Video 18

0:00-1:33 Nachtcafe - Für immer jung, mit Frank Prengel (De:Trans) 90 min 2001
 

Dr. Frank Prengel, Vorstandsvorsitzender von De:Trans Deutsche Gesellschaft für Transhumanismus e.V., ist zu Gast in der SWR-Talkrunde "Nachtcafé". Thema: "Für immer jung" 

Den Erfolg der intelligenten Talkshow, verdankt das Nachtcafé zum großen Teil dem Moderator  Dr.Wieland Backes.

Weitere Talkgäste sind:  Dr. Ulrich Strunz, Anja Silja, Dr. Frank Hofmann, Claudia Neidig sowie Klaus Eberhartinger. Die Sendung findet wie immer in dem schönen Schlösschen Favorite in Ludwigsburg statt.....Wiederholung samstags 15:15-16:45. 



(Quelle: SWR, De:Trans, Transhuman.de)

HR  
1:33-2:25 Sabrina - zu jung, um alt zu sein 
Progerie, eine unheilbare Krankheit
55 min 2001
 

Dokumentarfilm von Elsbeth Leisinger, Schweiz 2000

    

Die 12-jährige Sabrina ist zehneinhalb Kilo schwer und hundertundvier Zentimeter groß. Ihr kleinwüchsiger Körper altert achtmal schneller als der eines gesunden Menschen. Sie leidet als einziges Kind in der Schweiz an Progerie, einer unheilbaren Krankheit, von der weltweit nur etwas mehr als vierzig Fälle bekannt sind.
Sabrinas intellektuelle und geistige Entwicklung ist normal. Sie besucht die sechste Klasse der Dorfschule in Untervaz in Graubünden und ist eine gute Schülerin. Sie hegt dieselben Wünsche und Träume wie andere Mädchen ihres Alters auch. Dennoch könnte die Diskrepanz nicht größer sein zwischen ihr und ihren Gefährtinnen, die eben daran sind, in die Pubertät einzutreten.


Elisabeth Leisinger hat Sabrina über vier Jahre lang begleitet und zeigt ihr Leben in der Dorfgemeinschaft, ihren Alltag und festliche Rituale im Familienkreis und erzählt vom Umgang der Eltern mit der Krankheit ihrer Tochter. Sabrina - zu jung, um alt zu sein

http://www.sfdrs.ch/sendungen/dok/dok001102.html



(Quelle: G.O.Online & Progeria.de & SF1)

3Sat  
2:25-3:25 BBC- Exclusiv: Der Schlund des Universums 45 min 2000
 

BBC Exklusiv
Thema: Abenteuer Wissenschaft
2. Teil: Der Schlund des Universums
Fünfteilige Dokumentationsreihe, GB 2000

Schwarze Löcher sind der perfekte Stoff für einen Science Fiction-Film: ein Schlund im Universum, in dem Planeten und ganze Sonnensysteme verschwinden. Ein riesiger Strudel aus dessen Zentrum nicht einmal ein Lichtstrahl entfliehen kann, mit der Kraft das All zu zerstören. Doch Schwarze Löcher existieren nicht nur in den wilden Phantasien von Science Fiction-Autoren. Vor drei Jahren entdeckten Forscher sogar Hinweise für die Existenz von Supermassiven Schwarzen Löchern. 
Suppermassive Schwarze Löcher widersprechen eigentlich den Regeln der Physik: Sie sind millionenmal schwerer als die Sonne, saugen Gasnebel und Sterne an und komprimieren sie auf Stecknadelgröße. Laut jüngsten Erkenntnissen besitzen sie aber nicht nur eine unvorstellbare Zerstörungskraft, sondern sind auch für die Entstehung neuer Galaxien verantwortlich. Ohne Schwarze Löcher in unserem Universum würde also auch unser Sonnensystem - und damit auch der Mensch nicht existieren.


Schwarze Löcher faszinierten auch die großen Physiker des 20. Jahrhunderts. Albert Einstein vermutete als Erster ihre Existenz, und Stephen Hawking erhielt den Nobelpreis für seine Arbeit über dieses galaktische Phänomen. Trotzdem hielten die meisten Wissenschaftler Schwarze Löcher für eine bizarre physikalische Theorie. Doug Richstone und Alan Dressler waren jedoch von der verrückten Idee fasziniert: Die beiden jungen Astrophysiker untersuchten gerade die Ursache für die Drehbewegung von Galaxien - und sie entdeckten, dass ein supermassives Schwarzes Loch offenbar im Zentrum jeder Galaxie sitzt - und dass diese geheimnisvolle Kraft ganze Sonnensysteme in Bewegung versetzt und auch zusammenhält. DER SCHLUND DES UNIVERSUMS auf BBC Exklusiv liefert das ultimative Porträt dieser physikalischen Phänomene. Denn erst im Januar 2000 entdeckten Wissenschaftler mit dem Weltraumteleskop Chandra ein Supermassives Schwarzes Loch im Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße: ein Monster, drei Millionen Mal größer als die Sonne... 

(Quelle: G.O.Online & VOX & Quarks&Co.)

VOX  
3:25-Ende Nano - u.a. Elektrode im Gehirn, mit Thorsten Nahm (De:Trans) 30 min 2001
 

Dr. Furnier von der Universitätsklinik Heidelberg implantiert bei Patienten eine Elektrode an einer ganz bestimmten Stelle tief im Gehirn. Über einen Chip wird dann die Reizung der Elektrode programmiert und nach 30 Sekunden kann der Patient wieder stehen und gehen, der zuvor jahrelang mit schwersten Bewegungsstörungen leben musste. 
Die Implantation solcher Elektroden dient heute der Therapie, doch morgen könnte sie dazu führen, einen Menschen "fernzusteuern", sein Seelenleben, seine Persönlichkeit zu verändern. In ganz ferner Zukunft sieht Professor Peter Cochrane, Forschungschef bei Bristish Telecom, sogar die Möglichkeit, über solche Sonden Gehirninhalte "herunterzuladen" und gleichsam eine Persönlichkeit zu speichern. Die heutigen spannenden Möglichkeiten der Gehirnchirurgie umgibt ein Hauch von Science-fiction. 


Parkinson ist eine schwere Krankheit des Nervensystems, von der in Deutschland 280 000 Menschen betroffen sind. Darunter litt seit 1986 auch Karl-Heinz Gerhard. Damals war 51 Jahre alt. Mehr als 11 lange Jahre war der einst sportliche, lebensfrohe Mensch ein Pflegefall. Zuletzt halfen nicht einmal mehr die schweren Medikamente, das Zittern und die plötzliche Starre des Körpers zu unterdrücken. So wollte er nicht mehr weiterleben. 
Er entschloss sich, einen Eingriff in sein Gehirn durchführen zu lassen. Heute führt Karl-Heinz Gerhard wieder ein normales Leben - dank einer Elektrode in seinem Gehirn. Bei Parkinson fehlt dem Gehirn ein einziger Botenstoff: Dopamin. Unterhalb der Hypophyse, einem chemischen Steuerungsorgan, liegt das Mittelhirn. Im Querschnitt wird das dunkle Kerngebiet sichtbar, die Substanzia nigra, die bei Morbus Parkinson zerstört wird. 
Ein typisches Merkmal der Parkinson-Erkrankung ist, dass innerhalb weniger Jahre sich das Gesicht zu einer Maske verändert: Die ursprüngliche Mimik geht verloren, das typische starre Parkinsongesicht entsteht. Eine Elektrode im Gehirn kann vielen an Parkinson Erkrankten helfen. 


Haben die elektronischen Ersatzteile im Gehirn die seine Persönlichkeit verändert? Nein, meint Karl-Heinz Gerhard: "Der Kern der Persönlichkeit wird nach meinem Dafürhalten in keiner Weise verändert. Es gibt ja die Überlegung, dass die ethische Sphäre berührt wird und das wird auch von Ärzten untersucht. Das ist auch richtig dass man sich da vorsieht, dass man da nicht in diese Sphäre vordringt. Aber im Grunde genommen kann davor nicht die Rede sein, jedenfalls nach meinem subjektiven Gefühl nicht." 
Das Gehirn als ein neues, gemeinsames Forschungsfeld für Mediziner und Ingenieure: Es werden elektronische Hör- und Sehhilfen entwickelt, man versucht defekte Nervenbahnen zu überbrücken, will tote Hirnareale mit jungen Nervenzellen wiederbeleben. Über Einblendungen ins Auge wird zukünftig auch ein Operateur alle Daten zur Operation bekommen. 


Die Zukunft wird nach Meinung mancher Wissenschaftler eine Co-Evolution von Mensch und Computer bringen - eine Erweiterung des biologischen Systems Mensch mit Hilfe der Technik, meint Prof. Peter Cochrane: "Wir haben die Vorstellung, dass es eine Zusammenarbeit zwischen Menschen und Chip geben wird. Integrierte Schaltkreise werden immer alltäglicher werden. Die Frage ist, können wir diese Schaltkreise ins Gehirn des Menschen integrieren. Meine eindeutige Antwort ist: ja!" 
Denn es gebe bereits vier Querschnitts-Gelähmte, die Computer über Gedanken steuerten. "Warum sollten wir das nicht auch umgekehrt machen, das Gehirn von außen steuern?" Heute eine Vision - aber bei amerikanischen Computertüftlern bereits realitätsnah: Eine direkte Verbindung zwischen dem Gehirn des Menschen und einem Computer. Es soll möglich werden, die Daten des Gehirns, Lebenserinnerungen, Persönlichkeitsmuster in einen Datenspeicher zu übertragen. 


"Irgendwann werden wir an jedem Ort der Erde Cyborgs begegnen", so Prof. Cochrane. "Menschen mit künstlichen Herzen, Schrittmachern, künstlichen Augen und Ohren, künstlichen Gelenken, mit allen nur erdenklichen technischen Hilfsmitteln." In 50 Jahren werde es ganz normal sein, dass wir elektronische oder genetische Einbauten in unserem Körper haben. "Sie werden uns ermöglichen, länger und glücklicher zu leben. Vielleicht können wir so dem Altern ein Schnippchen schlagen." 


Studiogast: Thorsten Nahm von der deutschen Gesellschaft für Transhumanismus - De:Trans



(Quelle: G.O.Online, 3Sat, Transhuman.de, De:Trans)

3Sat  

 

Ó Sven Haferkamp 16.06.2001  webmaster@extropie.de       [Home]