Video 9

0:00-0:53 BBC - Spezial: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (2)  45 min 1999
  Himmlische Hormone

Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die Zukunft der Hormonmedizin und jene Menschen, die ihren Körper mit Hilfe von Hormonen verändern wollen. Ein Siebzigjähriger, der mit Hilfe von Hormonen den Alterungsprozeß aufhalten will, und eine Gruppe von Frauen, die durch eine tägliche Dosis Testosteron aussehen, als wären sie schon immer Männer gewesen. 
Wird es bereits in naher Zukunft ein Leben ohne Teenagerpickel und Midlife-Krise geben - in dem Wechseljahre und Glatzenbildung nur noch Schreckgespenster aus der Vergangenheit sind? Ein Wissenschaftler vom "Institut für Lebensverlängerung" in Palm Springs, USA, setzt große Hoffnungen in die verjüngende Kraft der Hormone. Eine tägliche Ration von sieben Hormonpillen läßt seinen siebzigjährigen "Patienten" jedenfalls wie 40 aussehen. 
Als "Himmlische Hormone" betrachtet auch eine Gruppe lesbischer Frauen aus San Francisco ihre tägliche Dosis Testosteron. Dieses Hormon hat sie auf erstaunliche Weise verwandelt. Die Frauen von damals tragen heute Vollbärte und stecken in einem männlich wirkenden Körper. Aber ist die tägliche Hormonpille tatsächlich das Wundermittel um den menschlichen Körper ohne Schaden zu modifizieren?
Der zweite Teil von "Die Chemie des Körpers" beschäftigt sich mit dieser Frage und dem Wettrennen der Wissenschaft auf der Suche nach körpereigenen "Wunderdrogen".

VOX  
0:53-1:43 Spiegel TV Spezial - Medizin der Zukunft 45 min 2000
  Roboter und Computer erobern in Deutschland zunehmend den Operationssaal. Hochpräzise Navigationssysteme planen heute eine Gehirnoperation so exakt, dass sie für den Patienten absolut ungefährlich ist. Das Aufsägen des halben Schädels - vor 20 Jahren für Neurochirurgen noch üblich - ist nicht mehr notwendig. Auch beim Einsatz von Bypässen werden erfolgreich Roboter und Computer eingesetzt. In der Leipziger Klinik für Herzchirurgie wurde ein Roboter weltweit zum ersten Mal bei einer Bypass-Operation verwendet. Die OP wird dabei mit einer Mikrokamera beobachtet. Über eine Konsole werden Befehle an den Roboter gegeben. 
Die "Medizin der Zukunft" erleichtert schon heute vielen Patienten das Leben: In Heidelberg wurden drei querschnittsgelähmten Patienten künstliche Hände anoperiert, und bisher taube Menschen können durch eine Prothese, die in die Innenohrschnecke eingeschoben wird, wieder hören. 

Der Traum von der Verlängerung des Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Als eine Firma in den USA vor wenigen Tagen die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts vermeldete, eröffnete sie damit den Markt für neue Visionen: wird es mit dem Wissen um die Bausteine des Lebens möglich sein, Krankheiten wie Krebs auszurotten - werden wir alle länger leben? 
Hightech in deutschen Operationssälen und Streben nach Unsterblichkeit - SPIEGEL TV-Autoren berichten über die Zukunft der Medizin.
Die Sendung wird im Kontext des Vox-Themenabends "Entdeckung neuer Welten" aus dem Bertelsmann-Pavillon "Planet m" auf der Expo ausgestrahlt. 

VOX  
1:43-2:32 Tele-Akademie: Wie entstehen Bewußtsein und Gefühle ? 30 min 2000
 

Prof.Dr. Gerhard Roth: Wie entstehen Bewußtsein und Gefühle?
Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung


WelcheBeziehungbestehtzwischen unserem Bewusstsein und den Vorgängen im Gehirn? Aus biologischer Sicht erleben wir nur das bewusst, was mit einer Aktivität der Großhirnrinde verbunden ist.Bewusstsein und Gefühle treten vornehmlich dann auf, wenn unser Gehirn mit Problemen konfrontiert wird, für die es noch keine Lösung parat hat.Dann legt die Großhirnrinde neue Nervennetze anundzwarunterEinwirkung des Limbischen Systems und auf der Grundlage vergangener Erfahrung. Professor Dr.GerhardRothführt in diesen Bereich der Neurobiologie ein. Er promovierte in Philosophie und Zoologie und ist Direktor des Instituts für Hirnforschung der Universität Bremen. 

SWR  
2:32-3:00 Hitec - Die Dokumentation: Biobots, biologisch inspirierte Roboter 30 min 2000
 

Autonome Roboter können ohne externe Stromversorgung in ein ihnen unbekanntes Gebiet tauchen, krabbeln oder fliegen, dort Aufgaben erledigen und dabei auf Probleme eigenständig reagieren. Neben dem weltweit ersten autonomen Tauchroboter Tribun erleben die selbstständigen Laufroboter momentan eine rasante Entwicklung. Doch auch in der Luft bewegen sich die Maschinen bereits eigenständig. In Zukunft sollen sie Tote und Verwundete retten oder brennende Giftfässer entsorgen. "hitec" zeigt eindrucksvoller Bilder dieser sogenannten Biobots, die uns bisher nur aus Science Fiction-Filmen bekannt waren. 

HR  
3:00-Ende BBC - Spezial: Die Chemie des Körpers - Wie Hormone unser Leben steuern (3) 45 min 1999
 

Sexy Hormone

Hormone sind die treibende Kraft unserer Emotionen. Und sie machen uns zu Mann oder Frau. Die dritte und letzte Folge von "Die Chemie des Körpers" befaßt sich mit dem ewigen Kampf der Geschlechter. Am Anfang war die Frau. Ein Professor von der Universität Kalifornien belegt, dass vor der Geburt alle Embryos zunächst weiblich sind. Erst wenn das Hormon Testosteron einschießt, beginnt im Mutterleib der Prozess, der das Ungeborene zu einem männlichen Wesen heranwachsen lässt. Aber das Geschlecht bestimmt nicht immer nur das, was man mit dem freien Auge erkennen kann. Die letzte Folge von "Die Chemie des Körpers" beschäftigt sich auch mit Menschen, deren Identität medizinisch gesehen nicht genau zu bestimmen ist, bzw. deren Geschlecht sich im Laufe ihres Lebens geändert hat. Im Mittelpunkt jedoch steht einer der wichtigsten hormonell bedingten Triebe unseres Lebens: Die Suche nach einem geeigneten Partner. Viele Menschen haben die Erkenntnis der Wissenschaft möglicherweise bereits am eigenen Leib erfahren: Bedingt durch die erheblichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, ist es ein Wunder, dass wir überhaupt imstande sind, Partnerschaften einzugehen. Vielleicht ist das der Grund für ein natürliches Hilfsmittel der Natur in diesem schwierigen Fall der Liebe. "Sexy Hormone" beschäftigt sich auch mit einem der letzten Mysterien der Wissenschaft: Was passiert in unserem Kopf, wenn wir uns verlieben?  

VOX  

 

Ó Sven Haferkamp 29.07.2000  webmaster@extropie.de       [Home]