Video 15

0:00-0:44 "Oh Gott, es lebt" - Das Jahrhundert der Roboter 45 min 2001
 

Die Zukunft hat schon begonnen. Steht uns ein schöneres, vollautomatisches, sorgen- und arbeitsfreies Leben bevor ? - Matthias Kremin und Walter Filz sprechen mit Roboterbauern und Zukunftsforschern über die aktuelle Roboterentwicklung. Dazu: Cyborg-Träume in Film, Literatur. (4.4.2001)

        

ARD  
0:44-2:20 News&Stories: Das Gehirn unser Zuhause - Hirnforscher berichten 90 min 2001
 

Die moderne Hirnforschung berichtet sensationelle Neuigkeiten. Zugleich weist sie auf elementare Strukturen hin, die im menschlichen Hirn, einem Soft- und Hardware-Produkt aus vielen Millionen Jahren, konstant sind.. Das Doppelprogramm 'Das Gehirn unser Zuhause' besteht aus vier Teilen:. Ungewöhnliche Interfaces zwischen Technik und Mensch. Die postmoderne Neurotechnologie verbindet Mensch und Technik in ungewöhnlicher Weise. Lebende Zellen werden in Computer eingebaut und warnen vor Giftgas. Videogeräte werden an Brillen befestigt und durch Kabel mit einem der Hirnlappen verknüpft; sie geben direkte Informationen ins Gehirn. Sind menschliche Organe als Interfaces zur Umwelt brauchbar? Es berichtet der Hirnforscher Prof. Dr. Detlef B. Linke..

Detlef B. Linke

Der schleichende Tod. Am Ende ihres Lebens wurden der Hollywood-Star Rita Hayworth und der U.S.-Präsident Ronald Reagan zu menschlichen Ruinen. Das war das Werk einer tückischen Krankheit: Morbus Alzheimer. Nur Menschen haben Alzheimer, Tiere kennen diese Krankheit nicht. Der Hirn-Anatom Prof. Dr. med. Braak erforscht die komplexen Strukturen im menschlichen Gehirn, die für Alzheimer anfällig sind. Dies sind vor allem Regionen im Gehirn, die für die Evolution des Gehirns neu sind. Wale, Elefanten und Menschen besitzen in ihren Hirnen Neuentwicklungen, die in 2 Millionen Jahren zu einem völlig neuen, leistungsstärkeren Gehirn führen könnten. In der Übergangszeit liegt hier für eine Teilgruppe der Menschen eine Gefahrenzone. Würden wir Menschen 180 Jahre alt, bekäme jeder von uns Alzheimer.. 100 Milliarden Hirnzellen pro Kopf im Kampf gegen die Monstren. Die rechte und die linke Hirnhälfte der Menschen bilden zwei verschiedene Strukturen von hard- und software. Eigentlich sind alle Menschen zweiköpfig. Das wiederholt sich dadurch, dass die menschliche Kultur Doppelgänger erfindet und die Menschen sich maskieren. Menschen sind, sagt die beste Psychologie, "polymorph-pervers". Wollen sie aber die Einheit erzwingen (das Ich - ein Monitor), so entstehen Doppelgänger und Monstren. Das einzige nämlich, was der Mensch nicht sein kann, ist einig mit sich selbst. Gegen diese Monstren kämpfen alle Einzelteile, darunter als stärkste Gruppe die 100 Milliarden Hirnzellen, die in jedem Kopf, jeder für sich, in jedem Moment etwas anderes sagen. Hirnforscher Prof. Dr. Detlef B. Linke berichtet.. Kann ein Mensch ohne Kopf noch laufen. Der Seeräuber Störtebeker, der im Mittelalter lebte, eroberte und plünderte die Schiffe der Hansestädte in der Nord- und Ostsee. Die Schätze verteilte er an die Armen. Nach seiner Gefangennahme wurde er mitsamt seinen Gefährten zum Tode verurteilt. Vor der Enthauptung hatte er einen Wunsch frei. Er wünschte sich, dass diejenigen seiner verurteilten Gefährten, an denen er nach der Enthauptung noch vorbeilaufen könne, begnadigt würden. Tatsächlich schaffte er es, an mehreren der Gefährten als kopfloser Rumpf entlangzulaufen und diese zu retten. Der Hirnforscher Prof. Dr. med. Detlef B. Linke von der Universität Bonn beschreibt die Möglichkeit, nach Trennung von Kopf und Rumpf noch Bewegungen auszuführen. Welche Erfahrungen wurden mit Guillotinierten gemacht? Können von einem abgetrennten Kopf noch Signale an Rückenmark und Körper gegeben werden? Kann der abgeschlagene Kopf für Sekunden noch "sehen"? Gibt es in der modernen Hirnforschung Hinweise, dass Köpfe oder Gehirne transplantiert werden können? 

Sat1  
2:20-2:25 So gesehen: Pfarrer zu "Körperwelten" 5 min 2001
 

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Sat1  
2:25-2:52 Schlaglicht: Jung - Schön - Unsterblich 30 min 2001
  Vom Kampf gegen das Altern (11.4.2001) SW  
2:52-Ende BBC Exclusiv: Supermensch  Die Heilkraft des Körpers -2- Ersatzteillager Körper 45 min 2001
 

Transplantationen sind eine heikle Angelegenheit. Seit der Verpflanzung des ersten Spenderherzens hat sich in diesem Bereich der Medizin viel getan. Mittlerweile werden auch Tierorgane und Gliedmaßen von Toten transplantiert. Aber ist das wirklich die Zukunft? Wie wird man den Körper im 21. Jahrhundert wiederherstellen? Ein Ersatzteillager des menschlichen Körpers ist der Traum so manchen Mediziners. Wenn ein Organ oder Körperteil defekt ist, tauscht man es einfach aus. In der Realität muss sich die Medizin allerdings oft damit behelfen, Organe nachzubauen. ERSATZTEILLAGER KÖRPER erzählt die Geschichte des zweijährigen Kyle Duxburry. Der Kleine ist von Geburt an taub. In einer riskanten Operation wird ihm eine elektronische Cochlea (Gehörschnecke) in den Kopf eingepflanzt. Einen Monat später ist das Team dabei, als Kyle zum ersten Mal in seinem Leben seine Eltern hört ... Doch auch die Bionik spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederherstellung verlorengegangener Sinne oder Körperfunktionen. Die Grenzen für mechanischen Ersatz sind schnell erreicht, wenn es um ein perfekt funktionierendes Körperteil gehen soll: den menschlichen Arm. Campbell Aird ist Hotelbesitzer in Schottland und trägt die modernste Armprothese, die es im Moment gibt. Doch selbst High-Tech ist manchmal nicht gerade hilfreich im Alltag. Matthew Scott hat bei einem Feuerwerksunfall den linken Arm verloren. Das BBC-Team war dabei, als er 1999 in Kentucky bei der ersten amerikanischen Arm-Transplantation das Greiforgan eines toten Spenders angenäht bekam. Wie es scheint mit Erfolg ... ganz im Gegensatz zum ersten Transplantationspatienten der Welt. Clint Hallam möchte seine neue Hand trotz extremer Abstoßungsreaktionen gerne behalten, obwohl er immer wieder erleben muss, wie schockiert die Menschen auf seine "Totenhand" reagieren. ERSATZTEILLAGER KÖRPER zeigt mit beeindruckenden "Vorher und Nachher" Aufnahmen, wie sich das Leben dieser Menschen mit Hilfe von künstlichen und natürlichen Prothesen, Implantaten oder Organen radikal änderte und wie die Zukunft der Transplantationsmedzin aussehen könnte. 

VOX  

 

Ó Sven Haferkamp 20.04.2001  webmaster@extropie.de       [Home]