstheorie und der Quantenwelt bis zum Zeitpfeil der kosmischen Evolution
und der Evolution des Lebens. Prof. Dr. Klaus Mainzer hat Mathematik, Physik und
Philosophie studiert und ist Ordinarius für Philosophieund Wissenschaftstheorie an
der Universität Augsburg.
(Quelle: G.O.)
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| 29.03.2000 |
Mittwoch |
RTL |
16:00-17:00 |
VIDEO
GO |
Hans Meiser - Talkshow |
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"Makaber oder Genial? Manche Tote leben länger."
....Kryonik...vermutlich mit Klaus Reinhard...
(Quelle: Cryonet, Klaus
Reinhard, De:Trans)
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| 28.03.2000 |
Dienstag |
N3 |
22:15-23:00 |
VIDEO
GO |
Prisma-Magazin - Forschung und Technik |
| |
.......u.a.:
Gegen "Rost" im menschlichen Körper
Ein Professor, der nach der Wende seine Stelle an der Universität Rostock verlor,
wurde notgedrungen Unternehmer. Jetzt schickt er sich an, mit seiner medizin-technischen
Firma den Weltmarkt zu erobern. Er hat Apparate entwickelt, die mit raffinierten
physikalischen Methoden im Zellstoffwechsel die gefährlichen "Oxydantien" nachweisen,
eine Art aggressiven "Rost" im Körper. Damit lassen sich Entzündungen und viele
Krankheiten im Frühstadium erkennen und teilweise auch behandeln.
(Quelle: G.O.)
|
| 28.03.2000 |
Dienstag |
Arte |
19:00-19:45 |
|
Archimedes |
| |
......u.a.:
(5): Porträt Dr. Robert J. White
Die Idee klingt verrückt und völlig utopisch. Doch für Robert J. White,
Chirurg in Ohio/USA steht fest: "Ich will Köpfe verpflanzen".
Nicht irgendwelche Köpfe, Menschenköpfe sollen es sein.
In den 70er Jahren entwickelte er die Kopftransplantation an Rhesusaffen.
Die Tiere erwachten damals aus der Narkose und öffneten die Augen.
Heute will Dr. White, der auch einer der Berater des Papstes ist, die Köpfe
von Querschnittsgelähmten und anderen Schwerstkranken auf gesunde Körper verpflanzen.
"Archimedes" sprach mit Robert White über Ethik und die Zukunft der Medizin.
(Quelle: G.O.)
|
| 26.03.2000 |
Sonntag |
3Sat |
16:00-16:30 |
VIDEO
GO |
HITEC
- Die Dokumentation |
| |
Nanotechnologie - eine Reise ins Innere der Materie
Film von John A. Kantara über molekulare Nanomaschinen und ihre Erforscher,
Deutschland 2000
Seit dem Urknall hat sich das Universum aus einem mikroskopisch kleinem Punkt
höchster Dichte bis auf seine heutige Größe ausgedehnt. Aus dem unvorstellbar
Kleinen ist das unvorstellbar Große entstanden. Heute können unsere Teleskope
riesige Distanzen im Weltall überwinden. Nun schickt sich der Mensch an, eine
weitere Dimension zu erobern. Doch diesmal geht die Reise nicht zu fernen
Sternen, sondern in das Innere der Materie selbst: in den Nanokosmos. Hier
begegnet man beispielsweise sogenannten Nanotubes. Die Molekülstruktur der
Nanoröhrchen verleiht ihnen Eigenschaften, an die Wissenschaftler zunächst
nicht glauben wollten, denn sie sind multifunktional. Nanotubes übertreffen
die Festigkeit von Stahl um das 100fache. Dabei lassen sie sich verbiegen,
verdrehen und verweben, ohne zu reißen - die stärkste Faser, die je hergestellt
wurde. Die Nanotechnologie ist die Verschmelzung von Physik, Chemie und Biologie
und wird das Bild des Menschen nachhaltig verändern. Sind wir darauf vorbereitet?
.........mehr
Infos
(Quelle: G.O. & 3Sat)
|
| 23.03.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
16:15-17:00 |
VIDEO
GO |
Die
Seelenprogrammierer |
| |
EMO - der Computer mit Gefühl
Film von Tilman Bruckner, Deutschland 1997
Prof. Dietrich Doerner aus Bamberg
ist dabei, Computerprogramme zu entwickeln, die Gefühle zeigen. Seine
Maschine hat ein Lustzentrum und Motive, die sie wechseln kann, je nach
ihrem Zustand und dem Zustand der im Rechner erzeugten Umwelt.
Kennzeichnend für Dörners Ansatz ist, dass er das Problem der Emotionen
als reines Software-Problem behandelt. Er steht damit gewissermaßen in
der Tradition des Idealismus, der das Leib-Seele-Problem dadurch löst,
dass er den Leib schlicht für unwichtig erklärt. Einwände gegen Dörners
Position gibt es von verschiedenen Seiten, zum Beispiel sind Hirnforscher
nicht der Ansicht, dass man den Leib vernachlässigen könnte. Auch für
Biologen lassen sich Emotionen nicht von ihren evolutionären Wurzeln
trennen. Dazu haben sich mittlerweile auch die Vertreter der "Künstlichen
Intelligenzforschung" bekehrt. Der Film gibt einen kurzen Überblick
über die Geschichte: die vollmundigen Versprechen der 60er und 70er Jahre
und was daraus geworden ist.
(Quelle: G.O.)
|
| 13.03.2000 |
Montag |
MDR |
22:05-22:35 |
|
Hauptsache
Gesund |
| |
High-tech
gegen Netzhautschäden
Millionen Diabetiker fürchten krankheitsbedingte
Netzhautschäden, die zu schweren Sehstörungen führen können. Nur ein
rechtzeitiger operativer Eingriff kann ein Erblinden verhindern. Eine
andere Erkrankung der Netzhaut, die sogenannte Makula-Degeneration, gehört
neben dem Grauen und Grünen Star zu den häufigsten Ursachen der
Altersblindheit.
Sie beginnt um das sechzigste Lebensjahr. Die ersten Anzeichen werden von
den Betroffenen kaum wahrgenommen. Nur regelmäßige
Vorsorgeuntersuchungen und ein speziell dafür entwickelter Test ermöglichen
eine rechtzeitige Diagnose. HAUPTSACHE GESUND bietet während der Sendung
Gelegenheit, diesen Sehtest durchzuführen.
Die Behandlung der Makula-Degeneration war bisher sehr schwierig und wenig
zufriedenstellend. Die meisten Patienten müssen mit starken Einschränkungen
im Alltag leben. Nun haben Wissenschaftler aus den USA und Jena ein
innovatives Operationsverfahren entwickelt, das vielen den Erhalt des
Augenlichtes ermöglichen kann. HAUPTSACHE GESUND ist vor Ort an der
Augenklinik der Jenaer Universitätsklinik und berichtet über diese
innovative Methode, der die Mediziner den Namen Photodynamische Therapie
gegeben haben.
Weltspitze ist auch ein anderes deutsches Forschungsprojekt, die
elektronische Sehhilfe. Ein Expertenteam aus Biologen, Medizinern und
Technologen hat eine Mikrokontaktfolie entwickelt, die in die Netzhaut
implantiert werden kann und elektrische Impulse über den Sehnerv an das
Gehirn weiterleitet. Dieses sogenannte "Retina-Implantat" könnte
ein Ausweg für einige bisher unheilbare Erkrankungen der Netzhaut sein.
HAUPTSACHE GESUND über High-tech, die bisher unheilbare Netzhautschäden
reparieren kann.
(Quelle: G.O.)
|
| 11.03.2000 |
Samstag |
3Sat |
19:20-20:00 |
VIDEO
GO |
Ein
Herz aus dem Labor - Organzüchtung in Deutschland |
| |
Noch
werben Politiker, Showmaster und Sportler in Zeitungsanzeigen für die
Organspende. Doch sollten die Visionen einiger Biowissenschaftler wahr
werden, könnte die Kampagne in einigen Jahren eingestellt werden. Denn
dann kämen die Organe nicht mehr aus den Körpern hirntoter Unfallopfer,
sondern aus den Reagenzgläsern biotechnischer Laboratorien. "Tissue-Engineering",
so der Fachausdruck für die Züchtung von Geweben und Organen aus
einzelnen körpereigenen Zellen, ist die neue Zauberformel in der
"Ersatzteil-Medizin".
Bereits heute werden Knochenteile, Knorpel und Haut aus patienteneigenen
Zellen im Labor herangezüchtet und wieder implantiert. Mit großem
Erfolg: 90 Prozent aller so behandelten kaputten Kniegelenke funktionieren
wieder. Weit über die Hälfte der Patienten mit chronisch offenen Wunden
konnte mit der "Haut aus der Tube" geheilt werden.
In Freiburg, Berlin, Münster und Hannover arbeiten Forschergruppen daran,
Bauchdecken, Harnröhren, Brustimplantate, Herzklappen aber auch
komplexere Organe wie Lebern und Herzen heranzuzüchten. Der Clou bei der
Sache: Weil die Ersatzorgane aus den körpereigenen Zellen des Patienten
hergestellt werden sollen, wird es auch keine Abstoßungsreaktionen des Körpers
geben. Die Patienten können beschwerdefrei weiterleben. Keiner muss mehr
starke Medikamente einnehmen.
Und schon wird darüber nachgedacht, ob es nicht möglich sein könnte,
Organe auf Vorrat zu züchten. Aus solchen menschlichen Ersatzteillagern,
produziert aus gentechnisch umprogrammierten embryonalen Stammzellen, könnten
sich dann die Transplantationschirurgen ganz nach Bedarf bedienen. Doch es
gibt auch warnende Stimmen unter den Wissenschaftlern: Man darf den Herz-,
Leber- und Nierenkranken keine falschen Hoffnungen machen. Unsere
Generation wird das Herz aus dem Reagenzglas wohl nicht mehr schlagen
sehen. Viel wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die bereits
funktionierenden Therapien mittels
Tissue-Engineering von den gesetzlichen Kassen anerkannt und bezahlt
werden. Sonst droht in absehbarer Zeit eine Zwei-Klassen-Medizin: Wer Geld
hat, kann sich sein verschlissenes Kniegelenk wieder herstellen lassen.
Die anderen müssen eben weiterhumpeln.
(Quelle: G.O.)
|
| 28.02.2000 |
Montag |
VOX |
22:10-23:05 |
|
Die Zukunft der
Technologie - über die Verbindung von Mensch und Maschine |
| |
Thema: 4.
Liebe im 21. Jahrhundert
vierteilige Reportage
Die Technologie der Zukunft wird
eine neue Art von Beziehungsrealität bringen.Die Singularisierung nimmt
zu. Samenbanken und künstliche Befruchtung sichern die Nachkommenschaft,
Cybersex und Masturbationshilfen den Lustgewinn. In der modernen
Konsumgesellschaft hat die Ehe als lebenslange monogame Beziehung
ausgedient. Effektivität und schnelle Befriedigung sind oberstes Prinzip.
Sex wird zur Ware, Beziehungen werden konsumiert. Der in sich selbst
verliebte Narziß vermeidet die unkontrollierbare Erfahrung von körperlicher
Nähe. In der digitalen Welt - zwischen Pornofilm und Chatroom - findet er
die scheinbar saubere Alternative. Die Montagsreportage dokumentiert die
Liebe im Zeitalter der körperlosen Kommunikation und fragt, ob Mann und
Frau im Spiegelkabinett der virtuellen Welt noch zueinander finden können.
(Quelle: G.O.)
|
| 26.02.2000 |
Samstag |
HR |
16:55-17:25 |
VIDEO
GO |
Von kopflosen Klonfröschen
und anderen Hirnlosigkeiten
|
| |
Embryonenforschung
- heute und morgen
.........mehr
Infos
(Quelle: HR) |
| 22.02.2000 |
Dienstag |
3Sat |
16:05-16:45 |
|
Odyssee
3000 |
| |
Im
Netz der Superhirne
Film von Gero von Boehm
"Odyssee 3000" führt in
die Labors jener neuen Magier, die unsere Zukunft entscheidend prägen
werden: Die Computer-Forscher und Roboter-Bauer, die einen uralten
Menschheitstraum im neuen Jahrtausend Wirklichkeit werden lassen - die
Sehnsucht nach dem Hinauswachsen des Menschen über sich selbst und seine
naturgegebenen Möglichkeiten. Der Rechengeschwindigkeit der
Mega-Maschinen sind kaum mehr Grenzen gesetzt, das totale digitale
Zeitalter hat begonnen. Der Film entwirft das Bild von einem neuen
Menschen, der wie selbstverständlich seine "grauen Zellen" mit
Elektronengehirnen verkoppelt, sich über Datenleitungen neue
Erlebniswelten erschließt, aber auf diese Weise auch manipulierbar wird.
Solche Tendenzen sind bereits heute zu erkennen.
(Quelle: G.O.) |
| 17.02.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
12:15-12:45 |
|
Moderne
Menschen |
| |
Dr.
Manfred Kern - Der Genfoodforscher
Porträt von Julia Benkert
Er arbeitet an bzw. mit
gentechnischen Pflanzen und er prophezeit uns wundersame Dinge.
Insulin-Bananen und Antibiotika-Apfelsinen zum Beispiel - Lebensmittel,
die eigentlich Medikamente sind.
Dr. Manfred Kern von der Hoechst/Schering-Tochter AgrEvo ist einer der führenden
Genfoodforscher Deutschlands. Er entwickelt, was in Zukunft möglicherweise
auf den Tisch kommt: gentechnisch verändertes Essen.
In den Labors der chemischen Industrie zeichnen sich epochale Veränderungen
ab. Die Konzerne haben ihre neuen Rohstoffe entdeckt: die Gene. Sie
fusionieren zu global operierenden Life-Science-Giganten, die mit Hilfe
der Gentechnologie die Ernährung der rasant wachsenden Weltbevölkerung
sichern wollen. Es geht um die Lebensmittelmärkte der Zukunft.
(Quelle: G.O.) |
| 10.02.2000 |
Donnerstag |
Arte |
20:45-21:40 |
|
Willkommen
in der Zukunft! |
| |
Dokumentation
von Nathalie Borgers, Frankreich 2000
Ob in Japan, Deutschland, Frankreich
oder den USA, überall sind die Wissenschaftler sich darüber einig, dass
wir an der Schwelle zu einer wissenschaftlich-technischen Revolution
stehen, deren Auswirkungen denen der Erfindung des Buchdrucks und der
industriellen Revolution im 19. Jahrhundert entsprechen. Insbesondere
kommen zu Wort: Neil Gershenfeld, der im legendären MIT (Massachusetts
Institute of Technology) eine Forschungsgruppe leitet, die sich mit
"denkenden Dingen" befasst; der Mediziner Dr. French Anderson,
der Vater der Gentherapie; Prof. Frankierz vom Max-Planck-Institut, der
die Neuronen-Silicium-Funktion erforscht und bald vielleicht den perfekten
Maschinenmenschen herstellt. Laborexperimente und futuristische
Videosequenzen wechseln sich ab. Sie vermitteln eine Vorstellung vom
Design der Zukunft, dessen Zauberworte Miniaturisierung, Synergie,
Gentherapie und Digitalisierung sind.
(Quelle: G.O.) |
| 08.02.2000 |
Dienstag |
N3 |
22:15-23:00 |
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Prisma |
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Heute:
Quantenschaum und Kunstgehirne
Ein Blick auf die Zukunft der Wissenschaft
Film von Volker Lange
Wie
ist unser Weltall entstanden? Was sind die kleinsten Bauteile der Materie?
Was ist Leben? Was ist Bewusstsein? Können Roboter denken? Fragen, mit
denen Wissenschaftler sich auseinandersetzen. Kaum ein Tag vergeht, an dem
wir nicht Nachrichten mit neuen Erfolgen von der Front der Forschung
hören. Wie kaum eine Epoche zuvor ist das 20. Jahrhundert ein Jahrhundert
der Wissenschaft. Forscher wie Planck und Einstein, Watson und Crick haben
unser Leben wohl stärker verändert als die mächtigsten Politiker. Doch
wie sieht es an der Schwelle zum nächsten Jahrtausend aus? Unbemerkt von
der Öffentlichkeit vollzieht sich in der Wissenschaft ein Umbruch. Sogar
das Schlagwort vom "Ende der Wissenschaft" macht die Runde. Sind
die großen Fragen des Lebens beantwortet? Bremsen leere Kassen und
Wissenschaftsfeindlichkeit die Forschung? Stolpern wir wie die Alchemisten
vor 300 Jahren in eine Sackgasse der Erkenntnis? Oder liegt vor uns eine
neue Wissenschaft, mit neuen Fragen und neuen Methoden?
(Quelle: G.O.) |
| 07.02.2000 |
Montag |
SWR |
09:45-10:30 |
|
Zeichen
der Zeit |
| |
Heute:
Die Ware Mensch
Hirntod, Organspende und die Zweifel
Ein Film von Michaela Funk
(Quelle: G.O.) |
| 05.02.2000 |
Samstag |
Premiere |
20:15-22:00 |
Spielfilm |
Gattaca |
| |
Eine
düstere Zukunftsvision, die bedrohlich realistisch erscheint: Nur
genetisch perfekte Menschen haben das Recht auf ein erfülltes Leben. (Mit
Uma Thurman)
KEINE DOKU ! SONDERN FICTION !
Website
zum Film sehr empfehlenswert: LINK
(Quelle: TV-Spielfilm) |
| 27.01.2000 |
Donnerstag |
3Sat |
16:15-16:45 |
|
Im
Griff der Gene |
| |
Unser
Erbgut - Bürde fürs Leben ?
(Quelle: TV-Spielfilm) |
| 21.01.2000 |
Freitag |
3Sat |
18:30-19:00 |
VIDEO
GO |
Nano |
| |
Elektronisches Auge für Blinde
Forschern des New Yorker Dobelle-Instituts ist es gelungen, vollständig Erblindete sehen zu lassen. Wie das Institut heute mitteilte, waren Experimente mit einem
"Dobelle-Auge" erfolgreich, das Patienten ohne natürliches Sehvermögen eine visuelle Orientierung ermöglicht.
LINK
Blinde sehen wieder
Verlorengegangenes Sehvermögen zu reaktivieren galt bisher als undenkbar. Doch jüngste Erkenntnisse der Hirnforschung führte Wissenschaftler der Universitäten New York und Magdeburg auf eine verheissungsvolle Spur. Der entscheidende Ansatz: gezielte Aktivierung spezifischer Gehirnareale.
LINK
(Quelle: Nano) |
| 14.01.2000 |
Freitag |
3Sat |
16:15-16:45 |
VIDEO GO |
Die
Zukunftsklinik |
| |
High
Tech? - High Touch? - oder beides?
Film von Gundula Englisch und Hiltrud Reiter, Deutschland 1997
Die Krankenhäuser gestern und
heute: Sie gleichen gigantischen Gesundheitsfabriken, Reparaturanstalten
mit Fließbandautomatik - im Takt der Maschinenauslastung und der Tagessätze.
Knapp hundert Milliarden Mark verschlingen sie jährlich, die Dinosaurier
des Gesundheitswesens. Es herrscht Krisenstimmung. Der Institution
Krankenhaus ergeht es wie vielen andere Industriegiganten: Sie hat versäumt,
sich auf die Zukunft einzustellen.
Wie wird das neue Welt- und Menschenbild die Medizin verändern? Wird die
Synthese zwischen Menschlichkeit und Technik je gelingen? Wird sich das
gesamte Gesundheitssystem wandeln? Müssen wir Versorgung neu definieren,
Lasten anders verteilen, neue Maßstäbe zu finden?
Die Autorinnen stellen zukunftsfähige Beispiele vor und nehmen die
Zuschauer mit auf eine Reise in das Krankenhaus der Zukunft. Die
"Zukunftsklinik" ist keine Heilanstalt mehr für Gebrechen aller
Art - dort werden nur noch Notfälle und Schwerkranke aufgenommen. Der
Patient bekommt nur das, was er wirklich braucht: intelligente Technik,
kombiniert mit Heilkunst höchster Güte. Aus der ramponierten
Gesundheitsmaschine ist ein Versorgungsnetz geworden - intelligent, ökonomisch
und human.
(Quelle: G.O.) |
| 11.01.2000 |
Dienstag |
ZDF |
22:45-23:15 |
VIDEO GO |
Homo
Xerox - Ich lasse mich klonen |
| |
Film
von Gerlinde Böhm
Louise
Brown hieß das erste Retortenbaby, Dolly das erste geklonte Schaf. Auch
der Name des ersten geklonten Menschen wird um die Welt gehen - ob schon
in fünf, oder erst in zehn oder 20 Jahren, das ist die Frage. Während
das deutsche Embryonen-Schutzgesetz jegliches Experimentieren mit Eizellen
untersagt, macht die Klonforschung weltweit rasante Fortschritte. Die
Pressemeldungen überschlagen sich: "Sie haben es getan!" - hieß
es im Juni 1999, "Erstes Menschenbaby geklont" titelte die
"Bild". Vor allem die deutsche Öffentlichkeit reagiert regelmäßig
mit Abscheu: "Wann endlich wird diesen Forschern das Handwerk
gelegt"?, liest man beispielsweise. Doch auch bei der Geburt des
ersten Babys aus der Retorte war die Aufregung groß. Seither sind mehr
als 150000 Kinder auf die gleiche Art zur Welt gekommen. Auch bei der
Klonforschung wird der Widerstand vermutlich um so mehr aufweichen, je
deutlicher sich ein möglicher medizinischer Nutzen herauskristallisiert.
Nicht Frankenstein-Szenarien treiben aber die Experten voran, sondern auch
der Wunsch vieler Eltern nach dem möglichst perfekten Kind. Von der pränatalen
Diagnostik zur vollen Kontrolle über die genetische Ausstattung des künftigen
Kindes - das Klonen als endgültiger Triumph der Menschheit über die
Grausamkeit der Natur? Die ZDF-Dokumentation legt ihren Schwerpunkt
weniger auf die wissenschaftlich-technische Machbarkeit des Klonens,
sondern fragt nach den weltanschaulichen und psychischen Faktoren, die das
Klonen dem einen als faszinierende Zukunftsmusik, dem anderen als
Gruselkabinett einer wildgewordenen Menschheit erscheinen lässt. Ist das
Klonen tatsächlich "nur eine andere Art, Kinder zu bekommen",
wie die französische Biologin Boisellier im Film von Gerlinde Böhm erklärt,
und "durch Verbote längst nicht mehr aufzuhalten", wie der
deutsche Wissenschaftler Jens Reich vermutet? Oder verstecken sich hinter
dem Wunsch nach dem eigenen Klon Unsterblichkeits- und
Allmachtsphantasien? Längst gibt es Menschen, die der neuen Technik
aufgeschlossen gegenüber stehen, die sich - sobald es technisch machbar
und bezahlbar ist - gerne selber klonen lassen möchten. Im Film erzählen
sie ihre Beweggründe. Und sie informieren sich über die Dienstleistungen
einer Klon-Firma, deren Preisliste mit Bestellformular man im Internet
abrufen kann - heute noch fiktiv, in wenigen Jahren vielleicht
Wirklichkeit.
(Quelle: G.O.) |
| 11.01.2000 |
Dienstag |
Discovery
Channel |
18:30-19:30 |
VIDEO GO |
Abenteuer
Discovery |
| |
Unsterblichkeit
Themen u.a.: Mensch vom Fließband. Menschen, die ewig leben sollen,
brauchen Organe, die gleichfalls ewig halten. Da dies ein Ding
der Unmöglichkeit ist, suchen Wissenschaftler nach haltbaren Ersatzteilen
für Humanorgane. Der Amerikaner Steve Squinto ist dabei, ein Schwein zu
züchten, das dem Menschen genetisch ähnlich ist. Er rechnet, in etwa
zwei Jahren ein Schwein auf den Organspendermarkt zu bringen, dessen
Organe als Ersatzteillager für Menschen dienen können. Ein anderer
US-Forscher, Roy Walford, möchte die Lebensdauer jeder einzelnen
menschlichen Körperzelle verlängern. Sein Rezept lautet: So wenig Kalorien
wie möglich. Auch Michael Rose träumt vom ewigen Leben. Er studiert
Fruchtfliegen, insbesondere deren Fortpflanzung. Je später sich die
Fruchtfliegen fortpflanzen, desto länger würden sie leben, behauptet Rose.
Und weil kein Leben ohne Gehirn ewig währen dürfte, wird in einem
amerikanischen Media-Labor an einem Gerät gearbeitet, das sämtliche Funktionen
des menschlichen Gehirns aufzeichnen und somit kopieren kann. Ist das
Gehirn einmal digital erfaßt, könnte man, so das Forscherduo Misky und Mann,
faktisch ewig leben.
(Quelle: Discovery Channel) |
| 11.01.2000 |
Dienstag |
3Sat |
16:00-16:45 |
VIDEO GO |
Odyssee
3000 |
| |
Der
Traum von der Unsterblichkeit
Film von Gero von Boehm
Im 4000 Jahre alten Gilgamesch-Epos wird der Traum zum
ersten Mal formuliert: Überwindung des Todes, ewiges Leben - das soll
kein Privileg der Götter mehr sein. In Ägypten gründet sich später
eine ganze Kultur auf diesen ältesten Menschheitstraum. Gero von Boehm
zeigt in seiner Reihe "Odyssee 3000" diesmal, wie Gentechnik und
revolutionäre Therapien im neuen Jahrtausend den Tod tatsächlich noch
weiter hinauszögern werden. Was als unabänderlich naturbestimmt galt,
ist Objekt technischer Steuerung und Ersetzbarkeit geworden. Und ewiges
Leben durch Cloning ist auch beim Menschen keine Utopie mehr. Es scheint,
als würden wir unsere Entwicklungsgeschichte selbst in die Hand nehmen -
der Traum geht jetzt in Erfüllung. Wird er zum Alptraum? Die mystische
Welt des Gilgamesch-Epos und der Ägypter, der Inkas und Mayas als Wurzel
des Menschheitstraums vom ewigen Leben ist der Ausgangspunkt des Films.
Spitzenforscher in den USA und Europa öffnen dem Zuschauer ihre Labors.
Aber Gero von Boehm entwirft auch die Vision einer Gesellschaft, in der es
immer mehr Greise geben wird. Das Szenario, das so entsteht, ist
erschreckend und faszinierend zugleich.
(Quelle: G.O.) |
| 10.01.2000 |
Montag |
SWR |
15:15-15:45 |
|
360°
- Die GEO-Reportage |
| |
Mensch
Roboter!
Film
von Thomas Brodbeck und Hartmut Vogel
Wenn
Roboter-Bauer ans Werk gehen, bedienen sie sich gerne bei den Vorbildern
aus der Natur. Am Ende profitiert der Mensch von dem Streben der
Wissenschaftler, den Blechkameraden Leben einzuhauchen. Manche Teile der
Kunstwesen sind so perfekt, dass sie dem Menschen als Ersatzteile dienen
können - zum Beispiel Microchips, die Robotern bei der Orientierung
helfen und vielleicht bald Blinden das Sehen ermöglichen. Wie weit gehen
Wissenschaftler bei der Verschmelzung von Mensch und Maschine?
(Quelle: G.O.) |
| 09.01.2000 |
Sonntag |
N-TV |
18:35-19:15 |
VIDEO GO |
Zukunft
und Technik |
| |
Tissue Engineering
- Verpflanzung körpereigener Zellen
Tissue Engineering heißt das Zauberwort,
das vielen Patienten in Zukunft helfen soll.
Mit neuartigen Biotech-Verfahren werden körpereigene
Zellen verpflanzt, und zwar solche, die eigentlich
nicht mehr nachwachsen...
.........mehr
Infos
(Quelle: N-TV) |
| 27.12.1999 |
Montag |
VOX |
23:00-23:55 |
|
Süddeutsche
TV -Zukunft (4) |
| |
Zukunft:
(4) Häppchen für alle Süddeutsche
TV und das vergangene Jahrhudert...
.........mehr
Infos
(Quelle:
TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV) |
| 20.12.1999 |
Montag |
VOX |
23:05-23:55 |
|
Süddeutsche
TV -Zukunft (3) |
| |
Zukunft:
(3) Der Überwachungsstaat Gläserne
Menschen und ihre Beobachter
.........mehr
Infos
(Quelle:
TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV) |
| 16.12.1999 |
Donnerstag |
3Sat |
16:00-16:45 |
|
Die
Gen-Jäger |
| |
Biologen
zwischen Wahn und Wissenschaft
1962 diskutierten in London 27
prominente Wissenschaftler ihrer Zeit, darunter mehrere Nobelpreisträger,
über "Die Zukunft des Menschen". Sie schlugen drastische Maßnahmen
vor, um die angeblich biologisch-genetische Verschlechterung der
menschlichen Rasse aufzuhalten: Menschen mit genetischen Fehlern sollten
sich nicht fortpflanzen dürfen, nur eine Elite sollte Zugang zu
Samenbanken erhalten, ein Recht auf Kinder gäbe es nicht, Kreuzungen
zwischen Mensch und Tier zur Züchtung leistungsfähigerer Astronauten mit
Greifschwänzen wurden erwogen, gezielte Eingriffe in die Gene galten als
wünschenswert. Ernstgemeinte Entwürfe, die nach Aussage der
Konferenzteilnehmer "den Lauf der Geschichte" beeinflussen
sollten.
Was aus den Visionen von damals geworden ist, und welche Ziele heute führende
Genforscher - einige nennen sich Gen-Jäger - verfolgen, dem geht der Film
von Thomas Weidenbach und Gerd Weiss nach.
(Quelle: G.O.) |
| 15.12.1999 |
Mittwoch |
Bayern3 |
19:30-20:15 |
|
Die
neuen Götter in Weiß |
| |
Medizin - Jenseits der
Menschenwürde. Das 21. Jahrhundert wird das Zeitalter der Biotechnologie.
Der Film spekuliert über die Gefahren...
.........mehr
Infos
(Quelle: G.O.) |
| 14.12.1999 |
Dienstag |
ZDF |
0:25-2:25 |
|
Zukunft
2000X - Wie leben wir in 20 Jahren ? |
| |
|
| 13.12.1999 |
Montag |
VOX |
23:05-23:55 |
|
Süddeutsche
TV -Zukunft (2) |
| |
Zukunft:
(2) Für immer jung - Strategien,
Anleitungen und Bekenntnisse zum ewigen Leben
.........mehr
Infos
(Quelle:
TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV) |
| 08.12.1999 |
Mittwoch |
ARD |
22:00-22:30 |
VIDEO GO |
Globus
- Forschung und Technik |
| |
Heute u.a. Hirnforschung:
Dass Blinde wieder sehen
Verlorengegangenes Sehvermögen
zu reaktivieren, galt bisher als undenkbar. Doch jüngste Erkenntnisse der
Hirnforschung führten Wissenschaftler der Universitäten New York und
Magdeburg auf eine verheißungsvolle Spur. Der entscheidende Ansatz:
gezielte Aktivierung spezifischer Gehirnstrukturen!
(Quelle:
G.O.) |
| 06.12.1999 |
Montag |
VOX |
23:05-23:55 |
VIDEO
GO |
Süddeutsche
TV -Zukunft (1) |
| |
Zukunft:
(1) Kunst am Menschen - Medizinische Trends für das nächste Jahrtausend.
Drei Beispiele
aus großen Forschungstrends der Medizin; Zeugung und Geburt; Künstliche
Organe und Prothetik; ewiges Leben (Alcor). Heute gilt: der Krebs ist so gut wie
unbesiegbar, der Zelltod ist nicht zu stoppen, Organe sind nicht
reproduzierbar. Und morgen? Denkbar sind Menschen mit intelligenten
Armprothesen, nachgewachsenen Organen, Mikrochips im Gehirn. Süddeutsche
TV berichtet aus den Labors der Zukunftsforscher, über Menschen, die den
neuen Menschen schaffen werden. Heute ein Bericht über Alcor
und dem deutschen
Kryoniker (De:Trans-Mitglied) Klaus Reinhard aus Kiel.
.........mehr
Infos
(Quelle:
TV-Spielfilm & VOX. & Süddeutsche TV) |
| 01.12.1999 |
Mittwoch |
3Sat |
18:30-19:00 |
|
NANO
- Die Welt von Morgen START |
| |
Moderation:
Ingolf Baur
In unserer zunehmend komplexen
Informationsgesellschaft stellt das Verständnis für technische Zusammenhänge,
das Wissen um die Möglichkeiten von morgen eine Herausforderung dar. 3sat
stellt sich ihr mit einem einzigartigen Konzept: Vom 1. Dezember 1999 an
wird das Informationsangebot von 3sat um ein neues 30-Minuten-Format
erweitert - "nano" berichtet ausführlich, verständlich und
aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
Zukunft ist das spannende Thema, mit dem sich das Magazin täglich neu
auseinandersetzt. Um komplexe Entwicklungen und Zusammenhänge umfassend
zu betrachten, beleuchtet das Magazin ein Wochenthema an fünf Tagen unter
verschiedenen Aspekten. Das Schwerpunktthema bildet das Herzstück der
Sendung. Neben Filmbeiträgen liefern Studio- und Schaltgespräche
Hintergrundinformationen, die nicht zuletzt auch den Menschen hinter der
Wissenschaft zeigen. Wiederkehrende Formate des Magazins sind Tipps und
News.
Bei "nano" fließen die Ideen und Themen der
Wissenschaftsredaktionen aller vier 3sat-Partneranstalten ZDF, ORF, SF DRS
und ARD ein. Diese virtuelle Redaktionsstruktur nutzt die Ressourcen in
den zahlreichen Redaktionen effektiv und setzt einen Maßstab für ein
neues Programmformat. Moderiert wird das Wissenschaftsmagazin im wöchentlichen
Wechsel von Ingolf Baur, Angela Elis und Stefan Schulze-Hausmann.
"nano" berichtet von Montag bis Freitag, jeweils ab 18.30 Uhr über
aktuelle Themen aus Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. Die
Sendung wird jeweils in der Nacht und am folgenden Tag, ab 7.00 Uhr und
nochmals ab 9.45 Uhr wiederholt
(Quelle:
G.O. & 3Sat) |
| 30.11.1999 |
Dienstag |
ARTE |
19:00-19:50 |
|
Archimedes |
| |
Heute
u.a. NEURONAVIGATION
In der Berliner Charité wird bislang weltweit einmalig mit einem
elektromagnetischen Verfahren an der Wirbelsäule operiert. Dabei werden
computertomographische Daten in einen Rechner eingegeben, der eine
virtuelle Wirbelsäule des Patienten erstellt. Der Operateur verwendet
Instrumente, die elektromagnetische Impulse an den Rechner weiterleiten
und dem Chirurgen rückmelden, wo er sich im OP-Gebiet befindet. Das
Verfahren wird bei Wirbelbrüchen, Wirbeltumoren und degenerativen
Erkrankungen eingesetzt.
(Quelle: G.O.) |
| 24.11.1999 |
Mittwoch |
ZDF |
21:00-21:45 |
|
Abenteuer
Forschung |
| |
Heute geht es um die Vorstellung, die sich
Wissenschaftler über das Altern machen.
Die Themen: Das Rätsel des Alterns, Das
ewige Leben, Auf der Suche nach der Jugend
.........mehr
Infos
(Quelle: ZDF) |
| 17.11.1999 |
Mittwoch |
ARD |
21:45-22:30 |
|
Globus
- Forschung und Technik |
| |
Heute
mit dem Schwerpunkt Genforschung - Zellen für ein neues Leben
Folgende Themen sind geplant:
Die Transplantationsmedizin könnte vor einem radikalen Umbruch stehen:
Nicht mehr ganze Organe werden übertragen, sondern nur Zellen des
entsprechenden Organs - entwickelt aus sogenannten Stammzellen. Ein
aktuelles Beispiel ist Diabetes. In Zusammenarbeit zwischen dem
Max-Planck-Instiut für biophysikalische Forschung in Göttingen, einer Göttinger
Firma und der Universität Gießen wird daran gearbeitet, aus Vorläuferzellen
in der Bauchspeicheldrüse insulinproduzierende, so genannte Beta-Zellen
zu entwickeln.
Die Aufregung war groß, als bekannt wurde, dass es Wissenschaftlern in
den USA gelungen war, menschliche embryonale Stammzellen in Zellkultur zu
halten und dass sie sich zu verschiedenen Gewebezellen differenzieren
lassen: Von Herzzellen und Nervenzellen war die Rede. Sollten Embryonen
gezüchtet werden, um sie dann als Organlieferanten auszuschlachten? Mit
embryonalen Stammzellen der Maus ist es an der Universität Bonn gelungen,
bei Ratten Nervenfunktionen zu regenerieren. Neue Hoffnung bei Multipler
Sklerose oder bei der Parkinsonschen Krankheit? Voraussetzung ist hier
allerdings, das auch deutsche Gesetze erlauben, mit menschlichen
embryonalen Zellen zu arbeiten.
Der Bär ist los!
Jeden Abend besuchen sie Brasov, eine Stadt mitten in den Rumänischen
Karpaten. Die Rede ist von dem größten und gefährlichsten Räuber
Europas, dem Braunbären. Nur wenige Meter von den großen Wohnsiedlungen
entfernt plündern die Tiere die Mülltonnen. Bisher ist es noch nicht zu
Zwischenfällen gekommen, die Einwohner lieben "ihre" Bären. Außerhalb
der Stadt ziehen die Schäfer mit ihren riesigen Herden durch die Berge -
unter den Augen der hungrigen Raubtiere. Eine Gruppe deutscher Biologen
versucht, Methoden zu entwickeln, die Menschen und ihre Nutztiere wirksam
vor den Bären zu schützen, damit auch in Zukunft ein friedliches
Zusammenleben mit den großen Räubern möglich ist.
Nano - das Zauberwort für Zukunft.
Die Zukunft kommt aus dem Mikrokosmos! Seit der Erfindung des
Raster-Tunnelmikroskops ist die Welt der Atome in der Hand der Ingenieure.
"Globus" besuchte einen der Pioniere der Nanotechnik: Jim
Gimzewski von einem Forschungslabor bei Zürich. Die neueste Kreation aus
dem Zwergenland der Nanotechniker sind so genannte Nanotubes, Nanoröhrchen,
mit außergewöhnlichen Eigenschaften: Vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung
in Stuttgart kommt die Kunde, mit Nanotubes künstliche Muskeln erzeugen
zu wollen - völlig neue Perspektiven für Roboter und Co! Richard Smalley
in Houston, Texas, erhielt für die Entdeckung der Nanotubes 1996 den
Chemie-Nobelpreis. Seinen Visionen für die Entwicklung auf dem Gebiet der
Nanotechnologie reichen weit in die Zukunft.
(Quelle: G.O.) |
| 31.10.1999 |
Sonntag |
HR |
21:00-21:45 |
|
Abenteuer
Erde
Rätsel Mensch (4)
Die Wissenschaft vom Denken |
| |
In
den letzten zehn Jahren konnten Wissenschaftler riesige Fortschritte bei
der Entschlüsselung des menschlichen Gehirns machen. "Rätsel
Mensch" berichtet über die neuesten Forschungen der
Evolutions-Biologie und der Neurowissenschaften - immer auf der Suche nach
Antworten auf Fragen wie: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wie sieht unsere
Zukunft aus? Wie kommen wir miteinander zurecht? - vielleicht die
wichtigste Frage auf einem Planeten mit einer Bevölkerung von fast sechs
Milliarden Menschen und tausenden von Sprachen. - Zur 4. Folge: Kommt der
Mensch als Forscher zur Welt? Liegt "die Wissenschaft" sozusagen
in den Genen, wird sie dem Menschen als Rüstzeug mit auf den Weg gegeben?
Roger Bingham sucht in der letzten Folge der Fernsehserie "Rätsel
Mensch" Antworten auf diese provokanten Fragen, und er schlägt ein
neues Kapitel im menschlichen Denken auf: das Kapitel der "Komplexität".
Bei der Erkenntnis der Welt reicht es nicht mehr aus, einzelne Faktoren zu
kennen und zu verstehen. Eine Art globales Denken ist notwendig, um die
Welt von morgen zu gestalten. (Quelle:
G.O.) |
| 26.10.1999 |
Dienstag |
WDR |
21:00-21:45 |
VIDEO GO |
Quarks
& Co. : Der Traum vom langen Leben ! |
| TIPP |
Heute: Der
Traum vom langen Leben ...............mehr
Infos Mit
Ranga Yogeshwar
Das erste graue
Haar, irgendwann ist es da. Aus den Fältchen werden Falten, und man
blickt besorgt in den Spiegel und denkt: jetzt werde ich alt. Ob am dreißigsten,
am vierzigsten oder am fünfzigsten Geburtstag - irgendwann hört es
jeder: das unerbittliche Ticken der biologischen Uhr. Etwa 135 Jahre, schätzen
Experten, beträgt die natürliche, in den Genen festgelegte maximale
Lebensspanne des Menschen. Doch Altern beginnt nicht erst jenseits der
Dreißig, sondern viel früher: im Moment unserer Zeugung. Schon wenn wir
auf die Welt kommen, finden sich in manchen Zellen Ablagerungen, die an
typische Alterserscheinungen erinnern. Doch was ist Altern überhaupt? Was
passiert dabei in unserem Körper? Warum altern wir und bleiben nicht
einfach siebzig Jahre jung, um dann irgendwann zu sterben? Und wird es in
Zukunft vielleicht möglich sein, das Altern aufzuhalten, so dass wir 200
oder gar 300 Jahre alt werden? Bei "Quarks & Co" gibt es
faszinierende Einblicke ins Innere des alternden Körpers und spannende
Neuigkeiten aus den Labors der Wissenschaftler. Denn vor allem
US-Wissenschaftler suchen fieberhaft nach einem Mittel, das uns die ewige
Jugend beschert. Durch gentechnische Manipulationen konnte bereits die
Lebensspanne von Fruchtfliegen und einzelnen menschlichen Zellen um ein
Vielfaches verlängert werden. (Quelle: Quarks&Co. : Daniele Jörg) |
| 20.10.1999 |
Mittwoch |
Arte |
19:00-19:50 |
|
Zwischen
heute und morgen Teil 3 |
| |
Wissenschaft
und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend.....
Heute: Die
Medizin, der Glaube und die Wissenschaft ...............mehr
Infos |
| 13.10.1999 |
Mittwoch |
Arte |
19:00-19:50 |
|
Zwischen
heute und morgen Teil 2 |
| |
Wissenschaft
und Technik auf dem Sprung ins 3. Jahrtausend.....
Heute: Auf
der Suche nach der Unsterblichkeit ...............mehr
Infos |
| 30.09.1999 |
Donnerstag |
3Sat |
23:25-0:10 |
|
Odyssee
3000 |
| |
Gero
von Boehm berichtet: Frankensteins
Kinder
KRITIK:  |
| 29.09.1999 |
Mittwoch |
ZDF |
0:25-1:25 |
|
Nachtstudio |
| |
Joseph
Weizenbaum im Gespräch mit Ruth Omphalius. |
| 27.09.1999 |
Montag |
Phoenix |
18:30-19:15 |
|
Genforschung |
| |
Heute:
Der Natur auf der Spur - Menschen Nach Maß. Chancen und Risiken des
Klonens. |
| 25.09.1999 |
Samstag |
3Sat |
7:00-7:45 |
|
Teleakademie |
| |
Prof.
Dr. Ulrich Tröhler : Medizin und Ethik für das 21. Jahrhundert |
| 14.09.1999 |
Dienstag |
Phoenix |
19:15-20:00 |
|
Genforschung |
| |
Heute:
Kind nach Maß - Qualitätskontrolle für Menschen ? |
| 13.09.1999 |
Montag |
Phoenix |
18:30-19:15 |
|
Genforschung |
| |
Heute:
Im Griff der Gene - Unser Erbgut: Eine Bürde fürs Leben ? |
| 02.09.1999 |
Donnerstag |
ARD |
21:45-22:30 |
|
20
Tage im 20.Jahrhundert |
| |
Boston,
26. Dezember 2000 - Schöne neue Welt ..Was wurde aus den Utopien des
letzten Jahrhundert. (Alcor taut auf.....und läßt grüßen !) |
| 24.08.1999 |
Dienstag |
Nord 3 |
22:15-23:00 Uhr |
|
Prisma:
Menschen nach Maß? Chancen und Risiken des Klonens |
| |
Die rasanten Fortschritte der Genetik führen dazu,
daß diese moderne Wissenschaft die Urängste der Menschen heraufbeschwört. Seit der
Erschaffung des Klon-Schafes Dolly machen Horrorvisionen von menschlichen
Klonen Schlagzeilen. Man spricht von der Erschaffung lebender Ersatzteillager von Organen
und der Kopie von Genies. Andererseits glauben viele Menschen, daß durch das Klonen das
ewige Leben möglich wäre. Die Ziele und Grenzen dieser modernen Technik der Genetik
werden auch in der Wissenschaft sehr kontrovers diskutiert. Wie wird die Gesellschaft mit
den neuen Möglichkeiten umgehen? Können
Wissenschaftler tatsächlich bald Menschen nach Maß erschaffen? |
| 15.08.1999 |
Sonntag |
Bayern3 |
15:00-15:30 Uhr |
VIDEO GO |
MaxQ:
Themen: Sehen und Hören mit Mikrochips
, Intelligente Prothese statt Holzbein , Mit den Augen eines Roboters |
| |
.............mehr
Infos |
| 14.08.1999 |
Samstag |
3Sat |
07:00-07:45 Uhr |
|
Teleakademie
- Dr. Joseph Weizenbaum: Wir suchen nach Erkenntnis und ertrinken an
Information |
| |
...............mehr Infos |
| 31.07.1999 |
Sonntag |
VOX |
22:10-23:15 Uhr |
VIDEO GO |
Das Wunderwerk Mensch
-
Dokureihe von BBC. Heute: Im Angesicht des Todes. |
| |
Das Special begleitet den unheilbar an
Krebs erkrankten Herbert Möwes in den letzten Monaten seines Lebens.
Bem.: Mit diesem Beitrag wird wieder einmal deutlich, wie überaus
erstrebenswert der Wunsch nach Unsterblichkeit ist. ...............mehr Infos |
| 25.07.1999 |
Sonntag |
Pro7 |
19:00-20:15 Uhr |
|
Welt der Wunder: u.a.
Alterungsprozeß
|
| |
"Warum müssen wir eines Tages sterben? Wissenschaftler wollen uns biologisch
unsterblich machen." |
| 24.07.1999 |
Samstag |
VOX |
22:10-00:15 Uhr |
VIDEO GO |
Das Wunderwerk Mensch
-
Dokureihe von BBC. Heute: Das Superhirn/Für immer jung. |
| |
Was wissen wir über das
komplizierteste Organ und wieso altern wir ? Bem.: TV-Spielfilm
schrieb "der Alterungsprozeß sei nicht aufzuhalten", dies wurde durch jüngste
wissenschaftliche Ergebnisse wiederlegt. Siehe Thema:
Unsterblichkeit/Lebensverlängerung/Kryonik auf dieser Homepage.......was der BBC-Beitrag
dazu sagt, bleibt abzuwarten. |
| 24.07.1999 |
Samstag |
Pro7 |
19:45-20:15 Uhr |
|
Galileo Extra:
-
Thema: Ewiges Leben. u.a. |
| |
"Alcor-
Tiefgekühltes bleibt länger frisch - das wissen wir alle. Aber kann Tiefkühlung auch
unser Leben verlängern? Und uns vielleicht sogar unsterblich machen? 700 Menschen
weltweit glauben das - der berühmteste von ihnen ist der 1966 verstorbene Walt Disney.
Auch er hat seinen Körper einfrieren lassen, in der Hoffnung, eines Tages von den Toten
aufzuerstehen. Die amerikanische Firma Alcor bietet diesen Service für viel Geld
an."(Quelle:HP Pro7) Bem.: An
alle Besucher dieser Homepage. Hat jemand diesen Bericht auf Video aufgenommen ? Wenn
ja...bitte melde Dich bei mir: sven@transhuman.de |
| 10.07.1999 |
Samstag |
VOX |
22:05-00:10 Uhr |
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Das Wunderwerk Mensch
-
Dokureihe von BBC. Heute: Die Natur des Körpers/Die Geburt des Lebens. |
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Eine
Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper auf seiner Reise durch das Leben- von der
Zeugung, über alle Entwicklungsstadien bis zu seinem Ende, dem Tod. |
| 08.07.1999 |
Donnerstag |
Arte |
20:15-20:45 Uhr |
VIDEO GO |
Künstliche Intelligenz |
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Die
360°-GEO-Reportage von Tilman Brucker (D,1999)........mehr Infos |
| 01.07.1999 |
Donnerstag |
3Sat |
17:15-17:45 Uhr |
VIDEO GO |
Gene - Schlüssel zur
Unsterblichkeit ? |
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Von Herbert Biber (D,1997). Zu Wort kommen James D. Watson
und Konrad Beyreuther (Universität Heidelberg). |
| 20.06.1999 |
Sonntag |
RTL |
23:15-00:10 Uhr |
VIDEO GO |
Medizin der Zukunft
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Die unglaublichen Möglichkeiten der Mediziner (D,1999)....mehr Infos |
| 13.06.1999 |
Sonntag |
Pro7 |
ab 19:00 Uhr |
VIDEO GO |
Welt der Wunder: u.a. Handtransplantation |
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Meilenstein in der Medizin: Transplantationen von Gliedmaßen werden schon bald eine ganz
alltägliche Operation sein. Als vor 14 Jahren ein Mann seine linke Hand verlor, konnte
ihm nur eine Prothese helfen. Jetzt hat ein amerikanisches Ärzteteam dem Mann mit der
Hand eines Toten ein neues Leben geschenkt |
| 10.06.1999 |
Donnerstag |
Pro7 |
ab
19:50 Uhr |
VIDEO GO |
Galileo: u.a. Unsterblichkeit - Kampf dem Alter |
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Dr. Michael Fossel von der Firma Geron [Link] und Autor des Buchs "Das Unsterblichkeitsenzym" [Link]
gibt eine Prognose zur zukünftigen Lebenserwartung.......(siehe
Kryonik&Unsterblichkeit) |