
Video 2
| 0:00-0:41 | Das Wunderwerk Mensch - Im Angesicht des Todes (BBC-Spezial) | 41 min | 1999 |
| Das
BBC-Team begleitete den unheilbar an Krebs erkrankten Herbert Möwes in
den letzten Monaten seines Lebens. Die Dokumentation setzt sich offen
mit einem Thema auseinander, das in unserer Gesellschaft verdrängt wird
und bricht mit einem der letzten Tabus des Fernsehens: dem Tod. Der Film
zeigt nicht nur den biologischen Prozeß des Sterbens, sondern erzählt
auch die Geschichte eines Menschen, der sich der Unvermeidbarkeit des
Todes stellt und bewußt Abschied vom Leben nimmt. Die Dreharbeiten beginnen im Oktober 1996, ein Jahr, nachdem Herbie erfahren hat, daß er unheilbar an Krebs erkrankt ist. Seit 1981 lebt er mit seiner Frau Hannelore in Irland, und er möchte in Frieden zu Hause sterben. "Ich weiß, ich werde diesen Film nie sehen. Aber ich mag den Gedanken, daß jeder sehen kann, daß ein Mensch mit einer Krankheit wie meiner fertigwerden kann. Jeder kann in diesem Film sehen, daß es einen Weg gibt, das Beste aus dem Ende seines Lebens zu machen." Herbie sieht dem Tod ohne Angst entgegen. Er wird von Ärzten betreut, während der gewaltige Tumor in seinem Magen weiter wächst und beginnt, lebenswichtige Organe zu bedrohen. Im Winter verschlechtert sich sein Zustand, gute Tage wechseln immer häufiger mit schlechten, und ohne die Zufuhr von Schmerzmitteln rund um die Uhr geht es nicht mehr. Weihnachten fühlt Herbie sich gut, ißt Hummer, trinkt Champagner. Aber um Neujahr herum wird er deutlich schwächer und depressiver, baut jeden Tag ein bißchen mehr ab. Er hat es im Gefühl, daß er vielleicht nur noch ein paar Wochen zu leben hat. Doch Herbie ist stark, er erlebt den Frühling noch und genießt jeden einzelnen Tag, an dem es ihm jetzt besser geht. Aber eines Morgens ist ihm klar, daß er den Tag nicht überleben wird. Nachbarn und Freunde besuchen ihn, um sich zu verabschieden. Am 9. April 1997 stirbt Herbert Möwes friedlich in den Armen seiner Frau. |
VOX | ||
| 0:41-0:51 | Globus - Hirnforschung - Wege aus der Dunkelheit | 10 min | 1999 |
| Verlorengegangenes Sehvermögen zu reaktivieren, galt bisher als undenkbar. Doch jüngste Erkenntnisse der Hirnforschung führten Wissenschaftler der Universitäten New York und Magdeburg auf eine verheißungsvolle Spur. Der entscheidende Ansatz: gezielte Aktivierung spezifischer Gehirnstrukturen! | ARD | ||
| 0:51-1:25 | Süddeutsche TV - Ewiges Leben (Kryonik) | 34 min | 1999 |
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Zukunft:
(1)- Medizinische Trends für das nächste Jahrtausend.
Heute gilt: der Krebs ist so gut wie unbesiegbar, der Zelltod ist nicht zu stoppen, Organe sind nicht reproduzierbar. Und morgen? Denkbar sind Menschen mit intelligenten Armprothesen, nachgewachsenen Organen, Mikrochips im Gehirn. Süddeutsche TV berichtet aus den Labors der Zukunftsforscher, über Menschen, die den neuen Menschen schaffen werden. Heute ein Bericht über Alcor und dem deutschen Kryoniker (De:Trans-Mitglied) Klaus Reinhard aus Kiel. Wahrscheinlich
werden sich Menschen selten soviel Gedanken über die Zukunft machen,
wie jetzt an der Schwelle ins nächste Jahrtausend. Im
mittelhochdeutschen Ursprung bedeutet Zukunft "das auf jemand
Zukommende". Aber was auf einen oder alle zukommen wird, darüber
gibt es nur Spekulationen, bestenfalls Prognosen. Jeder Mensch setzt
unterschiedliche Hoffnungen in das Kommende. In einer immer komplexer
werdenden Welt blicken die einen dennoch optimistisch in die Zukunft, während
andere Zukunftsängste plagen. |
VOX | ||
| 1:25-2:06 | Quarks & Co. - Wie wir sterben | 41 min | 1998 |
| Medizinisch betrachtet ist der Tod kein dramatisches Ereignis: Lebenswichtige Zellen erhalten zu wenig Sauerstoff und gehen zugrunde. Dadurch wird auch das betreffende Organ lahm gelegt - es kommt zu Herzversagen oder zu einem Schlaganfall, und in den folgenden Minuten sterben auch alle anderen Körperzellen ab. "Quarks & Co" untersucht, was genau geschieht, wenn ein Mensch eines "natürlichen" Todes stirbt: Meist ist es das Ende eines Jahrzehnte dauernden Verschleißprozesses. Und meist ist die Ursache, dass wichtige Arterien so stark verkalken, dass kein Blut mehr fließt. | WDR | ||
| 2:06-2:22 | Abenteuer Discovery - Unsterblichkeit | 18 min | 1999 |
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Themen u.a.: Mensch vom Fließband. Menschen, die ewig leben sollen, brauchen Organe, die gleichfalls ewig halten. Da dies ein Ding der Unmöglichkeit ist, suchen Wissenschaftler nach haltbaren Ersatzteilen für Humanorgane. Der Amerikaner Steve Squinto ist dabei, ein Schwein zu züchten, das dem Menschen genetisch ähnlich ist. Er rechnet, in etwa zwei Jahren ein Schwein auf den Organspendermarkt zu bringen, dessen Organe als Ersatzteillager für Menschen dienen können. Ein anderer US-Forscher, Roy Walford, möchte die Lebensdauer jeder einzelnen menschlichen Körperzelle verlängern. Sein Rezept lautet: So wenig Kalorien wie möglich. Auch Michael Rose träumt vom ewigen Leben. Er studiert Fruchtfliegen, insbesondere deren Fortpflanzung. Je später sich die Fruchtfliegen fortpflanzen, desto länger würden sie leben, behauptet Rose. Und weil kein Leben ohne Gehirn ewig währen dürfte, wird in einem amerikanischen Media-Labor an einem Gerät gearbeitet, das sämtliche Funktionen des menschlichen Gehirns aufzeichnen und somit kopieren kann. Ist das Gehirn einmal digital erfaßt, könnte man, so das Forscherduo Minsky und Mann, faktisch ewig leben. |
ZDF | ||
| 2:22-2:50 | Die Zukunftsklinik | 28 min | 1997 |
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High
Tech? - High Touch? - oder beides?
Die Krankenhäuser gestern und
heute: Sie gleichen gigantischen Gesundheitsfabriken, Reparaturanstalten
mit Fließbandautomatik - im Takt der Maschinenauslastung und der Tagessätze.
Knapp hundert Milliarden Mark verschlingen sie jährlich, die Dinosaurier
des Gesundheitswesens. Es herrscht Krisenstimmung. Der Institution
Krankenhaus ergeht es wie vielen andere Industriegiganten: Sie hat versäumt,
sich auf die Zukunft einzustellen. |
3Sat | ||
| 2:50-Ende | Quarks & Co. - Der Traum vom langen Leben | 45 min | 1999 |
| Das erste graue Haar, irgendwann ist es da. Aus den Fältchen werden Falten, und man blickt besorgt in den Spiegel und denkt: jetzt werde ich alt. Ob am dreißigsten, am vierzigsten oder am fünfzigsten Geburtstag - irgendwann hört es jeder: das unerbittliche Ticken der biologischen Uhr. Etwa 135 Jahre, schätzen Experten, beträgt die natürliche, in den Genen festgelegte maximale Lebensspanne des Menschen. Doch Altern beginnt nicht erst jenseits der Dreißig, sondern viel früher: im Moment unserer Zeugung. Schon wenn wir auf die Welt kommen, finden sich in manchen Zellen Ablagerungen, die an typische Alterserscheinungen erinnern. Doch was ist Altern überhaupt? Was passiert dabei in unserem Körper? Warum altern wir und bleiben nicht einfach siebzig Jahre jung, um dann irgendwann zu sterben? Und wird es in Zukunft vielleicht möglich sein, das Altern aufzuhalten, so dass wir 200 oder gar 300 Jahre alt werden? Bei "Quarks & Co" gibt es faszinierende Einblicke ins Innere des alternden Körpers und spannende Neuigkeiten aus den Labors der Wissenschaftler. Denn vor allem US-Wissenschaftler suchen fieberhaft nach einem Mittel, das uns die ewige Jugend beschert. Durch gentechnische Manipulationen konnte bereits die Lebensspanne von Fruchtfliegen und einzelnen menschlichen Zellen um ein Vielfaches verlängert werden. | WDR |
Ó Sven Haferkamp 26.04.2000 webmaster@extropie.de [Home]